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DHL beschafft sich neun Boeing 767-300BCF

Der Logistikkonzern Deutsche Post-DHL wird die Frachterflotte um neun Exemplare des Typs Boeing 767-300BCF aufstocken. Dabei handelt es sich um Passagierflugzeuge, die in Cargomaschinen umgebaut werden. Die Flugzeuge werden direkt über Hersteller Boeing bezogen. Dieser konnte den bislang größten Konvertierungsauftrag an Land ziehen. Auf welchem AOC von Deutsche Post-DHL die zusätzlichen Frachter registriert werden, wurde noch nicht final kommuniziert. Erst kürzlich ging mit DHL Air Austria der neue Ableger aus Österreich an den Start. Dieser setzt derzeit auf Boeing 757F, die von der Konzernschwester aus dem Vereinigten Königreich übernommen werden. Die erste Maschine trägt eine Sonderbeklebung mit dem Schriftzug „Servus Austria“.

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DHL Express sagt: „Servus Austria“

Gestern wurde die neugegründete Frachtfluggesellschaft am Wiener Flughafen feierlich eingeweiht. Im Beisein von wichtigen Umsetzungspartnern der zuständigen Luftfahrtbehörden wie dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Innovation und Technologie und Austro Control, fand zudem der Jungfernflug der ersten Boeing 757 unter österreichischer Flagge statt. „Mit diesem wichtigen Schritt gestalten wir einerseits unser Luftverkehrsfrachtnetz in Europa flexibler und stabiler, zugleich bedienen wir weiterhin die hohe Nachfrage unserer Kunden nach grenzüberschreitenden Express-Lieferungen und können ihnen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stellen.“, freut sich Ralf Schweighöfer, CEO von DHL Express Austria. Das eingangs genannte Flugzeug war zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz. Eingeplant sind für den neuen Ableger 18 Flieger, allesamt Boeing 757-Maschinen. Sie sollen dieses und nächstes Jahr eingeflottet werden. Derzeit sind drei der insgesamt achtzehn Boeings bereits in Österreich registriert. Der Transfer der weiteren fünfzehn Boeing 757 Flugzeuge zu DHL Air Austria soll im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein. Bis dahin werde das DHL Air Austria-Team auch seinen Platz im Office Park 4 bezogen haben.

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DHL Air Austria soll 18 Boeing 757-200 betreiben

Seit wenigen Tagen ist die neue, österreichische Frachtfluggesellschaft DHL Air Austria in der Luft. Auf dem AOC ist derzeit mit der OE-LNZ eine Boeing 757-200 registriert. Die Flotte soll zunächst auf 18 Einheiten dieses Typs anwachsen. Homebase der Neugründung ist der Flughafen Linz-Hörsching, wo DHL bereits tätig war. Der Aufbau der neuen Frachtairline geht zu Lasten der Konzernschwester im Vereinigten Königreich, denn sämtliche Maschinen der Initial-Flotte werden von DHL Air UK zur neuen Airline in Österreich abgezogen. Diese wird jedoch nicht ausschließlich ab Österreich tätig sein, sondern innerhalb des gesamten DHL-Netzwerks zum Einsatz kommen. Der Erstflug wurde ab Budapest durchgeführt. Mit DHL Air Austria will sich Deutsche Post-DHL auch auf weiteres Wachstum innerhalb der Marke DHL Express vorbereiten, teilte das Unternehmen vor einigen Wochen mit.

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DHL Air Austria ist in der Luft

Die Frachtfluggesellschaft DHL Air (Austria) GmbH bekam kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Mit der OE-LNZ wurde die erste Cargoverbindung ab dem ungarischen Budapest bedient. Das eingangs genannte Flugzeug ist eine Boeing 757-200, die zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz war. Die OE-LNZ trägt die Seriennummer 32398 und war ehemals als G-DHKP registriert. DHL Air Austria ist eine Tochtergesellschaft des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL und wurde erst heuer gegründet. Der neue Ableger befindet sich derzeit auch auf der Suche nach Mitarbeitern.

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Deutsche Post-DHL setzt weiter auf Atlas Air

Die U.S.-amerikanische Frachtfluggesellschaft Atlas Air und der Logistikkonzern Deutsche Post-DHL verlängern die bestehende Zusammenarbeit. Das bedeutet, dass der Carrier weiterhin 20 Cargo-Flugzeuge für den Logistiker betreiben wird. Die beiden Unternehmen arbeiten seit 13 Jahren zusammen. Nun wurde der Vertrag verlängert, jedoch gibt es auch einige Änderungen. Atlas Air wird verstärkt die beiden Töchter Polar Air und Southern Air für DHL zum Einsatz bringen. An diesen hält die Deutsche-Post-Tochter Anteile. Atlas Air setzt derzeit für den Logistikkonzern sechs Boeing 747-8, zwei 747-400, acht 777-200 und vier 767-300 ein. Einige Maschinen werden nun ganz offiziell durch die Töchter Polar Air und Southern Air betrieben. Teilweise war das schon jetzt der Fall, jedoch kam punktuell Personal von Atlas Air zum Einsatz. Der Carrier ist übrigens auch unter der Marke Prime Air im Auftrag von Amazon in der Luft. Dabei kommt der Maschinentyp Boeing 767-300F zum Einsatz.

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Leipzig: Großaufgebot der Polizei wegen Klima-Demonstranten

Wegen rund 100 fahrradfahrenden Klima-Demonstranten rückte am Samstag die Polizei mit einem Großaufgebot am Flughafen Leipzig/Halle an. Selbst eine Reiterstaffel hatte man vor Ort, um die Aktivisten in Schach halten zu können. Der geplante Ausbau des Airports wird von so genannten Klimaschützern kritisch gesehen. Diese wollen verhindern, dass der Flughafen Leipzig/Halle im Bereich Cargo vergrößert wird. Ein weiterer Punkt der Demonstration war der Protest gegen Abschiebungen, die ebenfalls ab diesem Airport gelegentlich durchgeführt werden. Es handelt sich nicht um die erste Kundgebung, denn im Juli 2021 blockierten einige Klimaschützer die Zufahrten des DHL-Hubs. Es kam damals zu 52 Verhaftungen und dem Logistikkonzern ist eigenen Angaben nach ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Da die Exekutive angenommen hat, dass das DHL-Drehkreuz auch diesmal wieder im Visier der AKtivisten stehen könnte, wurde dieses von Beamten der Bundespolizei sowie Polizisten aus Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen abgesichert. Von der Anzahl der Personen her gesehen war die Exekutive eindeutig in der klaren Überzahl. Die Post-Tochter DHL streckte diesmal sogar die Hand aus und wollte Teile des Parkplatzes für die Abhaltung der Demonstration zur Verfügung stellen. Laut Polizei war die Lage diesmal ruhig und die Umweltschützer hielten ihre Kundgebung fahrradfahrend und friedlich ab. Weitere Demonstrationen sind angekündigt.

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Smartlynx: Nächster A321P2F-Frachter eingetroffen

Der Airbus A321 mit der Übergangsregistrierung D-AATB wurde kürzlich in einen Frachter konvertiert. Die Maschine hätte eigentlich an die ukrainische Windrose Airlines gehen sollen, jedoch kam es dazu aufgrund der Corona-Pandemie nie. Der 22,3 Jahre alte A321 wurde im Jahr 2018 von der Leasinggesellschaft Vallair gekauft. Diese hat sich – auch bedingt durch die gestiegene Cargo-Nachfrage – auf die Umrüstung dieses Musters spezialisiert. Es ist kein Zufall, dass die derzeitige D-AATB in Luqa eingetroffen ist, denn diese wird künftig die Registrierung 9H-CGB tragen. Derzeit trägt die Maschine eine Werbebeklebung von Vallair, soll jedoch in die Smartlynx-DHL-Hybrid-Livery umlackiert werden. Nach den üblichen Arbeiten, die vor der Indienststellung durchgeführt werden, wird Smartlynx Malta mit diesem A321P2F im Auftrag des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL Pakete und sonstige Frachtgüter transportieren. Der Smartlynx-Konzern ist im Zuge der Corona-Pandemie ins Frachtgeschäft eingestiegen. Dieses Segment ist auf dem maltesischen AOC angesiedelt. Unter anderem mit DHL konnte man langfristige Verträge abschließen.

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DHL stellt Drohnenprojekte ersatzlos ein

Die Online-Bestellung rasch per Drohne von DHL geliefert bekommen? Das wird es zumindest in absehbarer Zeit nicht geben, denn die Tochtergesellschaft der Deutschen Post teilte mit, dass die Entwicklung des Paketkopters schon vor einiger Zeit eingestellt wurde. Ein Sprecher bestätigte einen entsprechenden Medienbericht der Welt am Sonntag, in dem auch enthalten ist, dass eine Kooperation zur Auslieferung von Medikamenten in Tansania ebenfalls eingestellt wurde. Die Zusammenarbeit mit dem Drohnenhersteller Wingcopter wurde beendet. Deutsche Post-DHL betont auch, dass man wiederholt darauf hingewiesen habe, dass der Regeleinsatz von Drohnen in Deutschland nicht vorgesehen ist und man nun auch keine neuen Pilotprojekte mehr anpacken würde. Offenbar haben die Ergebnisse der ersten Tests die Vorstandsetage des Logistikkonzerns nicht überzeugt.

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DHL Express kauft vollständig elektrische Frachtflugzeuge

Der Bonner Expressdienstleister DHL Express und Eviation, US-Hersteller von Elektroflugzeugen intensivieren in Zukunft ihre Zusammenarbeit. Die Express Division von Deutsche Post DHL Group habe als erstes Unternehmen der Welt zwölf Elektroflugzeuge des Typs „Alice“ bestellt, heißt es in einer Mitteilung. Mit dem Auftrag plant DHL nach Eigenangaben den Aufbau des ersten elektrischen und somit emissionsfreien Luftfracht-Netzwerk. Das E-Flugzeug Alice soll Fluggesellschaften den Betrieb emissionsfreier Flotten ermöglichen. Eviation erwartet die elektrischen Frachtflugzeuge in 2024 an DHL Express auszuliefern – der Jungfernflug soll noch in diesem Jahr erfolgen. Wir glauben fest an die emissionsfreie Zukunft der Logistik“, betont John Pearson, CEO von DHL Express. „Seit Jahrzehnten gilt DHL Express als Pionier der Luftfahrtindustrie und mit Eviation haben wir den perfekten Partner gefunden, der unsere Mission teilt. Gemeinsam wagen wir den Aufbruch in ein neues Jahrzehnt der nachhaltigen Luftfahrt.“ Maximale Reichweite von 815 Kilometern Alice kann nach Firmenangaben von einem einzelnen Piloten geflogen werden und über 1.200 Kilogramm (2.600 Pfund) an Fracht transportieren. Die Ladezeit pro Flugstunde beträgt demnach circa 30 Minuten, die maximale Reichweite liegt bei 815 Kilometern (440 nautischen Meilen). Ihre Elektromotoren seien aufgrund der geringeren Zahl von beweglichen Teilen höchst zuverlässig, wartungsarm und damit kosteneffizient.

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Leipzig: Demonstranten blockierten DHL-Drehkreuz

Der Flughafen Leipzig/Halle entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Frachtdrehkreuz für Deutschland und Europa. In der Bundesrepublik ist – im Gegensatz zu Österreich – das Aufkommen während der Corona-Pandemie stark angestiegen. Daher ist der geplante Ausbau in Sachsen naheliegend. Einige Demonstranten hatten jedoch dagegen etwas und blockierten in der Nacht zu Samstag die Zufahrt zum Logistikzentrum von Deutsche Post-DHL. Dies führte zu einem Rückstau von Lastwagen, so dass die Exekutive eingreifen musste. Eigenen Angaben nach erstattete DHL auch Strafanzeige gegen die Demonstranten. Vor Ort wollten viele Demonstranten ihre Identität vor der Polizei nicht preisgegeben, so dass sich am Sonntag eine Ermittlungsrichterin mit der Angelegenheit befassen musste. Untersuchungshaft wurde laut Staatsanwaltschaft nicht erstattet, da sich die Verdächtigen dann vor der Richterin ausgewiesen haben und zweifelsfrei identifiziert werden konnten. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln wegen des Anfangsverdachts der Nötigung. Für Aufsehen sorgt in Leipzig auch, dass sich an Bord einiger Flugzeuge dringend erwartete Corona-Impfstoffe befanden. Diese wurden auf LKWs umgeladen, die jedoch aufgrund der Blockade das Areal nicht verlassen konnten. Angeblich sollen auch Piloten am Betreten des Flughafens gehindert worden sein, so dass es auch bei abfliegenden Frachtflugzeugen zu Verspätungen gekommen ist. Aufgrund der hohen Nachfrage sollen am Flughafen Leipzig/Halle rund 40 weitere Abstellflächen für Frachtflugzeuge entstehen. Damit würde die Kapazität um etwa 40 Prozent steigen. Anwohner und Umweltschützer befürchten, dass es zu mehr Flugbewegungen in der Nacht kommen könnte. Daher versuchen diese mittels Protestkundgebungen den Ausbau zu verhindern.

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