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DRF Flugrettung bestellt sieben Airbus H145

Die DRF Flugrettung hat bei Airbus Helicopters sieben H145-Hubschrauber fix bestellt. Weiters hat man sich Optionen für drei weitere Exemplare gesichert. „Die DRF Luftrettung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die medizinische Versorgung von Menschen in Not kontinuierlich zu verbessern. Mit der neuen Bestellung von zehn zusätzlichen H145 stellen wir weiterhin den optimalen Service für unsere Patienten sicher, indem wir die Hubschrauberflotte so modern und flexibel wie möglich für unsere lebensrettenden Einsätze halten“, so Krystian Pracz, Geschäftsführer der DRF Luftrettung. Die bestellten Hubschrauber werden auch durch den flottenweiten HCare-Smart-Vertrag der DRF abgedeckt, der einen umfassenden Ersatzteil-Support auf Stundenbasis bietet. Die DRF Luftrettung ist eine der größten und erfahrensten Luftrettungsorganisationen in Europa. Die Organisation und ihre Tochtergesellschaften betreiben an 40 Standorten in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz mehr als 50 Airbus H135 und H145 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Intensivtransport. Darüber hinaus werden sie auch für Sondereinsätze wie Hubschraubereinsätze sowie Tag- und Nachteinsätze eingesetzt. Die neue Version des Bestsellers H145 von Airbus erweitert den Mehrzweckhubschrauber H145 um einen neuen, innovativen Fünfblattrotor, der die Nutzlast des Hubschraubers um 150 kg erhöht. Die Einfachheit der neuen lagerlosen Hauptrotorkonstruktion vereinfacht die Wartungsarbeiten und verbessert den Maßstab für die Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit der H145 bei gleichzeitiger Verbesserung des Flugkomforts für Passagiere und Besatzung. „Als Betreiber, der seine Flotte für notfallmedizinische Einsätze einsetzt, weiß die DRF Luftrettung genau, wie wichtig die Leistung eines Hubschraubers für die Versorgung eines Patienten ist. Wir sind daher sehr dankbar für das anhaltende Vertrauen, das sie in unsere Hubschrauber

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ÖAMTC-Flugrettung mit vielen Wintersport-Einsätzen

Wie nicht anders erwartet, waren die Crews der ÖAMTC-Flugrettung während der drei Wochen der Semesterferien stark gefordert. Das vielerorts perfekte Wetter lockte zahlreiche Wintersportbegeisterte auf die Pisten. So mussten die 17 Helikopter zwischen 3. und 25. Februar insgesamt 1.453-mal abheben, um Menschen in Not rasche Hilfe zu bringen. Zählt man auch die vier Winterstandorte der ÖAMTC-Flugrettung – Alpin 1 (Patergassen), Alpin 2 (Sölden), Alpin 5 (Hintertux) und Alpin Heli 6 (Zell am See) – hinzu, waren es sogar 1.752 Einsätze. „Die hohe Einsatzzahl während der Semesterferien zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist, um in Notfällen schnell und effizient helfen zu können. Wir sind stolz darauf, dass unsere Crews auch in herausfordernden Situationen professionelle Hilfe leisten“, betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Aber wie zu jeder anderen Jahreszeit auch, sind internistische, neurologische oder andere Notfälle die häufigsten Alarmierungsgründe.“ Natürlich standen in den vergangenen drei Wochen dennoch 592 Einsätze auf Österreichs Skipisten am Programm. In Summe galt es 540 Skifahrer, 15 Snowboarder, 25 Skitourengeher und 12 weitere Wintersportler nach der Erstversorgung an den oft schwer zugänglichen Unfallorten durch die Notarzthubschrauber des ÖAMTC in die Krankenhäuser zu fliegen. Einsatzstärkste Region war einmal mehr Tirol, wo die gelben Hubschrauber in 430 Fällen schnelle Hilfe brachten. Am häufigsten startete Christophorus 4 in Reith bei Kitzbühel (97 Einsätze). An zweiter Stelle der Einsatzstatistik rangiert Alpin 2 aus Sölden mit 90 Einsätzen, gefolgt von Christophorus 5 in Zams (85 Einsätze). Einsatzstärkster Tag war Samstag, der 3.Februar sowie Freitag, der 16. Februar mit jeweils 98 geflogenen Einsätzen, gefolgt

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ÖAMTC-Flugrettung begrüßt geplante Änderung des Luftfahrtgesetzes

Die ÖAMTC-Flugrettung begrüßt den Initiativantrag zur Änderung des Luftfahrtgesetzes, der gestern im Nationalrat eingebracht wurde. Diese Änderung soll sicherstellen, dass Notarzthubschrauber auch außerhalb der Betriebszeiten Flugplätze, z. B. zur Betankung, anfliegen können. Grund für die Bitte um eine rasche Lösung war vor allem die Tatsache, dass am Flughafen in Graz – wo sich der Stützpunkt von Christophorus 12 befindet – während der Nachtstunden weder gelandet noch getankt werden konnte. Davon betroffen waren vor allem Christophorus 14 und Christophorus 17, die die steirische Bevölkerung rund um die Uhr notfallmedizinisch versorgen, aber nach einem nächtlichen Flug nach Graz am dortigen Stützpunkt nicht auftanken durften. Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung: „Eine entsprechende Änderung und damit neue rechtliche Rahmenbedingungen kommen letztendlich der Bevölkerung zugute: Wenn wir mehr Einsätze fliegen können, helfen wir mehr Menschen in Notsituationen – das ist eine einfache Rechnung.“ Auch für die Problematik fehlender Startfreigaben durch den Tower aufgrund der Wetterlage ist eine Lösung in greifbare Nähe gerückt. „Durch die anstehenden Änderungen können unsere Crews künftig noch mehr Menschen in Not helfen und unsere Kapazitäten und Ressourcen optimal ausschöpfen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die diese zukunftsweisenden Lösungen möglich machen“, meint Marco Trefanitz abschließend.

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Klaudia Tanner: „AW169 ist ein Erfolgsmodell“

Am Dienstag, den 23. Jänner 2024, informierte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal über den aktuellen Stand der Einsatzfähigkeit der Hubschrauber AW169 Leonardo. Der Kommandant und Experten der Luftstreitkräfte nahmen zum Aufbauplan, zur Modernisierung der Infrastruktur vor Ort und zur Einführungsphase des AW169 Stellung. „Der AW169 ist ein Symbol dafür, dass unsere Luftstreitkräfte modernisiert werden. Denn unsere Vision im Bundesheer lautet ‚Vorwärts‘. Wir wollen unser Bundesheer moderner und einsatzfähiger machen und damit den zukünftigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wirkungsvoll begegnen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Dafür sind Investitionen nötig, die jahrelang und vielfach jahrzehntelang auf der Strecke geblieben seien. Tanner weiter: „Ich freue mich, dass das Projekt ,Leonardo im Bundesheer‘ so schnell, sicher und einsatzbezogen vorankommt. Beginnend von der Beschaffung, bis hin zur Einführung und der jetzigen Betriebsaufnahme ist dieses Projekt ein Erfolgsmodell und ein Vorbild für weitere Beschaffungen wie die zukünftigen Transportflugzeuge C-390. Das zeigt wieder einmal, wie leistungsfähig und flexibel unsere Experten in den Luftstreitkräften sind.“ Erste Ausbildung von Piloten und Experten abgeschlossen Ende 2023 wurde die Ausbildung des Einführungsteams AW169 mit bereits zehn Militärpiloten am AW169 B abgeschlossen. Die neuen Hubschrauber haben dabei bereits über 850 Flugstunden im Rahmen der Systemeinführung erfolgreich absolviert. Ein AW169 absolvierte im Zuge der Informationsveranstaltung seine tausendste Flugstunde. Bereit für Hilfseinsätze Die neuen AW169 können bereits jetzt in Assistenzeinsätzen, beispielsweise im Katastrophenschutz, Hilfe leisten und die Aufgaben der alten „Alouette“ III übernehmen. Das können Einsätze zum Personen- oder Truppentransport, der Windenbetrieb oder auch der Transport von Außenlasten bis 1.000

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Flugrettung: DRF gewinnt Ausschreibung in Sachsen-Anhalt

Die DRF Luftrettung hat das Vergabeverfahren für die Luftrettung in Sachsen-Anhalt erneut für sich entschieden. Die gemeinnützige Organisation sichert damit für weitere drei Jahre die schnelle notärztliche Versorgung der Bevölkerung aus der Luft im Land. Die Beauftragung kann im Anschluss um ein weiteres Jahr verlängert werden. Sie umfasst drei Hubschrauber, die an zwei Standorten im Land stationiert sind: Christoph 36 in Magdeburg sowie Christoph Halle und Christoph Sachsen-Anhalt in Halle. Christoph Sachsen-Anhalt ist der Intensivtransporthubschrauber des Landes, der rund um die Uhr einsatzbereit ist. „Wir freuen uns sehr über die Zuschlagserteilung und das durch das Land Sachsen-Anhalt ausgesprochene Vertrauen“, unterstreicht Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung. „Wir haben durch die Qualität unserer Arbeit und unsere über viele Jahrzehnte aufgebaute Expertise überzeugt und wir freuen uns darauf, auch künftig Hand in Hand mit unseren Partnern zur umfassenden notfallmedizinischen Versorgung der Menschen hier im Land beizutragen.“ Gleich zum Start des neuen Beauftragungszeitraums Anfang 2024 ging in Halle gestern eine hochmoderne Maschine des Typs H145 mit Fünfblattrotor in den Dienst. Sie löste die bisher als Christoph Halle eingesetzte H135 ab. Als Christoph Sachsen-Anhalt ist schon seit 2021 eine H145 mit Fünfblattrotor im Einsatz. Über die Stationen Halle und Magdeburg An der Station Halle sind die beiden Hubschrauber Christoph Sachsen-Anhalt und Christoph Halle stationiert. Christoph Sachsen-Anhalt ist rund um die Uhr einsatzbereit und Christoph Halle täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang. Die Hallenser Hubschrauber führen lebenswichtige Intensivtransporte von Patienten zwischen Kliniken sowie Notfalleinsätze, um schnellstmöglich einen Notarzt zum Patienten zu bringen, durch.

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ÖAMTC-Flugrettung mit 20.823 Einsätzen im Jahr 2023

Die Crews der ÖAMTC-Flugrettung heben seit mittlerweile 40 Jahren zu ihren lebensrettenden Einsätzen ab. Im Jubiläumsjahr 2023 war das 20.823-mal der Fall – das sind im Schnitt 57 Starts pro Tag. „Gegenüber unserem bisherigen intensivsten Einsatzjahr 2022, in dem wir knapp 22.000 Einsätze zu verzeichnen hatten, ist das ein leichter Rückgang. Derartige Schwankungen sind normal und hängen mit einer Vielzahl von Faktoren zusammen, darunter beispielsweise die Wetterlage: Regnet es viel, passieren z. B. weniger Badeunfälle, bleibt der Schnee aus, werden wir nicht so oft zu den Skipisten gerufen“, fasst Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, zusammen. Zusätzlich zu den ganzjährig eingesetzten ÖAMTC-Notarzthubschraubern gibt es vier Winterstützpunkte, die dort stationierten Alpin 1, Alpin 2, Alpin 5 und Alpin Heli 6 wurden 2023 zu insgesamt 1.654 Einsätzen alarmiert. Das Einsatzspektrum der Christophorus-Flotte war auch 2023 sehr breit. Wobei eines seit Jahren gleich bleibt: Der Großteil der Einsätze – 2023 waren es 47,4 Prozent – entfällt auf internistische und neurologische Notfälle. Trefanitz führt aus: „Gerade in solchen Fällen, meist handelt es sich dabei um Herzinfarkte oder Schlaganfälle, macht der Geschwindigkeitsvorteil des Hubschraubers den entscheidenden Unterschied aus und stellt daher eine wichtige Säule in der Grundversorgung der Österreicher dar.“ Andere häufige Einsatzgründe: Unfälle bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld (15,1 Prozent), gefolgt von Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Bereich (11,9 Prozent). Verkehrsunfälle machten 2023 lediglich 6,9 Prozent der Christophorus-Einsätze aus. Die meisten Einsätze wurden in Niederösterreich (4.698), der Steiermark (3.794) und Tirol (2.802) geflogen. 2023 wurden ferner 702 Taubergungen, bei denen

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Wintersport: Hubschrauber-Einsätze können teuer werden

Mehrere 10.000 Wintersportler verletzen sich österreichweit jedes Jahr beim Skifahren und Snowboarden. Und auch für bis zu 3.000 Rodelfans endet der Spaß im Schnee in der Ambulanz. Wenn der Hubschrauber angefordert werden muss, kann es richtig teuer werden. Nämlich dann, wenn Betroffene nicht versichert sind. Denn die Österreichische Gesundheitskasse darf die Kosten für den Transport vom Berg nicht übernehmen, wenn es sich um einen Sportunfall im alpinen Gelände handelt. „Überlegen Sie unbedingt schon vorher: Sind Sie für den Notfall entsprechend abgesichert?“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Am 8. Dezember starten viele niederösterreichische Regionen in die Skisaison. Egal, ob beim Tagesausflug in eines der nah gelegenen Skigebiete oder beim mehrtägigen Skivergnügen während der Weihnachtstage – jedes Jahr kommen in der Wintersaison in Österreich Zigtausende Menschen zu Schaden. Und nicht alle schaffen es selbst vom Berg. Dass die Österreichische Gesundheitskasse automatisch die Kosten übernimmt, wenn ein Hubschrauber für den Transport ins Krankenhaus benötigt wird, ist allerdings ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube. Denn es ist gesetzlich geregelt, dass die ÖGK dafür nicht aufkommen darf. Verfügen die Betroffenen nicht über eine Versicherung, kann eine Rechnung von 4.000 Euro und mehr ins Haus flattern. Je nach zeitlichem und personellem Aufwand können die Kosten sogar im zweistelligen Tausenderbereich landen. Versicherungsschutz überprüfen Leider melden sich immer wieder Menschen mit hohen Transportkostenrechnungen bei den AK-Experten Diesen sind aber in den meisten Fällen die Hände gebunden. „Überlegen Sie daher besser vor dem Pistenspaß, ob Sie für den Fall des Falles abgesichert sind oder ob es

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Downwash: Bundesheer-Helikopter entfernt Schnee von Stromleitungen

Das österreichische Bundesheer war am Sonntag, den 3. Dezember 2023 in der Obersteiermark im „Schneeräumeinsatz“. Dazu wurde führte ein Hubschrauber des Typs AB212 ein so genanntes „Downwash“-Mänöver durch. Es ist ein Flugmanöver, bei dem, durch den sehr niedrigen Überflug, durch die vom Rotor erzeugten Abwinde die Vegetation von Niederschlag befreit wird.  Auf Grund des Einsatzortes, wurden ebenfalls die Betriebsdienste am Fliegerhorst FIALA FERNBRUGG in Aigen im Ennstal zur Unterstützung des Einsatzes durch Betankung und Flugsicherung in den Dienst gestellt. Eine weitere AB212 wurde für eventuelle weitere Anforderungen alarmiert. „Wir zeigen hier als Bundesheer wieder unsere permanente Einsatzbereitschaft. Nicht nur die bereitgehaltenen Lawineneinsatzzüge, sondern auch unsere Hubschrauber sind in kurzfristigster Bereitschaft, um dort zu helfen, wo andere nicht mehr können. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse, sind wir froh, auch unsere Hubschrauberflotte modernisieren bzw. durch die neuen, in Zulauf befindlichen Leonardo AW169, ergänzen zu können“, so Verteidigungsministerin Tanner zum ausgelösten Assistenzeinsatz.

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Grenzschutz: Litauen bestellt drei weitere Airbus H145

Der Grenzschutzdienst von Litauen hat mit Airbus Helicopters einen Liefervertrag über drei drei fünfblättrige H145-Mehrzweckhubschrauber zur Erweiterung der Flotte abgeschlossen. Damit wird sich die Gesamtanzahl auf elf Einheiten erhöhen. „Wir stellen erhebliche Mittel bereit, um unseren staatlichen Grenzschutz mit modernster Ausrüstung wie den H145-Mehrzweckhubschraubern auszustatten“, sagte die litauische Innenministerin Agné Bilotaité. „Die H145 werden zum Teil aus dem Staatshaushalt und dank europäischer Mittel finanziert und werden die Aufklärungs- und Reaktionsfähigkeit unseres Grenzschutzes weiter stärken und zur Sicherheit Litauens beitragen“, fügte sie hinzu. Die Hubschrauber werden für ein breites Spektrum von Missionen eingesetzt, darunter Such- und Rettungseinsätze, Katastrophenhilfe und medizinische Evakuierung, Grenzschutz, Brandbekämpfung, Transport von Spenderorganen und Einsätze der litauischen Spezialkräfte. Weltweit sind mehr als 200 Hubschrauber der H145-Familie bei öffentlichen Diensten und Strafverfolgungsmissionen im Einsatz. Die neue Version des Bestsellers H145 von Airbus erweitert den Mehrzweckhubschrauber H145 um einen neuen, innovativen Fünfblattrotor, der die Nutzlast des Hubschraubers um 150 kg erhöht. Die Einfachheit der neuen lagerlosen Hauptrotorkonstruktion wird auch die Wartungsarbeiten erleichtern und damit die beispielhafte Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit der H145 weiter verbessern und gleichzeitig den Flugkomfort für Passagiere und Besatzung erhöhen. Insgesamt sind mehr als 1.650 Hubschrauber der H145-Familie im Einsatz und haben insgesamt mehr als 7,5 Millionen Flugstunden absolviert. Die H145 wird von zwei Safran Arriel 2E-Triebwerken angetrieben und ist mit der digitalen Triebwerkssteuerung FADEC (Full Authority Digital Engine Control) und dem digitalen Avioniksystem Helionix ausgestattet. Sie verfügt über einen leistungsstarken 4-Achsen-Autopiloten, der die Sicherheit erhöht und die Arbeitslast des Piloten reduziert „Wir fühlen uns geehrt, dass der

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Braunwaldbahn-Sanierung: Schienenersatzflüge mit Helikoptern für 7,20 Franken

Wenn Eisenbahngesellschaften bekanntgeben, dass zum Beispiel wegen Bauarbeiten ein Schienenersatzverkehr eingerichtet wurde, dann wird dieser meist mit Autobussen durchgeführt. Nicht so auf der Braunwaldbahn, einer Standseilbahn in der Schweiz, denn hier kommt ein Helikopter zum Einsatz. Einen Aufpreis gibt es nicht, denn der normale Bahnpreis in der Höhe von 7,20 Schweizer Franken gilt. Seit 6. November 2023 werden auf der Baunwaldbahn Sanierungsarbeiten vorgenommen. Dies hat zur Folge, dass keine Züge zwischen Linthal und Braunwald vice versa verkehren können. Es kommen Helikopter als Schienenersatzverkehr zum Einsatz. Allerdings stehen pro Flug nur vier Sitzplätze zur Verfügung. Der Betreiber ist sich dieser Problematik bewusst und betont, dass Pendler sowie Schüler, die tagtäglich auf zuverlässiges Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen sind, bevorzugt einsteigen dürfen. Touristen müssen, sofern keine Plätze frei sind, gegebenenfalls auf den nächsten Schienenersatzflug warten. Gegenüber der Lokalzeitung „Südostschweiz“ äußern sich einige Einheimische regelrecht begeistert davon. Manche sprechen davon, dass sie sich für nur sieben Franken und zwanzig Rappen den Traum mal mit einem Helikopter mitzufliegen, erfüllen konnten. Besonders Schüler zeigen so richtig euphorisch über ihren ungewöhnlichen Schienenersatzverkehr, der noch bis zum 17. November 2023 Bestandteil ihres täglichen Schulwegs sein wird. Teure Angelegenheit für den Betreiber Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass ein Seilbahnbetreiber auf Hubschrauber setzt anstatt auf Autobusse? Nun, die Braunwaldbahn ist eine Standseilbahn, die die SBB-Haltestelle Linthal (Braunwaldbahn) mit der Ortschaft Braunwald, die sich in 1254 Metern Seehöhe befindet, verbindet. Es handelt sich um keine „Touristenbahn“; sondern um ein öffentliches Verkehrsmittel, das eine Betriebspflicht hat. Von Einheimischen

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