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Eurowings reaktiviert die Kanaren-Strecken

Die Lufthansa-Tochter Eurowings kündigt anlässlich der Aufhebung der deutschen Reisewarnung einen Sonderflug von Düsseldorf nach Teneriffa an. Dieser soll am 1. November 2020 durchgeführt werden. Das reguläre Kanaren-Programm soll ebenfalls reaktiviert werden. Der Carrier wird ab 7. November 2020 diese spanischen Inseln wieder ab Berlin-Brandenburg, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart anfliegen. „Die Entscheidung der Bundesregierung, die Reisewarnung für die Kanaren aufzuheben, ist für den Tourismus ein Lichtblick in schwieriger Zeit. Sie erinnert daran, dass es nicht nur sichere Flugreisen, sondern auch sichere Reiseziele auf dem Globus gibt. Die Kanarischen Inseln gehören jetzt wieder unstrittig dazu. Nach Aufhebung der Reisewarnung bauen wir die Flugkapazitäten nach Lanzarote, Teneriffa, Fuerteventura, La Palma und Gran Canaria jetzt wieder deutlich aus. Dabei agieren wir mit aller gebotenen Vorsicht und unter strenger Einhaltung eines industrieweit führenden Hygienekonzepts – an Bord wie am Boden“, so Geschäftsführer Jens Bischof.

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Fraport nimmt weitere 250 Millionen Euro auf

Die Fraport AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt weitere 250 Millionen Euro in Form von Schuldscheinen. Die Laufzeiten betragen bis zu acht Jahre und sind in mehreren Tranchen ausgegeben. Der Cashbestand erhöhte sich damit auf rund drei Milliarden Euro. „In diesem nach wie vor sehr volatilen Marktumfeld haben wir unsere Liquiditätsposition nach der Platzierung der Euro-Benchmark-Anleihe im Juli erneut verbessert“, so Matthias Zieschang, CFO der Fraport AG. „Die in diesem Jahr eingeworbene Finanzierung hat sich somit auf rund 2,7 Milliarden Euro erhöht. Mit liquiden Mitteln und zugesagten Kreditlinien von über 3 Milliarden Euro sind wir besonders gut gerüstet, um die aktuelle Krise zu bewältigen und gleichzeitig in die Zukunft unseres Unternehmens zu investieren“.

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Trotz Corona: ACM Aerospace steuert auf Rekordgewinn zu

Seit der Corona-Pandemie befindet sich die Luftfahrt am Boden – nicht nur die Airlines sind davon betroffen, sondern auch die gesamten Zulieferketten. Der internationale Luftfahrt-Zulieferer ACM Aerospace, spezialisiert auf die Produktion und Überholung des Kabinen-Interieurs, verzeichnet aber dank einem Plan B gerade jetzt das beste Geschäftsjahr der 50-jährigen Firmengeschichte.  Denn ACM Aerospace hat innerhalb kürzester Zeit eine radikale Produktionsumstellung umgesetzt: Produziert werden nun zertifizierte OP-Schutzkittel zur Pandemiebekämpfung, statt Helikopter- oder Flugzeugteile. Dank dieser Flexibilität verfügt die Firma nicht nur über ein neues Standbein, sondern konnte damit trotz der momentan schwierigen Zeit über 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Mitten in der Krise. „Schon Anfang des Jahres haben wir mit Sorge auf die Pandemie-Entwicklung geschaut und waren uns sicher, das wird auch nach Europa überschwappen. Deswegen wurden alle Register gezogen und in Betracht gezogen, mit welchen Fachkompetenzen die ACM Aerospace mit einem Plan B in der Pandemie erfolgreich sein könnte“, so Roger Hohl, Geschäftsführer der ACM Aerospace. Das Unternehmen beschäftigt Menschen quer durch die Firma, die zum Beispiel textile Fachkompetenz in den unterschiedlichsten Bereichen mitbringen. So konnte die Produktion dank Synergienutzung sehr schnell auf medizinisch voll zertifizierte Schutzkleidung umgestellt werden.  Trotz dem Erfolg mit Schutzausrüstung forscht und entwickelt die ACM Aerospace derzeit auf Hochtouren an antiviralen und antibakteriellen Produkten für die Flugzeug-Kabine, darunter der erste antivirale Sitzbezug und auch Sitzgurt. „Gerade jetzt in der bisher größten Krise der Luftfahrt ist es wichtig deutlich in Forschung & Entwicklung zu investieren, anstatt stehen zu bleiben! Denn die Zeit kann hervorragend genutzt werden, um weiter Innovative

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Alltours: Kanaren-Inseln wieder im Programm

Gute Nachrichten für alle Sonnenhungrigen: Die Bundesregierung hat angekündigt, die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln ab dem 24. Oktober aufzuheben. Deswegen nimmt Reiseveranstalter Alltours die spanische Inselgruppe wieder in das Programm auf.  Der Inzidenz-Wert würde unter 35 liegen und sei damit deutlich niedriger als in den meisten deutschen Gebieten, so das Auswärtige Amt in einer Stellungnahme. Reisende können also wieder ungehindert auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma oder La Gomera Urlaub machen. Und dass, ohne böses Erwachen in Form einer Quarantänepflicht bei der Rückreise.  Dass das weiterhin auch so bleibt, führen die Veranstalter einige Sicherheits-Konzepte ein. So wurden nahezu alle Freizeitaktivitäten nach draußen verlegt, auch touristische Ausflüge finden in kleineren Gruppen statt. Dabei werde viel Wert auf die gängigen Präventionsmaßnahmen gelegt, allen voran das Tragen von Mundschutzmasken und das Einhalten der Sicherheitsabstände. „Eine Woche all inklusive auf Fuerteventura mit Traumblick auf den Atlantik und Sandstrand gibt es schon für 516 Euro pro Person“, so der Reiseveranstalter. 

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Cebu Pacific kooperiert mit Lufthansa-Tochter

Die Billigfluggesellschaft Cebu Pacific und die Lufthansa-Tochter Jettainer arbeiten seit Oktober 2020 zusammen. Der deutsche Anbieter wird die Steuerung und Wartung der Lademittelflotte übernehmen. Mit dieser Partnerschaft erwirbt Jettainer die bestehende ULD-Flotte der Fluggesellschaft, die aus rund 2.700 Containern besteht. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie arbeitet Cebu Pacific daran, ihren Wandel hin zu einem effizienteren Betrieb voranzutreiben. Gleichzeitig setzt die Airline auf Maßnahmen wie Digitalisierung und Optimierung der betrieblichen Prozesse um, in Kombination mit der Nutzung von Supply-Chain-Lösungen, Kosten zu reduzieren. „Während wir weiterhin daran arbeiten unsere weltweite Position auszubauen, sind wir immer auf der Suche nach Wachstumsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund haben wir ausführliche Diskussionen über die Möglichkeiten der Ausgliederung unserer ULD-Flotte geführt. Das Gesamtpaket von Jettainer, das Innovation, Transparenz und absolute Zuverlässigkeit umfasst, hat uns überzeugt, ihnen unser Geschäft anzuvertrauen. Wir glauben, dass dieser Schritt es uns ermöglichen wird, Ressourcen und Kapital umzuverteilen und so zu priorisieren, dass es unseren Erholungskurs unterstützt“, sagt Michael Ivan Shau, Chief Operations Officer bei Cebu Pacific und ergänzt: „Der Vertrag mit Jettainer trägt auch zu unserem laufenden Optimierungsprozess bei, da ihre fortschrittliche Technologie und ihre Lademittel uns die dringend benötigte Flexibilität für die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie bieten.“ Cebu Pacific beabsichtigt die Umstellung auf eine vollständig containerisierte Flotte von Airbus-Jets, die aus den Modellen A320neo, A321neo und der A330-Familie besteht. Seit 2017 setzt man auch ein Frachtflugzeug des Typs ATR72-500 ein. Es handelt sich um den ersten reinen Frachter dieses Typs der Philippinen. Ende des Jahres soll noch eine zweite Maschine dieses Typs dazu

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Green Airlines will mit „Chailair“-Beech 1900D starten

Das deutsche Startup Green Airlines teilte am Donnerstag mit, dass „Chailair Aviation“ (sic!) die angekündigten Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg übernehmen wird. Beachtlich dabei ist, dass der Name der französischen Airline Chalair Aviation falsch geschrieben wurde und das gleich mehrfach. Würde dieser Schreibfehler nur ein einziges Mal in der Medienmitteilung vorkommen, so wäre klar, dass es sich um einen simplen Tippfehler handelt. Da jedoch sowohl in der Betreffszeile und in der Überschrift sowie im Fließtext wiederholt „Chailair“ statt „Chalair“ geschrieben wird, entsteht doch ein wenig der Eindruck, dass man den korrekten Namen des Vertragspartners nicht kennt. Air Alsie erteilte dem Projekt aus nicht näher bezeichneten Gründen eine Abfuhr. Kurz darauf entfernte Green Airlines sämtliche Fotos und Logos, die auf den dänischen Carrier hindeuten, von der Homepage. Statt der angekündigten ATR 72-500 sind nun 19-sitzige Beech 1900D im Reservierungssystem von Green Airlines ersichtlich. Am Donnerstagnachmittag war auf dem Erstflug nur ein einziger Sitzplatz als blockiert gekennzeichnet. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden gab am Donnerstag eine Medienmitteilung zum bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 heraus. Green Airlines erwähnte der FKB überhaupt nicht. Auch auf der Homepage und im Flugplan des Airports findet sich kein einziger Hinweis auf das geplante Angebot. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden erklärte erst kürzlich, dass die Flüge noch gar nicht angemeldet wurden.

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WDL vermietet Embraer 190 an Ego Airways

Der deutsche ACMI- und Charteranbieter WDL Aviation konnte einen Regionaljet des Typs Embraer 190 beim italienischen Startup „Ego Airways“ unterbringen. Die D-AZFB befindet sich bereits auf dem Flughafen Malpensa und soll zu einem späteren Zeitpunkt in das italienische Register als I-EGOA umgemeldet werden. Unter Berufung auf einen Firmensprecher berichtet Airliners.de, dass es sich um einen Drylease handelt. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Ego Airways die Maschine ohne Personal mietet. Das italienische Unternehmen hat derzeit noch kein AOC. Den Embraer 190 will man ab der Betriebsaufnahme selbst betreiben. Derzeit wird dies für Dezember 2020 angestrebt.

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Deutschland hebt Kanaren-Reisewarnung auf

Die Bundesrepublik Deutschland hebt mit Wirksamkeit zum 24. Oktober 2020 die Reisewarnung für die kanarischen Inseln auf. Es handelt sich dann um das einzige Gebiet Spaniens, für das bei der Rückkunft keine Quarantäne notwendig sein wird. In der Touristik-Branche wird die Entscheidung positiv aufgenommen. So begrüßen sowohl der Reiseveranstalter Alltours als auch DRV-Chef Norbert Fiebig den Schritt, den die deutsche Regierung angekündigt hat. Airlines, Tour Operator und Hoteliers hoffen nun auf kurzfristige Buchungen in den Herbstferien. Österreich hat übrigens die Kanaren – im Gegensatz zum Rest von Spanien – nicht mit einer Reisewarnung belegt. Das bedeutet, dass bei der Rückkunft weder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss, noch Quarantäne blüht.

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Gläubiger stimmen zu: Condor verlässt den Schutzschirm

Die Gläubiger der Ferienfluggesellschaft Condor gaben für das Verlassen des so genannten Schutzschirmverfahrens grünes Licht. Der Carrier wird eigenen Angaben nach ab 1. Dezember 2020 als eigenständiges und „gesundes Unternehmen“ am Markt tätig sein. Rechtsmittel können gegen die Zustimmung der Gläubigerversammlung zum Restrukturierungsplan nicht eingelegt werden. „Der Weg ist jetzt frei, dass der 1. Dezember für Condor ein Neustart als gesundes Unternehmen sein wird“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Für unsere Kunden und Partner bedeutet dieser Schritt, dass sie sich auch in Zukunft auf Deutschlands beliebtesten Ferienflieger verlassen können. Ich möchte mich im Namen aller Condorianerinnen und Condorianer herzlich bei allen Gläubigern für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen bedanken“. Condor hätte eigentlich im Frühjahr an die polnische PGL Holding, Muttergesellschaft von LOT, verkauft werden sollen. Das Schutzschirmverfahren wurde bereits beendet, jedoch platzte der Deal aufgrund der Corona-Pandemie. Die Bundesrepublik Deutschland setzte als Bedingung für ein neuerliches Darlehen, dass ein zweites Verfahren beantragt wird. Ende August 2020 reichte die Condor-Geschäftsleitung einen neuen Plan beim Amtsgericht Frankfurt ein. Über diesen stimmte die Gläubigerversammlung am Donnerstag positiv ab. Verkauft wurde Condor bislang allerdings nicht. Stattdessen wurde eine Treuhandlösung gewählt, so dass der Carrier aus der insolventen Thomas Cook Group herausgelöst ist und bei nächster Gelegenheit zu einem akzeptablen Preis verkauft werden kann. Der Erlös wird den Gläubigern zufließen, weshalb die Anteile derzeit von einem Treuhänder verwaltet werden. Das Verlassen des Schutzschirms bedeutet auch, dass der Sachwalter abgezogen wird. Seine Tätigkeit ist damit beendet.

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Niederlande und Deutschland decken Österreich mit Reisewarnungen ein

Die Niederlande und Deutschland dehnen ihre Reisewarnungen und damit verbundene Quarantänepflichten auf weitere Bundesländer Österreichs aus. Die Bundesrepublik betrachtet nun ganz Österreich, mit Ausnahme von Kärnten, aus Risikogebiet. Die Niederlande haben zusätzlich auch die Steiermark und das Burgenland ausgenommen. Das gegenseitige Eindecken mit Reisewarnungen und Quarantänepflichten reißt nicht ab, denn auch Malta setzte Österreich auf die „Amber List“. Schwerwiegender dürfte aber die deutsche Schikane sein, denn Bayern will von Pendlern künftig einmal pro Woche einen negativen PCR-Test vorgelegt haben, der auf eine Kosten erlangt werden muss. Deutschland ermöglicht noch bis inklusive 7. November 2020 das Umgehen der Quarantäne durch die Vorlage einer negativen PCR-Testung, die nicht älter als 48 Stunden sein darf. Danach verkürzt diese lediglich die Absonderung auf fünf Tage. Das Vorgehen der Bundesrepublik wird von Fluggesellschaften, Airports und Unternehmerverbänden heftig kritisiert, zumal sich das Land, das momentan selbst Rekord-Infektionszahlen verzeichnet, vehement gegen Schnelltests beim Grenzübertritt oder vor dem Abflug stemmt. Die nunmehrige Ausdehnung der Reisewarnung wird unweigerlich zur Folge haben, dass es im Flugverkehr zwischen Österreich und Deutschland zu weiteren Rückgängen kommen wird. Diesmal sind auch alle Bundesländer-Airports betroffen. Noch geben sich die Airlines bedeckt, ob es in Wien oder an anderen heimischen Flughäfen zu weiteren Frequenzrücknahmen oder Streckeneinstellungen kommen wird. Allein die Reisewarnung für Wien hatte für die Luftfahrt fatale Konsequenzen und führte dazu, dass das Angebot massiv reduziert wurde und zahlreiche Routen eingestellt wurden, berichtete Aviation Direct. Betreffend Niederlande verhält es sich nun so, dass die Bundesländer Kärnten, Steiermark und Burgenland gelb eingestuft sind. Weiters gilt

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