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737-Max: Boeing und Tui erzielen Einigung

Eine Einigung, über die keine näheren finanziellen Details veröffentlicht wurden, haben die Tui Group und Boeing in Sachen der 737 Max erzielt. Der Reisekonzern Tui und US-Flugzeughersteller Boeing haben eine Einigung zum Ausgleich des 737-Max-Flugverbots erzielt. Über die Details schweigen beide Seiten. Tui erhält in den kommenden zwei Jahren eine „Kompensation, die einen erheblichen Teil des Schadens abdeckt, sowie Guthaben für künftige Flugzeugbestellungen“. Wegen des Groundings der Max warten die Tui-Airlines seit über einem Jahr auf die Auslieferung von acht Flugzeugen, die eigentlich 2019 zu den Flotten dazustoßen sollten.  Auch klar ist, dass Tui in den kommenden Jahren weniger Jets bei Boeing abnehmen wird, als bislang geplant. In den kommenden zwei Jahren würden weniger als die Hälfte der ursprünglich vorgesehenen Flugzeuge ausgeliefert, heißt es. Daraus ergebe sich gegenüber der ursprünglichen Planung eine durchschnittliche Verzögerung von rund zwei Jahren. Tui-Chef Fritz Joussen spricht von einer „fairen Einigung“, mit der „ein Großteil der durch das Flugverbot der 737 MAX entstandenen Kosten“ ausgeglichen werden. Der Konzern hat insgesamt 61 737-Max-Jets bestellt.

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Berlin-Tegel bleibt offen

Betreibergesellschaft FBB zog den Antrag auf vorzeitige Schließung zurück. Die Kapazität des Airports wird nun doch bis Ende Oktober 2020 benötigt. Der Flughafen Berlin-Tegel wird nicht wie geplant wegen des Corona-bedingten Einbruchs der Passagierzahlen Mitte Juni schließen. Man habe den Antrag auf vorübergehende Befreiung von der Betriebspflicht zurückgezogen, teilt Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup mit. Tegel sollte ursprünglich am 15. Juni bis August schließen; nun ist das Betriebsende wie vorgesehen an den Start des BER am 31. Oktober geknüpft. Nachdem viele europäische Staaten die Grenzen wieder öffnen und auch viele Airlines im laufenden Monat den Betrieb wieder hochfahren wollen, erwartet der Airport-Betreiber FBB, dass es an beiden Bestandsflughäfen (Tegel und Schönefeld) mit den Zahlen bergauf geht. Die Zahl der täglichen Passagiere soll im Juni von jetzt etwa 3000 wahrscheinlich auf mehr als das Doppelte ansteigen, so die FBB. Ende Juli würden bis zu 20.000 Passagiere erwartet. Opposition kritisiert „Zick-Zack-Kurs“Nichtsdestotrotz werde sich einiges in Tegel ändern, denn die Abstandsregeln gegen Corona gelten weiter und müssen auch dort umgesetzt werden. Diese erforderten deutlich mehr Platz und verlangsamten zudem einige Prozesse an den Flughäfen vor allem an den Sicherheitskontrollen, betont die FBB. „Insbesondere in den Stoßzeiten, in denen viele Maschinen nahezu gleichzeitig starten oder landen, müssen die Passagiere deshalb bald wieder auf möglichst viele Terminalbereiche verteilt werden.“ Der Berliner FDP-Chef Sebastian Czaja kritisiert den „Zick-Zack-Kurs“ der FBB im Fall Tegel scharf. „Die Verschiebung der Schließung ist nur aufgeschobenes Chaos“, sagt er im Gespräch mit Aviation.Direct. Die Berliner hatten 2017 in einem Volksentscheid mit großer Mehrheit dafür gestimmt, dass

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China öffnet sich langsam wieder

Nach und nach öffnet sich die Volksrepublik China wieder für Touristen. Während man beispielsweise Flüge aus Deutschland zulässt, ändert sich für die Vereinigten Staaten nichts. China lockert die Reisebeschränkungen und erlaubt Charterflüge aus acht Ländern: Japan, Südkorea, Singapur, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Italien, Frankreich und die Schweiz. Die Vereinigten Staaten bleiben dabei weiterhin außen vor.  Zuvor musste man unplanmäßige Flüge im Vorhinein ankündigen und genehmigen lassen. Eine solche Anfrage von Seiten der USA habe die chinesische Regierung absichtlich ignoriert und damit gegen ein bilaterales Abkommen verstoßen. Dieser Auffassung sei zumindest das US-Verkehrsministerium, wie ch-aviation.com berichtet. 

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Lufthansa schreibt Maskenpflicht vor

An Bord der Flugzeuge von Lufthansa, Eurowings und Cityline muss eine Maske getragen werden. Die anderen Carrier des Konzerns prüfen dies derzeit ebenfalls. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist ab der kommenden Woche Pflicht an Bord eines Lufthansa-Flugs. Von der Verpflichtung ausgenommen sind laut Mitteilung Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren sowie Personen, denen das Tragen einer Maske gesundheitsbedingt oder aufgrund einer Behinderung nachweislich nicht möglich ist. Dies gilt für Flüge von Lufthansa, Eurowings und Cityline. Die übrigen Konzern-Airlines würden eine Maskenpflicht aktuell prüfen. Die Masken müssen ab dem Zeitpunkt des Boardings der Maschinen bis zum Verlassen dieser getragen werden. Ausnahmen sind der Verzehr von Getränken und Speisen, Kommunikation mit Gehörlosen, zu Identifikationszwecken sowie „für sonstige notwendige, mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes unvereinbare Tätigkeiten“. Lufthansa empfiehlt bereits seit dem 4. Mai das Tragen einer Maske an Bord.

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Wizzair: Neue Basis in Tirana

15 neue Strecken und drei Airbus A320 bringt Wizzair in die albanische Hauptstadt Tirana. Auch Ziele in Deutschland und der Schweiz werden neu angeflogen. Der ungarische Billigflieger eröffnet in der albanischen Hauptstadt Tirana eine neue Basis. Der Carrier wird ab Juli 2020 drei Airbus A320 stationieren und insgesamt 15 neue Routen eröffnen. Darunter auch Karlsruhe/Baden-Baden, Basel, Hamburg, Berlin-Schönefeld und Frankfurt-Hahn. Wizzair fliegt seit 2017 nach Tirana. „Wir freuen uns sehr, die Einrichtung der neuen Basis von Wizz Air in Tirana zu begrüßen. Dies bedeutet einen fairen Wettbewerb zwischen den Fluggesellschaften, mehr Passagiere, sobald unsere Grenzen offen sind, erschwingliche Ticketpreise und Reisemöglichkeiten für die Menschen. Nach den schwierigen Monaten von COVID-19 gibt uns diese Neuigkeit unseren Optimismus zurück. Mit der Erfahrung, die wir in den vergangenen Jahren in Tirana mit der Bereitstellung von günstigen Tarifen, aber qualitativ hochwertigen Dienstleistungen gesammelt haben, sind wir zuversichtlich, dass diese neue Basis von Wizz Air in Tirana der Region mehr Wirtschaftswachstum bringen wird – ein Signal, das wir uns alle gerade jetzt wünschen. Unser Ziel sind hohe Standards, niedrige Ticketpreise und die vielseitigen Möglichkeiten, zu reisen und die Welt zu erkunden. Das ist unsere Mission am Ende, denn beim Internationalen Flughafen Tirana geht es um Menschen, ihre Pläne und ihren Willen zu reisen und um unseren Beitrag, dieses Vorhaben einfach und angenehm für sie zu gestalten“. Constantin von Alvensleben, CEO Flughafen Tirana. Die drei Airbus A320-Flugzeuge werden den Betrieb von 15 neuen Strecken nach Beauvais (Paris), Charleroi (Brüssel), Eindhoven, Euroairport Basel Mulhouse, Karlsruhe / Baden

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Wizzair: Larnaka neu ab Dortmund

Dreimal pro Woche geht es ab Mitte Juli 2020 nonstop ab Dortmund nach Larnaka. Der Carrier baut seine Präsenz auf dem deutschen Airport damit weiter aus. Ab dem 11. Juli können Reisende von Dortmund aus nach Larnaka fliegen. Der Low Cost Carrier Wizz Air steuert die Stadt in Zypern dreimal in der Woche an. Dienstags, donnerstags und samstags heben die Flieger zum östlichen Mittelmeer ab. „Dass die Wizz Air am Standort Dortmund auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht nur festhält, sondern diesen durch eine neue Strecke weiter stärkt, gibt uns allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Auch für unsere Passagiere ist die neue Strecke ein gutes Signal: Alle touristischen Player geben ihr Bestes, Urlaube im Jahr 2020 möglich zu machen. Mit Larnaka haben vor allem Touristen und Sonnenanbeter eine attraktive, neue Alternative“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing und Sales am Flughafen Dortmund.

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April: Nur 100 Passagiere in Bremen

Im April 2020 zählte der norddeutsche Airport aufgrund der Corona-Pandemie nur 100 Passagiere. Ein Tiefpunkt in der Geschichte des Flughafens. An den diesjährigen April wird man sich am Bremer Flughafens wohl nicht so gerne zurückerinnern. Das Passagieraufkommen lag bei ganzen 100 Fluggästen – ein Rekordtiefwert. Außerdem verringerte sich die Anzahl der Flugbewegungen um 80 Prozent. Und obwohl der Airport dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geriet, musste man dennoch betriebsbereit bleiben – etwa für Ambulanzflüge oder Transportmaschinen. Deswegen sei es nicht überraschend, dass die Zukunftsaussichten dunkel seien. Erst kürzlich habe der Flughafenchef mitgeteilt, dass der Umsatzverlust bis Ende des Jahres bei rund 33 Millionen Euro liegen werde, wie weser-kurier.de berichtet.

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Wizzair nimmt Larnaka ab Memmingen auf

Wizzair baut die Präsent am Regionalflughafen Memmingen weiter aus. Ab 11. Juli 2020 gibt es drei wöchentliche Larnaka-Flüge. Neben Dortmund kündigt auch der Flughafen Memmingen an, sein Streckennetz weiter auszubauen. Ab dem 11. Juli bietet Low Cost Carrier Wizz Air das Reiseziel Larnaka an. Dreimal in der Woche – Dienstag, Donnerstag und Samstag – soll die Hafenstadt an der Südküste Zyperns bedient werden.   „Wir freuen uns sehr, dass unsere Fluggäste nun wieder Zypern erreichen können. Seit Jahren steht die Mittelmeerinsel auf dem Wunschzettel vieler Passagiere. Jetzt können wir die Lücke wieder schließen und haben mit dieser touristischen Perle ein weiteres Ferienziel am Start“, kommentiert Marcel Schütz, Bereichsleiter Aviation, die neue Route. Urlauber können ab sofort mit der Planung beginnen, der Ticketverkauf habe bereits begonnen. Die neue Strecke unterstreiche auch, so Schütz, welche Bedeutung der Standort Memmingen für Wizz Air habe.

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Deutschland: Ryanair übernimmt Lauda-Löhne

Einen Tarifvertrag soll nun auch in Deutschland abgeschlossen werden. Bis zu 20 Prozent weniger Lohn könnte es für die Besserverdiener geben. Der Abbau von Stellen ist aus Sicht der Geschäftsleitung unausweichlich. Für die Lauda-Crews in Düsseldorf und Stuttgart brachte der Freitag-Abend zunächst gute Nachrichten, denn die Geschäftsleitung teilte in einem Rundschreiben mit, dass der Mutterkonzern Ryanair die finanziellen Mittel für die Auszahlung der Mai-Löhne bereitgestellt hat. Gegen die Ablehnung der Kurzarbeit wird man jedoch weiterhin klagen und der Zeitpunkt einer möglichen Bewilligung ist ungewiss. Doch der folgende Absatz dürfte insbesondere den Kollegen in Wien bekannt vorkommen. Die Lauda-Geschäftsleitung schreibt, dass die Bases Düsseldorf und Stuttgart innerhalb des Ryanair-Netzwerks eine inakzeptable Performance aufweisen. Ähnlich wurde in Österreich auch argumentiert und nebst der Corona-Krise als Grund für einen neuen Kollektivvertrag genannt. In Deutschland hat man derzeit keinen Tarifvertrag und kündigt an, dass man nun mit der Gewerkschaft einen abschließen will. Die Löhne sollen laut dem vorliegenden Rundschreiben um bis zu 20 Prozent („bei Höherverdienern“) sinken. Die beiden Bases müssen eine höhere Effizienz liefern, um den Wert von Lauda innerhalb der Ryanair Group unter Beweis zu stellen. Auch ist zu lesen, dass der Abbau von Stellen in Stuttgart und Düsseldorf „unausweichlich“ ist. Bis zum 21. Juni 2020 soll ein so genanntes Eckpunkte-Papier für den Abschluss eines Tarifvertrags ausgearbeitet werden. Dieses soll auch die Grundlage dafür bilden, dass in Stuttgart und Düsseldorf „hoffentlich im Juli 2020“ der Flugbetrieb wiederaufgenommen werden kann. Dieser ist derzeit reduziert geplant und vorerst soll nur an den Verkehrstagen Freitag,

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AUA kündigt Neustart an

Überwiegend mit den Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400 und den Embraer-195-Regionaljets wird Austrian Airlines am 15. Juni 2020 den Flugbetrieb nach fast drei Monaten „Pause“ wiederaufnehmen. Die ersten Flüge sollen nach London, Paris und Brüssel abheben. In der ersten Woche des Neustarts, von 15. bis 21. Juni, bietet Austrian Airlines folgende Verbindungen an: Amsterdam, Athen, Basel, Berlin, Brüssel, Bukarest, Dubrovnik, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Hamburg, Kopenhagen, Larnaka, London, München, Paris, Pristina, Sarajevo, Skopje, Sofia, Stockholm, Stuttgart, Tel Aviv, Thessaloniki, Tirana, Varna und Zürich. In der Folgewoche, von 22. bis 28. Juni, kommen noch diese Destinationen hinzu: Belgrad, Graz, Innsbruck, Kiew, Košice, Mailand, Nizza, Prag, Split und Warschau. Austrian Airlines wird somit in den ersten beiden Wochen des Neustarts, vorbehaltlich neuer behördlicher Beschränkungen, zu 37 Destinationen abheben und durchschnittlich 5 Prozent Angebot verglichen zum Vorjahr im Programm haben. Der entsprechende Flugplan ist ab sofort unter anderem auf austrian.com sichtbar. Zum Einsatz kommen vorerst hauptsächlich kleinere Maschinen wie Embraer 195 und Dash 8. In den Folgewochen sollen weitere Destinationen aufgenommen werden. Der Flugplan für Juli wird derzeit ausgearbeitet. Informationen hierzu folgen demnächst. „Wir freuen uns alle, dass Austrian Airlines endlich wieder abhebt. Ich bedanke mich bei unseren Kundinnen und Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis. Und natürlich bedanke ich mich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die während dieser letzten Monate weiter fest zu ihrer Austrian gestanden sind. Sobald wir auf der Kurz- und Mittelstrecke wieder genügend Zubringerverkehr aufgebaut haben, werden wir auch wieder Langstreckenflüge anbieten. Das könnte schon im Juli der Fall

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