Kabinenpersonal

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Brussels Airlines: Gewerkschaften drohen mit Flugbegleiter-Streik

Die Arbeitnehmervertreter des Kabinenpersonals der Brussels Airlines werfen dem Arbeitgeber vor, dass dieser Tarifverträge angeblich nicht eingehalten habe. Nun wird mit einem Streik gedroht. Die Fronten scheinen neuerlich verhärtet zu sein. Auslöser ist, dass einige Punkte der Tarifverträge angeblich missachtet worden sein sollen. Weiters fordern die Gewerkschafter auch höhere Löhne für die Flugbegleiter. Brussels Airlines zeigt sich in einer ersten Reaktion überrascht und weist besonders den Vorwurf, dass man angeblich Tarifverträge missachten würde zurück. Die Arbeitnehmervertreter fordern Sofortmaßnahmen. Andernfalls behalte man sich vor das Brussels-Kabinenpersonal zum unbefristeten Streik aufzurufen. Wenn nötig würde man diesen auch in der reisestarken Weihnachtszeit durchführen.

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Gewerkschaften: Joachim Vázquez Bürger ist neuer Ufo-Vorsitzender

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat mit Joachim Vázquez Bürger einen neuen Vorsitzenden bekommen. Er folgt auf Daniel Kassa Mbuambi, der vor einigen Wochen seinen Rückzug angekündigt hat.  „Mein Dank geht an Daniel Kassa Mbuambi, der eine krisengeschüttelte UFO übernahm, um sie mit seiner besonnenen Art wieder in ruhige Fahrwasser zu lenken. Wir wünschen ihm für seinen neuen beruflichen Weg alles Gute”, so Joachim Vázquez Bürger, UFO-Vorsitzender.  Der ehemalige Bundeswehroffizier Vázquez Bürger ist Flugbegleiter bei der Lufthansatochter CityLine und ausgebildeter Luftverkehrskaufmann. Er war im April 2021 in den amtierenden Vorstand gewählt worden und hatte sich bisher um das Ressort Politik & Außenbeziehungen gekümmert. Mit ihm übernimmt ein erfahrener Tarifexperte die Gewerkschaftsführung, der bereits in der Vergangenheit seinen strategischen Blick für die großen politischen Zusammenhänge im Luftverkehr immer wieder unter Beweis gestellt hat. 

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Swiss und Kapers einigen sich auf Gesamtarbeitsvertrag

Die Gewerkschaft Kapers und Swiss haben sich auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag für das Kabinenpersonal geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass das Grundgehalt um 400 Schweizer Franken pro Monat steigen soll.  Weiters sollen die Dienstpläne künftig früher verteilt und neue Teilzeitarbeitsmodelle eingeführt werden. Hinzu kommt die Wahlmöglichkeit zwischen einer variablen Vergütung mit Erfolgsbeteiligung oder einem anteilsmäßigen 13. Monatslohn. Auch sollen Flugbegleiter künftig sieben fixe freie Tage pro Monat haben.  Die betroffenen Mitarbeiter müssen noch ihre Zustimmung erteilen. Dazu wird bis zum 19. Dezember 2023 eine Abstimmung durchgeführt. Bei Annahme soll der neue Gesamtarbeitsvertrag per 1. Jänner 2024 in Kraft treten. 

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UFO fordert mehr Geld für Lufthansa-Flugbegleiter

Unmissverständlich fordert die deutsche Flugbegleitergewerkschaft Ufo mehr Geld für die Kabinenmitarbeiter bei Lufthansa. Man hat dazu ein Forderungspaket vorgelegt, das nebst einer Einmalzahlung von 3.000 Euro auch Lohnerhöhungen von bis zu 15 Prozent beinhaltet. „Nach der außergewöhnlich erfolgreichen Rückkehr der Luftfahrt insbesondere im Passagiergeschäft sowie den jüngst gemeldeten Rekordumsätzen der Lufthansa, sehen wir es als absolut angemessen an, diese Vergütungserhöhung für unsere Kollegen zu fordern. Nun wird es Zeit, dass auch die Kabine, die einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet hat und die die Last einer katastrophalen Personalplanung trägt, finanziell beteiligt wird“, so Joachim Vázquez Bürger, Tarifvorstand bei UFO Weitere Punkte des Forderungspakets sind u.a. die Erhöhung eines Urlaubsgeldzuschlages und der sog. Fremdsprachenzulagen, beides seit Jahrzehnten nicht angehoben, ferner ein Bildungszuschuss in Höhe von 500 Euro für UFO-Mitglieder. Die Gewerkschaft vertritt die Ansicht, dass „notwendige Weiterbildungsmaßnahmen nun im Rahmen ihrer Arbeitszeit – und nicht mehr wie bisher in der Freizeit“ durchgeführt werden sollten. „Seit 2019 haben wir trotz einer Vergütungserhöhung im vergangenen Jahr in weit überwiegender Mehrheit Reallohnverluste hinnehmen müssen. Nicht zuletzt aufgrund immenser Einsparungen, die im Zuge der Corona-Pandemie zur Unternehmensrettung erbracht wurden und die in Teilen bis heute nachwirken. Bei anhaltend hoher Inflation”, so Harry Jaeger, UFO-Verhandlungsführer und Tarifexperte bei UFO. „Wir haben unter großer Kraftanstrengung gemeinsam die Krise gemeistert und nun ist es an der Zeit, gemeinsam durch Reallohnsteigerungen am immensen Erfolg zu partizipieren. Wir hoffen, dass auch Lufthansa das versteht, denn etwas anderes werden unsere Kollegen zu Recht nicht akzeptieren“, so Jaeger abschließend. Den aktuellen

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Swiss erneuert Crew-Notfall-Schutzausrüstung

Swiss hat festgestellt, dass die Schutzausrüstung (Protective Breathing Equipment – PBE), welche die Besatzungen im unwahrscheinlichen Fall einer Rauchentwicklung an Bord vor Rauch und Dämpfen schützen soll, teilweise fehlerhaft ist. Die Fluggesellschaft hat umgehend die zuständigen Behörden informiert und tauscht die betroffene Schutzausrüstung nun sukzessive aus. Um auch während dieser Austauschphase die Sicherheit der Besatzungen sicherzustellen, haben Experten von Swiss unter anderem ein aktualisiertes Trainingsprogramm erstellt. Besatzungsmitgliedern von Swiss International Air Lines stehen in sämtlichen Flugzeugen diverse Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung, um sie zum Beispiel im unwahrscheinlichen Fall einer Rauchentwicklung vor Rauch und Dämpfen zu schützen. Insbesondere das sogenannte Protective Breathing Equipment (PBE) dient den Mitarbeitenden in der Kabine und im Cockpit als Schutzmaske. Diese Masken sind mit Sauerstoffgeneratoren ausgerüstet, damit Atmen auch bei Rauchentwicklung in der Kabine möglich ist und sich die Besatzungsmitglieder ungehindert bewegen können. In den Flugzeugen von Swiss sind zwei verschiedene international zertifizierte Modelle installiert. In der jüngsten Vergangenheit haben Besatzungsmitglieder auf zwei Swiss-Flügen außergewöhnliche Gerüche festgestellt und vorbeugend ihr PBE angelegt. Dabei funktionierten einige der Masken nicht einwandfrei oder ließen sich nur schwer aus der Verpackung lösen. Zu keinem Zeitpunkt bestand für die Besatzung oder Passagiere Gefahr, beide Flüge konnten sicher und kontrolliert landen. Swiss hat die Vorfälle umgehend bei den zuständigen Behörden, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und der Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST), gemeldet und Maßnahmen zur optimalen Handhabung der Schutzausrüstung ergriffen. Atemschutzmasken werden ausgetauscht Experten aus verschiedenen Fachabteilungen von Swiss haben die Atemschutzmasken nochmals eingehend geprüft und festgestellt, dass bei einem der beiden Modelle die Funktionalität

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Jetblue: Gut gemeinte Idee einer Crew endete im Chaos

Eigentlich wollte die Besatzung eines Jetblue-Fluges 22 Umsteigern helfen, jedoch ging der Versuch gehörig schief: Passagiere sprangen noch während dem Landeanflug auf und holten ihre Handgepäckstücke aus den Fächern. Es entwickelte sich ein chaotischer Zustand. Der Jetblue-Flug von New York-La Guardia nach Fort Lauderdale war am 10. September 2023 spät dran. Die Crew bat während dem Landeanflug darum, dass jene 22 Umsteiger, die nach Mariscal Sucre weiterfliegen wollen, zuerst aussteigen sollen, da die Zeit knapp wird. Man wollte diesen Priorität einräumen. Das Vorhaben war aber nicht von Erfolg gekrönt. Noch während sich der Jet in der Luft befand sprangen zahlreiche Reisende auf, öffneten die Gepäckfächer und nahmen ihre Trolleys, Taschen und Rucksäcke an sich. Selbstredend: Es waren nicht nur die 22 Umsteiger, denn es entwickelte sich rasch eine Art Wettbewerb wer zuerst die Maschine verlassen wird. Gelandet ist das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Crew versuchte mittels Lautsprecherdurchsagen darauf aufmerksam zu machen, dass man sich niedersetzen soll und erst nachdem die Maschine die Parkposition erreicht hat, die Handgepäckstücke entnehmen soll. Wirklich von Erfolg gekrönt war dieser Versuch aber nicht, denn viele Reisende haben die Ansage offenbar gar nicht wahrgenommen. Das genaue Gegenteil war der Fall, denn immer mehr Passagiere sind aufgestanden und haben ihre Koffer und Co an sich genommen. Nun drohte das Kabinenpersonal gar damit, dass nach der Landung die Polizei geholt wird. Erst das dürfte einigermaßen gefruchtet haben. Das Ansinnen, dass nach der Landung die 22 Umsteiger zuerst das Flugzeug verlassen, ging aber so richtig schief.

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UFO: Condor will Schiedsstelle abschaffen

Das Kabinenpersonal der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor wird künftig am Monatsende mehr Geld überwiesen bekommen. Die Gewerkschaften Verdi und Ufo haben in Zusammenarbeit mit der Personalvertretung einen neuen Tarifvertrag mit dem Carrier abgeschlossen. Unter anderem sieht die Einigung vor, dass die Flugbegleiter zwischen 17 Prozent und 34 Prozent mehr Lohn bezahlt bekommen sollen. Auch soll es eine steuerfreie Inflationsprämie in der Höhe von 3.000 Euro geben. Diese wird schrittweise bis spätestens Ende 2024 an die Kabinenmitarbeiter überwiesen. Auch wurde die Anzahl der Gehaltsstufen nach oben erweitert. „Mit diesen Gehaltssteigerungen und Einmalzahlungen konnten wir endlich den längst überfälligen finanziellen Ausgleich für die massiven Mehrbelastungen für das Kabinenpersonal bei Condor verhandeln. Gleichzeitig müssen wir aber auch einen wichtigen Passus im Manteltarifvertrag verteidigen, in dem es um die Kontrolle der Arbeitsbelastung unserer Kollegen geht“, so Daniel Kassa Mbuambi, Vorsitzender der UFO. Allerdings gibt es auch Kritik, denn die Arbeitnehmervertreter führen auch an, dass Condor eine Schiedsstelle, die im Jahr 2020 vereinbart wurde, „loswerden“ wolle. Aus der Sicht der UFO habe die Geschäftsleitung den Carrier durch den Krisentarifvertrag des Jahres 2020 für Investoren „aufhübschen“ wollen. Dazu Bötte-Lüdemann, UFO-Vorstand und Verhandlungsführer bei Condor: „Unsere Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet: Die Schiedsstelle musste bereits angerufen werden. Ein Verzicht wäre den Kollegen gegenüber nicht zu verantworten. Der Versuch eine längst überfällige Vergütungsanpassung mit einem massiven Einschnitt in tarifvertraglich abgesicherte Minimalstandards zur Arbeitsbelastung an Bord zu verknüpfen, ist unanständig“.

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Gewerkschaft UFO und German Airways einigen sich auf Tarifvertrag

Bislang gab es bei German Airways (vormals WDL Aviation) keinen Tarifvertrag für Flugbegleiter. Das änderte sich nun, denn die Gewerkschaft UFO konnte mit der Geschäftsführung des auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Carriers einen Abschluss erzielen. Der neue Tarifvertrag enthält eine signifikante Verbesserung der Grundvergütung in mehreren Schritten bis 2026 und erstmalig eine 5-stufige Vergütungstabelle mit automatischen Steigerungen des Bruttogehalts nach Betriebszugehörigkeit. Weiterhin wurden diverse Maßnahmen zur Erhöhung der Dienstplanstabilität verhandelt, um Spitzen im Sommer abzufangen. In diesem Zusammenhang gibt es ab nächstem Jahr die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einem so genannten “Highflyer-Team”, welche eine substantielle Mehrvergütung nach sich zieht.  Weitere tarifliche Lösungen zur Urlaubsvergabe, um eine Verbesserung der Planungssicherheit für Personal und Flugbetrieb zu erzielen, runden das Paket ab. „Wir müssen an dieser Stelle ein großes Lob an die Mitglieder der Tarifkommission aussprechen, die hier mit Augenmaß und gebotener Hartnäckigkeit gemeinsam mit den UFO-Expertenihre Forderungen platziert und schließlich mit der Geschäftsführung ausgehandelt haben. Wir können allerdings auch festhalten, dass die Geschäftsführung bei den meisten Themen für Lösungen zugänglich war – auch wenn uns nichts geschenkt wurde. Die Geschäftsleitung bei German Airways hat verstanden, dass in der aktuellen Situation, in der alle Airlines händeringend nach Personal suchen, Arbeits- und Vergütungsbedingungen so fair und attraktiv sein müssen, dass Mitarbeiter gehalten werden können. Daneben sind wir sehr erfreut, dass die Unternehmensspitze die Notwendigkeit für die Tarifierung sieht und damit auch der Kabine die Wertschätzung für ihre gute Arbeit entgegenbringt“, so Joachim Vázquez Bürger, Vorstand für Tarifpolitik bei UFO. „Leider müssen wir davon

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Flugbegleiter: Südkorea begrenzt jährliche Strahlenbelastung auf sechs Millisievert

In Südkorea dürfen Flugbegleiter künftig keiner höheren Strahlenbelastung als sechs Millisievert pro Jahr ausgesetzt werden. Ein entsprechendes Gesetz, das auf den Empfehlungen der nationalen Kommission für nukleare Sicherheit und Gefahrenabwehr basiert, wurde mit 11. Juni 2023 in Kraft gesetzt.  Dies hat auch zur Folge, dass die Anzahl der internationalen Flüge, die Kabinenmitarbeiter pro Jahr absolvieren dürfen, beschränkt werden. Gesetzlich vorgeschrieben wird, dass die Airlines sowohl die Routen als auch die Quantität der Einsätze so auswählen müssen, dass die Strahlenbelastung den Wert von 6 Millisievert pro Jahr nicht überschreitet.  Die eingangs genannte Kommission hat im Zeitraum zwischen 2017 und 2021 eine Langzeitstudie durchgeführt. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass Flugbegleiter im Durchschnitt einer maximalen Dosis von 5,42 Millisievert ausgesetzt werden. Die niedrigste Belastung, die gemessen wurde, war ein Millisievert. In den Jahren 2020 und 2021 lag die durchschnittliche Exposition bei 1,59 Millisievert pro Jahr, jedoch ist dies primär auf den wegen der Corona-Pandemie massiv reduzierten Flugverkehr zurückzuführen.   Möglicherweise könnten Airlines ihre Kabinenbeschäftigten schon bald um regelmäßige Strahlenuntersuchungen bitten, denn das Gesetz sieht vor, dass belegt werden muss, dass der Grenzwert nicht überschritten wird. Sollte dies der Fall sein und die jeweilige Fluggesellschaft ergreift auch keine anderen Maßnahmen, um dies zu verhindern, so können umgerechnet bis zu 4.728 U.S.-Dollar Geldstrafe pro Einzelfall blühen.  

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Bewerbertag: Lauda Europe sucht in Wien Flugbegleiter

Die Fluggesellschaft Lauda Europe veranstaltet am Freitag, den 23. Juni 2023 im Le Meridien Vienna Hotel einen Bewerbertag. Der Carrier befindet sich auf der Suche nach neuen Flugbegleitern. Die neuen Kabinenmitarbeiter werden für offene Positionen an den Bases Wien, Palma de Mallorca, Zagreb und Zadar gesucht. Interessierte können am 23. Juni 2023 um 10 Uhr 00 oder 15 Uhr 00 im Le Meridien Vienna Hotel am Robert-Stolz-Platz 1, 1010 Wien, erscheinen. Alternativ besteht die Möglichkeit ein Online-Gespräch unter [email protected] zu vereinbaren. „Unsere Cabin Crew Jobs bieten aufregende Karrieremöglichkeiten für ehrgeizige Crewmitglieder, die ihre Karriere vorantreiben wollen, während sie die beliebtesten Ziele Europas erkunden. Wir können es kaum erwarten, interessierte Kandidaten zu treffen und ihnen die aufregenden und dynamischen Karrieremöglichkeiten innerhalb Europas größter Airline-Gruppe zu vermitteln. Wir hoffen, dass wir möglichst vielen Menschen das Abenteuer und die Erfahrung ihres Lebens in unserem Cabin Crew Netzwerk in unseren Lauda Europe Basen bieten können“, so Maria Cristina Civiletti, Head of Inflight Planning & Resourcing bei Lauda Europe. Laut Medienerklärung der maltesischen Fluggesellschaft werden nachstehende Mitarbeiter-Goodies geboten:

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