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Tourismusstrategie: Wien setzt mit Vampir-Kurzfilm auf kulinarisches Storytelling

Der WienTourismus hat mit dem Launch des dreiminütigen Kurzfilms Vienna Bites eine neue Ära im Destinationsmarketing eingeleitet. Anstatt auf klassische Werbeformate zu setzen, nutzt die Kampagne fiktionales Storytelling, um das Jahresthema 2026 „Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter“ international zu platzieren. Der Film erzählt die Geschichte eines Vampirclans, der durch das nächtliche Wien streift, auf der Suche nach dem besonderen Geschmack, den die Wiener Küche dem Blut der Einheimischen verleihen soll. Mit über 16 Millionen Aufrufen innerhalb weniger Wochen nach dem Start Anfang Februar 2026 erzielt die Produktion eine beachtliche Reichweite in den globalen Kernmärkten. Die Kampagne verbindet historische Wiener Legenden mit moderner Popkultur und internationaler Ästhetik, um Wien als Zentrum für Kulinarik und Kultur neu zu definieren. Dabei werden ikonische Speisen wie das Wiener Schnitzel oder der Kaiserschmarrn als integrale Bestandteile einer atmosphärischen Erzählung inszeniert, die sich bewusst vom herkömmlichen Tourismusmarketing abhebt. Vampir-Mythos als Brücke zwischen Historie und Moderne Die Wahl des Vampir-Themas ist für die Stadt Wien kein Zufallsprodukt, sondern fusst auf einer tief verwurzelten historischen Verbindung. Bereits im Jahr 1725 wurden in Wien erste Berichte über Vampirerscheinungen dokumentiert, lange bevor der Mythos durch die Weltliteratur Einzug in die globale Popkultur hielt. Dieser historische Hintergrund dient als authentisches Fundament für eine Kampagne, die den aktuellen Zeitgeist perfekt einfängt. Weltweit lässt sich derzeit ein massives Interesse an Horror- und Mystery-Narrativen beobachten. Ein prominentes Beispiel hierfür ist der aktuelle Kinoerfolg Sinner, der im Jahr 2026 mehrere Oscar-Nominierungen verbuchen konnte und das Genre wieder in den Fokus der breiten Öffentlichkeit rückte. Vienna

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Rückschlag für Chinas Luftfahrt: Comac reduziert Auslieferungsziele für C919 drastisch

Der chinesische Flugzeughersteller Comac sieht sich mit erheblichen Produktionsproblemen konfrontiert und hat seine Auslieferungsziele für das Jahr 2025 drastisch revidieren müssen. Anstatt der ursprünglich angestrebten 75 C919-Maschinen wird das Unternehmen nun voraussichtlich nur etwa 25 Exemplare des Schmalrumpfflugzeugs ausliefern können. Dieser Rückschlag ist eine Folge von Engpässen in der Lieferkette, die die ambitionierten Pläne Chinas, in den von Airbus und Boeing dominierten Markt vorzudringen, verzögern. Die C919 ist das Prestigeprojekt der chinesischen Luftfahrtindustrie, das bis dato ausschließlich von heimischen Fluggesellschaften bestellt wurde. Ambitionierte Ziele, unvorhergesehene Hindernisse Zu Beginn des Jahres 2025 hatte Comac noch eine optimistische Prognose von 75 Auslieferungen für die C919 abgegeben, was einer Produktion von etwa einem Flugzeug alle fünf Tage entsprochen hätte. Diese Zahl war bereits im März von 50 auf 75 erhöht worden, was das große Vertrauen in die eigene Fertigungskapazität widerspiegelte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg nun jedoch unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, ist dieses Ziel unerreichbar. Die Erwartungen wurden um zwei Drittel gesenkt, und die Fluggesellschaften müssen sich auf weitere Verzögerungen einstellen. Ein Hauptgrund für die Produktionsengpässe sind Probleme in der globalen Lieferkette, insbesondere die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern. Die C919 ist zwar ein chinesisches Produkt, vertraut aber für viele kritische Komponenten auf westliche Technologien. Ein zentrales Beispiel sind die Triebwerke des Typs CFM LEAP-1C, die in einem Joint Venture von General Electric (GE) und Safran hergestellt werden. Zwischenzeitliche Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China führten zu einem vorübergehenden Exportstopp der Triebwerke, was die Produktion massiv beeinträchtigte. Obwohl die Exporte mittlerweile wieder

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Frankfurter Flughafen verzeichnet starkes Passagierwachstum

Der Frankfurter Flughafen (FRA) hat im August 2025 ein starkes Passagierwachstum verzeichnet. Insgesamt nutzten rund 6,3 Millionen Reisende Deutschlands größten Flughafen, was einem Anstieg von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Sommerferien sorgten für eine anhaltend hohe Nachfrage, wobei der 3. August mit 221.360 Reisenden den bisher verkehrsreichsten Tag des Jahres darstellte. Besonders gefragt waren die klassischen europäischen Urlaubsregionen, darunter Italien mit einem Plus von 17,9 Prozent und Griechenland mit 13 Prozent. Auch auf langen Strecken erholte sich die Nachfrage, insbesondere in Ziele im Nahen und Fernen Osten. Das Frachtaufkommen stieg im Vergleichszeitraum um 1,0 Prozent auf 174.388 Tonnen, während die Flugbewegungen um 6,4 Prozent zunehmen. Auch die Flughäfen im internationalen Portfolio der Fraport-Gruppe meldeten steigende Passagierzahlen. Die 14 griechischen Flughäfen zusammen verzeichneten 6,8 Millionen Reisende, ein Anstieg von 4,0 Prozent. An den Flughäfen in Brasilien und Peru gab es ebenfalls Zuwächse. Insgesamt bedienten die von Fraport gemangten Flughäfen im August rund 23,6 Millionen Passagiere, eine Steigerung von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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United Airlines erwartet Passagierrekorde zum Labor Day Weekend

Die US-Fluggesellschaft United Airlines rechnet mit einem Passagierrekord über das bevorstehende Labor Day-Wochenende in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen erwartet in dem Zeitraum von 28. August bis 2. September 2025 über drei Millionen Reisende. Insgesamt erwartet die Fluggesellschaft 3,1 Millionen Passagiere, das sind 220.000 mehr als im Vorjahr. Täglich sollen im Schnitt 500.000 Reisende auf 4.500 Flügen befördert werden. Für die gesamten Sommermonate Juni, Juli und August prognostiziert United Airlines ein Rekordhoch von über 50 Millionen Fluggästen. Die Nachfrage nach internationalen Verbindungen sei im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Neben populären inneramerikanischen Zielen wie Las Vegas und Orlando sind internationale Destinationen wie London, Cancun und die deutsche Metropole Frankfurt stark nachgefragt. Die erwarteten Zahlen unterstreichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen in den USA. United Airlines positioniert sich mit seinen Flugkapazitäten zur Deckung der erwarteten Spitzen im inländischen und internationalen Flugverkehr.

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ANA Group baut Streckennetz aus: Ein Bekenntnis zum internationalen Reisemarkt

Die ANA Group, Japans größte Fluggesellschaft, hat eine offensive Strategie für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 bekanntgegeben. Im Mittelpunkt der neuen Flugplanung steht eine massive Ausweitung des internationalen Angebotes, das insgesamt um 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert wird. Die Gruppe unterstreicht damit ihr Bekenntnis zum globalen Reisemarkt, insbesondere zu den wichtigen europäischen Verbindungen. Das Unternehmen setzt dabei auf die Bündelung seiner Ressourcen und die Nutzung seiner verschiedenen Marken ANA, Peach und AirJapan, um die Profitabilität zu steigern und die Wettbewerbsposition auf der lukrativen Langstrecke zu festigen. Die Entscheidung ist ein klares Signal an die Konkurrenz und an die Reisenden, daß die japanische Luftfahrt entschlossen ist, ihre führende Rolle im internationalen Luftverkehr zurückzugewinnen. Strategische Neuausrichtung nach der Krise: Die ANA Group im internationalen Wettbewerb Die globale Luftfahrtbranche befindet sich in einer Phase der Erholung, in der Fluggesellschaften aggressiv um Marktanteile kämpfen. Die 106-prozentige Erhöhung des Angebots der ANA Group ist nicht nur ein Zeichen von Wachstum, sondern vor allem ein strategischer Schritt, um die Kapazitäten wieder auf das Niveau vor der jüngsten Krise anzuheben und die wachsende Nachfrage nach internationalen Reisen zu bedienen. Insbesondere in Japan hat sich der internationale Reiseverkehr, getrieben durch den steigenden Tourismus und die Rückkehr der Geschäftsreisen, stark erholt. Die ANA Group steht dabei im Wettbewerb mit anderen großen asiatischen Airlines sowie europäischen Fluggesellschaften, die ebenfalls ihre Kapazitäten erhöhen. Konkurrenten wie Japan Airlines, Lufthansa und British Airways wetteifern auf den wichtigen Routen zwischen Europa und Asien. Die neue Strategie der ANA Group zeigt den klaren

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ANA Group navigiert durch Marktlücken: Strategischer Kurs auf Wachstum und Profitabilität

Inmitten eines sich wandelnden globalen Umfelds hat die ANA Group, Japans größte Luftfahrtgruppe, ihre strategischen Pläne für die zweite Hälfte des Jahres 2025 bekanntgegeben. Die Neuausrichtung des Flugbetriebs, die sowohl die internationale Expansion der Hauptmarke All Nippon Airways (ANA) als auch eine Konsolidierung im Inland vorsieht, zielt nach Aussage des Unternehmens auf eine „Verbesserung der Kundenfreundlichkeit und der Rentabilität“ ab. Die Anpassungen sind eine direkte Antwort auf die aktuellen Markttrends, die durch eine starke Erholung des internationalen Reiseverkehrs und anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen auf dem heimischen Markt gekennzeichnet sind. Diese Weichenstellungen unterstreichen die Entschlossenheit der Gruppe, ihren Betrieb zu optimieren und ihren strategischen Kurs zu festigen. Die Entscheidung, das internationale Flugangebot massiv auszubauen und gleichzeitig die inländischen Herausforderungen anzugehen, ist ein klarer Beleg für eine gut durchdachte Strategie. Strategische Expansion im internationalen Flugnetz: Neue Routen und höhere Frequenzen Der Kern der neuen Strategie der ANA Group ist der aggressive Ausbau ihres internationalen Flugnetzes. In den kommenden Monaten sollen die internationalen Flüge um 106 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode gesteigert werden. Dies wird durch eine signifikante Erhöhung der Frequenzen auf wichtigen Routen erreicht. Zwischen dem Flughafen Narita bei Tokio und Hongkong sowie zwischen dem Flughafen Haneda und Hongkong werden die Flüge im Laufe der kommenden Monate massiv aufgestockt. Hongkong gilt als einer der wichtigsten Finanzplätze Asiens und als bedeutendes Drehkreuz, was diese Expansion sowohl für Geschäfts- als auch für Privatreisende attraktiv macht. Darüber hinaus reagiert ANA auf die steigende Nachfrage aus neuen und bestehenden Märkten. Ab dem 1. Dezember 2025 wird der

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Meisterwerk der Logistik: Linzer Flughafen beweist Expertise bei einem Frachttransport der Superlative

Eine außergewöhnliche logistische Operation hat in der vergangenen Woche am Linzer Flughafen für Aufsehen gesorgt. Zwei vollbepackte Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 747-400F hoben mit einer einzigartigen Ladung in Richtung Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, ab. Die Fracht bestand aus kunstvoll gefertigten und monumentalen Teilen eines riesigen Lusters, der künftig das Herzstück einer bedeutenden Moschee bilden wird. Das Projekt demonstrierte nicht nur die Leistungsfähigkeit und die Spezialisierung des Linzer Flughafens auf dem Gebiet des Luftfrachtverkehrs, sondern auch die Präzision und die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen. Die größte Herausforderung war nicht das Gewicht der Ladung, sondern ihre imposante Größe, die eine minutiöse Planung und Ingenieurskunst erforderte. Linz als Tor zur Welt: Die Bedeutung des Flughafens für die Frachtlogistik Der Linzer Flughafen, bekannt für seine Effizienz und Flexibilität, hat sich in den letzten Jahren eine starke Position als spezialisiertes Drehkreuz für Luftfracht erarbeitet. Im Vergleich zu den großen europäischen Luftfahrtknotenpunkten wie Frankfurt, Wien oder Amsterdam, die ein enormes Passagieraufkommen und ein breites Frachtspektrum bewältigen, konzentriert sich Linz auf Nischenmärkte, in denen die spezifischen Stärken des Standortes zur Geltung kommen. Dazu gehören insbesondere die Handhabung von außergewöhnlichen und sensiblen Gütern, bei denen Geschwindigkeit, Präzision und maßgeschneiderte Logistik entscheidend sind. Das Projekt mit dem Luster ist ein perfektes Beispiel für diese Spezialisierung. Die unmittelbare Anbindung an wichtige Industriezentren in Österreich und die kurzen Wege machen Linz zu einem bevorzugten Standort für Unternehmen, die zeitkritische und technisch anspruchsvolle Transporte abwickeln müssen. Die Fracht, die es in sich hatte: Dimensionen, die das Gewicht in den Schatten

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Alaska Airlines etabliert erste Nonstop-Verbindung von Seattle nach Rom ab Mai 2026

Alaska Airlines hat die Einführung ihrer ersten Nonstop-Flugverbindung zwischen Seattle und Rom bekanntgegeben. Ab Mai 2026 wird diese neue Route den Seattle-Tacoma International Airport (SEA) direkt mit dem Leonardo da Vinci–Fiumicino Airport (FCO) in Rom verbinden. Dies markiert einen wichtigen Schritt für die Fluggesellschaft, Seattle als zentrales globales Drehkreuz zu etablieren, nachdem bereits Nonstop-Flüge nach Tokio und Seoul aufgenommen wurden. Die neue Strecke nach Rom wird mit einer Boeing 787-9 Dreamliner betrieben, die den Reisenden ein modernes Flugerlebnis bieten soll. Diese Expansion des internationalen Streckennetzes hat für Alaska Airlines eine besondere Bedeutung, wie CEO Ben Minicucci betonte: „Eine Nonstop-Verbindung von Seattle nach Rom anzubieten, ist ein wahr gewordener Traum. Als italo-amerikanischer Bürger, dessen Eltern aus Italien ausgewandert sind, ist dies eine besonders bedeutungsvolle Ergänzung unseres Streckennetzes.“ Rom gehört laut Alaska Airlines seit langem zu den am häufigsten nachgefragten Zielen ihrer Mileage Plan-Mitglieder, was auf eine hohe Popularität dieser Route hindeutet. Roms zentrale Lage in Italien macht die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt für Reisende, die nicht nur die „Ewige Stadt“ selbst erkunden möchten, sondern auch andere bedeutende italienische Destinationen wie Mailand, Venedig, Florenz und Neapel. Darüber hinaus bietet der Flughafen Rom-Fiumicino Anschluß zu über 230 Nonstop-Zielen in 80 Ländern, was die Konnektivität für Passagiere von Alaska Airlines weiter verbessert. Die Eröffnung dieser neuen Route fällt zudem günstig mit dem bevorstehenden Heiligen Jahr 2025 zusammen, für das in Rom umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden, um Millionen von Besuchern zu empfangen. Die Stadt Rom rechnet mit rund 30 bis 45 Millionen Pilgern und

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Internationale Kandidaten bewerben sich um Chefposten bei Air Baltic

Die Suche nach einer neuen Führungspersönlichkeit für die lettische Fluggesellschaft Air Baltic stösst auf beachtliches internationales Interesse. Über 40 Bewerbungen von Kandidaten aus fast 30 Ländern, darunter auch Lettland, sind beim Aufsichtsrat eingegangen, wie dessen Vorsitzender Andrejs Martinovs gegenüber dem Portal Baltic News Network mitteilte. Nun soll ein spezialisiertes Personalberatungsunternehmen die eingegangenen Bewerbungen eingehend prüfen und bewerten. Die endgültige Entscheidung über die Besetzung des Chefpostens wird vom Aufsichtsrat getroffen, basierend auf den Empfehlungen der zuständigen Kommission und des Personalberaters. Der gesamte Auswahlprozess wird voraussichtlich etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Bis zur Ernennung einer neuen permanenten Führungskraft wird Pauls Calitis weiterhin als Interimschef die Geschäfte der Airline leiten. Er hatte das Amt nach dem Ausscheiden von Martin Gauss übernommen. Air Baltic, die staatliche Fluggesellschaft Lettlands, spielt eine wichtige Rolle im Luftverkehr des Baltikums.

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LATAM Airlines nimmt Wamos Air ins Wetlease

LATAM Airlines hat eine Partnerschaft mit Wamos Air geschlossen, um ab November 2024 drei wichtige internationale Strecken von Santiago nach Bogotá, Los Angeles und Lima zu betreiben. Grund dafür ist die laufende Modernisierung der Kabinen von LATAMs Boeing 787 Dreamliner sowie ein weltweiter Mangel an verfügbaren Flugzeugen. Im Rahmen der Wet-Lease-Vereinbarung setzt Wamos Air Airbus A330-200-Flugzeuge ein, um den Flugbetrieb sicherzustellen. LATAM rechnet damit, bis Anfang 2025 eine reduzierte Flotte zu betreiben. Diese Kooperation zwischen den beiden Airlines ist nicht neu: Bereits 2018 arbeitete Wamos Air für LATAM, als die 787-Flotte wegen Triebwerksproblemen am Boden blieb.

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