Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Wizzair-Passagierzahlen um ein Drittel eingebrochen

Einen deutlichen Einbruch hinsichtlich der Anzahl der beförderten Passagiere erlitt die Wizzair Group im September 2020. Hatte man im August noch 2.381.214 Reisende an Bord, so flogen im Folgemonat nur noch 1.567.836 Fluggäste mit dem pinkfarbenen Billigflieger. Ein Rückgang um über 34 Prozent. Der Vergleich mit dem Vorjahres-September macht aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamte Branche nur begrenzt Sinn. Vergleicht man den September 2020 mit dem Vorjahresmonat, so verschlechterte sich Wizzair um 58,93 Prozent. Grob gerundet konnte Wizzair im jüngst abgelaufenen neunten Monat des Jahres 2020 nur etwa 40 Prozent der Reisenden, die man im letzten Jahr an Bord hatte, befördern. Dieser Knick hat auch Auswirkungen im Flugplan, die seitens Wizzair traditionell nicht sonderlich laut kundgetan werden. In Wien und an anderen Bases wurden die Frequenzen zwischenzeitlich sehr stark ausgedünnt. Einzelne Routen werden zumindest temporär pausiert. Der Billigflieger erklärte vor ein paar Tagen, dass man hofft streckennetzweit zumindest die Hälfte der Vorjahreskapazität anbieten und durchführen zu können. Auch bei Betrachtung der Auslastung wird klar, dass die Wizzair-Flugzeuge im September 2020 weniger Passagiere an Bord hatten. Im reisestarken Juli 2020 brachte man es auf 60,5 Prozent und konnte sich im August 2020 sogar auf 70,9 Prozent verbessern. Der Einknick folgte aber rasch nach der Haupturlaubszeit: Wizz hatte im September 2020 einen Ladefaktor von 64,6 Prozent. Der Trend ist aufgrund der allgemeinen Marktsituation negativ, so dass für Oktober 2020 und die Folgemonate mit sinkenden Passagier- und Auslastungszahlen zu rechnen ist.

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München startet teure PCR-Teststation

Am Flughafen München werden seit heute digitalisierte RT-PCR-Tests durch das Labor MVZ Martinsried angeboten Das Ergebnis soll den Nutzern innerhalb von drei bis sechs Stunden auf das Mobiltelefon zugeschickt werden. Die Inanspruchnahme der Dienstleistung im Terminal 2 des Franz-Josef-Strauß-Flughafens ist kostenpflichtig. Der Airport teilt mit, dass das neue Angebot den Antritt einer Quarantäne im Zielland vermeiden soll. Zahlreiche, jedoch ausdrücklich nicht alle, Staaten verzichten bei Vorlage eines negativen PCR-Tests, der je nach Land nicht älter als 72 bzw. 48 Stunden sein darf, auf die Selbstisolation. Vorsicht: Nicht überall kann man sich „freitesten“. Viele Staaten gestatten die Einreise derzeit überhaupt nicht. Daher ist es besonders wichtig, dass die am Einreisetag gültigen Bestimmungen eigenständig geprüft werden. Diese ändern sich häufig, teilweise auch über Nacht. Billig ist das neue Angebot am Flughafen München übrigens nicht. Das Basis-Paket kostet 128 Euro und muss im Voraus bei der Terminbuchung im Internet mit Kreditkarte bezahlt werden. Andere Zahlungsformen werden derzeit nicht akzeptiert. Auch ist es nicht möglich ohne vorherige Reservierung und Bezahlung eine Testung in Anspruch zu nehmen.

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Deutscher Reiseveranstalter klagt gegen geplante Quarantäne-Regeln

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour zieht gegen die Quarantäne-Regelung, die am 15. Oktober 2020 in Deutschland in Kraft treten soll, vor Gericht. Das Hauptargument ist, dass alle Rückkehrer aus so genannten Risikogebieten künftig fünf Tage in Quarantäne müssen, Inlandsreisende jedoch nicht. Die Geschäftsleitung brachte beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein. In diesem wird das Gericht ersucht die neue Regelung zu überprüfen. Das Unternehmen ergreift bewusst in Schleswig-Holstein das Rechtsmitteln, denn dort und in Mecklenburg-Vorpommern müssen bereits jetzt Türkei-Rückkehrer in Quarantäne. Allerdings sieht eine bilaterale Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik und der Türkei das nicht vor, wenn man sich in bestimmten Regionen aufgehalten hat. Ein negativer PCR-Test befreit gemäß der Vereinbarung zwischen den beiden Staaten von der Quarantäne. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben jedoch eigene Verordnungen erlassen, die Quarantäne verlangen. Im Grunde sind diese sehr ähnlich der geplanten deutschlandweiten Regelung. Bentour geht dabei durchaus kreativ vor, denn man tritt gar nicht selbst als Kläger auf, sondern übernimmt für eine Kunden mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten. Ziel ist es offenbar eine gerichtliche Entscheidung noch vor dem 15. Oktober 2020 herbeizuführen. Im Optimalfall könnte diese die Quarantänepflicht nach Rückkehr aus Risikoländern zu Fall bringen oder zumindest verzögern. In Italien kippte ein Gericht die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests auf Sardinien und begründete die Entscheidung damit, dass das Grundrecht auf Reisefreiheit eingeschränkt wird.

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Wizz: Mit Reisebeschränkungen maximal 50 Prozent Kapazität

Die Billigfluggesellschaft Wizzair geht derzeit davon aus, dass im Oktober 2020 rund die Hälfte der Vorjahreskapazität angeboten und durchgeführt werden kann. Allerdings ist man für den Winterflugplan 2020/21 eher zurückhaltend. Das Management des Lowcost-Carriers gilt als durchaus risikofreudig. Im Wizzair-Wording würde man wohl sagen, dass man sich als „Pionier“ sieht. Doch die Kehrseite ist auch, dass kaum ein Carrier so häufig das Streckennetz, den Flugplan und die Frequenzen ändert wie Wizzair und das ganz unabhängig von Corona. Wenn es binnen weniger Wochen oder Monate finanziell nicht passt, wird die Strecke dichtgemacht. Genau das zeigt sich auch während der Corona-Krise in Wien, denn äußerst frühzeitig nahm das Unternehmen wieder diverse Routen auf, baute das Streckennetz um und stellte einige Destinationen wieder ein oder veränderte die Frequenzen sehr häufig. Letzteres kann zum Ärgernis für Passagiere werden, denn das Unternehmen weigert sich beharrlich eine Ersatzbeförderung mit einer anderen Airline zur Verfügung zu stellen, obwohl es dazu gesetzlich verpflichtet wäre. Doch auch Wizzair muss momentan der Realität ins Auge blicken: Zwar ist man vergleichsweise besser als so mancher andere Anbieter durch die Krise gekommen, doch die Nachfrage ist derzeit europaweit auf einem historischen Tief. Unabhängig davon welches Logo auf dem Rumpf zu sehen ist: Die Fluggesellschaften haben nur wenige Vorausbuchungen, denn Passagiere, die reisen wollen oder müssen, buchen extrem kurzfristig. Wizzair und Ryanair verramschen viele Tickets für einstellige Europreise. Wenn auch das nicht hilft, dann muss der Rotstift her. Diesen „Rotstift“ erzwingen indirekt die europäischen Regierungen, denn die äußerst unterschiedlichen Einreise- und Quarantänevorschriften wirken

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Dortmund: Corona-Testcenter bleibt in Betrieb

Der Flughafen Dortmund teilte mit, dass das von der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe betriebene Corona-Testzentrum bis mindestens 25. Oktober 2020 in Betrieb bleiben wird. Reiserückkehrer können sich dort weiterhin testen lassen. Wer bis zum 25. Oktober 2020 aus einem Risikogebiet am Dortmund Airport landet, kann sich direkt nach der Ankunft kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die 14-tägige Quarantäne, die bei Rückkehr aus einem Risikogebiet vorgeschrieben ist, kann so bei einem negativen Befund deutlich verkürzt werden. Lediglich bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses müssen Reisende in Quarantäne. In der Regel sind dies zirka drei Werktage, so der Airport in einer Aussendung.

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Ab 15. Oktober: Deutschland schickt mit negativem Test in Quarantäne

Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss in Deutschland ab 15. Oktober 2020 fünf Tage in Quarantäne und das unabhängig davon, ob man einen negativen PCR-Test vorweisen kann oder nicht. Die Luftverkehrsbranche läuft gegen die geplante Regelung Sturm, denn ein nochmals signifikanter Nachfrageeinbruch wird befürchtet. Dazu passt auch, dass das deutsche Robert-Koch-Institut Städte, Bundesländer, Regionen und ganze Staaten nach nicht nachvollziehbaren Kriterien zum Risikogebiet erklärt und das sehr gerne auch über Nacht, so dass Passagiere kalt erwischt werden und keinerlei Möglichkeit zur Vorbereitung haben. Ungeachtet dessen, dass viele Städte in Deutschland die RKI-Risikomarke von 50 positiv getesteten auf 100.000 Einwohner massiv überschreiten, gilt für das Ausland diese starre Marke. Dabei werden andere Kriterien überhaupt nicht berücksichtigt. Beispielsweise hinterfragt man nicht wie viele Testungen eigentlich durchgeführt wurden. Zwar behauptet das deutsche Außenministerium, dass die Reisewarnungen behutsam ausgesprochen werden, jedoch zeigt die Praxis, dass man die Diktate des Robert-Koch-Instituts eins zu eins übernimmt. Das hat zur Folge, dass Airlines, die Deutschland anfliegen oder dort ihre Homebase haben, befürchten, dass es sehr bald überhaupt keine Strecken gibt, die Reisende ohne Schikanen bei der Rückkehr nutzen können. Der momentane Plan sieht vor, dass Passagiere, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen fünf Tage in Quarantäne müssen und das auch dann, wenn ein negativer PCR-Befund vorliegt. Innerhalb dieser fünf Tage besteht obendrein noch eine Testpflicht, wobei die Kosten dem Vernehmen nach künftig selbst getragen werden müssen. Es sei denn man hat Symptome und bekommt eine behördliche Testung angeordnet. Ebenfalls ab 15. Oktober 2020 – sofern

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Deutschland hebt Iran-Bann auf

Die Bundesrepublik Deutschland gestattet es Fluggesellschaften wieder in den Iran zu fliegen. Der aufgrund der Corona-Pandemie ausgesprochene Bann wurde seitens des Bundesgesundheitsministeriums aufgehoben. Mit einem großen „Andrang“ seitens der Airlines ist allerdings nicht zu rechnen. Da der Iran ein so genannter Drittstaat ist, gelten besonders strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen. Diese können von vielen Reisenden nur schwer bis gar nicht erfüllt werden. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass die pausierenden Flugverbindungen zwischen dem Iran und der Bundesrepublik in großem Stil wieder aufgenommen werden. Allenfalls eine einstellige Anzahl von Umläufen pro Woche erscheint realistisch.

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Österreich spricht neue Reisewarnungen aus

Österreich hebt die seit längerer Zeit geltenden Reisewarnungen für Schweden und große Teile Portugals auf. Das hat zur Folge, dass Rückkehrer ab Montag keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen müssen und der Antritt einer Quarantäne ebenfalls entfällt. Während die Aufhebung in Schweden für das gesamte Staatsgebiet gilt, sind in Portugal die Regionen Norte und Lissabon ausgenommen. Für die zuletzt genannten bleiben die Reisewarnung und somit auch die Einreisebestimmungen aufrecht. Neu auf der Liste der Risikoregionen, die mit der Reisewarnstufe der höchsten Stufe versehen wurden, finden sich die tschechische Hauptstadt Prag sowie die französischen Regionen Île de France und Provence-Alpes-Côte d’Azur. Für diese gilt ab Montag eine Reisewarnung inklusive Quarantäne bzw. Vorlagepflicht eines negativen PCR-Tests. Eher symbolischen Charakter haben aufgrund der ohnehin bereits zuvor beiderseits harten Einreisebestimmungen die nun für Israel, Argentinien, Bahrain, Kuwait, Costa Rica und Malediven ausgesprochenen Reisewarnungen der höchsten Stufe. Laut Außenministerium gilt diese derzeit für 37 Staaten.

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Winter: Swiss plant mit 30 Prozent Kapazität

Die Lufthansa-Tochter Swiss plant im Winterflugplan 2020/21 mit 30 Prozent der sonst üblichen Kapazität. Ursprünglich ging man davon aus, dass bis Dezember 2020 wieder aufgrund 50 Prozent hochgefahren werden kann. Aufgrund neuerlicher Reise- und Quarantänebeschränkungen musste dieses Ziel aber verworfen werden. Derzeit geht man bei Swiss davon aus, dass frühestens im Jahr 2024 wieder Normalität einkehren wird. Dies erklärte das Unternehmen gegenüber Travel Inside. Weiters beziffert Swiss-Manager Trestl den Anteil der No-Shows auf dem Höhepunkt des Lockdowns mit 80 Prozent. Momentan betrage die Quote 20 Prozent. Normal wären bei Swiss weniger als ein Prozent üblich. Weiters erklärte der Swiss-Netzwerkplaner, dass die Aufhebung der Quarantänepflicht nicht zwangsläufig zu einem sprunghaften Anstieg der Neubuchungen führt. Als Beispiel nennt er die Strecke Belgrad-Zürich. Der Carrier befördere momentan nicht mehr etwa 100.000 Passagiere pro Tag, sondern höchstens einige Tausend.

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Köln/Bonn rechnet erst ab 2026 mit Wachstum

Kölns Flughafenchef Johann Vanneste rechnet damit, dass frühestens im Jahr 2026 das Passagieraufkommen des Vorjahres wieder erreicht werden kann. Auch ist er der Ansicht, dass die Quarantänebestimmungen auf die Nachfrage wie ein zweiter Lockdown wirken. Im Interview mit der Rheinischen Post erklärte der Direktor des Flughafens Köln/Bonn auch, dass der Umstand, dass viele Geschäftsreisen durch Telefon- und Videokonferenzen ersetzt wurden, eine äußerst nachteilige Auswirkung auf die Nachfrage hat. Den Anteil der Passagiere, die aus geschäftlichen Gründen mit Flugzeugen reisen, beziffert Vanneste mit 30 Prozent.

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