Deutschland

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SNCF-Streik hat auch Auswirkungen auf deutschen Bahn-Fernverkehr

Am 16. und 17. Feber 2024 müssen Bahnreisende in Frankreich mit erheblichen Einschränkungen rechnen, denn verschiedene Gewerkschaften rufen die Beschäftigten der SNCF zur Arbeitsniederlegung auf. Dies wird auch Auswirkungen auf den internationalen Bahnverkehr haben. Die Deutsche Bahn AG rechnet damit, dass man an den beiden Streiktagen zahlreiche Züge nicht an den Grenzbahnhöfen übernehmen kann bzw. übergeben kann. Deswegen werden einige Fernzüge kurzgeführt, also sie werden „an der Grenze“ enden. Andere Verbindungen werden ersatzlos ausfallen, da es sich beispielsweise um TGV-Wagenmaterial handelt, das am Freitag und Samstag erst gar nicht aus Frankreich nach Deutschland kommen wird. Im Regionalverkehr werden ebenfalls viele Züge ausfallen. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland wird darauf verwiesen, dass man sich kurzfristig informieren soll, ob die grenzüberschreitende Verbindung fährt oder ausfällt. Die SBB sind bemüht, dass zumindest bis zum Grenzbahnhof (bzw. ab diesem) ein innerschweizerischer Ersatz verkehren kann. Selbiges gilt auch für Fernverbindungen, jedoch wird dies nicht in allen Fällen gelingen. Die Deutsche Bahn AG verweist in einer Fahrgastinformation darauf, dass im Fernverkehr folgende Strecken von Ausfällen betroffen sind: Züge der Gattungen „ICE“ und „TGV“ zwischen München über Stuttgart und Paris sowie Frankfurt am Main und Paris. Fix ist bereits, dass die nachstehenden Verbindungen ersatzlos ausfallen werden: Am 16.02.2024 entfallen: Am 17.02.2024 entfallen: Laut Deutscher Bahn AG gilt für von den Streichungen betroffenen Passagiere folgende Regelung: „Fahrgäste mit einer Fahrkarte für eine innerdeutsche Reise in diesen Zügen, nutzen bitte einen anderen Zug. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen

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Südkorea: T’way Air übernimmt vier Europa-Strecken

Lange hat es gedauert, aber nun hat auch die EU-Kommission ihre Zustimmung zum geplanten Zusammenschluss von Korean Air und Asiana Airlines erteilt. Die beiden Carrier mussten aber so einiges an Zugeständnissen machen. Unter anderem gibt man Slots an den Konkurrenten T’way Air ab, was auch Auswirkungen auf Frankfurt am Main hat. Mittlerweile wurde die geplante Fusion von allen Wettbewerbsbehörden, ausgenommen jener der Vereinigten Staaten von Amerika, bewilligt. Manche Länder haben durchaus harte Auflagen gemacht. Die Europäische Union verlangte von Korean Air und Asiana Airlines umfangreiche Zugeständnisse, da man andernfalls kein grünes Licht erteilt hätte. Unter anderem geht es darum, dass es auf vielen Passagier- und Frachtrouten zu Überschneidungen und damit zum Wegfall von Wettbewerb kommen würde. Da kommt nun der südkoreanische Billigflieger T’way Air, der in Europa bislang lediglich Zagreb im Streckennetz hat, ins Spiel. An diesen werden zahlreiche Start- und Landerechte abgegeben. Gleichzeitig will Korean Air den Mitbewerber bei der Übernahme von einigen Routen ab Südkorea nach Europa unterstützen. Konkret wird der Billigflieger nach und nach Flugverbindungen ab Seoul nach Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino, Barcelona und Frankfurt am Main aufnehmen. Dadurch soll zusätzlicher Wettbewerb entstehen, was letztlich die EU-Kommission überzeugt haben dürfte. Im Gegenzug wird das zusammengeschlossene Unternehmen Korean Air/Air Asiana dann die betroffenen Strecken nicht mehr bzw. deutlich seltener ansteuern. In der Bundesrepublik hat sich Korean Air bereits freiwillig aus München zurückgezogen, wobei dies Unternehmensangaben nach wirtschaftliche Gründe hatte und nicht im Zusammenhang mit der wettbewerbsrechtlichen Prüfung der Fusion stand. Ein Sprecher bestätigt, dass man auf der Suche

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Dresden: DFS verschiebt Remote-Tower-Betrieb erneut

Nach Saarbrücken und Erfurt sollte eigentlich in Kürze der Flughafen Dresden von der Deutschen Flugsicherung auf Remote-Tower-Betrieb umgestellt werden. Das Vorhaben verzögert sich aber bis mindestens Ende 2025. Das Projekt befindet sich dann drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Die DFS erklärt zur neuerlichen Verschiebung unter anderem, dass sich die Umschulung der Lotsen während der Corona-Pandemie verzögert habe und nun wäre man mit Problemen auf der Lieferkette konfrontiert. In Saarbrücken wurde bereits im Jahr 2018 auf Remote-Tower-Betrieb umgestellt und in Erfurt war es im Jahr 2022 soweit. Dresden wäre dann der dritte Airport dieser Art.

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Höhere Gehälter für Piloten: Betriebsvereinbarung bei Discover Airlines abgeschlossen

Der Betriebsrat von Discover Airlines konnte mit der Geschäftsleitung eine Betriebsvereinbarung über die Pilotengehälter abschließen. Diese gilt rückwirkend zum 1. Jänner 2024 und sieht höhere Gehälter vor. Die Vereinigung Cockpit ist mit dem Umstand, dass lediglich eine Betriebsvereinbarung, jedoch kein Tarifvertrag abgeschlossen werden konnte, nicht ganz glücklich. Man kritisiert unter anderem, dass sich in den Lohntabellen jene Vergütungen finden, die von der VC gefordert wurden. Laut Discover Airlines sollen diese zum Teil auch über den Forderungen der Vereinigung Cockpit liegen. Sowohl die VC als auch die Lufthansa-Tochter betonen, dass man weiterhin das Ziel verfolgt Tarifverträge abzuschließen. Seitens der Vereinigung Cockpit wird in Aussicht gestellt, dass man neuerlich zu Streiks aufrufen könnte, falls in den Verhandlungen kein neues Angebot vorgelegt werden sollte. Inwiefern die jüngste Betriebsvereinbarung einen Einfluss auf die mögliche Beteiligung durch die Discover-Piloten hat, ist derzeit völlig unklar.

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Flughafen Düsseldorf erreicht ACA-Stufe III

Der Flughafen Düsseldorf konnte kürzlich die so genannte Airport-Carbon-Accreditation in der dritten Stufe erlangen. Laut Mitteilung des Landesflughafens von Nordrhein-Westfalen soll man diese für das Senken von Kohlenstoffdioxid-Emissionen erhalten haben. Derzeit strebt man an, dass diese bis zum Jahr 2023 um 65 Prozent gesenkt werden sollen. Dabei wird der Wert des Jahres 2010 als Referenz herangezogen.

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Lufthansa Cargo legt zusätzliche Nordamerika-Strecken auf

Die Lufthansa Group baut im Sommerflugplan 2024 ihre Frachtverbindungen ab Brüssel und Frankfurt am Main in Richtung Nordamerika aus. Lufthansa Cargo wird ab 3. April 2024 neu an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch ab Frankfurt am Main Kurs auf Chicago-O’Hare nehmen. Einen Zwischenstopp zum Ein- und Ausladen wird man jeweils in Brüssel einlegen. Ab 6. Mai 2024 folgt eine reine Cargo-Verbindung von Frankfurt nach Monterrey, wobei diese mit Zwischenlandung in Mexico-City (Felipe Angeles) durchgeführt wird. Diese Route soll zunächst einmal pro Woche bedient werden. Die Neuaufnahmen sind laut vorliegenden Flugplandaten mit Boeing 777F geplant.

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Flynas verschiebt Dschidda-Berlin auf unbestimmte Zeit

Die saudi-arabische Billigfluggesellschaft Flynas hat die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Dschidda und Berlin auf die lange Bank verschoben. Geplant war ursprünglich, dass mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 geflogen werden soll. Daraus wird – zumindest auf absehbare Zeit – nichts. Das Portal Airliners.de schreibt dazu, dass der Verkauf für den Sommer 2024 eingestellt wurde und erst ab September 2024 Flüge im Reservierungssystem hinterlegt sind. Gegenüber dem Fachportal äußerte sich der Flughafen Berlin-Brandenburg dahingehend, dass man derzeit keine finale Aufnahmebestätigung habe. Flynas wollte sich nicht äußern.

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Charter: Aegean nimmt Heraklion-Erfurt auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Aegean Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Erfurt und Heraktion bedienen. Es handelt sich um eine Charterstrecke im Auftrag eines Tour Operators. Die saisonale Route soll zwischen 20. Juni und 17. Oktober 2024 einmal wöchentlich bedient werden. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Donnerstag. Laut Flughafen Erfurt sind Flugscheine, da es sich um Charterflüge handelt, über Reiseveranstalter und Reisebüros, nicht jedoch direkt bei Aegean Airlines, erhältlich.

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Tui startet neues Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen

Der Reisekonzern Tui konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Oktober bis Dezember 2023) den Umsatz um 15 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro steigern. Die Dienstleistungen der Firmengruppe wurden von etwa 3,5 Millionen Reisenden in Anspruch genommen. Erstmals seit längerer Zeit war das erste Quartal des Geschäftsjahres positiv. Der börsennotierte Konzern kann ein bereinigtes Ebit in der Höhe von sechs Millionen Euro ausweisen. Traditionell ist dieses aufgrund der schwächeren Wintersaison negativ. Firmenchef Sebastian Ebel erklärt, dass die eingeleiteten Maßnahmen Früchte tragen würden und es deshalb gelungen wäre schwarze Zahlen zu schreiben. Gleichzeitig dürfte Tui auch davon profitiert haben, dass man höhere Preise bei den Kunden durchsetzen konnte. Diese wurden im Schnitt um vier Prozent angehoben. In Sachen Buchungen konnte man ein um acht Prozent erhöhte Volumen an Land ziehen. Ebel prognostiziert, dass man das laufende Geschäftsjahr – bezogen auf das operative Ergebnis – mit einem Plus von zumindest 25 Prozent abschließend wird können. Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche, so stechen die Kreuzfahrten hervor. In diesem Segment sind die durchschnittlichen Raten um 17 Prozent auf 204 Euro gestiegen. Allerdings waren die Reisenden auch weniger an Bord, denn im Vergleich mit dem Zeitraum der Vorperiode ist ein Rückgang von 2,4 Millionen auf 2,3 Millionen Passagiertage verzeichnet worden. Generell konnte der Tui-Konzern auch im Bereich der eigenbetriebenen Hotels zulegen. Die Reiseveranstalter in Österreich, Deutschland, Polen und der Schweiz schrieben im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gemeinsam ein Plus von 1,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor steckte dieses Segment mit einem Verlust

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Frankfurt: Neues Parkhaus beim T3 eröffnet

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, hat eine zusätzliche Parkgarage in Betrieb genommen. Dieses befindet sich nahe dem Terminal 3 und wird bis zur Eröffnung dieses als so genanntes „Holidy Parking Süd“ vermarktet. Derzeit ist vorgesehen, dass dieses Parkhaus – bis zur Eröffnung von Terminal 3 – nur gegen Vorausbuchung – mindestens 24 Stunden vorher – genutzt werden kann. Ein inkludierter Shuttlebus soll Reisende rund um die Uhr zu den Terminals 1 und 2 bzw. zurück befördern. Das T3 soll erst in einiger Zeit ans Netz gehen.

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