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Memmingen: Ryanair setzt viele Strecken aus

Rückschlag für den Flughafen Memmingen: Ryanair wird die für den bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 angekündigten Strecken nach Gymri (Armenien) und Lappeenranta (Finnland) vorerst nicht aufnehmen. Neuer Termin: Sommerflugplan 2021. Auch sonst dünnt der irische Lowcoster am Allgäu-Airport aufgrund der schwachen Nachfrage, unter der momentan die gesamte Branche leidet, stark aus. Laut Mitteilung des Flughafens Memmingen pausieren folgende Routen bis auf weiteres: Dublin, Tel Aviv, Amman, Faro, Marrakesch sowie Kutaissi, Banja Luka, Lviv und Ohrid.

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Air Astana reduziert Deutschland-Präsenz

Aufgrund der schwachen Nachfrage, die der Corona-Pandemie geschuldet ist, reduziert Air Astana die Flugverbindungen zwischen Frankfurt am Main. Die Airline bietet ab dem größten Airport Deutschlands die Ziele Nur-Sultan und Almaty an. Bislang bot Air Astana je drei wöchentliche Umläufe an. Nun wird auf beiden Strecken je eine Frequenz herausgenommen, so dass es zwei Nur-Sultan- und zwei Almaty-Rotationen pro Woche geben wird. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321LR zum Einsatz.

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Green Airlines will nun mit Chalair fliegen

Statt der dänischen Air Alsie soll nun die französische Chalair für das Startup Green Airlines zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg fliegen. Dies teilte das Unternehmen über die Social-Media-Plattform Facebook mit. Im Reservierungssystem fanden sich am Montag noch immer Air-Alsie-Flugnummern. Der dänische Carrier stellte vor einigen Tagen klar, dass man mit Green Airlines keinen Vertrag abgeschlossen hat. Kurz darauf entfernte das Start-Up sämtliche Air-Alsie-Fotos und –Logos von der Homepage. Nun sind Abbildungen von Maschinen der französischen Chalair zu sehen. Auch ist nicht mehr die Rede von ATR 72-500, sondern von ATR 42-500 und Beech 1900D. Chalair verfügt über zwei ATR72-500, drei ATR 42-500 und eine ATR 42-300. Weiters besteht die Flotte aus acht Beech 1900D, die jedoch seit einiger Zeit nicht mehr zum Einsatz gekommen sind. Green Airlines erklärte, dass die die neuen Flugnummern ab 22. Oktober 2020 im Reservierungssystem sichtbar sein werden. Sofern die Sitzplatzauswahl korrekte Werte anzeigt, scheint die Buchungslage äußerst schwach zu sein.

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Die „Lockdown-Welle“ ist im Anmarsch

In Europa bringt eine neuerliche „Lockdown-Welle“ die Luftfahrt und Touristik stark unter Druck. Die Branche blickt mit großer Sorge auf Irland, das als erstes EU-Land neuerlich diesen Zustand ausgerufen hat. Die Tschechische Republik verkündete ebenfalls den Lockdown in der Slowakei entscheidet die Regierung am Donnerstag darüber, ob das Land wieder „abgeriegelt“ wird. In anderen europäischen Ländern, darunter auch Österreich und Deutschland, wurden einzelne Städte und/oder Bezirke unter Quarantäne gestellt. Insbesondere in den beiden genannten Staaten steht jedoch die regelrechte Drohung „zweiter Lockdown“ deutlich im Raum. Dieser hätte fatale Auswirkungen auf die Wirtschaft und je mehr Länder sich dieser neuerlichen Maßnahme anschließen, desto schwieriger wird es für die Fluggesellschaften. Es ist daher gar nicht auszuschließen, dass bei „europaweiten Lockdowns“ die eine oder andere Fluggesellschaft erneut den Flugbetrieb einstellen müssen. Die Ausgangslage ist nämlich mit jener vom März durchaus vergleichbar, denn bereits vor den harten Maßnahmen kursierte mit dem Blick auf die Entwicklung in Italien die Angst, so dass viele Passagiere ihre gebuchten Flüge gar nicht angetreten haben. So passierte es insbesondere bei Billigfliegern, dass nahezu ausgebuchte Maschinen mit nur einer wenigen Fluggästen besetzt waren, weil der Rest erst gar nicht zum Airport angereist ist. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Die Tickets der „No-Shows“ waren damals bezahlt und außer den Taxen, die nur die wenigsten Passagiere tatsächlich rückfordern, gibt es in den meisten Tarifen nichts zurück. Die Airline kann ja nichts dafür, dass der Reisende einfach nicht erschienen ist. Insbesondere Lauda dürfte sich mit den „No-Shows“ sogar ganz ordentlich Geld gespart

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Lauda ist raus aus Düsseldorf, 150 Menschen arbeitslos

Am 19. Oktober 2020 führte die Düsseldorfer Basis den letzten Lauda-Flug durch. Den rund 150 Beschäftigten, die bereits vor einigen Wochen ihre „blauen Briefe“ bekommen haben, droht nun akut die Arbeitslosigkeit. Die Mehrheit der Düsseldorfer „Laudas“ stimmt den „neuen Konditionen“, die von der Geschäftsführung durchgesetzt werden sollten zu und damit wurde zunächst intern kommuniziert, dass diese Basis – im Gegensatz zu Stuttgart – gerettet ist. Doch es dauerte nicht lange, da überlegte es sich Ryanair anders und die Schließung der größten Lauda-Station in Deutschland wurde fixiert. Allen Mitarbeitern wurde dann die Kündigung zugeschickt, wobei viele gegen diese vor dem lokal zuständigen Arbeitsgericht vorgehen. Dem Vernehmen nach sind exorbitant viele Kündigungsschutzklagen von gekündigten Beschäftigten der Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart gerichtsanhängig. Ein Kapitän, der nach 40 unfallfreien Dienstjahren seinen letzten Flug vor dem Ruhestand für Lauda absolvierte, kritisierte vor wenigen Tagen in seiner „Abschiedsdurchsage“ den Konzern. Er sagte unter anderem, dass „die Firma“ ihre Mitarbeiter „zum Teil menschenverachtend behandeln“ würde. Die Ansage kann unter diesem Link im O-Ton angehört werden. Ein durchaus ungewöhnliches Detail: Nachdem die Schließung der Base in Baden-Württemberg offiziell war und das Personal die Kündigungsschreiben bereits in den Händen hielt, wandte sich der Laudamotion-Nachfolger Lauda Europe an Stuttgarter Flugbegleiter. Diesen wurde ein neuer Job in Düsseldorf angeboten und explizit darauf verwiesen, dass jene Löhne gelten, denen man für Stuttgart zugestimmt hätte. In vielen Fällen wurde genau dieses Einverständnis niemals erteilt. Doch aus dem „Ersatzjob“ in NRW wurde ohnehin nichts, denn nur wenige Tage später verkündete Lauda auch die Schließung

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Blablabus tritt zweite „Corona-Pause“ an

Der Fernbuslinien-Betreiber Blablabus stellt am 26. Oktober 2020 den Fahrbetrieb temporär ein. Das Unternehmen begründet den Schritt mit der aufgrund der Corona-Pandemie schwachen Nachfrage und der sich momentan zuspitzenden Einreise- und Quarantänebestimmungen. Der zweite Neustart soll im Frühjahr 2021 erfolgen. Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Anbieter den Linienbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie komplett eingestellt hat. Von März bis Juni 2020 setzte man den Fahrbetrieb temporär aus. Seither wurden zahlreiche Routen wiederaufgenommen, doch damit ist jetzt Schluss. Nach dem 26. Oktober 2020 tritt Blablabus eine zweite Corona-Pause an. Der Neustart ist ohne konkreten Termin für das Frühjahr 2021 angekündigt. Der Marktführer Flixbus dünnte in den vergangenen Tagen und Wochen das Streckennetz stark aus. Viele Routen pausieren temporär oder werden zumindest nur noch stark reduziert bedient. Auf internationalen Verbindungen führen die Einreise- und Quarantänevorschriften zu einem starken Nachfragerückgang. Innerdeutsch lag die Auslastung nach der Wiederaufnahme des Fahrbetriebs erheblich unter den Werten, die man vor der Corona-Pandemie erreichen konnte. Der Ableger Flixtrain pausiert derzeit, wobei einer der operativen Partner, Leo Express, zwischenzeitlich Insolvenz anmelden musste. Der Konzern erklärte allerdings wiederholt, dass die Bahnlinien wieder bedient werden sollen. Das stark verringerte Fernbus-Angebot hat auch Auswirkungen auf die Anbindungsmöglichkeiten an Flughäfen. Wurden die meisten Airports vor der Corona-Pandemie hochfrequent bedient, um möglichst viele Reisende zum Flughafen zu bringen oder dort abzuholen, gibt es an den meisten Standorten, wenn überhaupt, nur noch wenige Frequenzen pro Tag.

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Lufthansa weiterhin tief in den roten Zahlen

Lufthansa wird auch das dritte Quartal des Jahres 2020 mit tiefroten Zahlen abschließen. Der Konzern teilte am Dienstag mit, dass das Adjusted-EBIT auf vorläufiger Basis bei -1.262 Millionen Euro lag. Im Vorjahr war es mit 1.297 Millionen Euro deutlich positiv. Den operativen Verlust der ersten neun Monate beziffert der Kranich mit 4.161 Millionen Euro.  Der Adjusted Free Cash Flow belief sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 auf -2.579 Mio. Euro (Vorjahr: 685 Mio. Euro). Im dritten Quartal lag der Adjusted Free Cash Flow bei -2.069 Mio. Euro (Vorjahr: 416 Mio. Euro). Auszahlungen für Corona-bedingte Flugausfälle in Höhe von 2,0 Mrd. Euro standen dabei im dritten Quartal vor allem Mittelzuflüsse aus der Ausweitung der Flugaktivitäten im Juli und August gegenüber. Der Konzern profitierte außerdem von einem strikten Working Capital-Management und der Verschiebung von Steuerzahlungen. Die Nettokreditverschuldung lag damit am Ende des dritten Quartals bei 8.930 Mio. EUR (31. Dezember 2019: 6.662 Mio. Euro). Lufthansa erklärt weiters, dass per Ende September konzernweit flüssige Mittel in der Höhe von 10,1 Milliarden Euro zur Verfügung standen. Darin sind auch noch nicht abgerufene Finanzmittel aus den Staatshilfen, die Österreich, Deutschland, Belgien und die Schweiz gewährt haben. 6,3 Milliarden Euro wurden laut adhoc-Mitteilung noch nicht abgerufen. Der Flugbetrieb wird jedoch weiter eingeschränkt und wird nach aktueller Planung im vierten Quartal des Jahres 2020 nur “maximal 25 Prozent” der Vorjahreskapazität betragen. Damit will Lufthansa sicherstellen, “dass der Flugbetrieb auch weiterhin einen positiven Cashbeitrag leistet.” Gleichzeitig arbeitet die Lufthansa Group intensiv an Restrukturierungsmaßnahmen in allen

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KW 41: Lufthansa verkaufte 74,3 Prozent weniger Tickets

Eine Analyse des Anlageportals Kryptoszene.de zeigt den starken Rückgang des Luftverkehrs in Deutschland während der Corona-Pandemie auf. Besonders hat wurde Lufthansa als mit Abstand größter Anbieter in der Bundesrepublik betroffen. Der Rückgang lag zeitweise bei bis zu 92,9 Prozent. In der 41. Kalenderwoche des Jahres 2020 wurden weltweit 58,4 Millionen Flugtickets verkauft. Im Vorjahr waren es jedoch 112,7 Millionen. Allein in dieser ausgewählten Woche lag der Rückgang bei 48,2 Prozent, Tendenz steigend. In Deutschland wurden sogar um 68,7 Prozent weniger Flugscheine verkauft. Die Analysten von Kryptoszene.de kommen zum Schluss, dass Lufthansa besonders Stark unter den Auswirkungen der Pandemie leidert. Der Rückgang in der Kalenderwoche 41 lag bei 74,3 Prozent. Zum Vergleich: Bei Ryanair lag das Minus bei 56,1 Prozent und bei Air China nur bei -2,5 Prozent, was jedoch auch auf ultrabillige Inlandsflüge zurückzuführen sein könnte. “Auch bei einem Blick auf die Aktienkursentwicklung zeigt sich ähnliches: Binnen der letzten 365 Tage büßte die Lufthansa 50,1 Prozent an Marktkapitalisierung ein. Der irische Mitbewerber Ryanair wiederum verlor lediglich 3,7 Prozent an Wert”, so das Portal. „Dass die Corona-Krise mitsamt den Ausgangsbeschränkungen der Luftfahrtindustrie zusetzt, überrascht wenig“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Allerdings macht die Erhebung deutlich, dass einige Unternehmen vergleichsweise glimpflich davonzukommen scheinen, während andere herbe Einbußen in Kauf zu nehmen haben“.

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Medien: Bei Swiss und Lufthansa soll die Staatshilfe knapp werden

Die Lufthansa-Tochter Swiss soll laut verschiedenen Medienberichten, die in der Eidgenossenschaft erschienen sind, erneut vor der Beantragung von Staatshilfe stehen. Laut den Artikeln sollen die Mittel, die in Form von Krediten zur Verfügung gestellt wurden, langsam, aber Sicher zur Neige gehen. Die Schweiz griff Swiss und der Konzernschwester Edelweiss bislang mit 1,5 Milliarden Franken unter die Flügel. Die Sonntagszeitung schreibt, dass Lufthansa pro Monat eine halbe Milliarde Euro verlieren würde und auch dieser bald die “Luft” ausgehen würde. Sowohl Swiss, als auch Lufthansa und womöglich auch Austrian Airlines könnten demnach schon bald wieder bei den jeweiligen Regierungen anklopfen und mehr Geld verlangen. Noch dementiert man dies aber scharf. Swiss verweist darauf, dass die Finanzmittel für die nächsten Jahre ausreichend sein sollen. Dem stellt die Sonntagszeitung aber gegenüber, dass aus Swiss-Managementkreisen zu hören sein soll, dass das Geld “knapp werden könnte”. Mit Ende des Jahres 2020 könnte laut den Informationen, auf die sich das Medium bezieht, in der gesamten Lufthansa Group das Geld aufgebraucht sein und neue Staatshilfen könnten notwendig werden. Ob jedoch die Regierungen in Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz nochmals milliardenschwere Hilfspakete für die Lufthansa Group schnüren werden, ist völlig offen. Gerechnet wird jedenfalls damit, dass aufgrund der sich neuerlich verschlechternden Nachfrage mit weiteren harten Sparpaketen zu rechnen ist. Einen besonders negativen Einfluss auf die Möglichkeiten, um Geld verdienen zu können, haben die Reisewarnungen und Quarantänevorschriften. Momentan decken sich die europäischen Länder gegenseitig ein. Wie erwähnt: Die Lufthansa Gruppe dementiert die schweizerische Berichterstattung und verweist darauf, dass die

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München: 3.400 Flüge in den Herbstferien geplant

In den bayerischen Herbstferien sind rund 3.400 Flüge von/nach München angemeldet. Davon werden rund 1.000 Bewegungen innerdeutsch durchgeführt. In Richtung Italien sind 150 Abflüge angemeldet, nach Griechenland etwa 80 und in die Türkei rund 70. Die Ferien beginnen am 30. Oktober 2020 und enden am Sonntag, den 8. November 2020. Auch wenn der weltweite Reiseverkehr durch die bestehenden Restriktionen stark eingeschränkt ist, werden ab München Langstreckenverbindungen in die USA und nach Kanada, nach Delhi, Katar, Abu Dhabi, Dubai sowie nach Seoul angeboten. Die Betreibergesellschaft verweist darauf, dass in den Terminals weiterhin Maskenpflicht gilt und diese inzwischen auf das MAC-Forum ausgedehnt wurde. Wer seinen MNS vergessen hat, kann diesen vor Ort auch an Automaten, in Apotheken und einigen Restaurants käuflich erwerben. Am Münchner Airport stehen derzeit mehrere Einrichtungen für Corona-Tests zur Verfügung: Einreisende, die aus einem Risikogebiet am Flughafen München ankommen und deshalb verpflichtet sind, sich testen zu lassen, werden automatisch zu den Testcentern im Terminal 1 oder 2 geführt. Diese Tests sind kostenlos. Auch Reisende, die aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen, haben am Münchner Airport die Möglichkeit, sich kostenlos testen lassen. Dieses Corona Test Center befindet sich im Forum des München Airport Centers (MAC) auf Ebene 04. Eine vorherige Registrierung ist nicht erforderlich. Zudem können sich am Airport auch abfliegende Passagiere auf das Coronavirus testen lassen. Entsprechende kostenpflichtige Tests (128 Euro) bietet das medizinische Labor MVZ Martinsried mit seinem Testcenter im Terminal 2, Ebene 04. Das Zentrum ist täglich von 5 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Termine können vorab online unter

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