Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Qantas fliegt wieder international

Ab dem kommenden Freitag werden Reisen zwischen Australien und Neuseeland wieder erlaubt. Pünktlich dazu bietet Qantas wieder internationale Flüge an. Die australische Fluggesellschaft wird ab dem Flughafen Sydney zwei Strecken betreiben: Sechsmal in der Woche geht es nach Auckland, nur viermal wöchentlich nach Christchurch. Darüber hinaus wird auch Qantas‘ Billigablegerin Jetstar Airways die Route Sydney-Auckland bedienen. Die Wiederaufnahme der Flugstrecken sei aber an Auflagen geknüpft, wie das Nachrichtenblatt CH-Aviation berichtet. So dürfen Australier immer noch nicht nach Neuseeland einreisen. In Australien lebende Neuseeländer müssen bei einer Rückkehr in ihr Heimatland hingegen für zwei Wochen in Quarantäne.

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EU-Reiseampel soll den Flickenteppich beenden

Ein einheitliches Ampelsystem soll künftig das Reisen innerhalb der Europäischen Union vereinfachen. Nach längeren Diskussionen einigten sich die Regierungen der Mitgliedsstaaten auf den Vorschlag der EU-Kommission. Einfacher wird es allerdings nicht werden, denn hinsichtlich der genauen Einreisebestimmungen kocht jeder Nationalstaat weiterhin seine eigene Suppe. Was ein Risikogebiet ist und was nicht, soll künftig innerhalb der Europäischen Union einheitlich definiert werden. Beispielsweise Deutschland zieht bislang lediglich die Fallzahlen pro 100.000 Einwohner heran, berücksichtigt aber weder die Anzahl der Tests noch die Auslastung des jeweiligen Gesundheitssystems. Genau das soll sich jetzt ändern. Eine Ampel, die aus den bekannten Farben rot, gelb und grün besteht, soll künftig Länder und Regionen nach einheitlichen Kriterien bewerten. Zeigt diese das grüne Signal, so ist das Reisen ohne jegliche Einschränkungen oder Testzertifikate möglich. Betont wird ausdrücklich, dass bei der Bewertung nicht nur die Infektionszahlen pro 100.000 Einwohner herangezogen werden, sondern auch die Anzahl der durchgeführten Testungen, die prozentuale Positivquote, die Auslastung des jeweiligen nationalen Gesundheitssystems und weitere Kriterien. In den nächsten Tagen soll die verbindliche Umsetzung veröffentlicht werden. Insbesondere die Definitionen der einzelnen Ampelfarben sowie die Möglichkeiten, die dann seitens der Nationalstaaten gesetzt werden können, sollen veröffentlicht werden. Fix ist, dass wer von grün nach grün reisen möchte, keinerlei Nachweise braucht. Zeigt die Ampel gelb, so könnte ein negativer PCR-Test verlangt werden oder aber ein Schnelltest durchgeführt werden. Bei rotem Licht könnte Quarantäne blühen. Allerdings: Dem aktuellen Informationsstand nach könnten die Nationalstaaten auch schon bei Gelb eine Isolation verlangen. Der formelle Beschluss soll am Dienstag im Zuge

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Ryanair-Chef Wilson drängt auf EU-weite Corona-Ampel

Die EU-Kommission drängt auf einheitliche Reiseregeln, die den bisherigen Flickenteppich ersetzen sollen. Dieses basiert auf einem Ampel-System mit den Farben grün, gelb und rot. Dieses könnte am Dienstag in Brüssel beschlossen werden, jedoch sitzen die Nationalstaaten am längeren Hebel, denn sollte es zu keiner Einigung kommen, bleibt der Flickenteppich. Der Vorschlag der Kommission sieht vor, dass bei den Farben grün und gelb keine Quarantäne erforderlich ist. Gegebenenfalls könnten bei gelb Schnelltests durchgeführt werden. Personen, die aus rot markierten Staaten einreisen, müssen gegebenenfalls einen negativen PCR-Test vorlegen oder aber diesen vor Ort durchführen. Maßgeblich ist allerdings, dass die Definition was überhaupt ein Risikogebiet ist, vereinheitlicht wird. Genau das will die EU-Kommission, denn momentan legen die Nationalstaaten dies selbst und schwer vergleichbar fest. Ein Beispiel hierfür: Österreich definiert Varna und ganz Bulgarien als Risikogebiet, Deutschland hob die Reisewarnung für die Schwarzmeer-Stadt auf. Das European Centre for Disease Control geht derzeit davon aus, dass für 15 Länder die Beschränkungen aufgehoben werden können. Während sich die meisten Airlines zu den Plänen der EU-Kommission noch bedeckt halten, da mit einer heftigen Debatte unter den einzelnen Mitgliedsstaaten zu rechnen ist, meldete sich Ryanair-Geschäftsführer Eddie Wilson zu Wort: „Wir fordern alle EU-Regierungen dringend auf, das EU-Ampelsystem unverzüglich zu übernehmen. Die europäische Luftfahrt- und Tourismusindustrie kann sich weitere Arbeitsplatzverluste nicht leisten, und bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, müssen wir lernen, mit dem Virus zu leben. Die Umsetzung dieses koordinierten regionalen Ansatzes wird dazu beitragen, das Vertrauen der Kunden vor einer schwierigen Wintersaison wiederherzustellen, und es allen Fluggesellschaften

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Herbstferien: Griechenland stößt Mallorca vom Thron

In den in Deutschland bevorstehenden Herbstferien sind heuer die griechischen Inseln Rhodos, Kreta und Kos deutlich stärker nachgefragt als Mallorca. Zu diesem Schluss kommt Eurowings nach Auswertung der Buchungszahlen. Die seitens der Bundesrepublik bestehende Reisewarnung für Spanien, die ab 15. Oktober 2020 auch zu einer Zwangsquarantäne führen wird, dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Lufthansa-Tochter fliegt erstmals mehr sonnenhungrige Urlauber auf die drei griechischen Inseln als auf die Baleareninsel, deren Tourismus seit Monaten unter den aktuellen Reise-Restriktionen leidet.

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Peoples: Fünf wöchentliche Rotationen im Winterflugplan

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples passt aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend steigenden Fallzahlen in Österreich und der Schweiz den Linienflugplan an. Der Carrier wird bis einschließlich 27. März 2021 unter der Woche je eine tägliche Rotation anbieten. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag werden vorläufig keine Flüge angeboten. Die Änderungen treten laut Mitteilung des Regio-Carriers mit 2. November 2020 in Kraft. Peoples verweist auch auf folgenden Umstand: “Bekanntlich wurden die Bundes- länder Wien, Oberösterreich und Niederösterreich vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, welche mit Quarantänepflicht verbunden ist.” Der neue Flugplan auf einen Blick:

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Easyjet stellt letzte Ljubljana-Strecke ein

Der Billigflieger Easyjet zieht sich mit Wirksamkeit zum 23. Oktober 2020 aus dem slowenischen Ljubljana zurück. Die Strecke nach London-Gatwick wird eingestellt. Das Unternehmen erklärt, dass dies damit zusammenhängt, dass das Vereinigte Königreich das Land von der Liste der „sicheren Staaten“ gestrichen hat. Die Folge daraus: Quarantäne. Ein Comeback ist allerdings in Aussicht. Easyjet reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Präsenz am Flughafen Ljubljana deutlich. So wurden die Strecken nach Berlin und London-Stansted bereits eingestellt. Eine mögliche Wiederaufnahme ist derzeit ungewiss. Zwar ist für den 11. Dezember 2020 die Aufnahme einer Verbindung nach London-Luton angekündigt und Gatwick ist ab 17. Dezember 2020 ebenfalls buchbar, jedoch ist es derzeit fraglich, ob es dazu kommen wird. Aus Ljubljana zogen sich in den letzten Wochen und Monaten einige Carrier zurück, darunter auch Wizzair und Transavia. Mit der zumindest temporären Einstellung der Easyjet-Flüge tritt der Umstand ein, dass zum ersten Mal seit vielen Jahren überhaupt keine Billigfluggesellschaft ab Slowenien tätig sein wird.

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RKI: Einreisende aus dem Ausland spielen kaum eine Rolle

Reiserückkehrer spielen in Deutschland in Sachen Corona-Pandemie eine nur untergeordnete Rolle. Dies geht aus den Anfang dieser Woche vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach sank der Anteil der Reisenden, die Infektionen in die Bundesrepublik importierten sogar ab. Gerechnet auf den Gesamtanteil der Neuansteckungen, die das Robert-Koch-Institut ausgewertet hat, sind sieben Prozent der Fälle auf Reisende aus dem Ausland zurückzuführen. Damit spielen diese für die epidemiologische Situation in der Bundesrepublik keine nennenswerte Rolle. Unter jenen Personen, die nach einem Auslandsaufenthalt dennoch positiv getestet wurden, rangieren Türkei-Rückkehrer ganz oben. Weitere Länder, die das RKI als wahrscheinliche Infektionsländern der Reiserückkehrer führt, sind die Tschechische Republik, Rumänien, Länder des Westbalkans, Österreich und Frankreich. Die überwiegende Mehrheit der Ansteckungen erfolgt allerdings innerhalb der Bundesrepublik und ist nicht auf Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, zurückzuführen. Angesichts dieser Feststellung, die das staatliche Robert-Koch-Institut im jüngsten Bericht tätigt, erscheint die seitens Deutschlands geplante Zwangsquarantäne für alle Personen, die sich in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten haben, äußerst fraglich. Die Bundesrepublik plant, dass bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet ab 15. Oktober 2020 eine Quarantäne angetreten werden muss. Liegt ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vor, so dauert die Absonderung fünf Tage. Wenn nicht, darf man zehn Tage lang die eigene Wohnung nicht verlassen, kann sich aber frühestens am fünften Tag von der Quarantäne „freitesten“. Gegen diese geplante Regelung laufen Fluggesellschaften, Airports, die IATA und weitere Interessensverbände Sturm. RKI: Positiver PCR-Test sagt nichts über die Ansteckungsfähigkeit aus Im epidemiologischen Bulletin 39/2020

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Neuseeländer dürfen wieder nach Australien, umgekehrt aber nicht

Seit Mitte März sind die Grenzen Austrialiens weitgehend geschlossen. Nebst eigenen Staatsbürgern dürfen nur wenige Personengruppen, die unter Ausnahmen fallen, einreisen. Touristische Aufenthalte sind tabu. Nun gibt es die erste Lockerung: Ab 16. Oktober 2020 dürfen Neuseeländer wieder einreisen. Doch die Sache hat einen Haken: Australier dürfen umgekehrt nicht nach Neuseeland. Voraussetzung dafür, dass Einwohner Neuseelands wieder nach Australien dürfen, ist, dass man sich in den letzten 14 Tagen an keinem „Corona-Hotspot“ aufgehalten hat. Auch ist der Grenzübertritt nicht überall gestattet. Zunächst sollen Sydney, Darwin und Adelaide für Bewohner des Nachbarlands geöffnet werden. Australier haben jedoch von der einseitigen Lockerung nicht viel, denn Neuseeland gestattet weiterhin die Einreise nicht.

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Deutschland beharrt auf komplizierte Quarantäne-Regeln

Deutschland plant künftig sämtliche Rückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut definierten „Risikogebieten“ beim Vorliegen eines negativen PCR-Tests fünf Tage in Quarantäne zu stecken. Kann dieser nicht vorgewiesen werden, sollen es sogar zehn Tage werden. Das Bundesinnenministerium arbeitet derzeit an einer so genannten „Musterquarantäneverordnung“. Auf deren Grundlage sollen die einzelnen Bundesländer dann ihre Bestimmungen erlassen, die sich unterscheiden können. Mittlerweile geht in Deutschland der Trend sogar in die Richtung, dass Personen, die sich im Inland in einem RKI-Risikogebiet aufgehalten haben, in Quarantäne gehen sollen. Dadurch wird ein nahezu undurchblickbarer Flickenteppich geschaffen. Uni-Professor der Charité Berlin kritisiert 50er-Marke des RKI Die Problematik in Deutschland ist leicht erklärt: Das Robert-Koch-Institut legte zu Beginn der Pandemie willkürlich fest, dass ein Risikogebiet eine Region ist, in der es mehr als 50 positiv Getestete pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt. Wie viele PCR-Untersuchungen eigentlich durchgeführt werden, spielt keine Rolle. In den letzten Tagen sorgten die Meldungen der Türkei, die systematisch nur positiv Getestete mit Symptomen gemeldet haben. Asymptomatische Fälle wurden aus der Statistik kaschiert, so dass die Zahlen niedriger wirkten. Das hatte zur Folge, dass das RKI einige Regionen nicht mehr als Risikogebiet einstufte. Selbstredend handelte es sich dabei um typische Urlauberziele. Die Definition, die in Deutschland angewandt wird, ist auch in der Ärzteschaft massiv umstritten, da diese auf keinerlei wissenschaftlichen Kriterien beruht, sondern willkürlich festgelegt wurde. Dem schließt sich auch Stefan Willich, Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Epidemiologie an der Charité Berlin, an. Er verweist in diversen Medienstatements, dass die „50er-Marke“ vor fünf Monaten festgelegt

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Rumänien setzt Österreich auf die „rote Liste“

Österreich ist nun auch in Rumänien auf der „roten Liste“ gelandet. Das hat zur Folge, dass Passagiere, die aus der Alpenrepublik kommend einreisen, ab Mittwoch 14 Tage in Quarantäne müssen. Frühestens am achten Tag kann ein PCR-Test durchgeführt werden und wenn dieser negativ ausfällt, kann die Isolation am zehnten Tag beendet werden. Rumänien gewährt – wohl auch aus touristischen Aspekten und aufgrund von Heimatbesuchen – eine Ausnahme für Kurzreisende: Hält man sich nicht länger als drei Tage auf, so ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ausreichend. Österreich betrachtet umgekehrt Rumänien bereits seit dem Sommer als Risikogebiet.

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