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Für DHL: Smartlynx mit A321F in Linz gelandet

Unter der Flugnummer 6Y4026 landete Smartlynx Malta am Montag kurz vor 6 Uhr 00 erstmals auf dem Flughafen Linz-Hörsching. Der Airbus A321F fliegt im Auftrag des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL und wird künftig regelmäßig in Oberösterreich anzutreffen sein. Der Smartlynx-Konzern verwandelt derzeit den maltesischen Ableger in die Cargo-Abteilung der Firmengruppe. Die 9H-CGA ist der erste Airbus A321, der in ein Frachtflugzeug konvertiert wurde. Im Auftrag von DHL werden nach und nach weitere A321F von Smarlynx Malta ab Leipzig/Halle betrieben. Vergangene Woche wurden von SR Technics Malta die letzten technischen Arbeiten auf dem Flughafen Luqa durchgeführt. Das Cargoflugzeug wurde zwischenzeitlich nach Leipzig/Halle überstellt und führte den ersten kommerziellen DHL-Einsatz ins oberösterreichische Linz durch. Aviation Direct veröffentlichte vor wenigen Tagen eine kleine Fotogalerie, die die 9H-CGA auf dem Flughafen Luqa zeigt.

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Austro Control: Das sind die nächsten Schritte der DHL-Neugründung

Die österreichische Austro Control bestätigt, dass DHL Express in Österreich eine neue Frachtfluggesellschaft aufbauen möchte. Der Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wäre bereits in Vorbereitung. Mit der neugegründeten Airline soll in erster Linie der innereuropäische Markt bedient werden. DHL Express hat sich nach einem intensiven Evaluierungsprozess für Österreich als Standort entschieden. Ein wesentlicher Faktor dabei war das hohe internationale Ansehen, das die Luftfahrtbehörden in Österreich, Austro Control und BMK, genießen. Im Zuge des Brexit wurden im Rahmen eines ähnlichen Verfahrens bereits über 100 Flugzeuge von easyJet erfolgreich auf das österreichische Luftfahrzeug-Register gebracht. Nach Einlangen des AOC Antrages von DHL wird Austro Control auf Grundlage der entsprechenden EU-Verordnungen den Prüfprozess einleiten. Bei positivem Abschluss des Verfahrens möchte die neue Airline ihr Headquarter und ihr Schlüsselpersonal nahe Wien ansiedeln und würde unter dem österreichischen Hoheitszeichen mit österreichischem Kennzeichen auf ihren Flugzeugen fliegen. „Wir freuen wir uns, dass DHL Express sich entschieden hat, den Antrag auf ein AOC bei Austro Control zu stellen. Ausschlaggebend dafür war demnach der hervorragende internationale Ruf, den wir uns nicht zuletzt durch die Übernahme von easyJet auf das österreichische Luftfahrzeug-Register erarbeitet haben und natürlich die hohe Qualität der heimischen Luftfahrtbehörden im BMK und bei Austro Control“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl in einer ersten Reaktion. Im Rahmen dieses AOC Prozesses stehen in weiterer Folge insbesondere folgende Prüfungsschwerpunkte im Mittelpunkt: Wie ist der Betrieb, wie sind die Managementsysteme organisiert Welche Luftfahrzeuge sollen betrieben werden Haben Piloten die erforderlichen Qualifikationen Welche An- und Abflugverfahren kommen zur Anwendung

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DHL gründet Cargo-Airline in Österreich

Seit sich Amerer Air im Jahr 2012 aus dem Segment Luftfracht zurückgezogen hat, gibt es in Österreich keine reine Cargo-Airline mehr. Das ändert sich nun, denn der Logistikkonzern DHL hat einen Ableger in der Alpenrepublik gegründet. Die Neugründung wird ihren Sitz nahe der Hauptstadt Wien haben und Maschinen des Typs Boeing 757F betreiben. Diese werden von Konzernschwester DHL Air UK übertragen. Im Gegenzug wird sich die britische Frachtfluggesellschaft verstärkt um den Langstreckenverkehr kümmern. Dazu werden Boeing 777F eingeflottet. “Mit der neuen Fluggesellschaft passen wir unser europäisches Netzwerk nicht nur an veränderte Regularien an, sondern bereiten es auch für weiteres Wachstum vor”, erläutert Roy Hughes, Leiter des europäischen Luftfracht-Netzwerkes bei DHL Express. “Mit diesem Schritt bedienen wir die weiterhin hohe Nachfrage unserer Kunden nach grenzüberschreitenden Express-Lieferungen und können ihnen ausreichend Express-Kapazitäten zur Verfügung stellen. Mit der neuen Struktur können wir unser Luftverkehrsnetz in Europa flexibler und stabiler gestalten und gleichzeitig durch eine höhere Zahl an interkontinentalen Flügen eine bessere Integration in unser globales Netzwerk sicherstellen.” “Die Standortentscheidung für Österreich ist ein starkes Signal für unser Land”, erklärt Magnus Brunner, Staatssekretär für Luftfahrt. “Eine neue Airline mit österreichischer Lizenz, die neue Arbeitsplätze am Boden – also in der Verwaltung – bringen soll, schafft Wertschöpfung. Mit dieser Standortentscheidung wird die Qualität von Austro Control gewürdigt. Das bestätigt die Kompetenz von Austro Control und der im BMK angesiedelten Obersten Zivilluftfahrtbehörde. Der Staatssekretär verweist auch auf die geographische Lage Österreichs im Herzen Europas: Österreich hat auf Grund seiner Infrastruktur eine zentrale Position und ist Drehscheibe

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Condor fliegt nun DHL-Pakete

DHL-Pakete sind momentan für Condor lukrativer als Passagiere. Der Ferienflieger fliegt bis zumindest Ende Mai 2021 mit vier Boeing 767 im Auftrag von Deutsche Post DHL. Die ersten Flüge wurden bereits durchgeführt. Laut Condor werden die Maschinen ab Leipzig/Halle in Richtung Shannon, Mailand-Malpensa und Köln eingesetzt. Es handelt sich eigentlich um Passagierflugzeuge, jedoch wurden seit April 2020 einige Exemplare zu temporären Frachtern umgerüstet. „Wir haben bereits im letzten Jahr vermehrt Cargoflüge durchgeführt und unsere Expertise hier ausgebaut. Wir freuen uns sehr, jetzt auch mit einem so erfahrenen Partner wie DHL Express zusammenzuarbeiten“, erklärt Christian Schmitt, Mitglied der Geschäftsleitung. Der Ferienflieger setzte bereits früh auf Fracht statt Passagiere. Zu Spitzenzeiten waren 14 der 16 Boeing 767 als „Preighter“ im Einsatz. Auch andere Fluggesellschaften, darunter auch Austrian Airlines, haben Sitze aus ihren Maschinen entfernt, um Fracht transportieren zu können. Wie ein „AUA-Preighter“ aussieht, unter diesem Link.

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SmartLynx Malta fliegt nun für DHL

Um die Fluggesellschaft SmartLynx Malta war es einige Zeit sehr ruhig, doch nun meldet sich der Carrier mit einem neuen Geschäftsmodell zurück. Im Auftrag der Deutsche Post DHL Group wird man zwei Airbus A321-200-Frachter betreiben. Diese werden im Cargo-Netzwerk des Logistikkonzerns eingesetzt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert wurden. Derzeit werden vermehrt A321 umgebaut, was auch am momentan hohen Preis für Maschinen des Typs Boeing 757 liegt. Das Rückgrat der DHL-eigenen Flotte bildet die B757. SmartLynx Malta ist eine Tochter der Avia Solutions Group. Ursprünglich wurde dieser Ableger gegründet, um Passagierflüge durchzuführen. Die Coronakrise führte jedoch dazu, dass man diesen Flugbetrieb auf Fracht spezialisierte. Laut Mitteilung des maltesischen Carriers soll die A321F-Flotte bis 2022 auf vier Einheiten ausgebaut werden.

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Flughafen München: Briefbombe im DHL-Verteilzentrum gefunden

Nach dem Briefbomben-Anschlag in der Zentrale des Lebensmittel-Discounters Lidl im deutschen Neckarsulm haben die deutschen Behörden den Post- und Paketverkehr unter die Lupe genommen – mit Erfolg: Im DHL-Verteilzentrum Flughafen München wurde eine verdächtige Sendung abgefangen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg teilten mit, dass es sich um einen nicht näher genannten Lebensmittelhersteller adressierte Postsendung handelte. Diese wurde in der Nacht auf Donnerstag durch Sprengstoffexperten unschädlich gemacht. in diesem Zusammenhang kam es zu einer engen Zusammenarbeit mit der bayerischen Exekutive. Ob ein Zusammenhang mit dem Briefbomben-Anschlag bei Lidl besteht, ist noch unklar. Jedenfalls werden Brief- und Paketsendungen derzeit genauer unter die Lupe genommen, da es noch einen weiteren Fall gibt, in dem eine mit einem Sprengsatz versehene Sendung an einen Getränkehersteller adressiert war. Bei dieser verletzte sich am Dienstag ein Mitarbeiter. Auch am Mittwoch bei Lidl gab es Verletzte. Die Staatsanwaltschaft gab keine Auskunft darüber wie das schädliche Paket im DHL-Verteilzentrum am Flughafen München identifiziert werden konnte. Lediglich sagte man, dass die Sendung “herausgefischt” und entschärft wurde. Die Ermittlungen nach dem Verursacher laufen auf Hochtouren. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

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Leipzig: Nach dem Start riss die Frachttür einer DHL-B757 auf

Die von DHL Air UK betriebene Boeing 757 mit der Registrierung G-DHKZ verlor am Samstagvormittag kurz nach dem Start in Leipzig/Halle Teile und eventuell auch Ladegut. Laut einem Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gab es Probleme mit einer Frachttür. Die Maschine kehrte um und ist sicher gelandet. DHL unterhält in Leipzig ein Drehkreuz, so dass Maschinen der Deutsche-Post-Tochter dort so gut wie immer anzutreffen sind. Der Start der G-DHKZ verlief jedoch anders als sonst, denn aus noch ungeklärter Ursache öffnete sich in der Luft eine Frachttür. Laut BFU gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass Fracht verloren gegangen ist. Ganz sicher weiß man es allerdings noch nicht. DHL-Flug QY126 sollte eigentlich nach Frankfurt am Main führen. Aufgrund des Zwischenfalls entschieden sich die Piloten zur Rückkehr nach Leipzig/Halle. Die Boeing 757 landete etwa 20 Minuten nach dem Start. Die BFU stufte den Vorfall als „schwere Störung“ ein und leitete bereits eine Unfallermittlung ein. Diese wird dann auch feststellen wie es dazu kommen konnte, dass sich die Frachttür während dem Flug öffnen konnte. Die G-DHKZ war formell auf European Air Transport Leipzig Flug QY126 im Einsatz. Betreiber der Boeing 757 ist allerdings nicht EAT selbst, sondern DHL Air UK. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war der Frachter 28,8 Jahre alt.

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2020: Zweistelliges Frachtwachstum in Linz

Die Corona-Pandemie hat sich in den Passagierzahlen des Linzer Flughafens stark niedergeschlagen: Der Airport zählte einen 88,2-prozentigen Rückgang auf 51.318 Fluggäste. Das Standbein Luftfracht erwies sich für den oberösterreichischen Flughafen äußerst hilfreich, denn dieses Segment konnte einen 37,2-prozentiger Zuwachs erzielt werden. Linz teilte mit, dass man im zweiten Quartal 2020 zunächst einen Rückgang im Bereich Cargo verzeichnet hatte. Ungefähr zur Jahresmitte gelang dann die Kehrtwende und seit September 2020 lagen die monatlichen Tonnagen bereits wieder über denen des Vorjahres. In den vergangenen Jahren bemühte sich der Flughafen Linz, neben den bestehenden DHL-Frachtflügen nach Leipzig und Brüssel, intensiv um die Aufnahme neuer Frachtflugverbindungen. Mitte April 2020 nahm Turkish Cargo die regelmäßige Frachtflugverbindung Linz-Istanbul auf, was sich äußerst positiv auf die geflogenen Tonnagen auswirkte. Bei der geflogenen Fracht verzeichnete der Linz Airport einen Zuwachs von 37,2 Prozent auf 11.147 Tonnen. Maßgeblich für den Zuwachs bei der geflogenen Fracht war die Aufnahme der Frachtflugverbindung Linz-Istanbul. Frankfurt und Düsseldorf seit dem Beginn der Pandemie ausgesetzt „Die Corona-Krise hat für die gesamte europäische Luftverkehrswirtschaft – und damit auch für die Flughäfen – gravierende Folgen. Unsere Prioritäten waren einerseits, unsere Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch die MitarbeiterInnen der Partnerunternehmen am Flughafen zu schützen, anderseits aber auch den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten und dabei die Kosten des laufenden Betriebes an die aktuelle Situation anzupassen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Betriebsrat, aber auch unseren externen Partnern, die alle dazu beigetragen haben, dass wir diese Herausforderung bestmöglich bewältigen konnten“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer

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Impfstofftransport wird Herausforderung für Luftfracht

Es dürfte wohl die größte humanitäre Aufgabe in der bisherigen Geschichte des Luftfrachtverkehrs werden, in den kommenden Monaten Milliarden an Impfstoffdosen gegen das Covid-19-Virus auszuliefern. Akribisch bereiten sich derzeit die Impfstoffhersteller, Logistiker wie Airlines in aller Welt auf den herausfordernden Transport vor, denn einzelne Impfstoffe verlangen einen gesicherten Transport bei bis zu -70 Grad Celsius. Der Dachverband der Fluggesellschaften IATA erwartet bis zu achttausend Transportflüge, die benötigt werden, um eine Versorgungssicherheit für die derzeitige Weltbevölkerung über 7,8 Milliarden Menschen sicherzustellen. Logistikriesen wie DHL, UPS, Fedex sowie andere führende Logistikunternehmen stehen bereits seit längerem in intensiven Gesprächen mit Impfstoffherstellen wie Biontech, Pfizer oder Moderna. Dabei geht es zum einen um einen entsprechend zeitnahen Transport jener Präparate, welche bereits von dutzenden Ländern gesichert wurden, andererseits um notwendige logistische Modalitäten. Denn je nach Hersteller der Impfstoffdosen unterscheiden sich deren Voraussetzungen ihres Transportes. Während jene von Biontech oder Pfizer eine durchgehende Kühlkette von etwa -70 Grad Celsius verlangen, orientieren sich andere Präparate an der üblichen für medizinische Produkte geltende Temperaturnorm zwischen 2 und 8 Grad. Um auf die unterschiedlichen Transportbedingungen entsprechend vorbereitet zu sein, rüsten sich derzeit Handling-Unternehmen und Airlines mit entsprechend konstruierten Containern aus, mit denen bis zu 100.000 Impfstoffdosen transportiert werden können. Kostenpunkt etwa 15.000 Euro. „Im Flugzeug und auf Lkw kommen die Präparate in Kunststoffboxen mit Trockeneis, also gefrorenem CO2. Solche Boxen könnten eine Temperatur von minus 70 Grad bis zu sechs Tage halten“, erklärt Thomas Ellmann, Vice President Life Sciences & Healthcare bei DHL Freight. Erfahrungen zieht man dazu aus

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Cargo Air erwartet Flottenzuwachs

Die auf Frachtflüge im Rahmen von Wet-Lease-Abkommen spezialisierte bulgarische Cargo Air wird in nächster Zeit ihre Flotte vergrößern. Eine bislang im Ad-Hoc-Passagiercharter fliegende 23 Jahre alte Boeing 737-400 wird derzeit bei Aeronautical Engineers Inc. in Dothan, Alabama/USA zum Frachter umgebaut und bereits in Kürze wieder nach Europa zurückkehren. Neben der achten Boeing 737 Classic steht Cargo Air ebenfalls vor der Integration einer erste Boeing 737-800BCF. Deren Übernahme wurde zuletzt aufgrund des Flugverbots für die Boeing 737 MAX verzögert, durch die Corona-Pandemie wurden am Markt allerdings wieder preisgünstige Boeing 737-800 aus zweiter Hand frei. In Kürze soll ebenfalls bei AEI eine bislang in Lourdes abgestellte Boeing 737-800 Winglets aus ehemaligen Beständen der dänischen Primera Air bzw. zuletzt Travel Service Airlines mit einem Cargo Kit ausgestattet werden. Mit 11 AAA-Standard-Container sowie einer AKE-Position kann die Boeing 737-800BCF eine zusätzliche Ladeeinheit aufnehmen als die Boeing 737-400F. Nach Informationen der Airline wird im kommenden Jahr eine zweite Boeing 737-800BCF zur Flotte stoßen. Cargo Air setzte bislang seit 2007 zwei Boeing 737-300SF und sieben Boeing 737-400SF hauptsächlich für DHL in deren Streckennetz ein. Eine B737 verkehrt allerdings als Anbindung Rumäniens an das internationale Netzwerk von UPS auf der Strecke Cluj-Köln/Bonn. In Österreich verkehrt Cargo Air bereits seit einigen Jahren viermal pro Woche den DHL-Frachtkurs Belgrad-Linz-Brüssel.

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