Kabinenpersonal

Weitere Artikel aus der Rubrik

Kabinenpersonal

Spanien: Zehntägiger Streik bei Iberia Express steht bevor

Bei der Fluggesellschaft Iberia Express steht ein zehntägiger Streik des Kabinenpersonals bevor. Sofern zuvor keine Einigung erzielt wird soll dieser im Zeitraum von 28. August bis 6. September 2022 über die Bühne gehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich rund 517 in Madrid beschäftigte Mitarbeiter der Iberia-Tochter beteiligen könnten. Hintergrund der Unstimmigkeit zwischen Arbeitnehmervertretern und Arbeitgeber ist, dass die Gewerkschaften der Ansicht sind, dass sich im neuen Tarifvertrag die Arbeitsbedingungen bessern müssen. Die Gewerkschaft USO kritisiert die Geschäftsführung von Iberia Express heftig und wirft dieser vor, dass geforderte Verhandlungen nicht ernst genommen werden. Aus Sicht der Arbeitnehmervertreter bestehe die einzige Möglichkeit den Druck zu erhöhen in einem Streikaufruf. Sollte der Streik tatsächlich stattfinden, würde er den Betrieb am 28., 29., 30. und 31. August sowie am 1., 2., 3., 4., 5. und 6. September 2022 beeinträchtigen. Die tatsächliche Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen bleibt es abzuwarten, denn beim Konkurrenten Ryanair rief USO wiederholt zum Streik auf, jedoch nahmen daran nur wenige Mitarbeiter teil. In Spanien konkurrieren mehrere Gewerkschaften um die Gunst des Kabinenpersonals.

weiterlesen »

Dauerstreik in Spanien: Ryanair erwartet keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb

Über rund fünf Monate hinweg rufen zwei spanische Gewerkschaften das Kabinenpersonal von Ryanair zur Arbeitsniederlegung auf. Der betroffene Carrier gibt sich aber gelassen und erklärt, dass nur wenige Mitarbeiter bei diesen beiden Organisationen Mitglieder sind. Mit nennenswerten Auswirkungen auf den Flugbetrieb rechnet Ryanair nicht und verweist in einer Medienerklärung darauf, dass die überwiegende Mehrheit in der „wesentlich größeren Gewerkschaft CCOO“ organisiert sein soll. Mit dieser habe man einen Tarifvertrag für das spanische Kabinenpersonal abgeschlossen. „Diese beiden winzigen Gewerkschaften, die nur eine Handvoll unseres spanischen Kabinenpersonals vertreten, haben im Juni und Juli eine Reihe von schlecht unterstützten Streiks durchgeführt, die nur geringe oder gar keine Auswirkungen auf die Ryanair-Flüge von und nach Spanien hatten. Allein im Juli führte Ryanair täglich über 3.000 Flüge durch und beförderte eine Rekordzahl von 16,8 Millionen Passagieren – viele davon von/nach Spanien. Ryanair geht davon aus, dass diese jüngsten angedrohten Streiks, die nur eine Handvoll unserer spanischen Flugbegleiter betreffen, keinerlei Auswirkungen auf unsere Spanien-Flüge oder Flugpläne im August oder September haben werden. Eine Richtigstellung: Zwar waren im Juli einige wenige Ryanair-Flüge in Spanien annulliert worden oder hatten Verspätung, doch war dies größtenteils auf Streiks der Flugsicherung und Flugverspätungen zurückzuführen. Keine Flüge wurden im Juli aufgrund dieser erfolglosen und schlecht unterstützten Streiks der beiden Minderheitsgewerkschaften (USO und SITCPLA) gestrichen, die nur eine kleine Handvoll des spanischen Kabinenpersonals von Ryanair vertreten. Die große Mehrheit des spanischen Kabinenpersonals von Ryanair wird von der Gewerkschaft CCOO vertreten, die bereits einen Tarifvertrag mit Ryanair abgeschlossen hat, der den größten Teil unseres

weiterlesen »

Air Baltic lockert Uniformvorschriften und erlaubt Tattoos und Piercings

Die lettische Fluggesellschaft hat kürzlich die Uniformvorschriften angepasst und die Regeln für Kabinenpersonal, Piloten und Bodenpersonal gelockert. Ab sofort sind die meisten Tätowierungen, Frisuren und Piercings akzeptabel und können bei der Ausübung der direkten Aufgaben sichtbar bleiben. „Bislang galten bei uns dieselben Regeln wie bei den meisten anderen Fluggesellschaften – Tätowierungen waren nur dann erlaubt, wenn sie sich leicht unter der Standard-Crew-Uniform verbergen ließen. Jetzt haben wir diese Regeln deutlich gelockert und ermöglichen es unseren Mitarbeitern, ihre Individualität durch ihre Tätowierungen, Piercings und Frisuren zu zeigen, wenn sie dies wünschen, während sie stolz unsere stilvollen Uniformen tragen. Mit dem Ziel, noch vielfältiger und integrativer zu werden, heißen wir weitere motivierte Fachkräfte in unserem Team willkommen“, so Alīna Aronberga, SVP Human Resources bei Air Baltic.

weiterlesen »

Easyjet: Spanische Gewerkschaften rufen erneut zum Streik auf

An insgesamt neun Tagen im Juli 2022 rufen spanische Gewerkschaften das Kabinenpersonal von Easyjet an den Bases in Spanien zur Arbeitsniederlegung auf. Derzeit ist unklar wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich am Streik beteiligen werden. Bereits an diesem Wochenende ruft die Gewerkschaft USO das spanische Easyjet-Kabinenpersonal zum Streik auf. Weitere Aufrufe gibt es zwischen dem 15. und 17. Juli 2022 sowie zwischen dem 29. und 31. Juli 2022. Gefordert werden unter anderem höhere Löhne sowie bessere Arbeitsbedingungen. Beispielsweise wollen die Arbeitnehmervertreter erreichen, dass die Einsatzzeiten mit jenen, die Easyjet in anderen Staaten praktiziert, angeglichen werden. Bereits am vergangenen Wochenende gab es bei Easyjet in Spanien einen Streik. Dieser ging am Samstag über die Bühne. Es mussten fünf Flüge gestrichen werden. Auch beim Konkurrenten Ryanair gab es einen Arbeitskampf. Dieser musste zehn Verbindungen absagen.

weiterlesen »

Austrian Airlines gibt gebrauchte Uniformen an Flugbegleiter aus

Früher wurden bei Austrian Airlines ausschließlich neue Uniformen ausgegeben. Das hat sich geändert, denn Flugbegleiter erhalten seit einiger Zeit auch gebrauchte Kleidungsstücke. Momentan betrifft das primär Kabinenpersonal, das neu ins Unternehmen eintritt. Für Kritik seitens Betroffener sorgt aber, dass teilweise auch gebrauchte Bodies ausgegeben werden. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Flugbegleiterin, dass sie einen verschmutzten und beschädigten Body erhalten habe. Schon allein aus hygienischen Gründen findet sie das nicht in Ordnung. Allerdings: Laut Austrian Airlines ist das Tragen von Bodies für die weiblichen Flugbegleiter nicht verpflichtend. Alternativ können diese auch eine Bluse verwenden. Angesprochen auf den Umstand, dass gebrauchte Dienstkleidung zum Einsatz kommt, bestätigte die Medienstelle des Carriers dies. Eine Sprecherin sagte unter anderem: „Aus dem Aspekt der Nachhaltigkeit hat man sich dazu entschieden, neben neuen Kleidungsstücken auch retournierte Uniformteile auszugeben. Bei letzteren handelt es sich um Kleidungsstücke, die bei Austritten (zum Teil ungetragen bzw. „neuwertig„) retourniert wurden und selbstverständlich einer Prüfung sowie professioneller Reinigung unterzogen werden, bevor die Ausgabe an Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen erfolgt“. Dieser Darstellung widerspricht eine Flugbegleiterin, denn sie behauptet, dass sie eine Uniform mit deutlichen Gebrauchsspuren und Beschädigungen erhalten habe. Noch dazu würde diese trotz Maßnahmen und Änderungen durch die firmeneigene Schneiderei nicht passen. Sie fühle sich darin wie in einem Kartoffelsack. Seitens Austrian Airlines bedauert man, dass es in Einzelfällen zu Fehlern gekommen ist. „Mitarbeiterinnen entscheiden selbst, welche Teile sie beziehen möchten. So können zum Beispiel alternativ zu Bodies Blusen getragen werden. Sollte eine bestimmte Größe kurzfristig nicht verfügbar sein (Lieferverzögerungen) und die Mitarbeiterin auf einen

weiterlesen »

Lauda Europe stellt Inflight-Management neu auf

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe hat mit Nicole Rodler eine interne Lösung für die Neubesetzung der Position des Head of Inflight Line Operations gefunden. Die Senior-Flugbegleiterin hat diesen Job vor wenigen Tagen übernommen. Rodler gilt als „Urgestein“ unter den Lauda-Flugbegleitern, denn sie war bereits für Niki, Laudamotion und Lauda Europe in der Kabine in der Luft. Im Bereich des Kabinenpersonals kam es auch zu Abgängen: Der bisherige Base-Manager Paulo Patena, der im Jahr 2020 mit Demonstrationen für Aufsehen gesorgt hat, wechselte zum Cateringunternehmen Do&Co. Maria Cristina Civiletti, die zuletzt als Head of Inflight bei Lauda Europe fungierte, hat firmenintern die Funktion als Head of Inflight Planning and Resources übernommen und leitet damit den Bereich Kabinenpersonal gemeinsam mit Nicole Rodler.

weiterlesen »

Swiss beendet Kurzarbeit für Bodenpersonal und Flugbegleiter

Die Fluggesellschaft Swiss beabsichtigt Anfang März die Kurzarbeit für die Bodenmitarbeiter sowie das Kabinenpersonal zu beenden. Dies hat zur Folge, dass die Beschäftigten wieder das normale Gehalt verdienen werden. Derzeit rechnet die schweizerische Lufthansa-Tochter mit einer starken Nachfrage im Sommerflugplan 2022. Dies führte auch dazu, dass man Beschäftigten, von denen man sich im Laufe der Corona-Pandemie betriebsbedingt getrennt hatte, ein Angebot zur Wiedereinstellung gemacht hat. Gleichzeitig haben aber die ersten Flugbegleiter, die sich nicht impfen haben lassen, bereits die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mitgeteilt bekommen. Swiss teilte bezüglich der Beendigung der Kurzarbeit mit, dass man den Beschäftigten Perspektiven bieten will. Dazu verweist man auf firmeninterne Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei den Piloten ist noch keine Entscheidung bezüglich der Beendigung oder Fortführung der Kurzarbeit gefallen. Eigenen Angaben nach befindet man sich in Verhandlungen mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern.

weiterlesen »

Leiharbeitsfirma Crewlink feiert Comeback bei Lauda Europe

Die Leiharbeitsfirma Crewlink befindet sich momentan wieder auf der Suche nach Flugbegleitern für die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe. Man will diese für alle Bases, ausgenommen London-Stansted einstellen. Noch unter der Geschäftsleitung von Niki Lauda wurde versprochen, dass es keine Leiharbeit mehr geben wird. Doch unter der Eigentümerschaft von Ryanair wurde bei Laudamotion dieses Vehikel wiedereingeführt. Dazu errichtete der irische Personalleasinganbieter Crewlink nahe dem österreichischen Parlament bei einem einschlägig bekannten Briefkastenanbieter eine „virtuelle“ österreichische Zweigniederlassung. Jenes Crewlink-Personal, das vormals für Laudamotion im Einsatz war, wurde im Zuge der Umstellung auf die maltesische Lauda Europe an diese verleast. Laudamotion ist mittlerweile keine Fluggesellschaft mehr, jedoch gab es eine Zeit lang die Besonderheit, dass das in Österreich tätige Personal dann direkt bei Lauda Europe eingestellt wurde und nicht über Crewlink. Von dieser Strategie verabschiedet man sich nun wieder, denn die Leiharbeitsfirma sucht auch für Wien-Schwechat nach Kabinenpersonal. In der Stellenausschreibung, in der abweichend von der österreichischen Rechtslage keine Gehaltsangaben gemacht werden, sucht man nach Flugbegleitern für Wien, Zadar, Zagreb und Palma de Mallorca – nicht jedoch für London-Stansted. Für den britischen Airport sucht Lauda Europe selbst über die die Stellenanzeigen-Homepage der Ryanair Group. Eine Logik ergibt diese Vorgehensweise nicht. Lauda Europe ist eine maltesische Fluggesellschaft, die im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC mit dem Maschinentyp Airbus A320 im Ryanair-Streckennetz fliegt. Die Flugzeuge des Carriers, der indirekt aus Niki hervorgegangen ist, sind in Wien, Palma de Mallorca, London-Stansted, Zagreb und Zadar stationiert. Die zuletzt genannte Basis ist eine reine Sommerstation, die in der warmen

weiterlesen »

Eurowings Deutschland und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Geschäftsleitung der Lufthansa-Tochter Eurowings haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Gehälter der Flugbegleiter künftig an die Teuerungsraten gekoppelt sind. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Bezüge im Ausmaß der jährlichen Inflationsrate steigen werden. Vorgesehen sind zwei Gehaltsstufen, jedoch wird es erst ab dem 1. Jänner 2023 zu tatsächlichen Auswirkungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt ist dann vorgesehen, dass die Gehälter um die vom Statistischen Bundesamt festgelegte Teuerungsrate angehoben werden sollen. Die zweite Stufe sollen die Flugbegleiter am 1. Dezember 2023, also kurz vor dem Ende der Vereinbarung, bekommen. Im Herbst 2021 schien es so als wären die Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter und der Eurowings-Geschäftsleitung fast unüberwindbar auseinander. Es gab kleinere Protestmaßnahmen. Letztlich einigte man sich auf dem Verhandlungsweg auf einen Kompromiss, der offensichtlich von beiden Seiten getragen wird. Teil der Tarifvereinbarung ist auch, dass die Flugbegleiter höhere Zulagen für Nacht- und Mehrarbeit bekommen sollen. Laut Gewerkschaft Verdi werden diese um rund 75 Prozent angehoben. Auch soll das Kabinenpersonal im März 2022 eine einmalige „Corona-Prämie“ in der Höhe von 400 Euro ausbezahlt bekommen. Quartalsweise soll das Kabinenpersonal Boni bekommen, die an die Gesamtproduktivität gekoppelt sind. Der neue Tarifvertrag gilt ausdrücklich nur für Eurowings Deutschland. Die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe hat für die österreichischen Standorte einen eigenen Tarifvertrag. Dieser gilt aber nicht für die Bases Palma de Mallorca, Pristina, Stockholm-Arlanda und Prag. Hier kommen Dienstverträge, die auf dem jeweiligen lokalen Recht basieren, zur Anwendung.

weiterlesen »

Iberia stellt neue Uniformen vor

Am kommenden Mittwoch startet die spanische Tourismusmesse „Fitur“ – auch die spanische Fluggesellschaft ist dort vertreten und stellt unter anderem ihre neue Uniform vor. Die neue Robe werde offiziell erst im Juni diesen Jahres eingeführt und von den Mitarbeitenden getragen, so die Airline in einer Aussendung. Auf der touristischen Messe können Besucher die neue, von Teresa Helbig entworfene Uniform auch virtuell anprobieren. Die Kollektion der katalanischen Designerin ist eher schlicht gehalten und soll die Grundwerte des Unternehmens verkörpern. Darüber hinaus werden auch alle historischen Iberia-Uniformen ausgestellt.

weiterlesen »