Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Deutschland: Reisewarnung auch für Mallorca

Deutschland weitet die Reisewarnung für das EU-Land-Spanien weiter aus. Zunächst waren nur Teile von Nordspanien und Madrid betroffen, nun auch die Balearen und das Festland. Diese wurden zum Risikogebiet erklärt und gleichzeitig wurde die Reisewarnung der höchsten Stufe ausgerufen. Pauschalurlauber haben nun die Möglichkeit von ihren gebuchten Reisen kostenfrei zurückzutreten. Dies ist gesetzlich verankert und indiskutabel. Personen, die ihren Spanien-Urlaub individuell organisiert haben, sind jedoch auf die Kulanz der Fluggesellschaft und sonstigen Leistungsträger angewiesen. Die Einstufung der Balearen, zu denen auch die insbesondere bei Deutschen beliebte Insel Mallorca zählt, hat zur Folge, dass bei der Rückkunft verpflichtend ein PCR-Test gemacht werden muss. Im Gegensatz zu Österreich ist dieser in Deutschland jedoch kostenfrei. Die Alpenrepublik hat derzeit noch keine Reisewarnung für die Balearen, wohl aber für Festland-Spanien ausgesprochen. Das einzige Gebiet Spaniens, für das weder Österreich noch Deutschland eine Reisewarnung ausgesprochen haben, sind die kanarischen Inseln.

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Österreich spricht Reisewarnung für Kroatien aus

Schlechte Nachrichten für österreichische Kroatien-Urlauber, denn Außenminister Alexander Schallenberg kündigte am Freitag die Reisewarnung der höchsten Stufe für das Balkan-Land an. Bei der Rückkehr muss dann ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Alternativ kann dieser auch in Österreich innerhalb von 48 Stunden nachgeholt werden oder aber muss eine 10-tägige Heimquarantäne eingehalten werden. Das gilt auch ausdrücklich für jene Einwohner der Republik Österreich, die sich momentan in Kroatien im Urlaub befinden. Der einzige Weg, um die Restriktion umgehen zu können, ist der Abbruch des Urlaubs und die Wiedereinreise in Österreich vor Montag, also bis Sonntag dieser Woche. Die Regierung Österreichs kündigte auch an, dass die Kontrollen an den Grenzen massiv verschärft werden sollen. Zu den Gründen der Reisewarnung der höchsten Stufe für Kroatien sagte man, dass zahlreiche Corona-Cluster auf Urlaubsrückkehrer aus diesem Land zurückzuführen sind. Beispielsweise hätten in Kärnten 16 von 22 positiv getesteten Personen einen Bezug zu einem vorhergegangenen Kroatien-Urlaub gehabt.

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Deutschland führt PCR-Testpflicht ein

Ab Samstag will die Bundesrepublik Deutschland sämtliche Reisende, die aus vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Ländern zurückehren, verpflichtend auf das Coronavirus testen. Dies wird für die Passagiere kostenlos sein, jedoch drohen bei Verweigerung saftige Geldstrafen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält den Testzwang für einen „zumutbaren Eingriff“. Als Alternative zur Testung „an der Grenze“ kann auch ein negatives Ergebnis, das nicht älter als zwei Tage ist, vorgelegt werden. Der Politiker verwies dabei auf eigene Länder, die zwingend ein negatives PCR-Ergebnis vor der Ausreise bzw. dem Besteigen eines Verkehrsflugzeugs vorschreiben. Dabei handelt es sich unter anderem um die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei. An den meisten deutschen Verkehrsflughäfen wurden bereits entsprechende Teststationen in Zusammenarbeit mit lokalen Laboren eingerichtet. Auch auf dem Straßen- und Schienenweg sollen zügig entsprechende Örtlichkeiten für die Durchführung von PCR-Tests geschaffen werden. Passagiere, die aus so genannten „Risikogebieten“ nach Deutschland zurückkehren und sich einer PCR-Testung verweigern, laufen Gefahr eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro aufgebrummt zu bekommen. Während jene aus den „Problemgegenden“ zwingend getestet werden, soll die Teilnahme für alle anderen Rückkehrer freiwillig, jedoch ebenfalls kostenfrei sein. Deutschland erwartet sich von den für die Reisenden kostenlosen Corona-Tests auf Autobahnen, Bahnhöfen und Flughäfen einerseits eine Wiederbelebung der Reisewirtschaft, aber auch mehr Sicherheit für die Bevölkerung und die Passagiere selbst. Jede Infektion, die man entdecke mache einen Unterschied, so Spahn.

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Am grünen Tisch: Athen nimmt Wizzair-Verbot zurück

Der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair ist es gelungen das seitens der griechischen Regierung ausgesprochene 14-tägige Landeverbot in Athen wegverhandeln zu können. Der Carrier erhielt seitens des Mittelmeerstaats die Bewilligung den Hauptstadtflughafen weiterhin anzufliegen. Die griechische Regierung warf Wizzair vor, dass die zur Einreise notwendigen QR-Codes beim Check-In und/oder Boarding mangelhaft kontrolliert wurden. Ohne diese ist es nicht möglich in Griechenland einzureisen und sowohl der Airline als auch dem Passagier blüht eine saftige Geldstrafe. Beim ungarischen Billigflieger sollen sich nach Angaben des griechischen Verkehrsministeriums besonders häufig Reisende ohne den besagten Einreise-QR-Code an Bord befunden haben. Deshalb habe man zur drastischen Sanktion des 14-tägigen Landeverbots auf dem Flughafen Athen gegriffen. Da jedoch Wizzair kein Einzelfall ist und immer wieder Passagiere ohne den Strichcode „durchwitschen“ wollte man offensichtlich seitens Griechenlands ein Exempel statuieren. In Österreich verweigerten diverse Fluggesellschaften wiederholt die Beförderung, weil eben der zwingend notwendige QR-Code nicht vorhanden war. Griechenland schreibt eben vor, dass Fluggäste, die keinen solchen Einreise-Code haben, nicht befördert werden dürfen. Wizzair erklärt in einer Medienaussendung, dass man mit den griechischen Behörden in den Dialog getreten ist und für Aufklärung sorgen konnte. Am sprichwörtlichen „grünen Tisch“ wurde das 14-tägige Landeverbot für Athen wieder zurückgenommen, so dass der ungarische Carrier sein Flugangebot weiter laut Flugplan durchführen kann. „Wizz Air schätzt die Zusammenarbeit der griechischen Behörden in dieser Angelegenheit“, so ein Sprecher.

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Baltikum: Quarantäne-Comeback für Österreicher

Die drei baltischen Staaten, Estland, Lettland und Litauen, verlangen von Passagieren, die aus Österreich kommend einreisen wollen, wieder eine 14-tägige Quarantäne. In Lettland ist die Vorschrift bereits seit 25. Juli 2020 in Kraft, am Montag ziehen Estland und Litauen nach.  Die Alpenrepublik wurde seitens der drei EU-Mitglieder wieder auf die Liste jener Länder, die ein hohes Infektionsrisiko aufweisen, gesetzt. Weiters trifft es nun auch Frankreich und Malta, die im Baltikum ebenfalls als unsicher eingestuft werden. Im Inselstaat sind die Infektionszahlen bedingt dadurch, dass ein Flüchtlingsboot mit vielen Infizierten aufgegriffen wurde, statistisch gesehen gestiegen. Sowohl Malta als auch Italien warnen eindringlich vor großen Problemen im Zusammenhang mit Flüchtlingen, die auf dem Seeweg beispielsweise in Malta oder Lampedusa einreisen wollen. So stellten die Maltesen mittels Testungen fest, dass sich in einem Boot nach jüngster lokaler Berichterstattung 65 Infizierte befanden. Insgesamt waren 95 Menschen an Bord, die allesamt unter Quarantäne gestellt wurden.

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Wien: AUA kündigt 15 zusätzliche Strecken an

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines kündigt die Aufnahme von insgesamt 15 weiteren Sommerstrecken an. Hintergrund ist, dass die Bundesregierung das Landeverbot für Maschinen, die in insgesamt 18 Staaten gestartet sind, um Mitternacht aufheben wird. Als „Ersatz“ dienen strenge Einreisebestimmungen für Personen, die aus „Risikogebieten“ nach Österreich einreisen wollen. Am Mittwochabend hat die österreichische Bundesregierung angekündigt, dass die Landeverbote für Flüge aus Ägypten, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien sowie Großbritannien, Schweden und der Ukraine zum 31. Juli auslaufen werden. Das macht die Wiederaufnahme der Destinationen in das Flugprogramm von Austrian Airlines möglich. Die am Montag erlassene neue Einreiseverordnung gilt weiterhin. Aufgrund lokaler Einreisebestimmungen hat Austrian Airlines für den Monat August Flüge nach Shanghai und Tel Aviv zuletzt aus dem Programm genommen. Bereits ab heute, 31. Juli, sollen Flüge nach Bukarest, Chicago, Pristina und Sarajevo angeboten werden. Ab 1. August fliegt die heimische Airline wieder nach Belgrad, Kairo, Kiew, London, Podgorica, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna. Für den Monat August sind bereits die folgenden Frequenzen geplant: Flugstrecke Wöchentliche Flüge Stockholm 6 Belgrad 6 Kairo 5 Kiew 6 London 14 Chicago 5 Bukarest 10 Pristina 10 Sibiu 4 Sarajevo 10 Skopje 10 Sofia 10 Podgorica 7 Tirana 10 Varna 6 „Wir begrüßen die Lösung der österreichischen Bundesregierung, welche die höchsten Anforderungen an den Gesundheitsschutz sowie jene an die Reisefreiheit vereint. Nun wollen wir rasch unser Streckennetz ausbauen und unser Drehkreuz am Flughafen Wien wieder etablieren, um unseren Kunden zeitnah ein breites Angebot an Umsteigeverbindungen zu bieten“, erklärt

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Österreich hebt am Samstag alle Landeverbote auf

Derzeit dürfen Passagierflugzeuge, die in insgesamt 18 Staaten gestartet sind, nicht in Österreich landen. Damit wird ab 1. August 2020, 0 Uhr 00, Schluss sein. Die Regierung informierte mittels des NOTAM A2091/20 die Fluggesellschaften und Piloten über die bevorstehende Aufhebung des Landeverbots. Somit sind ab Samstag wieder Passagierflüge aus Albanien, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Volksrepublik China, Ägypten, Iran, Kosovo, Moldawien, Montenegro, Nord-Mazedonien, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Schweden, Ukraine und Vereinigtes Königreich erlaubt. Die Wiederzulassung ankommender Flüge ändert allerdings nichts an den Einreisebestimmungen, die zuletzt für insgesamt 32 Staaten drastisch verschärft wurden. Davon ausgenommen ist das Vereinigte Königreich, denn dieses befindet sich nun auf der so genannten „grünen Liste“. Die Folge daraus ist, dass keine Quarantäne mehr notwendig ist. Ohne Vorlage eines negativen COVID-19-Tests sowie ohne Quarantäne kann derzeit aus den folgenden Ländern nach Österreich eingereist werden: Andorra, Belgien, Kroatien, Süd-Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Manaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich und Vatikan. Dies gilt für sämtliche EU/EWR-Bürger, Schweizer und Liechtensteiner, österreichische Staatsbürger sowie.  Einwohner Österreichs Von außerhalb des Schengen-Raums dürften Drittstaatenangehörige derzeit nur mit Sondergenehmigung einreisen. Weiters müssen diese auch bei der Einreise aus Ländern, die sich auf der „grünen Liste“ befinden, einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Zusätzlich muss dann in Österreich eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese ist bei Bürgern, der im vorherigen Absatz genannten Staaten, jedoch nicht notwendig. Einwohner Österreichs, der

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Deutschland: Verpflichtende PCR-Tests bei der Rückreise

Der deutsche Bundesgesundheitsminister möchte künftig alle Menschen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, auf das Coronavirus testen lassen. Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage soll schon nächste Woche in Kraft treten und Reisende verpflichten, sich nach dem Urlaub ärztlich untersuchen zu lassen – und das kostenlos. Dies soll dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger dienen. „Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen“, so der CDU-Politiker. Welche Länder nun schlussendlich als Risikogebiete eingestuft werden sei noch ungeklärt, wie zeit.de berichtet. Eine entsprechende Liste soll in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) vorgelegt werden.

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Wien weitet PCR-Öffnungszeiten aus

Aufgrund der seit Montag für die Ankunft aus insgesamt 32 Staaten verschärften Einreisebedingungen weitet der Flughafen Wien die Betriebszeiten der kostenpflichtigen PCR-Teststation ab 1. August 2020 aus. Die Republik Österreich verlangt, dass Personen, die aus den Ländern Ägypten, Albanien, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Weißrussland sowie die Provinz Hubei (China) einreisen wollen, einen negativen PCR-Test vorlegen. Alternativ kann dieser innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten nachgeholt werden. Zum Preis von 190 Euro kann die Testung im Office Park 3 des Wiener Flughafens durchgeführt werden. Die Öffnungszeiten werden ab 1. August 2020 auf täglich von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ausgeweitet. Das Ergebnis soll binnen sechs Stunden per E-Mail an den Kunden übermittelt werden. Allerdings entbindet dies nicht mehr von der Quarantänepflicht, denn nun ist bei Einreise aus den zuvor genannten Ländern zusätzlich zur Isolation der PCR-Test vorzulegen oder innerhalb von 48 Stunden zu absolvieren. Flughafenchef Günther Ofner hofft, dass durch diese Regelung auch Flugverbote aufgehoben werden können. Ob die Behörden allerdings darauf verzichten werden, ist noch unklar. Die momentane Regelung läuft am 31. Juli 2020 aus. Wahrscheinlich gilt derzeit, dass aus dem Vereinigten Königreich kommend wieder in Österreich gelandet werden darf, da UK von der roten Liste gestrichen wurde und daher keine Quarantäne mehr notwendig ist.

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UK überrascht mit neuer Quarantäne

Durchaus eiskalt erwischt hat es britische Urlauber, die sich momentan in Spanien aufhalten. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte mit sofortiger Wirkung eine 14-tägige Quarantäne ein. Dies hat auch Folgen für die Luftfahrt. Ryanair rechnet mit einem Einbruch der Nachfrage zwischen den beiden Staaten. Die Tui Group stricht bereits alle Verbindungen vom Vereinigten Königreich aufs spanische Festland. Lediglich die Balearen und Hannover werden weiterhin angeflogen. Nach Angaben des Unternehmens soll es allerdings nicht dazu kommen, dass britische Urlauber standen, denn bis etwa 9. August 2020 will man sieben bis acht Rückflüge pro Woche durchführen. Anschließend hofft man, dass auch wieder Urlauber nach Spanien gebracht werden können. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte am Wochenende überraschend eine 14-tägige Quarantäne für Reisende, die sich zuletzt in Spanien aufgehalten haben, ein. Da es keinerlei „Schutzfrist“ gab, sind nun alle betroffen. Österreich hingegen stufte Großbritannien hinsichtlich der Reisewarnung von sechs auf vier herab.

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