Finnland

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Luftraumsperren: Finnair muss Personal vom Dienst freistellen

Die Fluggesellschaft Finnair muss aufgrund des Umstands, dass man den russischen Luftraum nicht mehr nutzen darf, auch Personal in Zwangsurlaub schicken. Man hat entsprechende Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass man temporär weniger Piloten und Flugbegleiter benötigen wird. Da Finnair in Richtung Asien lange Umwege fliegen muss, stellt man einige Ziele temporär ein. Man sieht sich nicht in der Lage diese Routen wettbewerbsfähig bedienen zu können. Die Folge daraus ist, dass man weniger Personal braucht. Derzeit geht man davon aus, dass zwischen 90 und 200 Piloten sowie 150 bis 450 Flugbegleiter vorerst „überflüssig“ sind. Man will aber zunächst keinen Stellenabbau durchführen, sondern verhandelt mit den Gewerkschaften darüber, dass diese für rund drei Monate freigestellt bzw. auf Urlaub geschickt werden. Es ist allerdings nicht absehbar wie lange die komplizierte Situation, die der kriegerische Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine hervorgerufen hat, andauern wird. In Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern will man nun einen Krisenplan für das Finnair-Personal auf die Beide stellen. Derzeit scheint es so als wäre keine andere europäische Airline so stark von den Auswirkungen betroffen.

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Kein Testpflicht bei Einreise: Auch Finnland lockert

In Finnland kommt es bei den Einreisebeschränkungen zu Lockerungen. Anfang Dezember wurde in Finnland im Zuge der sich stark ausbreitenden Omikron-Variante die 2G-Plus-Regel für die Einreise eingeführt, mit welcher nur Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Negativtest in das Land einreisen durften. Wie es auf der finnischen Regierungswebsite heißt, bestehen ab sofort für die Einreise aus EU- und Schengenländern keine Einreisebeschränkungen mehr, es muss jedoch auf Forderung ein gültiges Reisedokument vorgelegt werden können. Derzeit hat das österreichische Außenministerium seinen Reisehinweis für Finnland noch nicht aktualisiert und gibt bisher die alte Regelung an, nach der Reisende aus besagten Gebieten einen Impf-, Genesungs- oder negativen Testnachweis vorzulegen haben. Das berichtet das Touristikportal Reisevor9.

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Finnland legt Flugpassagiere ab 17:00 trocken

Bei finnischen Fluggesellschaften müssen Passagiere aufgrund einer behördlichen Anordnung ab 17 Uhr 00 auf alkoholische Getränke verzichten. Diese dürfen weder unentgeltlich noch gegen Bezahlung ausgegeben werden. Hintergrund ist, dass die Regierung landesweit den Ausschank alkoholischer Getränke nach 17 Uhr 00 untersagt hat. Man ist der Ansicht, dass man mit dieser Maßnahme die Ausbreitung der Omikron-Corona-Variante eindämmen kann. Betroffen sind nicht nur gastronomische Betriebe, sondern auch Flug-, Bahn-, und Fernbusgesellschaften. Konkret bedeutet das für Reisende, die beispielsweise mit Finnair domestic fliegen, dass es weder inkludiert noch gegen Geld alkoholische Getränke wie Bier, Wein oder Sekt gibt. Das gilt aber nur, wenn man sich nach 17 Uhr 00 an Bord befindet. Davor gibt es keine Beschränkungen, so dass rein theoretisch zum Frühstück an Bord ein Bier bestellt werden kann. Was besonders für Business-Class-Passagiere, die gelegentlich teure Tickets buchen, um an Bord feine Weine und Champagner genießen ein Abstrich in Sachen Service ist, hat aber einen tieferen Hintergrund. In manchen Staaten gibt es die merkwürdige Sitte, dass besonders Ferienreisende schon vor dem Abflug ordentlich „vorglühen“ und dann meinen an Bord weiter bechern zu müssen. In Kombination mit Coronamaßnahmen wie der Maskenpflicht kam es weltweit im vergangenen Jahr zu immer mehr Problemen mit Passagieren, die alkoholisiert randalierten oder auf andere Art und Weise zu einem Ärgernis für Mitreisende und die Besatzung wurden. Flugbegleiter und Bodenpersonal berichten, dass ihrer Ansicht nach das „Unruly-PAX“-Problem immer komplizierter wird, denn manche Reisende sollen bereits beim Check-In-Schalter oder beim Boarding äußerst unfreundliches und zum Teil aggressives Verhalten an den

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Wegen Krankenständen: Finnair kürzt Flugplan um 20 Prozent

Das Oneworld-Mitglied Finnair hat derzeit mit besonders vielen Krankenständen zu kämpfen. Diese führt man sowohl auf Omikron als auch auf die Grippesaison zurück. Der Carrier muss nun den Flugplan um rund 20 Prozent kürzen. „Der Krankenstand des Personals hat jetzt erhebliche Auswirkungen auf Finnair und die Flughäfen in Finnland und weltweit. Unser Ziel ist es, diesen Herausforderungen bei der Ressourcenbeschaffung durch die Annullierung von Flügen zu begegnen, kurzfristige Änderungen zu vermeiden und die Erwartungen unserer Kunden besser zu erfüllen. Dadurch haben Kunden mehr Zeit, sich auf Flugplanänderungen vorzubereiten und ihre Reisepläne bei Bedarf anzupassen“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair. Das finnische Luftfahrtunternehmen betont in einer Aussendung, dass die Mehrheit der Flüge, auf denen man mehrmals täglich unterwegs ist, durchgeführt werden soll. Es würde den Reisenden im Falle des Falles eine Alternative zur Verfügung stehen. Als Beispiele nennt man Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Paris und Rom. Auch bei den Langstreckenflügen wird es Änderungen geben: Die Aufnahme des neuen Dallas-Dienstes von Finnair wird vom Februar auf den 27. März verlegt und der Start der Nagoya-Flüge und die zusätzlichen Frequenzen nach Osaka werden in die Sommersaison 2022 verschoben Reduzierung der wöchentlichen Frequenzen nach Singapur auf zweimal pro Woche und nach Hongkong auf drei. Dem nicht genug: Zwei Gewerkschaften haben für den 17. Jänner 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist unklar welche Auswirkungen dieser haben wird, jedoch rechnet Finnair damit, dass es zum Ausfall zahlreicher Flüge kommen wird. Der Carrier betont, dass man an dieser Arbeitskampfmaßnahme nicht beteiligt wäre, jedoch habe man

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Einreisebestimmungen: Finnland führt 2Gplus ein

Nach Malta hat sich nun auch die finnische Regierung dazu entschlossen, dass nur noch Personen, die vollständig gegen Corona geimpft bzw. genesen und geimpft sind, einreisen dürfen. Allerdings gibt es einen großen Unterschied, denn Finnland verlangt zusätzlich die Vorlage eines negativen Coronatests. So genanntes “2Gplus” gilt nun, wenn man aus dem EU-Raum kommend nach Finnland einreisen möchte. Ungeimpfte bzw. Nicht-Genesene sind von der Einreise – abgesehen von wenigen Ausnahmen – faktisch ausgeschlossen. Doch vollständige Impfung oder Genesung und Impfung reichen der finnischen Regierung nicht aus, denn zusätzlich ist ein negativer Coronatest vorzulegen. Von dieser scharfen Regelung sind primär Personen ab 16 Jahren betroffen. Darunter gibt es einige Ausnahmen. Ebenso ist die Vorschrift nicht für  für Personal des Gesundheits- und Transportsektors, sowie für Grenzgänger aus spezifischen Gemeinden der Nachbarländer Schweden und Norwegen, als auch bei Reisen aus dringend familiären Gründen anwendbar.

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Auf eigene Rechnung: Helvetic nimmt Hurghada und Kittilä auf

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways ist der letzte verbliebene Wetlease-Provider der Lufthansa Group. Von allen anderen Subunternehmern trennte man sich im Zuge der Coronapandemie. Doch die Zusammenarbeit zwischen Swiss und Helvetic Airways ist den Gewerkschaften schon länger ein Dorn im Auge. Wie lange Helvetic Airways noch für Swiss fliegen wird, weiß man nicht so genau. Jedenfalls scheint das Vertragswerk ausgeklügelt zu sein und für die Lufthansa-Tochter gar nicht so einfach kündbar zu sein. Helvetic war ursprünglich ein Billigflieger, der in einer sehr eigenwilligen Livery unterwegs war. Die Kooperation mit Swiss ergab sich erst nach einem Eigentümerwechsel, der auch das heutige Farbenkleid brachte. Helvetic fliegt auch für andere Auftraggeber. Beispielsweise sind das Reiseveranstalter, die ihre Urlaubsflüge mit den Embraer-Jets der schweizerischen Fluggesellschaft durchführen lassen. Immer wieder bietet der Carrier auch wieder Linienflüge auf eigene Rechnung an. Nun legt man mit Hurghada ein Ziel ab Zürich-Kloten auf. Dieses soll ab 12. Feber 2022 jeweils am Verkehrstag Samstag bedient werden werden. Derzeit ist geplant, dass die Route bis inklusive 30. April 2022 angeboten wird. Mit dem finnischen Kittilä hat man am 26. Dezember 2021 ein weiteres Ziel auf eigene Rechnung ab Zürich im Programm. Diese Route soll bis vorerst 26. Feber 2021 bedient werden.

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Zürich: Helvetic nimmt Kittilä auf

Die schweizerische Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways wird im Winterflugplan 2021/22 mit Kittilä ein neues Ziel ab Zürich-Kloten anbieten. Die Stadt in Lappland (Finnland) soll erstmals am 26. Dezember 2021 angeflogen werden. Derzeit ist geplant, dass die neue Route bis zumindest 5. März 2022 bedient werden soll. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf im Angebot. Die Strecke ist bereits über die Homepage von Helvetic Airways buchbar. Geflogen werden soll jeweils an Sonntagen.

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Sale and Leaseback: Finnair versilbert vier A350-900

Das Oneworld-Mitglied machte insgesamt vier Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Transaktionen zu Geld. Durch wurden rund 400 Millionen Dollar in die Kasse gespült. Verkauft wurden die Maschinen OH-LWK, OH-LWL und OH-LWM an Gecas. Die OH-LWN ging an Gilead Aviation. Mit den beiden Lessoren wurden Leasingverträge mit einer Laufzeit etwa 12 Jahren abgeschlossen. Bedingt durch die jüngste Transaktion reduziert sich der Anteil des Flugzeugeigentums weiter. Finnair erklärte, dass man den Erlös des SLB-Deals zur Bezahlung von Schulden verwenden wird. Weiters soll eine Kreditlinie in der Höhe von 175 Millionen Euro geschlossen werden. Bezüglich dieser merkte man an, dass man diese bislang nicht in Anspruch genommen hat.

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Finnair steigt ins PCR-Geschäft ein

Das Oneworld-Mitglied Finnair steigt in das Geschäft mit PCR-Tests ein. Zum Preis von 99 Euro bietet man diese Untersuchungen direkt in der Firmenzentrale nahe dem Flughafen Helsinki an. Der Carrier verspricht, dass der Befund am Folgetag um 9 Uhr 00 zugestellt werden soll. „Unsere Kunden haben den Corona-Testservice von Finnair gut gefunden, und wir freuen uns, unser Angebot um PCR-Tests erweitern zu können. Vor allem bei Reisen in viele asiatische Länder ist auch bei vollständiger Impfung ein PCR-Testzertifikat erforderlich“, sagt Kaarlo Karvonen, Sicherheitschef von Finnair. „Tests in Finnland sind immer noch teurer als in vielen anderen Ländern, und wir möchten die Zunahme des Reiseverkehrs unterstützen, indem wir erschwingliche Tests anbieten.“ Antigen-Schnelltests werden weiterhin zum Preis von 65 Euro angeboten. Auch diese werden in den Räumlichkeiten der Finnair-Firmenzentrale durchgeführt.

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Finnland führt strengere Einreiseregeln für DACH-Staaten ein

Deutschland, Schweiz und Österreich stehen wieder auf Finnlands Roter Liste der Risikogebiete. Das hat zur Folge, dass Reisende zwei negative Tests (PCR oder Antigen) vorweisen müssen. Der erste muss vor oder bei Einreise gemacht werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test folgt drei bis fünf Tage nach Einreise. Dies gilt nicht für Geimpfte oder Genesene, sie können weiter ohne Test und Quarantäne einreisen. Das berichtet das Reiseportal Reisevor9.

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