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Deutsche Post will innerdeutsche Nachtflüge abschaffen

Die Deutsche Post will künftig keine innerdeutschen Postflüge mehr durchführen lassen. Das Aufkommen soll hauptsächlich auf die Straße verlagert werden und künftig mit Lastkraftwägen quer durch Deutschland befördert werden. Punktuell soll es auch zum Comeback der Beförderung von Briefen auf dem Schienenweg kommen. Damit fällt einigen Airlines, beispielsweise Eurowings, ein beträchtliches Zubrot weg, denn zum Beispiel werden ab Stuttgart, Berlin, Hannover und München innerdeutsch etwa 30 Nachtflüge im Auftrag der Post durchgeführt. Der Gesetzgeber gibt vor, dass mindestens 80 Prozent der Briefe, die während der Geschäftszeiten aufgegeben werden, bereits am nächsten Tag zugestellt werden müssen. In Deutschland wird diesbezüglich eine Reform vorbereitet, die dazu führen wird, dass die Post künftig mehr Zeit hat, also die Empfänger länger auf ihre Briefe warten müssen. Die Post will dann die Nachtflüge unter dem Deckmantel „Klimaschutz“ einsparen und stattdessen das Aufkommen mit Hilfe von Lastkraftwägen auf der Straße transportieren oder aber punktuell auch wieder auf jahrzehntelang verschmähte Beförderung auf dem Schienenweg setzen.

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DHL übernimmt Danzas AEI Emirates

Der Unternehmensbereich DHL Global Forwarding der Deutsche Post-DHL-Group hat die verbliebenen Anteile am einstigen Joint-Venture Danzas AEI Emirates gekauft. Ursprünglich handelte es sich um eine Kooperation zwischen DHL und der Al Tayer Group. Nun befindet sich das in Dubai ansässige Unternehmen vollständig im Eigentum des deutschen Logistikkonzern, der sich davon laut Mitteilung einen verbesserten Zugang zu Kunden in dieser Region erhofft.

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Luftfracht: DHL verzeichnet erheblichen Umsatzrückgang

Der Logistiker Deutsche Post-DHL hat derzeit mit einem starken Einbruch im Bereich der Luftfracht zu kämpfen. Das Ausmaß ist äußerst signifikant, denn eigenen Angaben nach ist der Umsatz um 48,8 Prozent eingebrochen. Allein im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war DHL damit konfrontiert, dass man um 12,2 Prozent weniger Volumen hatte. Die Firmengruppe erklärte dazu unter anderem, dass die Nachfrage auf den Routen zwischen Asien und Europa, Asien und den USA sowie innerhalb der Asien-Pazifik-Region erheblich zurückgegangen ist. Dazu kommt, dass die Frachtraten aufgrund großem Wettbewerb abermals gesunken sind. Die Summe der Faktoren hat dazu geführt, dass der Umsatz um 48,4 Prozent eingebrochen ist. Dies hat auch Folgen für das Konzernergebnis, denn Deutsche Post-DHL musste bekanntgeben, dass man für das Gesamtjahr 2023 das prognostizierte Ebit auf eine Spanne zwischen 6,2 und 6,6 Milliarden Euro senken muss. Zuletzt lag der Umsatz bei 19,4 Milliarden Euro, also rund 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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DHL hat ersten B767-Frachter in Österreich registriert

Die österreichische Frachtfluggesellschaft DHL Air Austria hat kürzlich die erste Boeing 767F übernommen und im Luftfahrtregister der Alpenrepublik eingetragen. Aus dem von der Austro Control geführten Register geht hervor, dass die Maschine die Registrierung OE-LYA trägt. Das Flugzeug war vormals als G-DHLN für DHL Air UK im Einsatz. Seit 13. Oktober 2023 ist es unter österreichischer Zulassung hauptsächlich von/nach Leipzig/Halle im Einsatz.

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DHL Air UK baut die FLotte weiter aus

Der Logistikkonzern Deutsche Post-DHL baut im Vereinigten Königreich die Cargoflotte weiter aus. Kürzlich hat man mit der G-DHLR eine ehemalige Latam-Maschine in die Flotte aufgenommen. Es handelt sich um eine Boeing 767-300, die einst als Passagierflugzeug unterwegs war. Nach der Konvertierung in eine Cargomaschine gesellt sich diese zu den Frachtern, die auf dem AOC von DHL Air UK registriert sind.

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Für DHL: Mesa Airlines flottet Boeing 737-800-Frachter ein

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Mesa Airlines hat kürzlich mit der N326FL ihren ersten Boeing 737-Frachter übernommen. Die Maschine soll ab März 2023 im Auftrag von DHL Express fliegen. Es handelt sich um eine umgerüstete Boeing 737-800, die sich im Eigentum von DHL befindet. Künftig soll der nunmehrige Frachter von Mesa Airlines betrieben werden. Die Konvertierung wurde in Tianjin vorgenommen. Die Cargo-Flotte des Carriers wird damit auf drei Boeing 737-400F und eine B737-800BDSF anwachsen.

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DHL Express launcht Ökofrachttarif

DHL Express gibt die Einführung von Go Green Plus bekannt, einem neuen Service, der es Kunden erlaubt, die mit ihrem Frachtaufkommen verbundenen CO2-Emissionen durch Einsatz von nachhaltigem Flugkraftstoff zu reduzieren. Die Einführung erfolgt zunächst in Großbritannien, gefolgt von Italien, Dänemark, Schweden, Kanada, Australien, Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten. In den nächsten Monaten wird Go Green Plus allen Kunden von DHL Express weltweit zur Verfügung stehen. „Sie erhalten damit die Möglichkeit, die gewünschten CO2-Reduktionen und SAF-Mengen an den eigenen Bedarf anzupassen“, so der Carrier in einer Aussendung.

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Vereinigung Cockpit kritisiert Lufthansa-Cargo-Führung scharf

Aerologic, ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL, wird ein weiteres Frachtflugzeug des Typs Boeing 777 einflotten. Dies stößt auf scharfe Kritik seitens der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die vorwirft, dass der „Kurs gegen die eigene Belegschaft fortgesetzt wird“. „Die Strategie des Unternehmens richtet sich weiterhin gegen die eigene Belegschaft im Cockpit und am Boden“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Wir haben von verschiedenen Führungskräften der Cargo gehört, sie würden um die neuen Flugzeuge kämpfen. Offenkundig handelt es sich bei diesen Beteuerungen um reine Lippenbekenntnisse. Mit der nun erfolgten Entscheidung verhindert die Führung die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze bei Lufthansa Cargo ebenso wie das Wachstum zurück zu alter Größe. Vor dem Hintergrund der Rekordgewinne, die von allen Beschäftigten unter großem persönlichen Einsatz gemeinsam erwirtschaftet worden sind, ist uns diese Entscheidung vollkommen unverständlich. Wir fordern Lufthansa auf, die kommenden Boeing 777 von Lufthansa Cargo bereedern zu lassen und so die eigene Belegschaft zu stärken.“

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Deutsche Post DHL erhöht Ergebnisprognose für 2022

Dank guter Geschäfte mit Frachtgut hat die Deutsche Post DHL kräftig Kasse gemacht. Der Konzern profitiert von brüchigen Lieferketten. Der Konzernumsatz sei im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf rund 24 Milliarden Euro gestiegen, wie das Online-Portal Aero berichtet. Die Erlöse in der Frachtsparte schnellten sogar um 38 Prozent in die Höhe, andere Bereiche liefen ebenfalls gut. Firmenchef Frank Appel sprach von einem sehr guten Quartal, der Konzerngewinn stieg um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Dass die Geschäfte alles in allem weniger profitabel waren, lag unter anderem an ungünstigen Währungseffekten. Als Reaktion auf die positive Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der DHL Divisionen hat der Konzern seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr auf rund 8,4 Milliarden Euro angehoben. Das Stammgeschäft der Post – der Brief- und Paketverand im Inland schwächelte hingegen erneut. Der Umsatz stagnierte bei 3,9 Milliarden Euro und das operative Ergebnis (Ebit) sank um 3 Prozent. Rechnet man im Vorjahresquartal getätigte Zusatzkosten für einen Corona-Sonderbonus an die Belegschaft heraus, liegt das Minus sogar bei 18 Prozent.

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Cargo Air stattet Linz bunten Frachterbesuch ab

Im Auftrag der Deutsche Post-DHL-Tochter European Air Transport Leipzig hatte der Flughafen Linz am 4. November 2022 ein durchaus kunterbuntes Frachtflugzeug zu Gast. Die bulgarische Cargo Air steuerte den oberösterreichischen Airport mit einem Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800 an. Dieser trägt noch immer die Grundlivery der einstigen Comair-Marke Kulula. Dort war die Maschine zuvor als Passagierflugzeug im Einsatz. Vor dem Einsatz bei Cargo Air wurde der 24,4 Jahre alte Mittelstreckenjet in einen Vollfrachter konvertiert. Beim Lack hat man aber gespart, denn sowohl die Triebwerke als auch das Leitwerk zeigen weiterhin das „K“ des vormaligen Betreibers. Comair war eine südafrikanische Fluggesellschaft, die unter zwei Marken aktiv war. Einerseits nutzte man als Franchisenehmer das British-Airway-Brand und andererseits war man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Das Unternehmen musste vor einiger Zeit Konkurs anmelden und befindet sich derzeit in Liquidation. Die heutige LZ-CGB ist im Vorjahr als Vollfrachter zur Flotte von Cargo Air gestoßen. Die gegenständliche Maschine trägt die Seriennummer 28374 und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Nach Eigentümerwechseln befindet sich diese Boeing 737-800 im Besitz von Alterna Capital Partners, die die Maschine als Umbaufrachter an die bulgarische Cargo Air verleast hat. Der Flughafen Linz schreibt auf Social Media übrigens: „Ein bunter Vogel im herbstlichen Grau! Wenn das nicht international ist: Im Auftrag von DHL pendelt derzeit die bulgarische Cargoair mit einer ehemaligen Passagiermaschine der südafrikanischen KULULA Airline zwischen Linz und Leipzig“.

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