Flughafen Zürich

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Flughafen Zürich

Flughafen Zürich erweitert das Besucherangebot

Wenn man aufgrund der derzeitigen Lage nicht oder nur schwer vom Züricher Airport aus in die Welt reisen kann, dann sollen Reisende wenigsten das Besucherangebot am Flughafen nutzen können. Darum erweitert die Flughafen Zürich AG dieses: Ab Anfang Mai wird das Angebot rund um den Flughafenpark mit den Junior Rangers sowie Ranger Talks ausgebaut. Das Junior Ranger Programm soll besonders junge Gäste anlocken.  „Durch ein faszinierendes, nachhaltiges Mitmach- und Bildungsprogramm werden Kinder und Jugendliche als Botschafter für die Naturlandschaften ihrer Region gewonnen“, heißt es in der Aussendung. Daneben gibt es Ranger Talks, bei denen einmal monatlich den Besuchern ein Ranger im Park beim Pavillon für Fragen zur Verfügung steht.  Wiedereröffnung Zuschauerterrasse B Mit der Wiedereröffnung der Zuschauerterrasse B am 1. Mai-Wochenende beginnt die Flughafen Zürich AG das Besucherangebot Schritt für Schritt wieder hochzufahren. Der Eintritt für die Terrasse ist während des Eröffnungswochenendes kostenlos. Im Mai und Juni ist die Zuschauerterrasse jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet. 

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ZRH mit kleinem Vorgeschmack auf den Sommer

Der Sommerflugplan steht in den Startlöchern, ab dem 28. März ist es dann soweit. Wegen der CoV-Krise bleibt das Angebot aber spärlich. So auch beim Flughafen Zürich. Dennoch: Einige Highlights sind auch dieses Jahr dabei. Unter anderem nimmt Edelweiss mit Jamaika eine weitere Karibik-Destination in ihren Flugplan auf. Von Mai bis Oktober bietet die Airline einmal wöchentlich einen Flug nach Montego Bay via Punta Cana an. Mit Tallinn und Billund plant die Swiss zwei weitere europäische Städte anzubieten. Die estnische Hauptstadt Tallinn wird ab dem 25. Juni und Billlund ab dem 2. Juli zweimal wöchentlich angeflogen. Vor allem Condor möchte in diesem Sommer wohl ordentlich mitmischen. Der Ferien-Flieger fliegt neu ab Zürich verschiedene Destinationen innerhalb Europas an. Auf dem Flugplan stehen Urlaubsziele rund um das Mittelmeer. Condor startet mit bis zu 28 Flügen ab Zürich nach Ibiza, Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca) und Sardinien (Olbia). Zusätzlich dazu stellt der Aiport aber klar: „Änderungen am Flugplan sind aufgrund der Corona-Pandemie und der sich schnell ändernden Reise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich.“ Trotzdem habe sich das Management bemüht, ein möglichst breites Flugangebot auf die Beine zu stellen.

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Flughafen Zürich muss den Rotstift zücken

Die CoV-Krise machte das letzte Jahr für den Züricher Flughafen zu einem historischen – allerdings im negativen Sinne. Der Schweizer Airport hat 2020 den größten Einbruch der Geschichte verzeichnet. Wegen der Pandemie blieben die Flugzeuge in Kloten zeitweise fast zur Gänze am Boden. Die Infrastruktur musste aber auch bei einem Minimalbetrieb aufrechterhalten werden, sodass Kosteneinsparungen mit dem Ertragsrückgang nicht schritthalten konnten. Entsprechend stand am Ende ein deutlicher Verlust zu Buche. In konkreten Zahlen: Der Umsatz sackte im Geschäftsjahr 2020 um gut 48 Prozent auf 624 Millionen Franken ab. Das Fluggeschäft ging dabei um knapp 67 Prozent auf 222 Millionen zurück. Und im Nichtfluggeschäft lag der Umsatzverlust bei knapp 27 Prozent auf 146 Millionen, wie der Flughafenbetreiber am Freitag mitteilte. Horrende Zahlen für den Flughafen. Verlust etwas tiefer als erwartet Kosteneinsparungen-Maßnahmen und das starke Immobiliengeschäfte genügten nicht, um die Umsatzverluste wettzumachen. Denn noch immer fielen hohe Kosten an, da ja auch bei einem Minimalbetrieb die Infrastruktur am Flughafen in Kloten aufrechterhalten werden musste. Unter dem Strich blieb somit ein Verlust von 69,1 Millionen – nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 309 Millionen zu Buche stand. Überraschend kam der Verlust aber nicht – angesichts des bereits im Vorfeld bekannt gewesenen Passagierrückgangs von knapp 74 Prozent im letzten Jahr. Die Erwartungen der Analysten wurden indes klar übertroffen. Diese gingen noch von einem deutlich höheren Verlust aus. Auf die Ausschüttung einer Dividende wird für 2020 wird unter den gegenwärtigen Umständen erwartungsgemäß verzichtet, nachdem der Flughafenbetreiber zur Schonung der Liquidität bereits die Dividende für 2019

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Zürich: Investitionen werden verschoben

Das letzte Jahr hat auch beim Züricher Flughafen tiefe Spuren hinterlassen. Deswegen möchte es der Airport in Zukunft langsamer angehen lassen. Auf staatliche Hilfsgelder sei man zwangsläufig nicht angewiesen. Auch ohne Unterstützung würde es der Flughafen durch ein „schwieriges 2021“ schaffen, betont Flughafen-Chef Stephan Widrig. Dennoch: Die Corona-Krise hat einen Krater hinterlassen. Deswegen müsse auch weiterhin auf Sicht geflogen werden: „Projekte, die sich noch in einem frühen Planungsstadium befinden und die auf ein höheres Passagiervolumen ausgerichtet sind, verschieben wir um drei bis fünf Jahre“, so Widrig. Das würde auch für die geplanten Neubauten von Dock A und Terminal 1 vorerst das Aus bedeuten, berichtet das SRF.

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Zürich: Nur 8,3 Millionen Passagiere nutzten den Airport

Der Flughafen Zürich erlebte – wie auch die gesamte Branche – ein rabenschwarzes Jahr mit einem „historischen Verkehrseinbruch“. Nur noch etwa 8,3 Millionen Fluggäste flogen 2020 über Zürich. Im Vorjahr waren es noch 31,5 Millionen. Das würde einer Abnahme von satten 73,5 Prozent entsprechen, teilt der Airport mit. Die Zahl der Lokalpassagiere sank ebenfalls. Und zwar um 71,7 Prozent auf 6,3 Millionen. Ebenfalls gesunken ist die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug: von 129,6 auf 103,0. Im Jahr 2020 gab es gut 111.000 Flugbewegungen – ein Minus von 59,6 Prozent gegenüber 2019. Den größten Anteil haben die Swiss (49,5 Prozent) vor der Edelweiss Air (8 Prozent) und der Lufthansa (4,4 Prozent). Zudem sank das Frachtvolumen mit 291.163 Tonnen um 35,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir blicken auf ein sehr herausforderndes und turbulentes Jahr zurück. Der internationale Reiseverkehr kam zeitweise fast vollständig zum Erliegen. Trotzdem blieb der Flughafen Zürich immer offen, um die Anbindung der Schweiz an die Welt sicherzustellen. Ständig ändernde Reisebestimmungen und Quarantäneregeln führen bei Reisenden wie Unternehmen zu großer Unsicherheit. Für den Schweizer Tourismus wie auch die vom Außenhandel abhängige Schweizer Wirtschaft ist es wichtig, dass wieder ein planbarer internationaler Reiseverkehr stattfinden kann. Wir rechnen mit einer langsamen und schrittweisen Erholung des internationalen Reiseverkehrs ab Mitte 2021“, so Stephan Widrig, Geschäftsführer der Flughafen Zürich AG.

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Zürich: Passagierzahlen auf tiefem Niveau

Im Oktober 2020 sind 468.616 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Minus von 83,7 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Trotz schwieriger Einschätzung wagt der Airport, eine Prognose abzugeben. Die Flughafen Zürich AG geht davon aus, dass der internationale Reiseverkehr über die Wintermonate auf tiefem Niveau verharren wird und rechnet für das Jahr 2020 mit 8 bis 9 Millionen Fluggästen. Im optimistischen Fall werde man „innerhalb der kommenden Jahre“ auf das Vor-Krisen-Niveau zurückkehren können, wie man mitteilt. Die Anzahl der Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 64,9 Prozent auf 8.440 Starts oder Landungen. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 34 Prozentpunkte auf 46,3 Prozent gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Oktober 25.871 Tonnen Fracht abgewickelt. Dies entspricht einem Rückgang von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Die Flughafen Zürich AG investiert in Indien

Die Tinte ist trocken: Der Flughafen Zürich hat den Vertrag für den Bau und Betrieb des Hauptstadtflughafens Delhi unterschrieben. Noch vor Corona einigte man sich mit der indischen Regierungsbehörde, nun ist alles in trockenen Tüchern. Der neue Airport soll 80 Kilometer südlich des Stadtzentrums entstehen. Schon im nächsten Jahr beginnen die ersten Bauarbeiten – und werden voraussichtlich bis 2024 andauern. In einem ersten Schritt werde man laut eigenen Angaben 650 Millionen Franken investieren. Zudem habe man sich dazu verpflichtet, den Airport mindestens 40 Jahre zu betreiben.  Neben dem Projekt in Indien ist die Flughafen Zürich AG derzeit an acht Flughäfen in Südamerika beteiligt.

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