Deutschland

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Eurowings meldet hohe Nachfrage

Aufhebung der internationalen Reisewarnung soll die Reiselust der Deutschen beflügelt haben. Die Lufthansa-Tochter Eurowings stockt den Flugplan aufgrund „sprunghaft steigender Nachfrage“ weiter auf. Im Laufe des Sommers sollen rund 80 Prozent der Destinationen wiederaufgenommen werden. Die derzeitigen Bestseller sind nach Angaben des Unternehmens: Palma de Mallorca, Sylt, Zürich, Ibiza, Barcelona und Lissabon. Im Juli 2020 will Eurowings rund 100 Warmwasserziele anbieten. Die Nachfrage wäre nach der Aufhebung der weltweiten Reisewarnung durch das deutsche Außenministerium sprunghaft angestiegen. Auch Geschäftsreisende sollen wieder mehr Flugscheine kaufen. Ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn werden die doppelten Tagesrandverbindungen wieder angeboten. In Berlin, München, Hannover und Nürnberg will man die Anzahl der Frequenzen und Destinationen weiter ausbauen.

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Tuifly: VC wirft Missbrauch von Staatshilfe vor

Der Umstand, dass die TUI Group rund 1,8 Milliarden Euro vom deutschen Staat bekommen hat, jedoch etwa 700 fliegende Mitarbeiter bei Tuifly abbaut, stößt der VC sauer auf. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert das Verhalten des TUI-Konzerns heftig. Der Umstand, dass man rund 1,8 Milliarden Euro an staatlicher Hilfe bekommen habe, jedoch dennoch 700 Stellen beim fliegenden Personal in Deutschland abbauen will, ist in den Augen der Arbeitnehmervertreter verantwortungslos oder gar missbräuchlich. Besonders besonders sauer stößt der VC auf, dass die Buchungslage für den Winterflugplan 2020/2021 und den Sommer 2021 durchaus gut sein soll. Aufgrund der langfristig durchaus guten Geschäftsaussichten gäbe es kein Argument für die Reduktion der Arbeitsplätze in Deutschland, so. die Vereinigung Cockpit in einer Aussendung. In Richtung der deutschen Bundesregierung wird der Vorwurf erhoben, dass der deutsche Steuerzahler Jobabbau in der heimischen Wirtschaft mit Steuermitteln finanzieren würde. Daher appelliert die Vereinigung Cockpit, dass die staatlichen Hilfen, die als kurzfristige Überbrückung für die derzeitigen Ausfälle gedacht sind, nicht missbraucht werden dürfen, um langfristig Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Die Gewerkschaft fordert, dass alle Arbeitsplätze TUIfly erhalten bleiben müssen, dies auch insbesondere deshalb, weil der Carrier über Tarifverträge verfügt. Den Seitenhieb auf Low Cost Airlines, die sich insbesondere Auslagerung und sogenannte atypischer Beschäftigung bedienen, konnte sich die Vereinigung Cockpit nicht verkneifen. “TUI versucht, die Corona-Krise zu missbrauchen, um Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Das ist inakzeptabel und mit uns nicht zu machen. Der Konzern will offenbar eine niedrigere Kostenbasis in Deutschland durch die Verlagerung von Jobs erreichen. Wir werden um

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Airbus macht Druck auf Kunden

Wer nicht mit dem Flugzeugbauer in Kontakt tritt, könnte schon bald Post vom Gericht bekommen. Flugzeugbauer Airbus setzt säumige Fluggesellschaften erstmals in dieser Krise in Verzug. Viele würden sich gar nicht erst melden oder ans Telefon gehen. Dieses Verhalten könne man nicht weiter so hinnehmen und tolerieren, so Konzern-Chef Guillaume Faury. Darüber hinaus werde man auch nicht davor Halt machen zu klagen, sollten sich die Kunden bestellte Flugzeuge nicht ausliefern lassen. Doch das soll nur Abhilfe schaffen, wenn wirklich alle Stricke reißen, wie aero.de berichtet. „Wir versuchen immer, einen anderen Weg zu finden, um das Problem zu lösen und hoffen, nicht vor Gericht zu müssen“, so Faury weiter. Die Zahlen sprechen dabei eine deutliche Sprache: Nur 24 Maschinen des Typs A220, A320 und A350 wurden im letzten Monat neuen Besitzer übergeben. Kein Wunder also, dass man sich Sorgen macht, zu viel unverkauftes Material aufzubauen.

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Flughäfen: Deutschland vor Maskenpflicht

Am einen deutschen Airport müssen Masken getragen werden, am anderen jedoch nicht. Das soll sich nun ändern. In Deutschland könnte schon bald eine generelle Maskenpflicht an Flughäfen eingeführt werden. Bislang besteht eine solche nicht bundesweit, da derartige Anordnungen prinzipiell Ländersache sind, was auch maßgeblich zum Flickenteppich der äußerst unterschiedlichen Corona-Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern beigetragen hat. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ gehen die Behörden und Betreiber von Airports derzeit von erheblich steigenden Fluggastzahlen aus. In einem vorliegenden Papier ist die Rede davon, dass die Maskenpflicht als notwendig erscheint, da in vielen Bereichen der so genannte Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Laut „Spiegel“ soll es sich dabei primär um die Bereiche Sicherheitskontrolle, Shuttle- und Vorfeldbusse sowie Gepäckausgabe handeln. Bemerkenswerterweise werden das Ein- und Aussteigen gar nicht genannt. Die Bundesregierung ist aufgrund der föderalen Struktur Deutschlands gar nicht in der Lage eine generelle Maskenpflicht zu verkünden. Das bedeutet, dass die Anordnungen von den jeweiligen Landesregierungen vorgenommen werden. Hierzu finden nun Abstimmungen statt. Der „Spiegel“ rechnet damit, dass die Maßnahme in den nächsten Tagen verbindlich vorgeschrieben wird.

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Dortmund will die Piste voll ausreizen

Die 2.000-Meter-Landebahn soll künftig vollständig genutzt werden. Hauptkunde Wizzair drängt seit einiger Zeit auf den Einsatz von Airbus A321, jedoch ist das momentan nicht möglich. Die einzige Runway in Dortmund ist 1.700 Meter lang und damit insbesondere für die vom wichtigen Kunden gewünschten Airbus A321 zu kurz. Durch die Verlegung des Aufsetzpunktes kann der Airport allerdings 300 Meter zusätzlich „herausholen“. Ein entsprechender Antrag wurde nach Behördenangaben nun beim Bezirksregierungsamt Münster gestellt. Baulich ist die Runway bereits 2.000 Meter lang, jedoch aufgrund der so genannten Landeschwelle können derzeit effektiv nur 1.700 Meter genutzt werden. Eine echte Verlängerung erscheint derzeit politisch nicht durchsetzbar, weshalb die Geschäftsleitung des Dortmunder Flughafens nun versucht die volle Länge der Start- und Landebahn ausreizen zu können. Insbesondere der ungarische Billigflieger Wizzair soll hier Druck machen, denn der Carrier drängt auf den Einsatz von Airbus A321. Die zuständige Behörde teilte lediglich mit, dass man nun den Antrag prüfe und dann entscheide welches Verfahren eingeleitet werden muss. Zu den Erfolgschancen machte die Bezirksregierung Münster keine Angaben.

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Weeze braucht finanzielle Unterstützung

Im Vorjahr schrieb Weeze schwarze Zahlen, aber die Corona-Pandemie wird den Airport wohl noch jahrelang beschäftigen. Stadt und Landkreis sollen nun mit sechs Millionen Euro unter die Flügel greifen. Die Corona-Krise dürfte auch den Flughafen Weeze in finanzielle Schieflage gebracht haben, denn der Airport benötigt rund sechs Millionen Euro an Unterstützung. Diese sollen von Stadt und Landkreis aufgebracht werden, berichtet die Rheinische Post. Geschäftsführer Ludger van Bebber erklärt in einem Interview mit dem Medium, dass man als privat finanzierter Airport beim Unterstützungsprogramm der NRW-Bank nicht antragsberechtigt ist. Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau würde man wahrscheinlich schon bekommen, jedoch benötige man langfristige und keine kurzfristigen Darlehen. Der Manager geht davon aus, dass es mindestens vier Jahre dauern wird bis Weeze wieder die Werte des Jahres 2019 erreichen kann. Seitens der Landesregierung gäbe es noch kein Signal, dass auch private Airports unterstützt werden sollen. Wie van Bebber im Gespräch mit der Rheinischen Post weiters erläutert, will Hauptkunde Ryanair im Juli 2020 rund 50 Prozent der bisherigen Kapazität anbieten. Seinen Informationen nach soll der Flugbetrieb schrittweise wieder auf das Vorkrisenniveau angehoben werden. Lediglich zu den Marokko-Verbindungen gäbe es noch keine Entscheidung.

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Mai: Nullrunde für Airbus

Kein einziges Flugzeug konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus im Mai 2020 ausliefern, allerdings kassierte man auch keine Stornos. Im Mai 2020 lieferte Airbus insgesamt 24 Flugzeuge der Typen A220, A320 und A350 an Kunden aus. Doch Neubestellungen konnte man mitten in der Corona-Krise keine an Land ziehen. Ein kleiner Lichtblick dürfte aber auch sein, dass keine Stornierungen eingetroffen sind. Netto hat man derzeit 299 Neubestellungen in den Büchern. Im Mai lieferte Airbus zwei A220-300 an Air Canada und 18 Flugzeuge der A320-Familie aus, darunter den ersten A320neo an WIzzair. Für Airbus-Großraumflugzeuge wurden vier A350 XWB in den Konfigurationen A350-900 und A350-1000 bereitgestellt.

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Tuifly baut 700 Mitarbeiter ab

Eigentlich wollte Tuifly im Herbst 2020 wieder in das Langstreckengeschäft einsteigen und ab Düsseldorf einige Routen bedienen. Doch daraus wird nun nichts. Auch der Abbau von Stellen, insbesondere beim fliegenden Personal, steht nun bevor. Ein Sprecher der deutschen Ferienfluggesellschaft bestätigte die vorläufige Aufgabe der Langstreckenpläne. Aufgrund der Corona-Krise und der damit unklaren Lage betrachte man diesen Schritt nun als nicht sinnvoll. Doch damit nicht genug, denn die derzeit aus 39 Boeing 737 bestehende Flotte soll halbiert werden. Gleichzeitig löst man die Standorte Bremen, Köln/Bonn und Münster/Osnabrück auf. Zwar hat man dort zum Teil schon keinen Flugbetrieb mehr, doch aus der Historie heraus sind diese Airports noch immer die Homebase für zahlreiche Bedienstete. Nach Informationen des Nachrichtensenders NTV sollen 700 Mitarbeiter abgebaut werden. Eine offizielle Bestätigung seitens Tuifly gibt es hierfür nicht. “Wir erwarten jetzt zügige Verhandlungen von der Tuifly-Geschäftsführung,” sagt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. “Diese Gespräche müssen ohne Kalkül ehrlich und offen geführt werden. Eine Hängepartie können sich weder die Beschäftigten noch das Unternehmen leisten.” Die VC ist der Ansicht, dass die Aufnahme der Langstreckenflüge aufgrund der derzeit unklaren Lage im Fernreisemarkt derzeit nicht möglich ist. Dies treffe insbesondere das fliegende Personal hart. „Die Corona-Krise stellt die Reisebranche auf den Kopf und zerstört in atemberaubender Geschwindigkeit jahrelang aufgebaute Pläne von Unternehmen und Mitarbeitern. Nach dem Debakel um Lufthansa-Staatshilfen hat die Politik nun ihre nächste Bewährungsprobe, denn der TUI-Konzern hat bereits Milliarden an Steuergeld bekommen. Es darf keine Normalität werden, dass Steuergelder in Unternehmen für die Mitarbeiter zur Bedrohung

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Lufthansa Group baut weiter aus

Die Airlines der Lufthansa-Gruppe erwachen langsam aber sicher aus ihrem Corona-Schlaf und bauen ihr Flugangebot weiter aus. So sollen im September 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und 70 Prozent der Langstreckendestinationen wieder angeflogen werden.  Allein Mutterkonzern Lufthansa werde im Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 100-mal Nordamerika anfliegen. Außerdem sollen in der Woche rund 90 Flüge nach Asien, über 20 in den mittleren Osten und über 25 nach Afrika geplant sein. „Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Lufthansa ab September insgesamt 1.800 wöchentliche Verbindungen an. Ab Frankfurt werden dann wieder 102 Ziele angeflogen, ab München 88“, heißt es in der Mitteilung. Swiss gibt auch einen Ausblick in die Zukunft. So wolle die Lufthansa-Tochter im Herbst mit etwa einem Drittel der Kapazitäten rund 85 Prozent aller Destinationen, welche vor der Corona-Krise bedient wurden, wieder anfliegen. Dies soll „im Einklang mit den Lockerungen der Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer“ geschehen, wie man mitteilt. Eurowings stockt ihr Flugprogramm für Fluggäste ebenso auf und will im Laufe des Sommers wieder 80 Prozent der Reiseziele anfliegen. „Nach Aufhebung der Reisewarnung steigt insbesondere das Interesse an Ferienzielen wie Italien, Spanien, Griechenland und Kroatien sprunghaft an. Deshalb wird Eurowings im Juli bereits wieder 30 bis 40 Prozent ihrer Flugkapazitäten in die Luft bringen – mit den Schwerpunkten ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn“, teilt das Unternehmen mit.

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Gericht: Hamburg-Ausbau war rechtens

Für den Richter des Oberverwaltungsgerichtes ist die Rechtslage eindeutig: Mit dem Ausbau des Hamburger Flughafens hat sich niemand etwas zu Schulden kommen lassen. Anfang letzten Jahres hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Zweifel an dieser Sache – und deswegen geklagt. Konkret ging es bei dieser Gerichtsverhandlung um die Frage, ob ein Bauvorhaben auch nach mehr als 20 Jahren nach den alten Plänen umgesetzt werden kann. Dabei wurde schon ein Terminal fertig gestellt, doch könne aufgrund des Rechtsstreits noch nicht in Betrieb genommen werden, wie abendblatt.de berichtet.  Umso mehr freut man sich nun über das Urteil. „Wir hatten zu keiner Zeit Zweifel an der Rechtmäßigkeit“, so Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. „Andernfalls wäre nie eine Baugenehmigung erteilt worden. Das war aus unserer Sicht auch von Anfang an klar.“ Die Freude ist aber nur kurzweilig. Denn die Inbetriebnahme der Halle könnte angesichts der Corona-Pandemie weiter nach hinten verschoben werden.

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