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West Atlantic zieht Flugzeuge aus UK ab

Der schwedische Logistikspezialist West Atlantic hat damit begonnen, erste bei ihrer britischen Tochter unterhaltenen Frachtflugzeuge zum schwedischen Mutterunternehmen nach Göteborg sowie zur spanischen Swiftair zu transferieren. Hintergrund sind zu erwartende Probleme betreffend der nach wie vor schleppenden Verhandlungen über ein neues Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit. Erst vor wenigen Tagen wurden zwei bislang in Großbritannien registrierte Boeing 737-800BCF ins schwedische Luftfahrtregister übertragen, nun folgte eine Boeing 737-400F, welche zur spanischen Swiftair samt neuer spanischer Registrierung wechselte. Gegenüber dem Fachportal ch-aviation betonte Lars Jordahn, CEO von Westatlantic, dass die Transferierungen von Flugzeugen weg von der britischen Tochter im Zusammenhang mit dem Brexit und ein Ende des gemeinsamen Marktes nach dem Jahr 2029 stehen würden. Daher ist zu erwarten, dass in den nächsten Monaten weitere Frachtmaschinen die West Atlantic UK in Richtung Schweden bzw. Spanien verlassen, um weiterhin problemlos innerhalb Europas zum Einsatz zu kommen. Erst im April wurde die West Atlantic Group zu 51% von der spanischen Holding LUSAT übernommen, ihres Zeichens unter anderem Eigentümer der spanischen Frachtfluglinie Swiftair. Beide, West Atlantic und Swiftair, unterhalten neben eigenen Frachtflügen enge Kooperationen mit Paketdiensten wie DHL oder FedEx.

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DHL erweitert die Frachter-Flotte

Vier umgebaute Boeing 767-300 werden künftig für DHL Express im Einsatz sein. Damit wolle der Konzern den hohen Anforderungen gerecht werden und die Modernisierung der Interkontinentalflotte weiter vorantreiben, um künftig umweltfreundlicher zu fliegen. „Wir freuen uns sehr, weitere B767-Frachter in unserer Flotte in Betrieb zu nehmen. Das Modell 767-300F ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres globalen Netzwerks. Daher freuen wir uns, mit dem Kauf zusätzlicher 767-300BCF weiterhin in Boeing zu investieren. Dieses vielseitig einsetzbare Frachtflugzeug bietet uns die Möglichkeit, unsere Effizienz zu steigern und gleichzeitig unsere Umweltbilanz zu verbessern. So kommen wir den Zielen unserer Strategie 2025 Schritt für Schritt näher und stellen sicher, dass wir unseren Kunden die bestmögliche Qualität unserer Dienstleistungen bieten können“, so Geoff Kehr, SVP Global Air Fleet Management bei DHL Express.

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DHL errichtet neues Cargo-Zentrum in München

Im Jahr 2022 wird die Express-Tochter der Deutschen Post AG einen Neubau, der auf zwei Parkplätzen errichtet wird, in Betrieb nehmen. DHL Express errichtet am Flughafen München auf den Flächen der heutigen Parkplätze P80 und P80-West ein neues Logistikzentrum. Ein entsprechender Vertrag wurde am Dienstag zwischen Airport und der Tochtergesellschaft der Deutschen Post AG unterzeichnet. Der Neubau soll eine Bruttogeschossfläche von etwa 8.000 Quadratmetern aufweisen. „Mit diesem Wachstum konnte das bisherige Gebäude nicht mithalten“, erläutert Markus Reckling, Managing Director DHL Express Deutschland, die Notwendigkeit des 70 Millionen Euro schweren Investitionsprojekts. „Nachdem wir im letzten Jahr bereits unser Service Center in Unterschleißheim für 13 Millionen Euro modernisiert und erweitert haben, ist der Neubau unseres Gateways am Flughafen der nächste Schritt des Infrastrukturplans, mit dem wir uns klar zu unserer Präsenz in der Region München bekennen. Auch in der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage investieren wir weiter konsequent in den Service für unsere Kunden, der für uns oberste Priorität hat.“ „Das ist gerade in diesen für die Luftfahrt so schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal und ein großer Vertrauensbeweis für den Standort München. Das verstärkte Engagement von DHL Express wird unser Profil als Logistikstandort schärfen und erhebliche Impulse für den Luftfrachtverkehr liefern”, so Flughafenchef Jost Lammers.

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