Kabinenpersonal

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Flugbegleiterinnen: Vueling lockert die Bekleidungsvorschriften

Die Billigfluggesellschaft Vueling schreibt ihren Flugbegleiterinnen künftig nicht mehr vor, dass diese Make-Up und Schuhe mit hohen Absätzen tragen müssen. Ganz freiwillig macht man das aber nicht, denn das Arbeitsinspektorat der Regionalregierung von Katalonien drohte dem Carrier mit einer Geldstrafe in der Höhe von 30.000 Euro. Darauf reagierte Vueling und gab bekannt, dass die Kleidungsregeln adaptiert werden. Absätze von mehr als drei Zentimetern sowie Make-up werden nicht mehr verlangt. Bislang ist noch niemand aus dem Kabinenpersonal wegen Nichteinhaltung der Kleiderordnung sanktioniert worden. „Das Unternehmen hat immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter und möchte den Komfort und die Sicherheit seiner Mitarbeiter in allen Umgebungen gewährleisten. Aus diesem Grund arbeiten wir jetzt mit Vertretern des Kabinenpersonals zusammen, um eine Kleiderordnung zu entwickeln“, so Vueling in einer Medienmitteilung.

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Bewerbertage: Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Österreich

Die Fluggesellschaft Emirates Airlines sucht auch in Österreich wieder nach Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man im Mai und Juni je einen offenen Bewerbertag in Salzburg und Wien. In der Hauptstadt finden die Castings am 15. Mai und 10. Juni 2023 ab 9 Uhr 2023 im Mecure Hotel Wien-Westbahnhof statt. In Salzburg sucht man am 17. Mai und 12. Juni 2023 ab 9 Uhr 00 im Wyndham Grand Salzburg Conference Centre nach neuen Flugbegleitern.

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Emirates sucht in Graz, Salzburg und Wien nach Flugbegleitern

Golfcarrier Emirates Airline sucht in drei österreichischen Städten nach neuen Flugbegleitern. Die Bewerbertage finden im März und April 2023 in Wien, Graz und Salzburg statt. Man ist besonders an Personen, die verschiedene Sprachen sprechen, interessiert. In der Bundeshauptstadt finden die Castings am 25. März und 17. April 2023 jeweils ab 9 Uhr 00 im Mercure Hotel nahe dem Westbahnhof statt. In Salzburg sucht Emirates am 27. März und 19. April 2023 ab 9 Uhr 00 im Wyndham-Hotel nach neuen Kabinenmitarbeitern. Im Austria Trend Hotel Graz können sich am 21. April 2023 Interessierte informieren und bewerben. Eigenen Angaben nach beschäftigt der Golfcarrier Mitarbeiter, die aus 130 Ländern stammen und zusammen mehr als 70 Sprachen sprechen. Mehrsprachigkeit zählt für Emirates Airline zur Servicequalität, da die Kommunikation mit den Passagieren in ihrer Muttersprache ein wesentlicher Bestandteil der für Emirates typischen Gastfreundschaft ist. Und für alle, die ihre Sprachkenntnisse auf dem Weg zum Ziel auffrischen möchten, bietet Emirates uTalk Language Learning, ein Modul auf ice, das Passagieren hilft, wichtigste Sätze während des Fluges zu lernen. Verfügbar ist das Modul in Arabisch, Spanisch, Russisch, Japanisch, Deutsch und Französisch.

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American Airlines: Flugbegleiter wollen künftig mehr verdienen

Nachdem mehrere U.S.-amerikanische Fluggesellschaften die Pilotengehälter angehoben haben, will nun auch das Kabinenpersonal von American Airlines mehr Geld sehen. Man fordert einen Stundenlohn von 110 U.S.-Dollar. Nach der Verkündung der Gehaltserhöhung für Piloten, die 40 Prozent betragen soll, wollen nun auch die Flugbegleiter kräftige Gehaltserhöhungen einfordern. Die involvierte Gewerkschaft fordert eine Einkommenssteigerung von 35 Prozent ab Vertragsabschluss. In den nächsten zwei Jahren planen diese ebenso eine Erhöhung von sechs Prozent pro Jahr. Ausgehend von diesen Gehaltserhöhungen würden Flugbegleiter mit Erfahrung umgerechnet mehr als 95 Euro pro Stunde verdienen, während sich dieser Stundenlohn nach drei Jahren auf 100 Euro belaufen würde. Neulinge würden 41 Euro pro Stunde bezahlt bekommen.

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United Airlines: Mann stach mit abgebrochenem Löffel auf Flugbegleiterin ein

Am Sonntag, den 5. März 2023 versuchte ein Passagier rund 45 Minuten vor der Ankunft von United-Airlines-Flug UA2609 eine Flugbegleiterin mit einem abgebrochenen Löffel zu attackieren. Auf die Kabinenmitarbeiterin soll eingestochen wurden sein, wobei andere Fluggäste einschritten und so schlimmeres verhindern konnten. Der mit der Boeing 757-200 mit der Registrierung N67134 durchgeführte Inlandsflug befand sich auf dem Weg von Los Angeles nach Boston. Rund 45 Minuten vor der Landung soll ein aus Massachusetts stammender Mann versucht haben eine Flugzeugtür zu öffnen. Als eine Flugbegleiterin dann zur Rede stellen wollte, wurde sie von ihm attackiert. Dabei soll der „unruly PAX“ mit einem abgebrochenen Löffel auf die Kabinenmitarbeiterin eingestochen haben. Aufmerksam geworden ist das Kabinenpersonal zunächst aufgrund eines Alarms, da auf der Steuerbordseite eine Tür, die sich zwischen der First- und Economy-Class befindet, entsichert wurde. Als ein Flugbegleiter die Tür untersuchte, stellte er fest, dass der Türverriegelungsgriff zu einem Viertel in die entriegelte Position geschoben worden war. Auch der Notschieber war in die entschärfte Position gebracht worden. Nachdem der Flugbegleiter die Tür wieder verriegelt hatte, meldete er den Vorfall dem Kapitän. Ein anderer Flugbegleiter erkannte, dass Torres sich in der Nähe der Tür aufgehalten hatte, und glaubte, dass er derjenige war, der sich an der Tür zu schaffen gemacht hatte. Die Besatzung sprach Torres an, um ihn zu befragen, und der Mann forderte einen Videobeweis, um zu beweisen, dass er es gewesen war. Es folge dann die Stechattacke. Andere Passagiere schritten ein, drückten den unruly PAX zu Boden und konnten so schlimmeres

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Einigung: Flugbegleiter-Streik bei Tap abgesagt

Quasi in letzter Minute wurde ein siebentägiger Streik des Kabinenpersonals der Tap Air Portugal abgesagt. Die Gewerkschaft SNPVAC teilte mit, dass die Arbeitsniederlegungen nicht stattfinden werden, da man vom Arbeitgeber ein stark nachgebessertes Angebot erhalten habe, das auf einer kurzfristig einberufenen Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit angenommen wurde. Zuvor waren die Fronten zwischen den beiden Tarifparteien verhärtet. Die Arbeitnehmervertreter hatten einen einwöchigen Streik, der ab Mittwoch, den 25. Jänner 2023 über die Bühne gehen sollte, angekündigt. Die betroffene Airline teilte kurz darauf mit, dass man 1.316 Flüge absagen muss. Dazu wird es nicht kommen, weil man sich geeinigt hat. Ricardo Penarroias, Vorsitzender der Gewerkschaft SNPVAC, erklärte, dass sich beide Seiten massiv angenähert hätten und Zugeständnisse gemacht haben. Der Kompromiss, auf den man sich geeinigt hat, soll sowohl für die Beschäftigten als auch das Unternehmen zufriedenstellend sein. Die Grundlage für den angekündigten Streik wäre somit entfallen.

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Neuer GAV: Swiss-Flugbegleiter kritisieren eigene Gewerkschaft heftig

Beim Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Swiss herrscht offenbar großer Unmut über den neuen Gesamtarbeitsvertrag, den die Gewerkschaft Kapers und die Geschäftsleitung vereinbart haben. Einige Flugbegleiter laufen gegen diesen Sturm, da sie die durchschnittliche Lohnerhöhung von 250 Schweizer Franken pro Monat als zu niedrig betrachten. Man fühlt sich insofern ungerecht behandelt, weil die Einstiegsgehälter für neue Mitarbeiter um etwa 600 Franken pro Monat steigen, jedoch die bestehende Belegschaft „nur“ um monatlich 250 Franken mehr bekommen soll. Das betrachten einige Flugbegleiter, die schon langjährig für Swiss tätig sind als ungerecht und fühlen sich von der eigenen Gewerkschaft regelrecht über den Tisch gezogen. Im Dezember 2022 bezeichnete Kapers die Einigung mit Swiss als einen wichtigen Erfolg nach „hartem Verhandlungsmarathon“. Auch betonte man, dass es gelungen sei „spürbare Verbesserungen“ für das Kabinenpersonal zu erzielen. Das sehen aber einige Flugbegleiter, die schon länger für Swiss tätig sind, anders. Diese vertreten die Ansicht, dass der neue GAV lediglich Neueinsteigern Vorteile bieten würde. Dies hat zur Folge, dass sich mittlerweile interne WhatsApp-Gruppen, in den heftig diskutiert wird, gebildet haben. Viele Flugbegleiter kündigen an, dass sie bei der Abstimmung den neuen GAV ablehnen werden. Auch ist heftige Kritik an der Gewerkschaft Kapers zu lesen. Daher bleibt es abzuwarten, ob das Verhandlungsergebnis von dem Mitgliedern angenommen wird oder durchfallen wird.

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Teurer Fehler: BA-Flugbegleiter „schoss“ am ersten Arbeitstag eine Notrutsche

Ein kleiner Fehler, den ein junger Flugbegleiter machte, kostete die die Fluggesellschaft British Airways rund 55.000 Euro. Ausgerechnet an seinem ersten Arbeitstag löste der Kabinenmitarbeiter versehentlich eine Notrutsche einer Boeing 777 aus. Am 16. Jänner 2023 sollte British Airways mit einer Boeing 777-200 unter der Flugnummer BA75 von London-Heathrow nach Lagos fliegen. Die Vorbereitungen auf den Start verliefen zunächst völlig normal, jedoch löste der junge Flugbegleiter während dem Pushback versehentlich eine Notrutsche aus. Unter Kabinenmitarbeitern nennt man dies auch „Rutschenschießen“. Zunächst wusste niemand was eigentlich los ist und das Rampenpersonal alarmierte vorsorglich Rettungskräfte, denn es hätte ja sein können, dass wirklich etwas passiert ist. Das Einschreiten der Einsatzkräfte war aber nicht notwendig, weil eben die Rutsche unbeabsichtigt und versehentlich durch einen Flugbegleiter ausgelöst wurde. Allerdings musste der Pushback-Vorgang sofort abgebrochen werden und als Folge daraus konnte man zunächst nicht abheben. Techniker von British Airways mussten G-VIIB erst wieder „fit to fly“ machen. Dafür benötigte man nur rund eine Stunde, jedoch verpasste man dadurch den zugewiesenen Slot, was neuerlich zu Verzögerungen geführt hat. Laut British Airways setzte man zwar die gleiche Crew aus, jedoch tauschte man den jungen Flugbegleiter gegen einen Kollegen, der aus dem Standby geholt wurde. Das „Rutschenschießen“ war für den Carrier keinesfalls günstig, denn die Kosten, die dadurch entstanden sind, betragen rund 55.000 Euro. Ein kleiner Fehler mit großen Folgen. Dazu kommt noch, dass die Besatzung aufgrund der Flugzeitregelungen zweimal in Lagos übernachten musste, ehe dann am 18. Jänner 2023 ein Rückflug übernommen werden konnte.

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Möglicher Weihnachtstreik bei Air France noch nicht vom Tisch

Passagiere der Air France müssen sich zwischen 22. Dezember 2022 und 2. Jänner 2023 darauf einstellen, dass es zu Ausfällen und Verspätungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass zwei Gewerkschaften das Kabinenpersonal zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Es ist völlig unklar wie viele Besatzungsmitglieder sich tatsächlich am Streik beteiligen werden und in welchem Umfang dieser über die Bühne gehen wird. Air France erklärt, dass man den Flugplan in vollem Umfang durchführen wird. Dennoch kann es aufgrund des Streikaufrufs der UNAC und der SNGAF zu Ausfällen und Verspätungen kommen. Hintergrund ist, dass der bisherige Tarifvertrag am 30. Oktober 2022 abgelaufen ist und sich bislang Arbeitgeber und –nehmervertreter nicht auf eine neue Vereinbarung einigen konnten. Bereits vor rund vier Wochen drohten die Gewerkschaften mit Streiks während der reisestarken Weihnachtszeit. Bislang konnte keine Einigung erzielt werden, so dass damit zu rechnen ist, dass es zu Arbeitsniederlegungen kommen kann. Reisende, die zwischen 22. Dezember 2022 und 2. Jänner 2023 Flüge bei Air France gebucht haben, sollten den weiteren Verlauf der Entwicklungen im Auge behalten. In letzter Zeit ist es in der Branche immer wieder zu Last-Minute-Einigungen gekommen. Allerdings gab es auch zum Teil mehrtägige Streiks, die den Flugbetrieb der betroffenen Anbieter lahmgelegt haben.

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Swiss einigt sich mit Flugbegleitern auf neuen GAV

Zwischen Swiss und der Flugbegleitergewerkschaft Kapers wurde lange verhandelt und nun hat man sich auf die Eckpunkte für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Diese sieht unter anderem vor, dass das Einstiegsgehalt per 1. Jänner 2023 auf 4.000 Schweizer Franken erhöht wird. Die Gehälter sollen generell um mindestens vier Prozent angehoben werden. Die Arbeitnehmervertreter legen nun das Verhandlungsergebnis ihren Mitgliedern zur Abstimmung vor. Sofern dieses angenommen wird, soll es am 1. Jänner 2023 in Kraft treten. Der neue GAV23 hat eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren. „Ich bin sehr froh, dass damit der letzte Baustein gelegt werden konnte, um mit sämtlichen Berufsgruppen eine gute Basis für die kommenden Jahre zu schaffen“, so Swiss- CEO Dieter Vranckx. „Mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag möchten wir zum einen dem außerordentlichen Einsatz unserer Kabinenmitarbeitenden während der letzten Jahre Rechnung tragen, zum anderen auch die notwendige Stabilität und attraktive Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft in 2023 und darüber hinaus sicherstellen“.

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