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Trotz Einreiseverbot: Ukraine International baut aus

Mit 1. Oktober 2020 baut Ukraine International das Flugangebot weiter aus und beabsichtigt die Ziele Brüssel, Düsseldorf, London-Gatwick, Prag und Baku wieder anzusteuern. Auch sollen weitere Umsteigeverbindungen via Borispil ermöglicht werden. Allerdings ist die Anzahl der Frequenzen stark eingeschränkt, denn die Ukraine gestattet es Ausländern derzeit nur in wenigen Ausnahmefällen in das Land einzureisen. Die harte Maßnahme soll noch bis mindestens 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Das hat zur Folge, dass Ukraine International eine Art Notflugplan bedient, der unter diesem Link eingesehen werden kann. Dieser soll – so das Unternehmen – auch bis zum 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Was danach kommt ist noch nicht entschieden. Ukrainische Fluggesellschaften haben es derzeit besonders schwer, denn ukrainische Staatsbürger können derzeit nur in Ausnahmefällen in die Europäische Union einreisen. Umgekehrt gilt dies in die Ukraine für EU-Bürger. Das wirkt sich natürlich massiv nachteilig auf die Nachfrage aus. Viele Staaten der Europäischen Union, darunter Österreich, stufen die Ukraine weiterhin als Corona-Risikoregion ein und halten derzeit eine Reisewarnung der höchsten Stufe aufrecht.

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Noch heute: Deutschland erklärt Wien zum Risikogebiet

Jetzt könnte es sehr schnell gehen: Wie „Der Standard“ in seiner Online-Ausgabe berichtet, wird die deutsche Regierung die österreichische Hauptstadt auf die „rote Liste“ setzen – und das noch heute Nachmittag. Grund dafür seien die zuletzt sehr stark ansteigenden Infektionszahlen hierzulande. Bereits am Wochenende soll man die Situation genauestens beobachtet haben. Nun sehe man sich zum Handeln gezwungen. Und würde Österreich im Laufe des Tages erneut zum Corona-Risikogebiet erklären.  Wer künftig also aus Wien nach Deutschland einreisen möchte, muss einen negativen Covid-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, mit im Gepäck haben. Andernfalls droht eine zweiwöchige Quarantäne. 

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Easyjet reduziert die Flugkapazität wieder

Easyjet macht es wieder: Aufgrund der sich häufenden Reisewarnungen und Quarantäneregeln fährt der Billigflieger sein Streckenangebot bis Ende des Monats zurück. Damit sind die angekündigten 40 Prozent des Vor-Corona-Niveaus nur Schnee von gestern. In Zeiten von Corona müssen die angeschlagenen Fluggesellschaften intelligent wirtschaften, um diese Krise glimpflich zu überstehen. Der Low Cost Carrier fokussiert sich daher auf jene Strecken, die einen positiven Deckungsbeitrag leisten. Da aufgrund der staatlichen Einschränkungen, die europaweit kontinuierlich ausgeweitet werden, das Vertrauen der Kunden und somit die Nachfrage sinkt, sehe man sich gezwungen, die betroffenen Routen aus dem Programm zu nehmen, wie travelnews.ch berichtet. Waren die Sommermonate noch – den Umständen entsprechend – harmlos, werden derzeit immer mehr Länder auf die sogenannte „rote Liste“ gesetzt und zu Risikogebieten erklärt. Grund dafür sind die stark ansteigenden Infektionszahlen. So warnen die britischen und deutschen Behörden wegen gestiegener Infektionszahlen vor Reisen nach Spanien einschliesslich der Balearen und der Kanarischen Inseln. Zu den ständigen ändernden Quarantäneregeln meint Johan Lundgren, CEO von Easyjett: „Wir wissen, dass unsere Kunden über die unvorhersehbaren Reise- und Quarantäne Beschränkungen ebenso frustriert sind wie wir.“

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Lufthansa könnte noch mehr Flugzeuge ausmustern

AUA-Mutter Lufthansa möchte ihre Flotte wohl noch weiter verkleinern. Abermals. War bis vor kurzem noch die Ausmusterung von 100 Maschinen bereits beschlossene Sache, sollen nun doch noch 30 oder mehr dazu kommen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur „Reuters“ gestern. Lufthansa-Chef Carsten Spohr informierte dem zufolge die Belegschaft Anfang der Woche darüber, dass in der kommenden Woche der Vorstand über die abermalige Flottenverkleinerung entscheiden wolle. Damit scheinen die Auswirkungen der Corona-Krise schwerwiegender als bisher gedacht. 

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Graz: Austrian Airlines nimmt Düsseldorf und Stuttgart auf

Ab 5. Oktober 2020 wird Austrian Airlines die Nonstop-Verbindungen von Graz nach Düsseldorf und Stuttgart wieder bedienen. Zunächst kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 zum Einsatz. Der Flugplan ist gegenüber der Zeit „vor Corona“ allerdings ausgedünnt.  „Die Freude ist groß, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen mit Unternehmen aus dem Automotive Bereich am Grazer Standort Früchte getragen haben und die in diesem Zusammenhang wichtigen Anbindungen an Stuttgart und Düsseldorf wieder gestärkt werden konnten. Das sichert in diesen herausfordernden Zeiten Arbeitsplätze in Graz und erhält unsere Wettbewerbsfähigkeit mit anderen konkurrierenden Regionen aufrecht“, so der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl. Austrian Airlines ist am 22. Juni 2020 nach coronabedingter Flugpause auf den Grazer Airport zurückgekehrt. Nun werden auch Düsseldorf und Stuttgart wiederaufgenommen. „Nach der Wiederherstellung der Anbindungen an die großen Umsteigeflughäfen Wien, Frankfurt und Amsterdam, hatten Düsseldorf und Stuttgart aufgrund ihrer Bedeutung für die steirische Wirtschaft und Industrie, einen besonders hohen Stellenwert für uns“, so Flughafenchef Gerhard Widmann. „Ich bin sehr glücklich, dass wir nach den sehr intensiven Gesprächen mit der AUA sogar gleichzeitig an beide Destinationen wieder angebunden werden!“

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Deutschland: Eurowings reagiert auf Lauda-Rückzug

Bei Eurowings dürften regelrecht die Sektkorken geknallt haben, denn Ryanair wird sich bekanntermaßen vorläufig aus Düsseldorf zurückziehen. Das bedeutet den Verlust zahlreicher Jobs bei der Tochtergesellschaft Lauda. Der Lufthansa-Ableger hingegen kündigt nun an, dass zahlreiche Strecken übernommen werden. Konkret hat Eurowings entschieden, ihr Flugangebot ab Düsseldorf nach Mallorca, Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Málaga, Alicante und Faro kurzfristig aufzustocken. Auch die griechischen Ziele Heraklion, Rhodos, Korfu und Kos wird Eurowings ab dem 24. Oktober verstärkt anfliegen. Ryanair hat ab diesem Datum ihren Rückzug vom Flughafen Düsseldorf bekannt gegeben und – wie zuvor bereits in Stuttgart – kurzerhand alle Flüge gestrichen. Dafür können Reisende mit Eurowings ab Düsseldorf jetzt zu mehr als 80 Direktzielen in ganz Europa fliegen, dabei kostenlos und flexibel umbuchen wie nie zuvor. Jens Bischof, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Eurowings: „Stuttgart und Düsseldorf sind erst der Anfang – bei genauer Betrachtung ist das Ultra Low Cost Geschäftsmodell in ganz Deutschland auf dem Rückzug: Statt Sozialstandards auszuhöhlen und Partnern und Kunden regelmäßig vor den Kopf zu stoßen, bieten wir Verlässlichkeit, Fairness und langfristige Perspektiven. Unsere Kunden suchen in Krisenzeiten nicht nach 5-Euro-Tickets, sondern mehr denn je nach einer Airline, der sie vertrauen können. Wir freuen uns, dass wir jetzt noch mehr Kunden in Nordrhein-Westfalen faire und attraktive Angebote für ihre nächste Flugreise machen können.“

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Lufthansa Group hebt die GDS-Gebühr an

Vor einigen Jahren führte die Lufthansa Group einen Zuschlag für Buchungen, die über GDS-Systeme getätigt werden, ein. Nun wird dieser von 16 Euro auf 19 Euro angehoben, berichtet das Branchenmagazin FVW. Betroffen sind die Konzernmitglieder Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Lufthansa und Air Dolomiti. Die so genannte „Distribution Cost Charge“ beträgt ab 1. Oktober 2020 19 Euro. Der Konzern begründet den Aufschlag mit höheren Kosten, die über diesen Vertriebskanal entstehen. GDS-Systeme werden primär von Reisebüros, aber auch von firmeneigenen Reisestellen genutzt. Bekannte Anbieter hierfür sind Sabre, Galileo und Amadeus. Keine Änderungen gibt es für die Nutzung der so genannten NDC-Kanäle und die LH-Group-Agent-Plattform. Lufthansa drängt seit mindestens fünf Jahren darauf, dass Reiseagenturen diese als Alternative zu GDS-Systemen nutzen sollen. Endkunden wird beim Ticketkauf über die Homepages von Lufthansa und der Tochtergesellschaften die GDS-Gebühr ebenfalls nicht berechnet.

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Ryanair-Personalchef teilt gegen Lufthansa aus

Mit Kritik an der milliardenschweren Staatshilfe für Lufthansa wirft Ryanair-Personalchef Darrell Hughes in einem Interview um sich. Er unterstellt gar, dass der Mitbewerber von der „staatlichen Hilfe wie ein Süchtiger von einer Droge abhängig ist“. Gleichzeitig verteidigt der Manager, dass Ryanair im Vereinigten Königreich einen staatlichen Kredit angenommen hat. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland behauptet Hughes, dass Lufthansa über viele Jahre hinweg verabsäumt habe das Unternehmen effizienter zu machen. Das „UK-Geld“ für Ryanair wäre ein Kredit, der im März 2021 zurückgezahlt werden muss. Es wäre mit dem milliardenschweren Rettungspaket, das Deutschland für Lufthansa geschnürt habe, überhaupt nicht vergleichbar. „Die Regierungen in der EU suchen sich jetzt aber jeweils ihre nationalen Champions aus, die ganz normale private Unternehmen sind und nun mit Steuergeld vollgepumpt werden. Der deutsche Steuerzahler bezahlt für die Ineffizienz der Lufthansa, die nicht so arbeitet, wie eine moderne Fluggesellschaft arbeiten müsste“, so der Ryanair-Personaldirektor gegenüber RND. Gleichzeitig betont der Manager der irischen Billigfluggesellschaft, das sich Ryanair und Malta Air nicht aus Deutschland zurückziehen werden. Die angekündigte Schließung der Bases Hahn und Weeze habe nur zur Folge, dass dort keine Flugzeuge und kein Personal mehr stationiert sind. Man werde die Airports aber weiterhin ansteuern. Doch generell hält Darrell Hughes die deutschen Flughäfen für zu teuer. Diese müssen effizienter werden, so der Ryanair-Personalchef. Angesprochen auf die für die Tochtergesellschaft Malta Air abgelehnte Kurzarbeit verweist Hughes gegenüber RND darauf, dass die Beschäftigten ihre Steuern und Sozialversicherungsabgaben in Deutschland entrichten. Das Verhalten der Bundesagentur für Arbeit ist aus der Sicht des

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Frankfurt: Die meisten „Positiven“ kamen aus dem Kosovo

Das Labor Centogene, das am Flughafen Frankfurt am Main PCR-Tests durchführt, stellte fest, dass die meisten am größten Airport Deutschlands positiv auf das Coronavirus getesten aus dem Kosovo eingereist sind. Das Unternehmen wertete den Zeitraum von 15. Juli bis 8. September 2020 aus. Durchgeführt wurden 104.177 Testungen, wovon 0,85 positiv waren. In die Länder-Statistik zogen nur jene Staaten Einzug, wenn mindestens 350 Reiserückkehrer getestet wurden. Das „Ranking“ ist wie folgt: Kosovo: 6,38 Prozent positiv Malta: 4,71 Prozent positiv Bosnien-Herzegowina: 3,17 Prozent positiv Ungarn 2,57 Prozent positiv Kroatien: 2,31 Prozent positiv Albanien: 2,14 Prozent positiv Besonders wenige Reiserückkehrer wurden aus den Ländern Spanien (0,30 Prozent), USA (0,28 Prozent), Vereinigtes Königreich (0,21 Prozent), Israel (0,16 Prozent), Portugal (0,09 Prozent) sowie Tunesien und Vereinigte Arabische Emirate (jeweils keine positiven Fälle) positiv auf das Coronavirus getestet.

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Lübeck: Unbekannte warfen stinkende Flüssigkeit ins Terminal

In der Nacht vom 12. auf den 13. September 2020 warfen Unbekannte Behälter mit einer übelriechenden Flüssigkeit durch die Scheiben des Terminals am Flughafen Lübeck. Worum es sich genau handelt und wer hinter der Aktion steckt, ist nach Angaben der lokalen Polizei noch unklar und derzeit Gegenstand von Ermittlungen. Der Norddeutsche Rundfunk berichtet, dass die Exekutive und die Feuerwehr in Schutzanzügen anrücken mussten. Die stinkende Flüssigkeit wurde aufgenommen und entfernt. Proben werden derzeit im Labor der Kriminalpolizei ausgewertet, um Erkenntnisse darüber zu erlangen worum es sich eigentlich handelt. Die Hintergründe sind vollkommen unklar. Auch ist nicht bekannt, ob ein Zusammenhang mit dem Zwischenfall, den selbsternannte Klimaschützer vor einigen Wochen verursacht haben, besteht. Der Flugverkehr soll jedenfalls von der stinkenden Flüssigkeit nicht beeinträchtig gewesen sein.

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