Flugbetrieb

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Flughafen Hamburg: Klimakleber scheitern an aufmerksamer Polizei

Am frühen Morgen des vergangenen Tages hat die Polizei eine mutmaßliche Blockadeaktion von Klimakleber am Hamburger Flughafen verhindert. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte in der Nähe des Flughafens eine Gruppe von Radfahrern, die bei der Annäherung der Polizei die Flucht ergriffen. Vier Personen wurden wenig später angehalten und überprüft, eine weitere konnte unerkannt entkommen. Die Polizei fand bei den Verdächtigen umfangreiches Equipment, das auf eine geplante Blockadeaktion hinwies. Bei den Verdächtigen wurden Bolzenschneider, Westen, Plakate und ein Sand-Harz-Gemisch gefunden, was den Verdacht einer geplanten Störaktion am Hamburger Flughafen erhärtete. Die Polizei nahm die vier Personen vorläufig fest. Zudem wurde eine fünfte Person, die vermutlich die Aktion von einem Aussichtspunkt aus dokumentieren wollte, ebenfalls in Gewahrsam genommen. Trotz der verhinderten Aktion hatte der Vorfall keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen. „Der Flugbetrieb war und ist nicht beeinträchtigt“, erklärte eine Sprecherin des Flughafens. Diese präventiven Maßnahmen kommen nach einer Reihe ähnlicher Aktionen an anderen Flughäfen in Deutschland. Erst kürzlich hatten Klimakleber am Flughafen Leipzig/Halle den Frachtflugbetrieb gestört, indem sie sich auf das Rollfeld klebten. In der vergangenen Woche wurden ähnliche Störaktionen an den Flughäfen Frankfurt und Köln/Bonn durchgeführt, die jeweils für mehrere Stunden den Flugbetrieb lahmlegten. Am Stuttgarter Flughafen fand zudem eine friedliche Protestaktion statt, die den Flugverkehr jedoch nicht beeinträchtigte. Sicherheitsvorkehrungen am Hamburger Flughafen Als Reaktion auf diese wiederholten Störaktionen kündigte der Hamburger Flughafen bereits vergangene Woche an, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Konkrete Maßnahmen wurden nicht veröffentlicht, jedoch wurde die erhöhte Aufmerksamkeit und Wachsamkeit betont. Die jüngsten Aktionen sind Teil einer

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Australische Regierung prüft Unterstützung für Rex Airlines

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex) könnte vor finanziellen Schwierigkeiten stehen, nachdem Berichte auftauchten, dass das Unternehmen externe Umstrukturierungsexperten von Ernst & Young beauftragt hat.  Verkehrsministerin Catherine King erklärte, die Regierung sei bereit, mit Rex zusammenzuarbeiten, um mögliche Unterstützungsmaßnahmen zu prüfen, betonte jedoch, dass es keine spezifischen Rettungspakete gebe. Rex, das auf einem von Qantas und Virgin Australia dominierten Markt operiert, steht möglicherweise vor der Insolvenz, was etwa 2000 Arbeitsplätze gefährden könnte. Der Handel mit Rex-Aktien wurde vorerst ausgesetzt.

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Smartwings degradiert CSA zum Wetlease-Provider

Czech Airlines (ČSA), eine der traditionsreichsten Fluggesellschaften der Welt, wird ab Herbst 2024 keine Flüge mehr unter dem eigenen Code „OK“ durchführen. Diese Entscheidung markiert das Ende einer Ära und spiegelt die tiefgreifenden Veränderungen in der Luftfahrtindustrie wider. Ab dem Winterflugplan werden alle Flüge der ČSA sowie ihrer Schwestergesellschaft Smartwings unter dem Code „QS“ von Smartwings abgewickelt. Dieser Schritt ist Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans, der die Effizienz steigern und die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe verbessern soll. Konkret bedeutet das, dass ČSA dann formell nicht mehr auf eigene Rechnung fliegen wird, sondern als Wetlease-Provider für Smartwings fungieren wird. Das wirtschaftliche Risiko der Flüge trägt dann der formelle Auftraggeber. Derzeit ist ČSA ohnehin nur noch ein Schatten ihrer selbst, denn das einst stolze Unternehmen ist stark geschrumpft. Eigentlich sollten längst mehrere Airbus A220-300 eingeflottet werden, jedoch wurde es um das Projekt schon länger ruhig. Die letzte ČSA-Route, die unter OK-Flugnummern bedient wird, stellt man gemäß der Ankündigung der Smartwings-Group dann auf den QS-Code um. Czech Airlines wurde am 6. Oktober 1923 gegründet und gehört damit zu den ältesten Fluggesellschaften weltweit. Der OK-Code war seit jeher ein Symbol für die tschechische Luftfahrt und steht international für die Identität und Tradition der ČSA. Die Aufgabe dieses Codes zugunsten des Smartwings-Codes QS ist daher ein symbolträchtiger Schritt, der das Ende einer eigenständigen Identität von ČSA markiert. Gründe für die Umstrukturierung Die Entscheidung zur Aufgabe des OK-Codes und zur Integration unter dem Smartwings-Code QS ist das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung. Smartwings hat in den letzten Jahren zunehmend

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Flughafen Wien verurteilt Protestaktion und fordert Schadensersatz

Am 27. Juli 2024 kam es am Flughafen Wien zu einer Protestaktion, bei der Demonstranten Konfetti verstreuten und versuchten, Passagierwege zu blockieren. Trotz der Störungen konnte der Flugbetrieb wie geplant fortgesetzt werden. Der Flughafen Wien äußerte scharfe Kritik an den Aktionen und bezeichnete sie als „sinnlosen und kontraproduktiven Aktionismus“, der weder zur Klimaschutzdebatte beitrage noch eine positive Wirkung habe. Der Flughafen betonte, dass der Luftverkehr in Europa nur einen geringen Anteil von 0,52% an den CO2-Emissionen habe, in Österreich sogar nur 0,16%. Die Sicherheitskräfte und das Personal des Flughafens leiteten die Passagiere um, um Verzögerungen zu vermeiden. Der Flughafen kündigte an, strafrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten und die Kosten für Beschädigungen und Reinigungsarbeiten einzufordern. Der Flughafen Wien dankte den eingesetzten Kräften der Polizei und der eigenen Sicherheit für ihren Einsatz.

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Flughafen Dublin lässt Honig-Bienen entfernen

Am Montagmorgen meldet der Flughafen Dublin ein lebhaftes Geschehen. Neben der Abfertigung von rund 120.000 Fluggästen wurden auch unerwartete Besucher in Form von etwa 5000 Honigbienen entdeckt, die sich in der Nähe des Taxistandes am Terminal 1 angesiedelt hatten. In einer gemeinsamen Aktion mit einem Imker wurden die Bienen sicher entfernt, um mögliche Störungen des Flugbetriebs zu vermeiden.

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Lufthansa City Airlines startet planmäßig den Flugbetrieb

Die Lufthansa Group hat mit Lufthansa City Airlines eine neue Fluggesellschaft ins Leben gerufen, die am 26. Juni 2024 ihren Betrieb aufgenommen hat. Der Erstflug mit der Flugnummer VL 2508 führte einen Airbus A320neo, benannt nach der Stadt Coburg (D-AIJI), pünktlich von München nach Birmingham. Im Anschluss bediente das Flugzeug die Strecken nach Düsseldorf und Bremen. Lufthansa City Airlines wurde gegründet, um das regionale Streckennetz der Lufthansa Group zu stärken und flexibler auf die Nachfrage zu reagieren. Mit einer modernen Flotte und einem Fokus auf Effizienz und Kundenservice soll die neue Airline eine wichtige Rolle im europäischen Kurz- und Mittelstreckenverkehr spielen.

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Gepäckabfertigung: Flughafen Zürich setzt auf neue Sortieranlage

Der Flughafen Zürich hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunftssicherheit und Effizienz getan: Eine neue Gepäcksortieranlage ersetzt die in die Jahre gekommene alte Anlage. Mit modernster Technologie und einem Investment von rund 450 Millionen Schweizer Franken wird die Gepäckabfertigung für die nächsten zwei Jahrzehnte gesichert. Dies ist ein entscheidender Fortschritt für die kontinuierliche Verbesserung der Infrastruktur und die Einhaltung der neuesten Sicherheitsvorschriften. Die Modernisierung der Gepäcksortieranlage am Flughafen Zürich war dringend erforderlich, da die alte Anlage das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hatte. „Bauprojekte an einer solch kritischen Infrastruktur unseres Flughafens müssen bei laufendem Betrieb umgesetzt werden und sind entsprechend herausfordernd. Eine überdurchschnittlich hohe Qualität und Zuverlässigkeit ist – genauso wie bei den Passagierprozessen – auch bei jedem Bauprojekt unser Anspruch“, erklärt Lydia Naef, Chief Real Estate Officer der Flughafen Zürich AG. Die neue Anlage ist technologisch auf dem neuesten Stand und gewährleistet eine zuverlässige Gepäckzuweisung, was für den reibungslosen Ablauf des gesamten Flugbetriebs essentiell ist. „Mit der neuen Technologie stellt der Flughafen Zürich sicher, dass die Gepäckzuweisung auch in Zukunft zuverlässig funktioniert. Das ist essenziell für den reibungslosen Ablauf des gesamten Flugbetriebs. Die neue Anlage erfüllt ausserdem die neuen EU-Vorschriften zur Sicherheitskontrolle von aufgegebenem Gepäck“, erläutert Stefan Tschudin, Chief Operation Officer der Flughafen Zürich AG. Herausforderungen der Umstellungsphase Die Umstellung auf die neue Anlage, die seit November 2023 läuft, war eine logistische Meisterleistung. Täglich durchlaufen im Durchschnitt 30.000 Gepäckstücke die Anlage, an Spitzentagen sind es bis zu 50.000. „Da ein Flughafen 365 Tage im Jahr in Betrieb ist, muss jederzeit

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Starker Regen legt Flughafen Mallorca lahm: Verspätungen und Überschwemmungen

Am Dienstagnachmittag (11.6.2024) wurde der Flughafen Mallorca aufgrund starker Regenfälle vorübergehend lahmgelegt. Laut einer Sprecherin des Flughafens wurden alle Starts und Landungen ausgesetzt, jedoch konnten etwa eine Stunde später die ersten Maschinen wieder abheben. Zu den ersten Flügen gehörten ein Condor-Flug nach Frankfurt und eine Eurowings-Maschine nach Berlin, wie die Sprecherin bestätigte. Trotz der Wiederaufnahme des Flugbetriebs wird es voraussichtlich bis in den Abend hinein zu massiven Verspätungen kommen. Dies betrifft auch die Flüge, die aufgrund der Wetterbedingungen umgeleitet wurden, wobei die meisten nach Barcelona und einige nach Ibiza umgeleitet wurden. Das Unwetter, das gegen 12.40 Uhr über dem Flughafen hereinbrach, traf den größten Flughafen der Insel schwer. Laut dem staatlichen Wetterdienst Aemet wurden bis 15 Uhr an der Messstation des Flughafens 53 Liter pro Quadratmeter registriert. Dies führte zu Überschwemmungen in verschiedenen Bereichen des Terminals, wie die Sprecherin des Flughafens bestätigte. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente teilte auf Twitter mit, dass der Flughafen das Notfallprotokoll aktiviert habe. Gemäß Informationen der Zentralregierung fielen an einigen Stellen des Flughafens bis zu 100 Liter pro Quadratmeter. Die Flughafenbetreiber forderten betroffene Passagiere auf, sich bei ihren Fluggesellschaften über den weiteren Reiseverlauf zu informieren. Neben den Auswirkungen auf den Flughafen verursachte das Unwetter auch Probleme in der näheren Umgebung. An der Playa de Palma kam es zu überschwemmten Straßen, wobei eine Mauer neben einem Geschäft einstürzte und ein 13-jähriges Kind verletzt wurde, wie auf Videos in den sozialen Netzwerken zu sehen war.

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Easyjet stellt Flüge zwischen Genf und Skopje ein

Die Billigfluggesellschaft Easyjet plant, den Flugbetrieb zwischen Genf und Skopje mit Beginn der Wintersaison 2024/25 einzustellen. Der letzte Flug ist für den 1. November 2024 geplant. Danach wurde der Ticketverkauf eingestellt, und es ist unklar, ob die Verbindung im Sommer 2025 wieder aufgenommen wird. Die Fluggesellschaft ist derzeit der einzige Anbieter dieser Strecke. Die Entscheidung erfolgt nach einer Reduzierung der Flugfrequenz in den letzten Jahren. Im Sommer 2023 wurden die Flüge zwischen Juni und Oktober viermal pro Woche und in der restlichen Zeit zweimal pro Woche durchgeführt, während sie im Sommer 2024 nur zweimal wöchentlich angeboten werden. Easyjet trat im November 2021 in den mazedonischen Markt ein, als sich der Sektor der Freunde- und Verwandtenbesuche während der Pandemie schnell erholte. Die Konkurrenz durch Wizz Air, die in Skopje dominiert, ist eingeschränkt, da Wizz Air aufgrund bilateraler Abkommen keine Flüge zwischen der Schweiz und Mazedonien durchführen kann. Die Flüge nach Basel werden als Flüge nach Frankreich betrachtet. Easyjet erklärte, dass die Einstellung der Strecke Teil ihrer Strategie sei, sich auf profitable und bei Passagieren beliebte Strecken zu konzentrieren. Innerhalb des ehemaligen Jugoslawiens bietet Easyjet weiterhin Flüge von Genf nach Pristina und Belgrad an, sowie saisonale Flüge nach Dubrovnik, Pula, Split und Tivat.

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Air Baltic prüft mögliche Basis in Ljubljana

Nach Gesprächen mit der slowenischen Regierung im vergangenen Jahr schließt Air Baltic die Möglichkeit der Eröffnung einer Basis in Ljubljana nicht aus. Obwohl die Fluggesellschaft zunächst keine Pläne für eine Basis in der slowenischen Hauptstadt hatte, äußerte sie nun Offenheit für verschiedene Möglichkeiten und unterversorgte Märkte in Europa. Die Fluglinie hat kürzlich den Flugbetrieb zwischen Riga und Ljubljana aufgenommen und von einem saisonalen auf einen ganzjährigen Betrieb umgestellt, unterstützt durch ein Subventionsprogramm der slowenischen Regierung zur Verbesserung der Anbindung Ljubljanas. Trotz früherer Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden Martin Gauss, der kein Potenzial für eine Basis auf dem Balkan sieht, prüft Air Baltic weiterhin die Expansion. Cyprus Airways hat ebenfalls einen Antrag auf die Eröffnung einer Basis und die Aufnahme mehrerer Strecken von Ljubljana aus gestellt. Das slowenische Ministerium für Infrastruktur bestätigte den Eingang des Antrags, wies jedoch darauf hin, dass dieser unvollständig sei und Änderungen erfordere, bevor eine Entscheidung getroffen werden könne. Eine endgültige Entscheidung wird nach der Überarbeitung des Antrags erwartet. Die potenzielle Einrichtung einer Basis in Ljubljana durch Air Baltic und die Einreichung des Antrags von Cyprus Airways zeigen das Interesse verschiedener Fluggesellschaften an der Stärkung ihrer Präsenz in der Region.

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