Kabinenpersonal

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Edelweiss stellt 150 neue Cabin Crew Member ein und erweitert ab Sommer 2022 die Flotte

Die Schweizer Fluggesellschaft stellt 150 neue Cabin Crew Member ein. Der erste Initial Training Course hat bereits in diesen Tagen begonnen. Für die Kurse im März, April, Mai und Juni sind noch Plätze frei. „Voraussetzung ist zum Zeitpunkt des Eintrittes eine erfolgreich abgeschlossene Grundbildung(Berufsausbildung, Matura/Abitur etc.) sowie eine kundenorientierte Einstellung mit überdurchschnittlicher Dienstleistungsbereitschaft, Freude am Umgang mit Menschen, Herzlichkeit und Einfühlungsvermögen“, informiert das Unternehmen. Zwei zusätzliche Airbus A320 im Sommer 2022 Darüber hinaus stoßen zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320 zur Flotte des Carrier dazu. Die Flieger werden ab Sommer 2022 für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr ab Zürich eingesetzt. Somit stehen jetzt bei der Fluglinie insgesamt 16 Flugzeuge – davon 12 Airbus A320 und 4 Airbus A340 – im Fuhrpark. Dieser Ausbau sei nötig, um das erhöhte Flugangebot im neuen Jahr stemmen zu können. Demnach wurde die Anzahl der Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke im Vergleich zum Sommer 2021 um 16 Prozent erhöht, das Langstrecken-Programm entspricht gar einer Steigerung von 185 Prozent.

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LAT vereint Cockpit- und Kabinentraining an einem Berliner Standort

Lufthansa Aviation Training (LAT) bündelt an ihrem zweitgrößten Standort in Berlin-Schönefeld das Trainingsportfolio für Cockpit- und Kabinencrews. Am dortigen Standort mit Historie ist bereits seit über 30 Jahren das Training von Piloten beheimatet. Seit Anfang September wird dort darüber hinaus nun auch das Safety Training für Crews angeboten. Diese Trainings fanden in den vergangenen 10 Jahren in Berlin-Waltersdorf statt. „Es ist uns mit dem Umzug des Safety Trainings nach Schönefeld gelungen, Synergien und optimiert Flächen zu nutzen, damit kostenbewusster zu agieren und das Angebot an Service-Leistungen für unsere Kunden zugleich zu erhöhen. Dabei halten wir an unserem hohen Trainingsstandard fest und unsere Kunden werden durch ihre bewährten Ansprechpartner trainingsübergreifend betreut”, hebt Andrea Resch, Head of Safety, Service & CRM Training bei LAT, hervor.  Nach dem Trainingsstopp in Waltersdorf am 4. August sind im Laufe des Monats sämtliche Trainingsgeräte dort abgebaut und in die Halle E des Schönefelder Trainingszentrum umgezogen worden. Dazu gehören ein A320 Cabin Emergency Evacuation Trainer (CEET) nebst einer A320 Rutsche, der B777 Rutschenturm, ein B777 Door Trainer, ein Cockpit Door Keypad Trainer, ein Cockpit Emergency Exit sowie die Hands On Wände. Ein Real Fire Fighting Trainer (RFFT) ist im Außenbereich installiert worden.  „Die Zusammenlegung beider Standorte ist, neben der Einsparung von Kosten, nur mit Vorteilen verbunden. Die Nähe zum neuen Hauptstadtflughafen BER ist für unsere Kunden besonders attraktiv, ebenso wie die Auswahl an Hotels zu Lufthansa-Konditionen. Jetzt können Kabinen- und Cockpitcrews hier gemeinsam ihr Safety Training absolvieren“, ergänzt Holger Klein, Standortleiter des Trainingszentrums in Berlin.

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Arbeitsbedingungen: Flugbegleiter erheben Vorwürfe gegen Chair

In schweizerischen Medien erheben Mitarbeiter der Ferienfluggesellschaft Chair schwere Vorwürfe gegen ihren Arbeitgeber. Diese erinnern stark an einen Billigflieger, der oftmals im Kreuzfeuer der Kritik steht. Chair weist die erhobenen Vorwürfe allerdings zurück. Unter anderem bemängelt eine Mitarbeiterin des Kabinenpersonals, dass das Grundgehalt bei monatlich 2.500 Schweizer Franken und damit unter dem Branchendurchschnitt liegen soll. Weiters berichten Travel Inside und die Sonntagszeitung davon, dass eine Art Angstkultur samt Bespitzelung herrschen soll und obendrein Flugbegleiter aus Angst auch krank arbeiten gehen würden. Gegenüber Blick wird gar behauptet, dass in den letzten Tagen Kabinenpersonal gekündigt wurde, das während der Pandemie besonders stark im Einsatz war und nun durch günstigere Arbeitskräfte aus dem Ausland ersetzt werden soll. Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air hält 49 Prozent an Chair. Firmenchef Shpend Ibrahimi bestätigt, dass es im Juli 2021 zu drei Kündigungen gekommen ist, stellt jedoch klar, dass zuvor im Juni 2021 neun zusätzliche Mitarbeiter eingestellt wurden. Einen Zusammenhang mit dem Einsatz während der Pandemie weist der Chair-Geschäftsführer zurück. Chair-CEO: „Vorwürfe sind aus der Luft gegriffen“ Gegenüber Blick erhebt eine Mitarbeiterin, die bereits zu Germania-Zeiten für den Carrier tätig war, den Vorwurf, dass eine regelrechte Angstkultur herrschen soll. Die Senior-Flugbegleiter sollen nach jedem Flug Berichte verfassen und in diesen Fehlleistungen der Mitarbeiter dokumentieren. Dazu soll es eine Anweisung vom Kabinenchef der Airline geben. CEO Ibrahimi will die Vorwürfe so nicht stehen lassen und betont, dass der Chef des Kabinenpersonals “gute und hochqualifizierte Arbeit leisten” würde und “die Vorwürfe betreffend der Arbeitsbedingungen vollkommen aus der Luft gegriffen

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Lauda-Europe-Flugbegleiter: Verkaufsdruck und Überwachung massiv erhöht

Vergehen zwischen zwei Onboard-Sales mehr als 15 Minuten, so hat dies bei der Basis Wien der Lauda Europe künftig ein Nachspiel für Flugbegleiter. Die Stationsleitung übt in einem internen Anschreiben massiven Druck auf das Kabinenpersonal aus. Besagtes Rundschrieben, das vom für Wien zuständigen Base Supervisor unterfertigt ist und Aviation Direct vorliegt, liest sich wie eine Mischung aus Verkaufsdruck einer Drückerkolonne und Methoden einer alten Geheimpolizei. Besonders bedenklich erscheint dabei der Umstand, dass aus der Überwachung der Mitarbeiter nicht nur kein Hehl gemacht wird, sondern auch noch die Verschärfung angekündigt wird. Dabei geht es nur um wenige Cent, denn laut Anschreiben liegt der durchschnittliche Onboard-Umsatz pro Fluggast bei 1,07 Euro. Der Base Supervisor will aber, dass dieser im Schnitt auf 1,70 Euro steigt. Als Referenz wird angeführt, dass der durchschnittliche Umsatz in der flugschwachen Zeit bei 1,86 Euro gelegen haben soll. Angesichts steigender Passagierzahlen bezeichnet dies der Base Supervisor für Wien als „inakzeptabel“. In nachstehender Tabelle sind – unter der Annahme vollbesetzter Maschinen – die durchschnittlichen Einkünfte aus dem Bordverkauf dargestellt. Diese soll die Geringfügigkeit der Beträge, wegen derer Druck auf das Kabinenpersonal ausgeübt wird, illustrieren. Umsatz / PAX Passagiere A320 Gesamt 1,07 Euro 180 192,6 Euro 1,70 Euro 180 306 Euro 1,86 Euro 180 334,8 Euro Um die Art und Weise wie der für Wien zuständige Base-Supervisor mit den Lauda Europe-Flugbegleitern kommuniziert unverfälscht darstellen zu können, werden im weiteren Verlauf dieses Artikels alle Zitate im englischsprachigen Original publiziert. Zum durchschnittlichen Umsatz schreibt der Manager an die Flugbegleiter: „This is unacceptable

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Wizz Air sucht wieder Flugbegleiter für Wien

Die ungarische Billigfluggesellschaft ist derzeit auf der Suche nach Flugbegleitern für die Basis Wien. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass man mit einem „intensiven Reise-Sommer“ rechnet und daher „wird für die Basis Wien zusätzliches Kabinenpersonal“ benötigt. Zu den genauen Hintergründen schweigt sich das Unternehmen aus, doch bekamen die Flugbegleiter über einen langen Zeitraum hinweg nur das Grundgehalt überwiesen. Dieses ist äußerst niedrig, da sich der Großteil der Bezahlung aus den tatsächlich geflogenen Sektoren ergibt. Da während der Lockdowns ab Wien nur sehr wenig geflogen wurde, erhielten viele nur den Grundlohn. Aviation Direct berichtete bereits im Herbst 2020 ausführlich über dieses Thema. Da die Summe, die im Aviation Direct Artikel genannt ist, sehr niedrig war und vielen vorne und hinten nicht zum Leben ausreichte, dürften einige Wizz-Air-Flugbegleiter der Basis Wien das Unternehmen verlassen haben. Anders ist nicht erklärbar, dass nun neue Mitarbeiter gesucht werden, denn der Carrier fliegt ab der österreichischen Hauptstadt noch immer in reduziertem Umfang und hat erst kürzlich erneut einige Routen ausgedünnt bzw. die Wiederaufnahmen deutlich nach hinten verschoben. Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager bei Wizz Air, sagte: „Die Buchungen steigen derzeit stark an und, um die Kapazität für den Sommer hochzufahren, benötigen wir neues Personal. Wizz Air hat die Krise gut gemeistert und positioniert sich mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits strategisch für die Zukunft. Mit dem zusätzlichen Personal haben wir alles, was nötig ist, um diesen Sommer für viele unserer Passagiere, die es nicht erwarten können, in den Urlaub zu fliegen, zu einem tollen

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Slowenien: Neue Airline hält die Augen nach Personal offen

Slowenien baut aus dem Scherbenhaufen der insolventen Adria Airways eine neue Fluggesellschaft: SouthEast Airlines. Schon im Juni könnte der Neo-Carrier starten – gestartet ist auch die Suche nach einer passenden Kabinenbesatzung. Slowenien hat wieder eine Fluggesellschaft. Die Hoffnungen ruhen nun auf SouthEast Airlines, einer Airline, die erst zum Anfang des Jahres von einem ehemaligen Adria Airways Piloten gegründet wurde. Dazu schaltet die Fluglinie auch schon fleißig Jobinserate. Es werden „erfahrene Flugbegleiter“ gesucht, die darüber hinaus Flugstunden auf dem Airbus A320 mitbringen.  Denn der Carrier, der sich anfangs besonders auf Charterflüge stürzen möchte, will zukünftig mit einer reinen A320-Flotte agieren. Bis Ende des Jahres sollen zwei Exemplare im Fuhrpark stehen, in zwei Jahren gar schon sechs Flieger der A320-Familie, wie Ex-Yu Aviation berichtet SouthEast Airlines ist gerade dabei, das AOC zu erhalten.

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Condor stattet Kabinencrews mit Tablets aus

Condor setzt einen Schritt Richtung Digitalisierung: Die Kabinencrews sind ab sofort mit ihrem eigenen Tablet, dem Sky Tab, unterwegs. Durch dieses Tool sollen Bordverkauf und Kommunikation optimiert werden. Wer in Zukunft von einem Condor-Mitarbeiter namentlich angesprochen wird, muss sich nicht gleich fürchten. Denn das Sky Tab ermöglicht es, datenschutzkonform Informationen zu den Reisenden zu erhalten. Das soll das Borderlebnis für die Kunden noch persönlicher machen. Durch die Bereitstellung aller flugrelevanten Unterlagen für die Kabinencrews in digitaler Form spart Condor künftig Papier und damit auch Gewicht. „Das SkyTab verfügt über eine Bordverkaufssoftware, die eigens auf die Bedürfnisse von Condor abgestimmt ist. Gäste können bargeldlos mit allen gängigen Kredit- und Girokarten überwiegend kontaktlos und zügig bezahlen und erhalten ihren Beleg auf Wunsch digital. Darüber hinaus ist dabei auch der Bezahlvorgang mit Apple sowie Google Pay möglich. Durch ein Livetracking des Verkaufs auf jedem Flug werden die Verfügbarkeiten der Produkte in Echtzeit angezeigt. Zudem optimiert die Software die Kommunikation mit allen Schnittstellen im Zuliefererprozess für eine effiziente Logistik“, heißt es in der Aussendung.

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Lauda: Einschnitte angekündigt, doch Leiharbeitsfirma startet Flugbegleiterkurs

Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen: Lauda-Chef David O’Brien stimmte am Mittwoch die Wiener Belegschaft auf bevorstehende Einschnitte ein und warb für unbezahlte Urlaube und just einen Tag später schreibt die Leiharbeitsfirma Crewlink Bewerber ein und kündigt einen Ausbildungskurs für neue Flugbegleiter an.  Über das irische Personalleasingunternehmen ist ein ganz erheblicher Teil des Kabinenpersonals von Lauda Europe und Laudamotion, die Ende des Monats den Flugbetrieb einstellen wird, beschäftigt. Aviation Direct liegt das Anschreiben, das die Teilnehmer der im März aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Kurse sowie Bewerber, denen man ursprünglich abgesagt hatte, vor. In diesem wird die Wiederaufnahme von Flugbegleiterkursen für Lauda angekündigt. Ist man an dem Job interessiert, so ist das Zeitfenster zur Zustimmung in typischer Ryanair-Manier enorm kurz: Bis Freitag, 9. Oktober 2020 muss die Zusage per Mail übermittelt werden. Andernfalls ist sprichwörtlich der Zug abgefahren. Die Ankündigung, dass ab November wieder neues Kabinenpersonal für Lauda durch die Leiharbeitsfirma Crewlink ausgebildet werden soll, steht in krassem Widerspruch zur Erklärung von Firmenchef David O’Brien, dass in Wien harte Einschnitte bevorstehen. Das Personalleasingunternehmen nennt übrigens keine Basis, an der die Nachwuchsflugbegleiter künftig arbeiten sollen. Lauda schloss die Station Stuttgart mit Ende September 2020, Düsseldorf erleidet mit Monatsende selbiges Schicksal. Damit bleiben Palma de Mallorca und Wien übrig. Im Sommerflugplan 2021 will Lauda Europe einige Airbus-Maschinen woanders hin “verpflanzen” und eine oder mehrere neue Bases eröffnen. Ob und gar wo ist allerdings noch nicht entschieden. Wozu also neue Flugbegleiter ausgebildet werden, wenn gleichzeitig die Basis Wien auf Einschnitte vorbereitet wird,

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