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Deutschland verschiebt auch „Online-Voranmeldung“

Deutschland wollte eigentlich am 15. Oktober 2020 einführen, dass sich Einreisende aus Risikogebieten online voranmelden müssen. Dies sollte die bisherigen Aussteigekarten bzw. die Meldepflicht bei den lokalen Gesundheitsbehörden ersetzen. Die Zwangsquarantäne soll nun erst am 8. November 2020 starten. Auch die Einführung der elektronischen Einreise-Voranmeldung wird auf dieses Datum verschoben. Diese wird dann nicht nur Flug-Passagiere, sondern auch Personen, die mit Bahn, Bus oder Auto nach Deutschland einreisen betreffen. Formulare auf Papier müssen dann nicht mehr ausgefüllt werden. Den bisherigen Regierungserklärungen nach sollen die lokalen Gesundheitsbehörden Zugriff auf die Online-Voranmeldungen haben. Angegeben werden müssen im Grunde die gleichen Daten wie bislang auf den Papierformularen. Deutschland will die Online-Voranmeldungen aber auch für die Strafverfolgung nutzen, was datenschutzrechtlich umstritten ist. Mit der EU hat man ohnehin bereits eine Unstimmigkeit am Hals, denn die PNR-Datenbank ist nur für die Aufklärung schwerer Verbrechen gedacht, die Bundesrepublik greift jedoch auch in Sachen Corona zu. Diese Praxis ist nach Ansicht der EU-Kommission rechtswidrig. Ein entsprechendes Verfahren gegen Deutschland läuft bereits.

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Wizzair nimmt Karlsruhe-Pristina auf

Ab 14. Dezember 2020 wird Wizzair eine Nonstop-Verbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Pristina anbieten. Diese wird vorläufig zweimal pro Woche bedient. Ab Deutschland bietet der Billigflieger diese Destination bereits ab Dortmund und Memmingen an. „So bieten wir vielen Menschen eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit, ihre Arbeits- und Studienplätze in Deutschland zu erreichen und Freunde und Verwandte in beiden Ländern zu besuchen“, erklärt Wizz Air Pressesprecher Andras Rado. Geflogen wird an den Verkehrstagen Montag und Freitag.

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Ferienwochenende: 53 Abflüge in Dresden und Leipzig

Am Wochenende beginnen in den deutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Herbstferien. Ab Leipzig/Halle wird es 27 Abflüge geben und ab Dresden 26 Starts. Die Mitteldeutsche Flughafen AG weist in einer Aussendung eindringlich darauf hin, dass Rückkehrer aus Risikogebieten einen verpflichtenden PCR-Test absolvieren bzw. alternativ den Befund vorweisen müssen. Ab Leipzig/Halle werden am ersten Ferienwochenende die nachstehenden Ziele angeboten: Die meisten Urlaubsmaschinen starten nach Antalya (8). Zu den griechischen Inseln Heraklion (7), Rhodos (5), Korfu (2) und Kos (2) heben insgesamt 16 Ferienflieger ab. Darüber hinaus starten Maschinen nach Lamezia Terme (1) in Italien und nach Wien (2). Am österreichischen Drehkreuz haben Passagiere Anschluss zu vielen weiteren Zielen. Am Flughafen Dresden sind für das erste Ferienwochenende 26 Abflüge geplant. Die griechischen Inseln Heraklion (2), Rhodos (2) und Kos (1) stehen mit insgesamt fünf Starts Hoch im Kurs. Antalya (2), London (1), Palma de Mallorca (1), Düsseldorf (2) und Stuttgart (1) ergänzen das Angebot. Außerdem werden die Drehkreuze Amsterdam (3), Frankfurt (6) und München (5) angeflogen. Von dort erreichen Fluggäste mit nur einem Umstieg weitere Städte- und Sonnenziele. Einreisende aus Risikogebieten sind laut dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zu einem Corona-Test verpflichtet. Wer sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, kann sich innerhalb von zehn Tagen nach Einreise kostenlos testen lassen. Ein unverzüglicher Umstieg an einem Flughafen im Risikogebiet gilt nicht als Aufenthalt in diesem.

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SAS übernimmt ersten A321LR

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS verfügt nun über einen langstreckentauglichen Airbus A321LR. Diese ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgerüstet. Der Auslieferungsflug von Hamburg nach Kopenhagen wurde mit einer zehnprozentigen Beimischung synthetischen Kerosins durchgeführt. SAS hat insgesamt drei Einheiten bestellt, die über die Leasinggesellschaft Air Lease Corporation bezogen werden. Die Maschinen sind mit 157 Sitzplätzen in drei Klassen bestuhlt: 22 in der “SAS Business”, 12 in der “SAS Plus” und 123 in der “SAS Go”. Der Carrier plant die Maschinen ab nordischen Ländern auf Transatlantikstrecken einzusetzen. Die Range beträgt etwa 7.400 Kilometer.

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Deutschland verlängert Air-India-Bann

Deutschland und Indien liefern sich auf Kosten von Lufthansa und Air India einen Streit um sprichwörtliche Rechthaberei. Die Folge: Der Kranich steht in Indien auf der “schwarzen Liste” und umgekehrt Air India in Deutschland. Beiden Carriern ist es damit unmöglich Flüge zwischen der Bundesrepublik und dem Subkontinent anzubieten. Begonnen hat es damit, dass Indien der Ansicht ist, dass Deutschland hinsichtlich der Korridorregelungen Indien benachteiligt. Ende September 2020 wurde Lufthansa sprichwörtlich aus dem Subkontinent ausgesperrt. Die Reaktion hat nicht lange auf sich warten lassen: Deutschland sperrte Air India aus und verlängerte das Verbot bis mindestens 20. Oktober 2020.  Was wirft man sich eigentlich gegenseitig vor? Zwischen Indien und Deutschland wurden im Zuge der Corona-Krise Korridorlösungen ausverhandelt. Laut der Luftfahrtbehörde des Subkontinents soll Lufthansa auch Flüge mit Umstieg in Frankfurt am Main nach Kanada und in die Vereinigten Staaten von Amerika angeboten haben. Diese sind nach Ansicht der Inder vom Abkommen nicht umfasst, sondern es würde sich um Flüge der Sechsten Freiheit handeln. Air India kann diese allerdings nicht anbieten und so lautet der Vorwurf, dass der Kranich unfaire Methoden anwenden würde. Indien erteilte Lufthansa ein Flugverbot und darauf reagierte Deutschland prompt und sperrte im Gegenzug Air India aus. Nun verlängerte die Bundesrepublik ihren Bann bis vorläufig 20. Oktober 2020. Die Politik ist nun am Zug und muss auf diplomatischer Ebene eine Lösung für das Problem finden. Allerdings gehen die Ansichten weit auseinander, so dass nicht mit einer raschen Einigung zu rechnen ist. Auf Anfrage meinten beide betroffenen Fluggesellschaften, dass sie darauf

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Tegel-Schließung: Lufthansa verabschiedet sich mit A350

Mit einem Langstreckenjet des Typs Airbus A350 wird sich Lufthansa vom Flughafen Berlin-Tegel verabschieden. Flug LH1955 wird am 7. November 2020 aufgrund der hohen Nachfrage mit einem Großraumjet durchgeführt. Das Portal “Simple Flying” berichtet unter Berufung auf eine Lufthansa-Sprecherin, dass eine hohe Kundennachfrage auf diesem Tegel-München besteht und man daher entschieden habe das Fluggerät zu ändern, um zusätzliche Sitzplätze anbieten zu können. Die offiziellen Erstlandungen auf dem BER werden Lufthansa und Easyjet parallel am 31. Oktober 2020 durchführen. Den ersten Start führt der orangefarbene Billigflieger am 1. November 2020 in Richtung Gatwick durch. Am 8. November wird Air France den letzten Flug ab Berlin-Tegel durchführen. Ziel ist Paris Charles de Gaulle.

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Eurowings: Schmitt und Knitter scheiden aus

Erst im März 2020 wurde Oliver Schmitt in die Geschäftsführung von Eurowings berufen und folgte Oliver Wagner, der zu Air Plus wechselte, nach. Nun scheidet Schmitt wieder aus und wird eine andere Funktion innerhalb der Lufthansa Gruppe übernehmen. Die Position des Chief Commercial Officers wird nicht nachbesetzt. CEO Jens Bischof wird laut einem Bericht der FVW zusätzlich die Vertriebsagenden übernehmen. Doch das ist nicht der einzige Abgang in der Geschäftsführung der Lufthansa-Tochter, denn auch COO Michael Knitter wird im ersten Quartal 2021 ausscheiden. Sein Posten soll jedoch nachbesetzt werden. Eine Eurowings-Sprecherin erklärte gegenüber dem Medium, dass die Verkleinerung der Geschäftsführung vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Pandemie zu sehen wäre.

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El Al kehrt nach Frankfurt zurück

Nachdem die Fluggesellschaft El Al seit mehreren Monaten fast vollständig am Boden steht, wird ab 18. Oktober 2020 das derzeit stark verkleinerte Streckennetz ausgebaut. Zunächst werden Maschinen des Typs Boeing 787 reaktiviert. Nach Israel können jedoch weiterhin nur Staatsbürger dieses Landes einreisen. El Al wird ab 18. Oktober 2020 die Route von Tel Aviv nach Frankfurt am Main reaktivieren. Einen Tag später folgt Amsterdam. Am 25. Oktober 2020 werden Los Angeles und Miami wiederaufgenommen. Darauf folgen am 26. Oktober 2020 die Ziele Sofia und Kiew-Borispol. Momentan bedient El Al lediglich die Ziele New York, Paris und Athen. In einer Medienerklärung weist El Al eindringlich darauf hin, dass die Einreise nach Israel derzeit nur den eigenen Staatsbürgern möglich ist. Für weitere Einzelheiten und Aktualisierungen können sich Passagiere auch auf der Website des israelischen Gesundheitsministeriums informieren.

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Deutschland: Croatia kürzt das Angebot erheblich

Nachfragebedingt reduziert das Star-Alliance-Mitglied die Verbindungen ab Frankfurt und München wieder. Das Ausmaß der Reduktion, das bereits auf der Homepage des Carriers ersichtlich ist, fällt zum Teil drastisch aus. Die Destinationen Zagreb und Split werden ab November 2020 halbiert. Betrachtet man die Kapazität, so fällt die Rücknahme noch stärker aus, denn verstärkt werden Umläufe mit DHC Dash 8-400 anstatt Airbus A319 bedient. Betroffen von den Reduktionen sind alle Deutschland-Strecken von Croatia Airlines. Auch die Wien-Route wird künftig seltener bedient, zumal Codeshare-Partner Austrian Airlines die Destination Zagreb temporär komplett pausiert.

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Lufthansa und Turkish Airlines stocken in Nürnberg auf

Ab dem Flughafen Nürnberg wurden die Anschlüsse an die Star-Alliance-Drehkreuze Istanbul, Frankfurt und Wien sowie die Skyteam-Hubs Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol wiederhergestellt. Im Feber 2021 wird Swiss die Zürich-Strecke reaktivieren. Lufthansa hat angekündigt, ihre Verbindung von Nürnberg nach Frankfurt ab 15. November 2020 von aktuell elf auf bis zu 19 Flüge pro Woche aufzustocken. Auch Turkish Airlines weitet das Angebot im Winter weiter aus: Bereits ab dem 25. Oktober 2020 ist Istanbul bis zu fünfmal wöchentlich erreichbar. Die Flugzeiten werden so optimiert, dass sich vielfache Anschlussmöglichkeiten ergeben. „Geschäftsreisen bleiben auch in Zukunft relevant, weil virtuelle Meetings die Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht dauerhaft ersetzen können. Techniker der in der Metropolregion beheimateten Unternehmen müssen vor Ort Maschinen installieren und warten können“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. „Die Airlines zeigen eine hohe Bereitschaft, das Streckennetz ab Nürnberg bedarfsgerecht wieder aufzubauen. Zur Stabilisierung der Strecken brauchen wir allerdings auf den angebotenen Verbindungen eine ausreichende Nachfrage aus der Wirtschaft.“

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