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Auch Flynas kündigt Dschidda-Berlin an

Die Billigfluggesellschaft Flynas hat angekündigt, dass man ab 4. September 2024 dreimal wöchentlich zwischen Dschidda und Berlin fliegen wird. Im Winterflugplan 2024/25 kommt ein Konkurrent dazu, denn auch Eurowings will diese Route bedienen. Die Flynas-Verbindung nach Dschidda wird jeden Montag, Mittwoch und Sonntag von Flynas geflogen. Der Hinflug startet jeweils um 9:05 Uhr am BER mit Landung um 17:10 Uhr in Dschidda. Der Rückflug verlässt Saudi-Arabien um 4:00 Uhr mit Ankunft am BER um 8:15 Uhr. Die Flugzeit beträgt gut sechs Stunden. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. „Mit der neuen Verbindung nach Dschidda wird unser Langstreckenportfolio um ein attraktives Ziel erweitert. Das erhöht die Konnektivität und stärkt den Flughafenstandort BER. Gleichzeitig ist sie gut für die Hauptstadtregion, denn die Verbindung ist für Geschäftsreisende und Touristen aus Saudi-Arabien interessant. Wir freuen uns auf den Erstflug im September“, erklärt BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Lufthansa meldet drittbestes Ergebnis in der Firmengeschichte

Der Lufthansa-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2023 einen operativen Gewinn in der Höhe von 2,7 Milliarden Euro und damit das drittbeste Finanzergebnis in der Firmengeschichte erzielen. Der Umsatz ist um 15 Prozent auf 35,4 Millionen Euro angewachsen. Gruppenweit hat sich die Anzahl der beförderten Passagiere um 20 Prozent auf 120 Millionen erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Lufthansa Group aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen und eines neuerlichen Rekordergebnisses von Lufthansa Technik das drittbeste Finanzergebnis ihrer Geschichte erwirtschaftet. Der Umsatz konnte auf 35,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 30,9 Milliarden Euro) gesteigert werden. Dabei stieg der operative Gewinn, gemessen als Adjusted EBIT, auf 2,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,5 Milliarden Euro). Die Adjusted EBIT Marge verbesserte sich entsprechend auf 7,6 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent). Das Unternehmen hat das Konzernergebnis auf mehr als 1,7 Milliarden Euro verdoppelt (Vorjahr: 791 Millionen Euro). Die Kapitalrendite (Adjusted Return on Capital Employed (ROCE)) stieg um 5,5 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent (Vorjahr: 7,6 Prozent). Sie entsprach damit bereits ein Jahr früher dem für das Jahr 2024 gesteckten Ziel einer Rendite von mindestens zehn Prozent. Erneut stieg die Nachfrage nach Tickets. 2023 flogen insgesamt 123 Millionen Fluggäste mit den Airlines der Lufthansa Group, ein Anstieg um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2022: 102 Millionen). Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group steigerten die Zahl der angebotenen Flüge um 14 Prozent auf 946.000. Das Angebot an Sitzplätzen wurde im Laufe des Jahres sukzessive ausgebaut. Durchschnittlich boten die Airlines im vergangenen Jahr 84 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 an. Der Sitzladefaktor verbesserte sich

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Verdi-Streik spontan auch auf Köln/Bonn und Düsseldorf ausgedehnt

Ohne vorherige Ankündigung hat die Gewerkschaft Verdi auch an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Beschäftigten sollen am 7. März 2024 in der Zeit von 3 Uhr 30 bis Mitternacht streiken. Im Gegensatz dazu wurden die Arbeitskampfmaßnahmen an den Airports Hamburg und Frankfurt am Main angekündigt. An den beiden Standorten teilten die Betreiber zuvor mit, dass keine regulären Abflüge mit Lokalpassagieren stattfinden können. Dazu kommt der ebenfalls von Verdi organisierte Streik des Lufthansa-Bodenpersonals. Ausweichen auf die Bahn ist ebenfalls schwer bis gar nicht möglich, denn die GDL hat die Lokführer zum Streik aufgerufen. In Köln/Bonn und Düsseldorf zeigt man sich über das Vorgehen der Gewerkschaft Verdi verärgert, denn diese habe den Streikaufruf an diesen beiden Standorten im Vorfeld nicht angekündigt. Beispielsweise erklärt der Düsseldorfer Airport, dass man der Ansicht ist, dass dies absichtlich so geschehen sein soll. Es würde die Passagiere treffen, denn die Airlines und Reiseveranstalter wären völlig überrumpelt worden und hätten keine Möglichkeit gehabt Alternativen zu organisieren. An beiden Airports kommt es zu vielen Flugstreichungen. Passagieren wird geraten, dass diese sich vor der Anreise zum jeweiligen Flughafen mit ihrer Airline in Verbindung setzen sollten. Zwar versucht man in Düsseldorf und Köln/Bonn die Sicherheitskontrollen in minimalem Umfang aufrecht zu erhalten, jedoch ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. Auch ist nicht gewährleistet, dass diese durchgehend in Betrieb gehalten werden können.

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Sommer 2024: Skyalps nimmt Bozen-Stuttgart auf

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps wird ab 28. Mai 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Bozen und Stuttgart bedienen. Die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 werden jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag auf dieser Route verkehren. „Nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Kassel freuen wir uns darauf, mit Stuttgart in Kürze eine weitere deutsche Stadt mit Bozen zu verbinden. Ein attraktives Angebot für die vielen Südtirolliebhaber in Baden-Württemberg, aber auch ein wirtschaftlich spannendes Ziel für die Südtiroler. Mit SkyAlps werden Passagiere die beiden Ziele künftig stressfrei und unkompliziert in knapp einer Stunde erreichen. Und das alles mit hocheffizienten Propeller-Flugzeugen, die bis zu 50% weniger Emissionen und weniger Lärm bei Start und Landung verursachen als andere Regionaljets“, erklärt Firmenchef Josef Gostner.

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Verdi-Streik: Alle Abflüge in Hamburg abgesagt

Am heutigen Donnerstag, den 7. März 2024 werden am Flughafen Hamburg keine Abflüge stattfinden. Die Gewerkschaft Verdi ruft das Sicherheitspersonal zum Streik auf. Aus diesem Grund werden alle 141 Abflüge am Donnerstag gestrichen oder finden ohne Passagiere statt. Auch bei den Ankünften sind wieder Flugstreichungen und Verspätungen zu erwarten. Betroffene Fluggäste werden gebeten, ihre Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter zu kontaktieren. Ankünfte werden am Donnerstag weiterhin möglich sein. Dennoch kann es auch bei den Ankünften am Hamburg Airport aufgrund des Verdi-Streiks ganztägig zu Flugstreichungen und deutlichen Verzögerungen kommen.

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Barig kritisiert GDL- und Verdi-Streiks heftig

Der Branchenverband Barig kritisiert heftig, dass die Streiks zu denen die Gewerkschaft Verdi an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg sowie beim Lufthansa-Bodepersonal als auch die Arbeitsniederlegungen der Lokführer, zu denen die GDL aufruft, ausgerechnet während der Tourismusmesse ITB stattfinden. „Im Rahmen der in Berlin stattfindenden Internationalen Tourismus-Börse ITB möchte sich die ganze Welt von ihrer besten Seite zeigen, doch durch das von den Gewerkschaften verursachte Chaos ist dies Deutschland dieses Jahr verwehrt. Die wiederholten Streikaktionen schädigen nicht nur der Wirtschaft, sondern bedeuten auch einen immensen Imageverlust in Sachen Zuverlässigkeit und Konnektivität. Die Folgen sind dramatisch – für die vielen Tausend Reisenden während der ITB, für den internationalen Warenverkehr und nicht zuletzt für die Fluggesellschaften. Dadurch werden die Gastfreundschaft und Weltoffenheit Deutschlands gegenüber dem Ausland erheblich beschädigt. Anstatt engagiert Menschen aus aller Welt zu verbinden, wird die Mobilität unnötig gestört. Die Gewerkschaften müssen zu konstruktiven Dialogen an den Verhandlungstisch zurückkehren, um nachhaltige Lösungen zu finden, ohne Passagiere und Lieferketten immer wieder und völlig unverhältnismäßig zu belasten“, so Michael Hoppe, Chairman und Executive Director des Barig.

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Streiks legen Frankfurter Flughafen regelrecht lahm

Der Streik des Sicherheitspersonals sowie der Bodenmitarbeiter von Lufthansa führt am Flughafen Frankfurt am Main dazu, dass am 7. März 2024 kein regulärer Flugbetrieb stattfinden wird. Viele Anbieter haben ihre Verbindungen bereits vorsorglich gestrichen. Bedingt durch den Umstand, dass das Lufthansa-Bodenpersonal streikt wären zunächst nur die Airlines des Kranich-Konzerns sowie jene Airlines, die Lufthansa mit dem Passage-Ground-Handling beauftragt haben. Allerdings ruft die Gewerkschaft Verdi in Hamburg und Frankfurt am Main auch die Sicherheitsmitarbeiter zu Arbeitsniederlegungen auf. Dies hat zur Folge, dass laut Fraport AG außerhalb des Transitbereichs keine behördlich vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen möglich sind. Mit anderen Worten: Reisende können in Frankfurt am Main nicht kontrolliert werden und ohne diese ist das Betreten des Sicherheitsbereichs behördlich untersagt. Umsteiger, sofern diese aus dem Schengen-Raum kommen, müssen nicht neuerlich kontrolliert. Für umsteigende Passagiere, die aus einer Non-Schengen-Destination kommen, scheint die Fraport AG eine Notbesetzung einzurichten. Allerdings wird Reisenden, die davon betroffen sind, dringend geraten den Sicherheitsbereich nicht zu verlassen, denn mangels offener Kontrolllinien gibt es kein zurück mehr. Personen, die am 7. März 2024, ab Frankfurt abfliegen wollen, sollen laut Fraport AG erst gar nicht zum Flughafen kommen, denn die „Siko“-Linien werden geschlossen sein. Somit kann in die Flugzeuge nicht eingestiegen werden. Einige Flugverbindungen, besonders jene mit vielen Umsteigern an Bord, sollen dennoch verkehren. Auch kommt es punktuell dazu, dass Flugzeuge den Frankfurter Flughafen leer verlassen, um Fluggäste in die andere Richtung befördern zu können. Es wird betroffenen Passagieren dringend geraten sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und insbesondere über eine mögliche

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Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline stimmen für Streik

Nach dem Streik des Lufthansa-Bodenpersonals, der am 7. März 2024 beginnt, könnten schon bald die Flugbegleiter ebenfalls die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft Ufo hat bekanntgegeben, dass das Kabinenpersonal von Lufthansa und der Regio-Tochter Cityline fast geschlossen für Streik gestimmt hat. Rund eine Woche lang waren die Ufo-Mitglieder, die als Flugbegleiter für Lufthansa bzw. Lufthansa Cityline arbeiten, zur Teilnahme an zwei separat geführten Urabstimmungen aufgerufen. Gewerkschaftsangaben nach soll bei beiden Betrieben „die höchste Beteiligung an einer Urabstimmung“ verzeichnet worden sein. Bei Lufthansa haben sich 96,28 Prozent für Arbeitsniederlegungen ausgesprochen und bei CItyline 97,84 Prozent. „Die hohe Beteiligung an den Urabstimmungen zeigt uns, dass unsere Mitglieder unseren Forderungen eindeutig zustimmen und bereit sind, hierfür in den Arbeitskampf zu treten. Doch nicht nur unsere Mitglieder sind bereit: Die gesamte Kabine bei Lufthansa und CityLine scheint entschlossen und zeigt sich kämpferisch; dies konnten wir auch an zahlreichen Mitgliedseintritten sehen“, meint Joachim Vázquez Bürger, Vorstandsvorsitzender der Ufo. Sowohl bei Lufthansa als auch bei der Tochtergesellschaft Cityline gelten die Tarifverhandlungen als regelrecht festgefahren. Gewerkschaftsangaben nach soll das Management bislang nicht im von den Arbeitnehmervertretern erhofften Ausmaß auf die Forderungen eingegangen sein. Vor einigen Jahren wurde der Lufthansa-Flugbetrieb durch einen von Ufo organisierten Streik des Kabinenpersonals über mehrere Tage hinweg komplett lahmgelegt. Sollte diese Gewerkschaft neuerlich zum Streik aufrufen, so müssen Passagiere damit rechnen, dass es erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb geben könnte. „Die Verhandlungen mit dem Lufthansa-Konzern sind leider in beiden Airlines in einer Weise festgefahren, die uns aus unserer Sicht keine andere Option mehr ließ,

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Air Premia evaluiert Berlin-Flüge ab Seoul

Die südkoreanische Fluggesellschaft Air Premia evaluiert derzeit die Aufnahme einer Flugverbindung zwischen Seoul und Berlin. Zuvor kommt man aber im Charter nach Olso. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com, der sich auf vorliegende Flugplandaten bezieht, wird Air Premia im Zeitraum von 11. bis 22. August 2024 zunächst zweimal pro Woche zwischen Seoul und Oslo fliegen. Die Charterflüge werden im Auftrag eines Reiseveranstalters mit Boeing 787-9 durchgeführt. Weiters gibt es Airlineangaben nach derzeit auch Überlegungen künftig Berlin-Flüge anzubieten. Noch gibt es keinen konkreten Termin für einen möglichen Erstflug.

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Charter: Corendon bedient Köln/Bonn-Pristina

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe wird ab 16. Juni 2024 im Auftrag eines Tour Operators eine Nonstopverbindung zwischen Pristina und Köln/Bonn bedienen. Die Flüge sind nicht direkt über die Airline buchbar, da es sich um Vollcharter-Flüge, die für einen Reiseveranstalter durchgeführt werden, handelt. Laut CH-Aviation.com sollen die Pristina-Flüge ab Köln/Bonn bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2024 angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung hat der Auftraggeber noch nicht entschieden.

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