Flugbetrieb

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Einigung beendet Streik des SAS-Kabinenpersonals

Der Streik des Kabinenpersonals der skandinavischen Fluggesellschaft SAS, der am Freitag begann, wurde nach einer Einigung am frühen Dienstagmorgen beendet. Das Abkommen, das als Erfolg für das Kabinenpersonal gewertet wird, umfasst unter anderem eine erhebliche Gehaltserhöhung, mehr freie Wochenenden und garantierte Essenspausen. Während des Streiks, an dem 155 Kabinenmitarbeiter beteiligt waren, mussten über 70 Flüge am Montag und Dienstag gestrichen werden. SAS-CEO Kjetil Håbjørg erklärte, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen wird, den regulären Flugbetrieb wieder aufzunehmen. Die Vereinbarung wird als wichtiger Schritt zur finanziellen Stabilisierung des Unternehmens angesehen, das seit 2022 unter Insolvenzschutz steht.

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Condor wählt Wisag für Abfertigung am BER

Condor hat den Dienstleister Wisag für die Abfertigung ihrer Flüge am Flughafen Berlin-Brandenburg ausgewählt. Wisag wird ab dem 26. Oktober 2024, dem Startdatum von Condors Flugbetrieb in Berlin, für die Abfertigung der Condor-Flüge verantwortlich sein. Der Hauptstadtflughafen ist der dritte Standort, an dem Wisag die Flüge von Condor betreuen wird.

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Ausfälle wegen IT-Panne in Eindhoven

Am Mittwoch wurde der gesamte Flugverkehr am niederländischen Flughafen Eindhoven aufgrund einer erheblichen IT-Störung im Verteidigungsministerium eingestellt. Die niederländische Royal Air Force gab bekannt, dass der Flugbetrieb aufgrund der IT-Probleme unterbrochen werden musste. Die Unterbrechung führte zu einem Flugverbot bis mindestens 17:00 Uhr Ortszeit, wodurch mindestens 14 Flüge gestrichen wurden. Fluggesellschaften bemühten sich, betroffene Passagiere zu anderen Flughäfen, wie dem Flughafen Düsseldorf, umzuleiten. Amsterdam-Schiphol, der größte Flughafen des Landes, blieb zunächst von den Störungen unberührt. Parallel dazu meldete das niederländische Verteidigungsministerium landesweite IT-Probleme, die auch die Rettungsdienste beeinträchtigten. Trotz Störungen in den Kommunikationssystemen blieben die nationalen Notrufnummern funktionsfähig. Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit betonte, dass es bislang keine Hinweise auf einen Cyberangriff gebe, und vermutete, dass die Störungen möglicherweise miteinander zusammenhängen könnten.

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Flughafen Kasan stellt Flugbetrieb vorübergehend ein

Am Flughafen Kasan in der russischen Republik Tatarstan wurden am Mittwochmorgen alle Flüge aus Sicherheitsgründen vorübergehend gestrichen. Laut Berichten der russischen Nachrichtenagenturen, die sich auf die Luftfahrtaufsichtsbehörde Rosaviatsia berufen, wurde der Flugbetrieb ab 7:00 Uhr Moskauer Zeit ausgesetzt. Die Maßnahme dient der Gewährleistung der Sicherheit für zivile Flugzeuge. Weitere Details zu den Sicherheitsbedenken oder zur Dauer der Aussetzung wurden bislang nicht bekannt gegeben.

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London City Airport: Wachstumspotential trotz Einschränkungen der Betriebszeiten

Der London City Airport (LCY) steht am Scheideweg zwischen ambitionierten Expansionsplänen und den Widerständen lokaler Gesetzgeber. Während die Genehmigung zur Erhöhung der jährlichen Passagierzahl von sechs auf neun Millionen einen bedeutenden Schritt nach vorn darstellt, bleibt der Flughafen in seinen Betriebszeiten eingeschränkt, insbesondere was die angestrebte Ausweitung der Samstagsflüge betrifft. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf den fortwährenden Balanceakt zwischen wirtschaftlichem Wachstum und dem Schutz der Anwohnerinteressen. Am 19. August 2024 gab der London City Airport bekannt, dass die Obergrenze für die jährliche Passagierzahl von bisher sechs Millionen auf neun Millionen angehoben wurde. Diese Entscheidung spiegelt das kontinuierliche Wachstumspotenzial des Flughafens wider, der sich als wichtiger Knotenpunkt für Geschäftsreisende und Kurzstreckenflüge etabliert hat. Der Flughafen, der seinen Betrieb bereits um 6:30 Uhr morgens beginnt, erhielt zudem die Erlaubnis, in den ersten 30 Minuten des Tages drei zusätzliche Flüge abzuwickeln. Damit steigt die Anzahl der Flüge zwischen 6:30 und 6:59 Uhr auf insgesamt neun. Diese Erweiterungen sind Teil eines umfassenderen Plans, der bis 2031 eine schrittweise Steigerung der Passagierzahlen vorsieht, ohne jedoch die jährliche Höchstzahl an Flügen zu erhöhen oder signifikante infrastrukturelle Veränderungen vorzunehmen. Diese pragmatische Herangehensweise betont den Fokus auf Effizienzsteigerung und die Nutzung bestehender Kapazitäten, ohne die unmittelbare Umgebung durch zusätzlichen Fluglärm und Verkehr übermäßig zu belasten. Herausforderung: Begrenzte Betriebszeiten am Wochenende Trotz der positiven Nachrichten über die Erhöhung der Passagierkapazität musste der Flughafen eine Enttäuschung hinnehmen. Der Antrag, die Schließzeit an Samstagen von 12:30 Uhr auf 18:30 Uhr zu verlängern, wurde abgelehnt. Der Londoner Stadtbezirk Newham, der für

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Discover Airlines: Gewerkschaften bereiten Streik vor

Die Urlaubsfreude vieler Reisender könnte schon bald getrübt werden: Bei Discover Airlines, dem Ferienflieger der Lufthansa, stehen die Zeichen auf Streik. Nachdem die Mitglieder der Gewerkschaften Ufo und Vereinigung Cockpit (VC) in getrennten Urabstimmungen mit überwältigender Mehrheit für Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt haben, könnte es in Kürze zu erheblichen Störungen im Flugbetrieb kommen. Ein konkreter Streiktermin wurde zwar bislang nicht bekannt gegeben, doch die Gewerkschaften bereiten sich darauf vor, die Belegschaft im Bedarfsfall in den Ausstand zu rufen. Dies könnte die Reisepläne tausender Passagiere während der Urlaubszeit erheblich beeinträchtigen. Konflikt um Tarifverträge: Gewerkschaften wollen eigene Vereinbarungen durchsetzen Der zentrale Streitpunkt zwischen den Gewerkschaften und Discover Airlines liegt in den Tarifverträgen. Die Vereinigung Cockpit, die die Interessen der Piloten vertritt, und Ufo, die Gewerkschaft für Flugbegleiter, wollen eigene Tarifwerke durchsetzen und die bestehenden Vereinbarungen der Konkurrenzgewerkschaft Verdi ablösen. Verdi hatte in der Vergangenheit bereits Tarifverträge mit dem Unternehmen abgeschlossen, die jedoch bei Ufo und VC auf Ablehnung stoßen. Diese beiden Spartengewerkschaften sehen darin einen Versuch des Arbeitgebers, sich genehme Tarifpartner auszuwählen und so die Interessen der Belegschaft zu schwächen. Marcel Gröls, Tarifexperte der Vereinigung Cockpit, betont die Bedeutung der Arbeitnehmerrechte in diesem Konflikt: „Das Grundgesetz gibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Unternehmens das Recht, selbst zu entscheiden, von wem sie sich vertreten lassen. Die Mitglieder der Vereinigung Cockpit haben mit deutlicher Mehrheit entschieden, dass Sie es nicht hinnehmen werden, dass die Arbeitgeberseite über ihre Köpfe hinweg Tarifverträge mit einer ihr genehmen Gewerkschaft abschließt.“ Hohe Zustimmung für Streiks: Gewerkschaften mobilisieren ihre Mitglieder Die deutlichen

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Ryanair reduziert Flugbetrieb in Warschau-Modlin um 50 Prozent

Ryanair hat angekündigt, das Flugangebot am Warschauer Flughafen Modlin für die Wintersaison 2024/25 drastisch zu reduzieren. Grund dafür sind gescheiterte Verhandlungen mit der Flughafenleitung über die Entwicklungskosten. Ab November 2024 wird die Zahl der stationierten Flugzeuge von fünf auf vier sinken, was zum Verlust von 50 Arbeitsplätzen führt. Trotz der Reduzierung will Ryanair 22 Strecken von Modlin aus weiterhin bedienen, während Teile der Kapazität auf den Flughafen Warschau Chopin verlagert werden. Dort werden sechs Strecken angeboten. Jason McGuinness, Chief Commercial Officer von Ryanair, zeigte sich enttäuscht über die festgefahrenen Gespräche und hofft, dass ein neues Managementteam im September zu einer wettbewerbsfähigen Vereinbarung führen könnte. Für Reisende in Modlin wird jedoch erwartet, dass die reduzierte Kapazität höhere Preise zur Folge haben wird.

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Zwischenfall in Astana: Austrian Airlines holt Swiss-Passagiere nach Europa

Ein medizinischer Notfall zwang kürzlich eine Swiss-Maschine auf ihrem Flug von Tokio nach Zürich zu einer unplanmäßigen Zwischenlandung in Astana, der Hauptstadt Kasachstans. Was folgte, war eine Reihe von Ereignissen, die nicht nur die betroffenen Passagiere, sondern auch die Fluggesellschaft selbst vor enorme Herausforderungen stellte. In einer Zusammenarbeit innerhalb der Lufthansa Group sprang Austrian Airlines ein, um die Passagiere nach Europa zu fliegen. Am 17. August 2024 ereignete sich an Bord des Swiss-Fluges LX161 von Tokio nach Zürich ein medizinischer Notfall, der die Crew dazu zwang, eine sofortige Zwischenlandung einzuleiten. Astana, die Hauptstadt Kasachstans, wurde als nächstgelegener geeigneter Flughafen ausgewählt. Die Besatzung traf die Entscheidung, die betroffene Person schnellstmöglich in die Obhut medizinischer Fachkräfte vor Ort zu geben, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Die Landung in Astana verlief zwar ohne größere Zwischenfälle, doch die Situation verschärfte sich, als das Flugzeug bei einem Wendemanöver mit dem Bugrad ins Gras geriet und stecken blieb. Das Flugzeug vom Typ Boeing 777-300ER musste von der Landebahn geschleppt und einer gründlichen Untersuchung auf mögliche Schäden unterzogen werden, was den Weiterflug erheblich verzögerte. Diese unerwartete Situation stellte Swiss vor die Herausforderung, ihre Passagiere schnell und sicher weiterzubefördern. In solch kritischen Situationen ist die enge Zusammenarbeit innerhalb der Lufthansa Group von unschätzbarem Wert. Austrian Airlines, eine Schwestergesellschaft von Swiss, zeigte sich solidarisch und entsandte eine Boeing 777-200 nach Astana, um die gestrandeten Passagiere aufzunehmen. Dieses Flugzeug sollte die Fluggäste von Swiss nach Wien bringen, wo sie am nächsten Tag um 10:15 Uhr (Lokalzeit Zürich) erwartet werden.

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Discover schließt Tarifvertrag mit Verdi ab

Discover Airlines und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen umfassenden Tarifvertrag für die rund 500 Cockpit- und 1.400 Kabinen-Mitarbeitern geeinigt. Dieser Vertrag, der ab dem 1. Juli 2024 bis Ende 2027 gilt, stellt die erste Tarifierung der seit 2021 operierenden Airline dar. Die Vereinbarung umfasst unter anderem jährliche Gehaltserhöhungen von 5 Prozent ab Mai 2025, die Einführung jährlicher Sonderzahlungen sowie eine verbesserte Planbarkeit der Freizeit und eine stabilere Dienstplanung für die Beschäftigten. Der CEO von Discover Airlines, Bernd Bauer, betonte die Bedeutung dieses Abschlusses für die Airline, wies jedoch auch auf die damit verbundenen Kosten und Einschränkungen hin. Die Verhandlungen wurden als intensiv, aber letztlich konstruktiv beschrieben.

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Lufthansa CityLine: Flugbegleiter stimmen für neuen Vergütungstarifvertrag

Die Mitglieder der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) bei Lufthansa CityLine haben dem neuen Vergütungstarifvertrag mit einer überwältigenden Mehrheit von 97,89 % zugestimmt. Der Tarifvertrag sieht rückwirkend zum 1. Januar 2024 eine Gehaltserhöhung von 7,5 % vor, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 4,5 % ab dem 1. März 2025. Die Laufzeit des Vertrags beträgt 24 Monate. Joachim Vázquez Bürger, Vorsitzender der UFO, lobte die Zustimmung der Mitglieder und die harte Arbeit der Tarifkommission in den vergangenen sieben Monaten. „Die deutliche Zustimmung zeigt, wie dringend Handlungsbedarf bestand und würdigt die hervorragende Arbeit unserer Tarifkommission,“ sagte Vázquez Bürger. Im Hinblick auf die Zukunft von Lufthansa CityLine äußerte Vázquez Bürger Bedenken und betonte die Notwendigkeit, für die Kabinenbeschäftigten ordentliche Wechseloptionen zur Lufthansa zu verhandeln. Zudem bleibt die adäquate Tarifierung des neuen Flugbetriebs Lufthansa City Airlines ein zentrales Ziel der UFO. Die Konzernführung müsse ihrer Verantwortung gerecht werden und eine Weiterbeschäftigung zu angemessenen Tarifbedingungen garantieren.

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