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DHL und Atlas Air lösen Joint Venture Polar Air Cargo auf

Der deutsche Logistikkonzern DHL und die amerikanische Frachtfluggesellschaft Atlas Air werden ihr 2008 gegründetes Joint Venture Polar Air Cargo im Jahr 2025 auflösen. Dies gab das Unternehmen gegenüber Cargo Facts bekannt. Atlas Air wird die sechs Flugzeuge, bestehend aus vier Boeing 747-8F und zwei 777F, die im Rahmen des Joint Ventures betrieben wurden, weiterhin selbst betreiben. DHL und Atlas Air begründeten die Entscheidung damit, dass das Joint Venture nicht mehr mit ihrer jeweiligen strategischen Ausrichtung übereinstimme. Die Auflösung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen. Polar Air Cargo war auf den Betrieb von Langstrecken-Frachtflügen spezialisiert und hatte seine Basis am Flughafen New York-JFK. Die Flugzeuge bedienten ein globales Streckennetz und transportierten Fracht für DHL und andere Kunden. Atlas Air, als weltweit größter Betreiber von Boeing 747 Frachtflugzeugen, wird die Flugzeuge nun in sein eigenes Streckennetz integrieren und die Kapazität anderen Kunden anbieten.

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Bundesanwaltschaft ermittelt im Fall mutmaßlicher Sabotage in Leipzig

Im Zusammenhang mit einem mutmaßlich von Russland initiierten Brand eines Luftfrachtpakets im Juli in Leipzig hat die Bundesanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Laut einem Sprecher der Karlsruher Behörde werden die Paketsendungen, die im DHL-Frachtzentrum in Brand geraten sind, genauer untersucht. Der Generalbundesanwalt ist zuständig für Straftaten, die sich gegen die Bundesrepublik richten. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Konstantin von Notz, äußerte sich besorgt über die Möglichkeit einer gezielten Sabotage und forderte eine umfassende Aufklärung der Hintergründe durch die Sicherheitsbehörden. Der Verfassungsschutz hatte zuvor berichtet, dass Deutschland nur knapp einem Flugzeugabsturz entgangen sei, der durch den Brand des Pakets verursacht worden sein könnte. Der Vorfall wurde durch eine Verzögerung des Weiterflugs des aus dem Baltikum stammenden Pakets verhindert, das einen Brandsatz enthielt. Die Ermittlungen werfen ein Licht auf mögliche Sicherheitsrisiken im deutschen Luftfrachtverkehr und die wachsende Sorge über russische Aktivitäten im Ausland.

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Erweiterung des Vorfelds 4 in Leipzig: Planänderung bewilligt

Der Flughafen Leipzig/Halle, der zu den größten Cargo-Hubs in Europa gehört, steht vor einer weiteren bedeutenden Erweiterung. Mit dem kürzlich erlassenen Planänderungsbeschluss der Landesdirektion Sachsen (LDS) wird der Ausbau des Vorfelds 4 ermöglicht, um den steigenden Anforderungen des globalen Frachtverkehrs gerecht zu werden. Diese Investition ist nicht nur eine Reaktion auf das anhaltende Wachstum des Frachtaufkommens, sondern stellt auch einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Logistik- und Wirtschaftsregion Mitteldeutschland dar. Das Vorfeld 4, das sich im südöstlichen Bereich des Flughafens Leipzig/Halle befindet, ist zentraler Bestandteil des globalen DHL-Drehkreuzes. DHL nutzt diesen Bereich seit 2007 als Basis für seinen weltweit größten Luftfrachtbetrieb. Die Erweiterungspläne umfassen die Schaffung zusätzlicher Stellflächen für Frachtflugzeuge sowie den Bau wichtiger Infrastruktureinrichtungen. Dazu gehören neue Rollwege, die den Zugang zur südlichen Start- und Landebahn verbessern, sowie Hochbauten, darunter Parkhäuser, Aufenthaltsräume für das Personal und Energiestationen. Besonders wichtig für den reibungslosen Frachtbetrieb sind die geplanten Enteisungsflächen, die es ermöglichen, mehrere Flugzeuge gleichzeitig für den Start vorzubereiten, sowie Areale für Schneedeponien. Mit diesen Maßnahmen wird die Kapazität des Flughafens deutlich erhöht, was die Abfertigung von noch mehr Frachtflugzeugen effizienter gestaltet. Steigende Bedeutung im internationalen Frachtverkehr Der Flughafen Leipzig/Halle hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Drehkreuze für den internationalen Luftfrachtverkehr entwickelt. Mit einem Frachtaufkommen von rund 1,4 Millionen Tonnen im Jahr 2023 ist er der viertgrößte Cargo-Airport Europas und der zweitgrößte in Deutschland. Seit 2008 hat sich das Frachtvolumen um beeindruckende 215 Prozent gesteigert. Dieser Anstieg ist vor allem auf die zentrale Rolle des DHL-Hubs zurückzuführen,

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DHL-Maschine erleidet Tailstrike bei Landung in Mailand-Malpensa

Eine Boeing 767F von DHL hat am 27. August 2024 bei einer Landung am Flughafen Mailand-Malpensa einen Tailstrike erlitten. Das Heck der Maschine setzte auf Runway 35R auf, was zu erheblichen Schäden am Rumpf führte. Der Vorfall ist Teil einer Reihe ähnlicher Ereignisse am selben Flughafen, darunter ein Tailstrike einer Boeing 777-300ER von Latam im Juli und ein weiterer Vorfall mit einer Delta Boeing 767-400. DHL hat bereits einen Tailstrike bei einer A300 in Leipzig-Halle repariert und reagierte mit erweiterten Simulatortrainings für ihre Piloten.

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Warnung vor „unkonventionellen Brandsätzen“: Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft

Die deutsche Logistikbranche steht vor einer neuen Bedrohungslage: Unkonventionelle Brandsätze, die über Frachtdienstleister verschickt werden, stellen eine ernste Gefahr dar. In den vergangenen Monaten kam es zu zwei Zwischenfällen, bei denen unscheinbare Pakete während des Transports in Brand gerieten. DHL, einer der größten Logistikdienstleister der Welt, hat als Reaktion auf diese Vorfälle die Sicherheitsvorkehrungen in ganz Europa verschärft. Im Zuge der Ermittlungen wird auch ein möglicher Zusammenhang mit russischer Sabotage vermutet, was die Besorgnis weiter erhöht. Die Sicherheitslage in der europäischen Logistikbranche ist angespannt. DHL, das weltweit größte Logistikunternehmen, sah sich nach den Vorfällen gezwungen, umfassende Maßnahmen zu ergreifen. Nach Angaben einer DHL-Sprecherin stehen insbesondere das Netzwerk, die Mitarbeitenden sowie die Einrichtungen und Sendungen der Kunden im Fokus der Sicherheitsbemühungen. Ziel ist es, die Risiken zu minimieren und mögliche weitere Zwischenfälle zu verhindern. Im Juli 2024 kam es im DHL-Drehkreuz Leipzig zu einem Brand in einem Frachtcontainer. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen befand sich in einem Paket, das aus dem Baltikum verschickt worden war, ein Brandsatz. Dieses Paket entflammte und setzte den gesamten Container, in dem sich auch andere Sendungen befanden, in Brand. Glücklicherweise konnte der Brand schnell gelöscht werden, sodass größere Schäden vermieden wurden. Dennoch wurde der Vorfall als ernstzunehmende Warnung betrachtet und löste umfangreiche Sicherheitsuntersuchungen aus. Auch bei Lufthansa Cargo, dem größten deutschen Luftfrachtversender, wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Bisher kam es dort zu keinen Vorfällen mit Brandsätzen, dennoch herrscht erhöhte Wachsamkeit. Eine Sprecherin des Unternehmens betonte, dass der Transport von Luftfracht grundsätzlich strengen Sicherheitsauflagen unterliegt, die kontinuierlich überwacht werden.

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Meilenstein für die Mitteldeutsche Flughafen AG: Finanzierungs- und Restrukturierungserfolg bis 2026

Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreiber der Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle, hat kürzlich einen bedeutenden Fortschritt in ihrer Restrukturierung erzielt. Mit der erfolgreichen Absicherung ihrer Finanzierung hat das Unternehmen einen entscheidenden Schritt in Richtung einer stabilen und nachhaltigen Zukunft gemacht. Dieser Fortschritt stellt einen wesentlichen Meilenstein in der mehrjährigen Restrukturierungs- und Transformationsreise der MFAG dar und bildet die Grundlage für eine vielversprechende Weiterentwicklung der Flughäfen in der Region Mitteldeutschland. Finanzierung bis Ende 2026 gesichert Die MFAG hat kürzlich einen neuen Kreditvertrag mit den finanzierenden Banken unterzeichnet, der die Finanzierung des Unternehmens bis mindestens Ende 2026 sichert. Die Vertragsänderungen wurden sowohl von der MFAG als auch von den beteiligten Banken offiziell bestätigt. Neben den erfolgreichen Vertragsverhandlungen mit DHL, einem wichtigen Partner der Flughäfen, hat auch die Unterstützung durch die Gesellschafter Sachsen und Sachsen-Anhalt zur Stabilisierung der finanziellen Lage beigetragen. Dies stellt einen wesentlichen Schritt in der Umsetzung des Transformations- und Restrukturierungsprogramms dar, das 2021 ins Leben gerufen wurde, um auf die Branchenkrise und den Sanierungsstau der letzten Jahre zu reagieren. Ingo Ludwig, CFO der MFAG, betonte: „Mit dieser Unterzeichnung haben wir die Finanzierung unseres Unternehmens mindestens bis Ende 2026 gesichert. Sie ermöglicht es uns, die geplante Restrukturierung der MFAG konsequent voranzutreiben und gleichzeitig sicherzustellen, dass wir auch für zukünftige Entwicklungen finanziell bestens aufgestellt sind.“ Dieser Erfolg stellt sicher, dass die MFAG die finanziellen Mittel hat, um ihre strategischen Ziele zu verfolgen und die notwendige Restrukturierung fortzusetzen. Erfüllung der Anforderungen des S6-Gutachtens Der neue Finanzierungsrahmen erfüllt auch eine der zentralen Forderungen des

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Lufthansa Cargo erweitert ihre Flotte: Ein weiterer Boeing 777-Frachter hebt ab

Die globale Luftfrachtbranche ist ständig in Bewegung, und Unternehmen wie Lufthansa Cargo sind bestrebt, ihre Kapazitäten zu erweitern, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. In diesem Kontext markierte der 17. August 2024 einen weiteren wichtigen Meilenstein für die deutsche Frachtfluggesellschaft: Lufthansa Cargo nahm ihr 18. Boeing 777-Frachtflugzeug in Betrieb, das direkt aus dem Boeing-Werk in Everett, Washington, USA, an den Flughafen Frankfurt (FRA) überführt wurde. Dieser Neuzugang stärkt die Position des Unternehmens als führender Akteur im internationalen Luftfrachtverkehr und unterstreicht dessen Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit. Mit der Indienststellung des 18. Boeing 777-Frachters setzt Lufthansa Cargo ihre Strategie fort, die Flotte kontinuierlich zu modernisieren und zu erweitern. Diese Entscheidung spiegelt den anhaltenden Bedarf an zusätzlicher Luftfrachtkapazität wider, der durch die wachsende Nachfrage nach globalem Handel und Logistikdienstleistungen vorangetrieben wird. In einer Erklärung betonte Ashwin Bhat, CEO von Lufthansa Cargo, die Bedeutung dieser Erweiterung: „Wir freuen uns, ein weiteres effizientes Frachtflugzeug in unserer Flotte begrüßen zu dürfen. Damit können wir unseren Kunden zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stellen, im Luftfrachtmarkt weiter wachsen und globale Geschäfte ermöglichen.“ Die Boeing 777F hat sich als das effizienteste und modernste Frachtflugzeug seiner Klasse etabliert. Mit einer Reichweite von bis zu 9.070 Kilometern und einer maximalen Nutzlast von 102 Tonnen bietet die 777F nicht nur eine beachtliche Reichweite, sondern auch Flexibilität und Wirtschaftlichkeit im Frachtbetrieb. Diese Eigenschaften machen sie zur idealen Wahl für Langstreckenflüge, die das Rückgrat des globalen Frachtgeschäfts bilden. Globale Reichweite durch ein starkes Netzwerk Mit der Aufnahme des neuen Frachters in die Flotte

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Leipzig/Halle: DHL verlängert Vertrag bis 2053

Die Mitteldeutsche Flughafen AG und DHL, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post, haben ihren Vertrag für das Frachtzentrum am Flughafen Leipzig/Halle vorzeitig bis 2053 verlängert. Die Vereinbarung sichert dem Standort langfristige Investitionen und höhere Entgelte von DHL. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer begrüßte die Verlängerung als wichtige Entscheidung für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Trotz der höheren Kosten sieht DHL-Vorstand Tobias Meyer die Vereinbarung als wirtschaftlich tragfähig an. Die Vertragsdetails, einschließlich der Erhöhung der Nachtflugkomponente, bleiben größtenteils vertraulich. Kritiker bemängeln die mangelnde Transparenz und befürchten fortgesetzte finanzielle Belastungen für den Staatshaushalt.

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Wasserstoff-Testprojekt am Flughafen Brüssel: Zukunft der Bodenabfertigung im Fokus

Der Flughafen Brüssel führt derzeit in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern VIL und DHL ein wegweisendes Wasserstoff-Pilotprojekt für die Bodenabfertigung durch. Ziel ist es, die Nutzung von Wasserstoff als alternativem Kraftstoff für Bodenfahrzeuge zu evaluieren und Einblicke in seine Effizienz und Anwendbarkeit zu gewinnen. Dieses Projekt, Teil des Stargate EU Green Deal, umfasst die Installation einer mobilen Wasserstofftankstelle und den Einsatz einer wasserstoffbetriebenen Mulag-Schleppmaschine für Frachttransporte. Die mobile Tankstelle, erst kürzlich auf dem Rollfeld installiert, ermöglicht das Betanken der wasserstoffbetriebenen Mulag-Schleppmaschine direkt vor Ort. Das Pilotprojekt soll sechs Wochen lang laufen und dient als Modell für andere Flughäfen, um Erkenntnisse über Sicherheitsstandards, Betriebsverfahren und die Umsetzbarkeit von Wasserstofftechnologien zu gewinnen. Wasserstofffahrzeuge bieten im Vergleich zu konventionellen Lösungen wie elektrischen Fahrzeugen den Vorteil einer schnellen Betankung und reduzieren sowohl CO2-Emissionen als auch Lärmemissionen erheblich. Dies ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Luftfahrtindustrie, der Potenzial für eine breitere Implementierung der Wasserstofftechnologie in Flughafenumgebungen aufzeigt.

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Industrie und Flughafen Leipzig/Halle präsentieren ‚NetZeroLEJ‘-Studie

Im Rahmen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin wurden den Bundesministern Volker Wissing und Robert Habeck die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „NetZeroLEJ“ vorgestellt. Diese Studie, durchgeführt von Airbus, DHL, HH2E und InfraLeuna in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Leipzig/Halle und den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt, zielt darauf ab, die Produktion und den Einsatz nachhaltiger synthetischer Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im industriellen Maßstab vorzubereiten und umzusetzen. Geplant ist die Produktion am Chemiestandort Leuna, wo das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Technologieplattform zur Erforschung und zum Testen von Power-to-Liquid (PtL) Kraftstoffen errichtet. Robert Habeck lobte das Projekt als Beispiel für die Energiewende und betonte die Notwendigkeit enger Zusammenarbeit zwischen Energie- und Transportwirtschaft. Die Studie identifizierte mehrere Ansätze zur Kostensenkung von SAF, darunter die Reduktion der Stromkosten für die Elektrolyse und die Senkung der Kapitalkosten. Politische Unterstützung und regulatorische Sicherheit wurden ebenfalls als entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung genannt. Die Vorstellung der Studienergebnisse markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Luftfahrtindustrie und zeigt das Engagement aller Beteiligten für innovative Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels. SAF sollen einen großen Beitrag zu einem klimaneutralen Passagier- und Frachtflugverkehr leisten und könnten kurzfristig die Klimabelastung reduzieren und langfristig zur Klimaneutralität des Sektors beitragen.

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