Fraport

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Erwarteter Passagieransteig am Flughafen Frankfurt zum Start der Osterferien 2026

Mit dem Beginn der Osterferien in Hessen und weiteren Bundesländern stellt sich der Flughafen Frankfurt auf eine Phase intensiven Reiseverkehrs ein. Im Zeitraum vom 27. März bis zum 12. April 2026 rechnet der Betreiber Fraport mit einem Aufkommen von insgesamt rund 3,1 Millionen Passagieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem ersten Ferienwochenende, an dem allein über 721.000 Fluggäste erwartet werden. Parallel zu diesem Anstieg tritt am 29. März der neue Sommerflugplan in Kraft, was zusätzliche Flugverbindungen und eine veränderte Taktung im Flugbetrieb mit sich bringt. Um den Betrieb stabil zu halten, setzt Fraport auf eine dynamische Passagierführung und verstärkten Personaleinsatz an den Knotenpunkten. Besondere Aufmerksamkeit gilt in dieser Saison den Grenzkontrollen. Aufgrund neuer und strengerer Datenerfassungsvorschriften der Europäischen Union müssen sich insbesondere Reisende aus Nicht-EU-Staaten auf zeitintensive Prozeduren einstellen. Die Behörden führen detailliertere Prüfungen der Reisedokumente durch, was in Kombination mit dem hohen Verkehrsaufkommen zu erheblichen Verzögerungen führen kann. Fraport empfiehlt Passagieren mit Zielen außerhalb des Schengen-Raums daher dringend, mindestens drei Stunden vor Abflug im Terminal zu erscheinen. Für Reisende innerhalb der EU wird eine Ankunftszeit von zwei bis zweieinhalb Stunden vor dem Start empfohlen, abhängig davon, ob Gepäck aufgegeben werden muss. Zusätzliche Recherchen zur Infrastrukturauslastung zeigen, dass auch die Parkkapazitäten am Frankfurter Flughafen während der Feiertage an ihre Grenzen stoßen könnten. Der Betreiber rät Autofahrern zur frühzeitigen Online-Reservierung von Stellplätzen, um Engpässe vor Ort zu vermeiden. Alternativ wird auf die Nutzung des Fern- und Regionalbahnhofs verwiesen, da die Deutsche Bahn zu den Osterfeiertagen oft Sonderzüge einsetzt, um die Anbindung

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Frankfurt: Terminal 2 geht nach Eröffnung des Neubaus in jahrelangen Ruhemodus

Am Frankfurter Flughafen steht eine der umfangreichsten operativen Umwälzungen der letzten Jahrzehnte bevor. Mit der für den 22. April 2026 geplanten Inbetriebnahme des neuen Terminals 3 leitet der Flughafenbetreiber Fraport eine Phase der massiven Infrastrukturbereinigung ein. Im Zentrum dieser Strategie steht der vollständige Umzug aller 57 Fluggesellschaften, die bisher im Terminal 2 beheimatet waren, in den modernen Neubau im Süden des Flughafengeländes. Sobald dieser Transfer abgeschlossen ist, wird das Terminal 2 im zweiten Halbjahr 2026 in einen sogenannten Dornröschenschlaf versetzt. Das bedeutet, dass das Gebäude vorerst komplett vom Netz genommen und eingemottet wird. Erst Mitte der 2030er Jahre rechnet das Management mit einer Reaktivierung des Standorts, nachdem eine umfassende Generalsanierung durchgeführt wurde. Diese Maßnahmen sind Teil eines langfristigen Kapazitätsplans, der darauf abzielt, die Effizienz am größten deutschen Luftverkehrskreuz durch digitale Prozesse und eine optimierte Flächennutzung zu steigern. Während das neue Terminal 3 mit einer Kapazität von rund 20 Millionen Passagieren pro Jahr an den Start geht, erhält der Hauptkunde Lufthansa im Terminal 1 zusätzliche Freiräume zur Expansion. Die Kosten für die anstehende Modernisierung des alten Terminal 2 werden auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt, was die wirtschaftliche Dimension dieses Infrastrukturprojekts unterstreicht. Logistische Meisterleistung beim Umzug der Fluggesellschaften Der Wechsel vom Terminal 2 in das neue Terminal 3 wird nicht an einem einzigen Tag vollzogen, sondern erfolgt in einem strukturierten Verfahren über vier Wellen hinweg. Dieser gestaffelte Umzug soll sicherstellen, dass der laufende Flugbetrieb nicht beeinträchtigt wird und die komplexen IT-Systeme sowie die Gepäcklogistik reibungslos in die neue Umgebung integriert werden

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Flughafen Frankfurt baut Kapazitäten im Sommerflugplan 2026 deutlich aus

Mit dem Inkrafttreten des neuen Sommerflugplans am 29. März 2026 festigt der Flughafen Frankfurt seine Rolle als zentrales europäisches Luftfahrt-Drehkreuz. Insgesamt 88 Fluggesellschaften verbinden die hessische Metropole mit 283 Destinationen in 92 Ländern. Besonders auffällig ist die Steigerung der angebotenen Sitzplatzkapazität auf rund 871.000 Plätze pro Woche, was einem Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Über 1.000 wöchentliche Interkontinentalverbindungen unterstreichen dabei die globale Reichweite des Standorts, der bis zum 24. Oktober 2026 nach diesem erweiterten Plan operiert. Ein Schwerpunkt des neuen Flugplans liegt auf der Erschließung nordeuropäischer Ziele. Die Lufthansa nimmt ab Mai vier wöchentliche Verbindungen nach Trondheim auf, während die Tochtergesellschaft Discover Airlines das norwegische Bodø sowie die irische Stadt Shannon anfliegt. Letztere Verbindung markiert die Rückkehr einer Route, die seit 2019 nicht mehr direkt ab Frankfurt bedient wurde. Auch im südeuropäischen Raum werden Kapazitäten aufgestockt, unter anderem durch die Wiederaufnahme der Flüge nach Brindisi. In Osteuropa stärkt die Lufthansa die Anbindung an den polnischen Markt durch zweimal tägliche Flüge nach Rzeszów, was insbesondere für den Wirtschaftsverkehr von Bedeutung ist. Der Ferienflieger Condor erweitert sein Zubringernetz erheblich und integriert London Gatwick in den Flugplan. Ab Mai folgen hochfrequente Verbindungen nach Barcelona, Venedig und Budapest, die jeweils dreimal täglich bedient werden. Damit wächst das Netz der Zubringerziele auf insgesamt 13 an. Auch der österreichische Markt wird durch Danish Air Transport (DAT) intensiver erschlossen, die bis zu drei tägliche Rotationen nach Linz anbietet. Diese Verdichtung des europäischen Netzes dient primär der Speisung der Langstreckenverbindungen, die im Sommer 2026

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Vietnam Airlines plant Umzug in das Terminal 3 am Flughafen Frankfurt

Vietnam Airlines hat angekündigt, den operativen Betrieb am Flughafen Frankfurt im Frühjahr 2026 in das neu errichtete Terminal 3 zu verlegen. Dieser strategische Schritt markiert eine Zäsur für die staatliche Fluggesellschaft Vietnams am wichtigsten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz. Bisher fertigte die Airline ihre Passagiere im Terminal 2 ab, das traditionell viele internationale Fluggesellschaften der SkyTeam-Allianz beherbergte. Mit dem Umzug in den hochmodernen Terminalkomplex im Süden des Flughafengeländes strebt das Unternehmen eine Optimierung der Bodenabläufe und eine Kapazitätserweiterung auf den prestigeträchtigen Routen nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt an. Ein Hauptgrund für den Standortwechsel ist die verbesserte Anbindung innerhalb der globalen Luftfahrtallianz SkyTeam. Da weitere Partnergesellschaften wie Air France, KLM und Delta Air Lines ebenfalls eine Konzentration ihrer Abfertigungsprozesse im neuen Terminal anstreben, verkürzen sich die Umsteigezeiten für Passagiere aus Vietnam in das europäische und nordamerikanische Streckennetz erheblich. Der Flughafenbetreiber Fraport hat das Terminal 3 speziell für die Anforderungen großer internationaler Verbünde konzipiert, wobei moderne Gepäckförderanlagen und automatisierte Kontrollsysteme den Durchlauf der Reisenden beschleunigen sollen. Die Verlegung erfolgt in einer Phase, in der Vietnam Airlines ihre Präsenz in Deutschland massiv ausbaut. Aktuell bedient die Fluggesellschaft Frankfurt mit modernen Maschinen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner und Airbus A35-900. Durch die Nutzung der neuen Infrastruktur erhält die Airline Zugang zu moderneren Lounge-Kapazitäten und effizienteren Gate-Positionen, die speziell für Großraumflugzeuge ausgelegt sind. Branchenanalysten werten den Umzug als notwendige Maßnahme, um im Wettbewerb mit anderen asiatischen Premium-Airlines, die verstärkt auf moderne Terminal-Infrastrukturen setzen, konkurrenzfähig zu bleiben. Logistisch stellt der Wechsel in das Terminal 3 eine Herausforderung dar, da der

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Fraport erzielt operativen Rekordgewinn und kündigt Terminal-Eröffnung an

Die Fraport-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das durch eine deutliche Verbesserung der zentralen Finanzkennzahlen geprägt war. Der Flughafenbetreiber steigerte seinen bereinigten Umsatz um 8,2 Prozent auf 4,21 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) mit 1,44 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert erreichte. Ein entscheidender Meilenstein ist die Rückkehr zu einem positiven freien Cashflow von 24,4 Millionen Euro – der erste seit dem Jahr 2018. CEO Stefan Schulte sieht darin den Beweis für die erfolgreiche Diversifizierungsstrategie des Konzerns, die insbesondere durch das starke Wachstum im internationalen Portfolio getragen wird. Für die Aktionäre bedeutet die finanzielle Erholung zudem die Rückkehr zur Dividende, wobei für 2025 eine Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie vorgeschlagen wird. Während die internationalen Beteiligungen in Lima, Antalya und Griechenland bereits deutlich über dem Vor-Pandemie-Niveau liegen, hinkt der Heimatstandort Frankfurt dem globalen Trend weiterhin hinterher. Mit 184 Millionen Passagieren im gesamten Konzern wurde zwar das Niveau von 2019 leicht übertroffen, in Frankfurt jedoch lag das Aufkommen noch immer 10 Prozent unter den Werten der Zeit vor der Krise. Schulte macht hierfür primär die hohen staatlich induzierten Standortkosten in Deutschland verantwortlich. Hoffnung auf eine Trendwende setzt das Management nun in die politische Ankündigung der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz, die jüngste Erhöhung der Luftverkehrssteuer zurückzunehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland wieder zu stärken. Ein technologischer und infrastruktureller Quantensprung steht dem Konzern im April 2026 bevor: Nach einer zehnjährigen Bauzeit und Investitionen von rund vier Milliarden Euro wird das neue Terminal 3 in Frankfurt in Betrieb gehen.

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Fraport prognostiziert moderates Wachstum und vorsichtige Erholung für 2026

Der Frankfurter Flughafen, Deutschlands wichtigstes Drehkreuz im internationalen Luftverkehr, steuert im Jahr 2026 auf eine Fortsetzung seines Erholungskurses zu, wird jedoch das Niveau der Zeit vor der globalen Pandemie vorerst nicht erreichen. Wie der Flughafenbetreiber Fraport am Dienstag in Frankfurt bekannt gab, wird für das laufende Geschäftsjahr ein Anstieg des Passagieraufkommens auf etwa 65 bis 66 Millionen Fluggäste erwartet. Trotz dieser positiven Tendenz bleibt die historische Höchstmarke von 70,6 Millionen Reisenden aus dem Jahr 2019 weiterhin unerreicht. Während das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im vergangenen Geschäftsjahr dank einer gestiegenen Nachfrage und effizienter Kostenstrukturen auf 1,44 Milliarden Euro kletterte, blickt der Konzern mit gemischten Erwartungen auf die kommenden Monate. Fraport-Chef Stefan Schulte strebt für 2026 zwar eine weitere Steigerung des Ebitda auf bis zu 1,5 Milliarden Euro an, warnt jedoch gleichzeitig vor einem möglichen Rückgang des Konzernergebnisses aufgrund steigender Zinsen und hoher Investitionskosten. Die Branche beobachtet die Entwicklung kritisch, da Frankfurt im internationalen Wettbewerb mit aufstrebenden Hubs im Nahen Osten und in Asien steht, die teils deutlich dynamischere Zuwachsraten verzeichnen. Passagierzahlen und Marktentwicklung im nationalen Vergleich Die Prognose von 65 bis 66 Millionen Passagieren für das Jahr 2026 zeigt eine deutliche Stabilisierung des Marktes, verdeutlicht aber auch die veränderten Rahmenbedingungen im deutschen Luftverkehr. Analysten hatten zuletzt mit Werten um die 65 Millionen gerechnet, womit die Schätzungen der Fraport am oberen Ende der Markterwartungen liegen. Dennoch klafft eine Lücke von rund fünf Millionen Passagieren zum Rekordjahr 2019. Diese Differenz ist unter anderem auf strukturelle Veränderungen im Inlandsverkehr zurückzuführen,

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Fraport verknüpft künftige Dividendenzahlungen strikt an Verschuldungsgrad

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat eine grundlegende Neuausrichtung seiner Dividendenstrategie bekannt gegeben. Kern der neuen Politik ist die Kopplung der Ausschüttungen an das Verhältnis zwischen der Nettofinanzverschuldung und dem operativen Ergebnis (Ebitda). Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderten finanziellen Rahmenbedingungen nach der globalen Pandemie und setzt Prioritäten bei der Bilanzstabilität. Solange der Verschuldungsgrad das Fünffache des Ebitda übersteigt, plant der Vorstand der Hauptversammlung eine fixe Dividende von 1,00 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Damit schafft der Konzern eine verlässliche Basis für Aktionäre, während gleichzeitig die Schuldentilgung im Fokus bleibt. Diese neue Regelung stellt eine signifikante Abkehr von der bisherigen Praxis dar. Vor der Krise im Luftverkehrssektor verfolgte Fraport das Ziel, etwa 40 bis 60 Prozent des Konzernergebnisses auszuschütten. Sobald die Verschuldungskennzahl jedoch unter den Schwellenwert von 5,0 sinkt, sieht das neue Modell eine deutlich dynamischere Beteiligung der Anteilseigner vor. In diesem Fall soll die Quote auf 60 bis 80 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses steigen. Branchenanalysten werten diesen Schritt als Signal der Zuversicht in die langfristige Ertragskraft des Unternehmens bei gleichzeitiger Disziplin in der Haushaltsführung. Die aktuelle Ausschüttung von 1,00 Euro je Aktie für das vergangene Geschäftsjahr markiert zudem die erste Dividende seit Beginn der Pandemie. In den Jahren zuvor musste das Unternehmen die Zahlungen aufgrund massiver Umsatzverluste und hoher Investitionen in die Infrastruktur, wie etwa den Bau des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt, vollständig aussetzen. Die Rückkehr zur Dividende wird durch eine spürbare Erholung der Passagierzahlen und ein starkes internationales Geschäft an Standorten wie Lima und den griechischen Regionalflughäfen gestützt,

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Betriebliche Entwicklung der Fraport-Gruppe: Stabilität in Frankfurt und dynamisches Wachstum an internationalen Standorten

Der Frankfurter Flughafen hat das Geschäftsjahr 2026 mit einer soliden, wenn auch von externen Faktoren gebremsten Performance im Februar fortgesetzt. Mit rund 3,9 Millionen Fluggästen blieb das Passagieraufkommen am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz im Vergleich zum Vorjahresmonat weitgehend stabil. Während die Nachfrage nach Flugreisen grundsätzlich ungebrochen hoch war, verhinderten eine Serie von Arbeitskämpfen sowie schwierige Witterungsbedingungen ein deutlicheres Wachstum. Nach internen Berechnungen der Fraport AG führten Streikmaßnahmen verschiedener Berufsgruppen sowie winterliche Wetterlagen zu zahlreichen Flugstreichungen, von denen insgesamt etwa 70.000 Reisende unmittelbar betroffen waren. Trotz dieser Hemmnisse im Passagierverkehr konnte der Standort Frankfurt im Frachtgeschäft zulegen, was die Bedeutung des Flughafens als zentrale Logistikdrehscheibe in Europa unterstreicht. Ein konträres Bild zeigt sich beim Blick auf das internationale Portfolio des Konzerns: An den meisten ausländischen Beteiligungsflughäfen, insbesondere in Slowenien, Brasilien und Griechenland, wurden signifikante Zuwachsraten verzeichnet, die das Gesamtergebnis der Fraport-Gruppe stützten und zu einem konzernweiten Passagierplus von 3,1 Prozent führten. Logistik und Flugbewegungen am Standort Frankfurt Im Bereich des Güterumschlags verzeichnete Frankfurt im Februar 2026 eine positive Tendenz. Das gesamte Cargo-Aufkommen, das sich aus Luftfracht und Luftpost zusammensetzt, stieg im Vorjahresvergleich um 4,8 Prozent auf insgesamt 159.362 Tonnen. Diese Entwicklung spiegelt die Erholung globaler Lieferketten und die anhaltend hohe Nachfrage nach schnellen Transportwegen für hochwertige Industriegüter wider. Frankfurt profitiert hierbei von seiner hochmodernen Infrastruktur und der engen Verzahnung mit den internationalen Frachtnetzwerken der großen Linienfluggesellschaften. Interessanterweise korreliert das Frachtwachstum nicht mit einer Zunahme der Flugbewegungen. Im Gegenteil: Die Zahl der Starts und Landungen ging im Berichtsmonat um 2,9 Prozent auf 29.320

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Großprojekt am Drehkreuz Frankfurt: Umfassende Sanierung der zentralen Start- und Landebahn beginnt

Am Flughafen Frankfurt steht eine der größten baulichen Instandsetzungsmaßnahmen des laufenden Jahrzehnts bevor. Ab dem 8. März 2026 wird die zentrale Start- und Landebahn, intern als Bahn Center oder 25C/07C bezeichnet, für den gesamten Flugverkehr gesperrt. Über einen Zeitraum von rund zwei Wochen führt der Flughafenbetreiber Fraport auf einer Fläche von etwa 76.000 Quadratmetern eine tiefgreifende Erneuerung der Asphaltoberfläche durch. Die Maßnahme ist aufgrund der enormen physischen Belastung durch landende und startende Großraumflugzeuge im Zehnjahresrhythmus notwendig und umfasst neben dem Austausch von 33.000 Tonnen Asphalt auch die Modernisierung der elektronischen Befeuerungssysteme. Um den Betrieb am verkehrsreichsten Flughafen Deutschlands während dieser Zeit aufrechtzuerhalten, wurde in enger Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung und den Fluggesellschaften ein Sonderflugplan entwickelt. Während die Centerbahn saniert wird, müssen die verbleibenden Pisten die Last des gesamten Verkehrs tragen, was zu temporären Änderungen in der Abwicklung der Flugrouten und der Aussetzung der üblichen Lärmpausen führt. Logistische Meisterleistung und technischer Ablauf Die Sanierung einer Startbahn dieser Größenordnung gleicht einer logistischen Präzisionsarbeit unter extremem Zeitdruck. Der Startschuss für die Arbeiten fällt am späten Abend des 8. März um 23:00 Uhr, unmittelbar nach Beginn des Nachtflugverbots. Bis zur geplanten Wiedereröffnung in der Nacht auf den 24. März werden rund 100 Fachkräfte im kontinuierlichen Schichtbetrieb auf dem Gelände im Einsatz sein. Die zu bearbeitende Fläche entspricht mit zehn Fußballfeldern einer Dimension, die eine immense Materialschlacht erfordert. Insgesamt müssen etwa 33.000 Tonnen Asphalt bewegt werden. Zunächst fräsen Spezialmaschinen die oberste Verschleißschicht sowie die darunter liegende Binderschicht ab, bevor der neue, hoch belastbare Asphalt

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Terminalwechsel von Air Baltic am Flughafen Frankfurt zum Sommerflugplan 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic vollzieht zum Start des Sommerflugplans am 29. März 2026 einen Standortwechsel innerhalb des Frankfurter Flughafens. Die Airline verlegt ihren gesamten operativen Betrieb vom Terminal 2 in das deutlich größere Terminal 1. Ab diesem Zeitpunkt werden sämtliche Prozesse, die den Abflug, die Ankunft sowie den Check-in und die Gepäckaufgabe betreffen, ausschließlich in den Hallen des Terminals 1 abgewickelt. Diese strategische Umstellung erfolgt im Zuge einer Optimierung der Bodenprozesse am größten deutschen Luftverkehrsknotenpunkt. Die Verlegung ins Terminal 1 bringt für Passagiere veränderte Wegeführungen mit sich. Während das Terminal 2 bisher vornehmlich von internationalen Partnern und Oneworld-Mitgliedern genutzt wurde, konzentriert das Terminal 1 vor allem die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe und deren engste Partner. Da Air Baltic eine intensive Codeshare-Zusammenarbeit mit der Lufthansa pflegt, wird durch den Wechsel die Umsteigedynamik erheblich verbessert. Reisende, die von baltischen Städten wie Riga, Tallinn oder Vilnius über Frankfurt in das weltweite Streckennetz der Lufthansa umsteigen, profitieren künftig von kürzeren Transitzeiten innerhalb desselben Terminalgebäudes. Zusätzliche Recherchen am Standort Frankfurt zeigen, dass dieser Schritt auch im Zusammenhang mit den laufenden Kapazitätsanpassungen des Flughafenbetreibers Fraport steht. Das Terminal 1 gilt als das infrastrukturelle Herzstück des Flughafens mit direktem Anschluss an den Regional- und Fernbahnhof. Air Baltic nutzt in Frankfurt moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A220-300, für die im Terminal 1 spezialisierte Parkpositionen und Abfertigungskapazitäten bereitgestellt werden. Für die Passagiere bedeutet der Umzug zudem einen Zugang zu einer breiteren Palette an gastronomischen Einrichtungen und Serviceleistungen, die im zentralen Bereich des Terminals 1 konzentriert sind. Flughafenbetreiber und Airline

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