Kabinenpersonal

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Lufthansa CityLine: Flugbegleiter stimmen für neuen Vergütungstarifvertrag

Die Mitglieder der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) bei Lufthansa CityLine haben dem neuen Vergütungstarifvertrag mit einer überwältigenden Mehrheit von 97,89 % zugestimmt. Der Tarifvertrag sieht rückwirkend zum 1. Januar 2024 eine Gehaltserhöhung von 7,5 % vor, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 4,5 % ab dem 1. März 2025. Die Laufzeit des Vertrags beträgt 24 Monate. Joachim Vázquez Bürger, Vorsitzender der UFO, lobte die Zustimmung der Mitglieder und die harte Arbeit der Tarifkommission in den vergangenen sieben Monaten. „Die deutliche Zustimmung zeigt, wie dringend Handlungsbedarf bestand und würdigt die hervorragende Arbeit unserer Tarifkommission,“ sagte Vázquez Bürger. Im Hinblick auf die Zukunft von Lufthansa CityLine äußerte Vázquez Bürger Bedenken und betonte die Notwendigkeit, für die Kabinenbeschäftigten ordentliche Wechseloptionen zur Lufthansa zu verhandeln. Zudem bleibt die adäquate Tarifierung des neuen Flugbetriebs Lufthansa City Airlines ein zentrales Ziel der UFO. Die Konzernführung müsse ihrer Verantwortung gerecht werden und eine Weiterbeschäftigung zu angemessenen Tarifbedingungen garantieren.

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Einigung auf Lohnerhöhung für Flugbegleiter von Lufthansa CityLine

Nach monatelangen Verhandlungen und einem zweitägigen Streik haben sich die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und Lufthansa CityLine auf eine deutliche Lohnerhöhung für rund 900 Flugbegleiter geeinigt. Der neue Vergütungstarifvertrag, der bis Dezember 2025 laufen soll, sieht eine rückwirkende Anhebung der Löhne um 7,5% ab Januar 2024 und eine weitere Erhöhung um 4,5% ab März 2025 vor. Zudem wurden Zulagen und eine Einmalzahlung von 750 Euro vereinbart. Eine Inflationsausgleichsprämie wird ebenfalls teilweise ausgezahlt. Zusätzlich steigt das Urlaubsgeld um 150 Euro. Diese Maßnahmen sollen die langwierigen Verhandlungen kompensieren und die Flugbegleiter für ihren Verzicht auf Wachstumsperspektiven entschädigen. Über die Annahme des Vertrags entscheidet eine Urabstimmung unter den UFO-Mitgliedern.

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Chair führt Crew-Sneakers ein

Chair Airlines hat angekündigt, ihr Kabinenpersonal mit speziell entwickelten Sneakers auszustatten. Die weiß-grau-hellblauen Lederschuhe verfügen über ein antibakterielles Innenfutter und sollen sowohl bequem als auch funktional sein, wie die Schweizer Airline mitteilte. Zusätzlich werden die Sneakers mit einer roten Flugzeug-Sohle ausgestattet sein und bald auch im Bordshop der Airline erhältlich sein, wie „About Travel“ berichtet.

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Riyadh Air: Zertifizierungsflüge ab September 2024

Saudi-Arabien setzt seine ambitionierten Pläne zur Modernisierung und Erweiterung seines Luftfahrtsektors mit der Einführung von Riyadh Air fort. Die neue internationale Fluggesellschaft plant, im September 2024 mit den Vorzertifizierungsflügen zu beginnen und Mitte 2025 den Passagierlinienverkehr aufzunehmen. Diese Ankündigung erfolgte auf dem Future Aviation Forum in Riad, wo Tony Douglas, CEO von Riyadh Air, die Fortschritte und Pläne der Fluggesellschaft darlegte. Riyadh Air wurde im März 2023 als Teil der „Vision 2030“ Initiative vorgestellt, die darauf abzielt, die wirtschaftliche Diversifizierung und den Tourismus in Saudi-Arabien zu fördern. Die Fluggesellschaft hat bereits eine Bestellung über 39 Boeing 787-9 Dreamliner aufgegeben, mit weiteren 33 Optionen. Diese Flugzeuge sollen mit GEnx-1B-Triebwerken von General Electric ausgestattet werden. Riyadh Air hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2030 über 100 Ziele weltweit anzufliegen. Erste Schritte: Zertifizierungsflüge und Personalaufbau Die Zertifizierungsflüge, die im Rahmen des Verfahrens zur Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) durchgeführt werden, sollen zwischen September und November 2024 stattfinden. Douglas betonte die hohe Energie und Aufregung innerhalb des Unternehmens, das sich wie ein dynamisches Start-up anfühle. Bislang wurden bereits 38 Piloten eingestellt, darunter mehrere Ausbildungskapitäne. Auch das Kabinenpersonal wächst kontinuierlich, und der dritte Jahrgang von Flugbegleitern wurde kürzlich eingestellt. Die neuen Uniformen des Kabinenpersonals sollen während der Pariser Modeschau im Juni 2024 vorgestellt werden, um die Marke Riyadh Air stilvoll zu repräsentieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt von Riyadh Air ist der Ausbau des digitalen Angebots, das im Laufe des Jahres 2024 vorgestellt werden soll. Douglas betonte, dass die Verbesserung der globalen Verbindungen, insbesondere für Städte

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Ab Anfang Mai 2024: KLM erlaubt Flugbegleitern Sneakers

KLM erlaubt ab dem 6. Mai 2024 das Tragen von Turnschuhen unter der Uniform, um mehr Komfort am Arbeitsplatz zu bieten und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern. Die Kollegen haben die Möglichkeit, ihre eigenen Sneaker auszuwählen, die bestimmte Anforderungen erfüllen müssen, oder den speziell entwickelten KLM-Sneaker von Filling Pieces zu erwerben. Diese Entscheidung kommt der wachsenden Nachfrage nach bequemeren Arbeitsschuhen nach, insbesondere von Kollegen, die eine Alternative zu Pumps wünschen. Das Tragen von Turnschuhen unter der Uniform wird bei Fluggesellschaften zunehmend beliebter und als zeitgemäß angesehen. Ein Pilotprojekt im vergangenen Jahr zeigte positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter, wie Senior Purser Willeke van den Boomgaard berichtet.

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Alaska Airlines: Flugbegleiter setzen sich im Streit um Kaffeemaschinen durch

In den Vereinigten Staaten von Amerika tobt ein Streit zwischen der Flugbegleitergewerkschaft „Association of Flight Attendants“ und dem Management von Alaska Airlines. Es geht um in die Jahre gekommene Kaffeemaschinen. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass ein hohes Verletzungsrisiko für das Kabinenpersonal besteht. Die Gewerkschafter sind zwischenzeitlich wegen der Kaffeemaschinen des Herstellers B/E Aerspace vor Gericht gezogen und haben einen ersten Etappenerfolg erzielt. Dieser führte dazu, dass das Management eingelenkt hat und sogar die Verwendung der strittigen Geräte untersagt hat. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass ein älteres Modell, das noch in vielen Alaska-Airlines-Flugzeugen im Einsatz ist, keinen ausreichenden Schutz gegen heiße Kaffee-Wasser-Spritzer bieten soll. Konkret geht es darum, dass der so genannte Brühkorb nicht ausreichend geschützt sein soll. Dies könne dazu führen, dass Flugbegleiter und/oder Passagiere Verletzungen in Form von Verbrennungen erleiden könnten, denn es käme immer wieder zu Spritzern aus diesem Bereich der Geräte. Zwar hat Alaska Airlines viele davon mit einem so genannten Brew Shield nachrüsten lassen, jedoch laut Arbeitnehmervertretern längst nicht alle. Nach monatelangem Streit und einem Gerichtsurteil gab das Management des Carriers eine neue Dienstanweisung heraus. Dieses weist die Flugbegleiter an, dass wenn ein Brew Shield vorhanden ist, dann hat dieses verwendet zu werden. Wenn keines installiert ist und es auch keine andere Kaffeemaschine an Bord gibt, dann ist die Verwendung nun untersagt und den Fluggästen darf dann eben kein Kaffee serviert werden. Weiters ist das Kabinenpersonal angehalten fehlende Brew Shields unverzüglich zu melden. In einer ersten Erklärung begrüßt die Gewerkschaft die Entscheidung des Managements,

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Ufo: Noch keine Einigung mit Lufthansa in Sicht

In den Verhandlungen zwischen Lufthansa, Lufthansa Cityline und der Flugbegleitergewerkschaft Ufo konnte bis dato kein Durchbruch erzielt werden. Arbeitnehmervertreter Joachim Vazquez Bürger ist nicht zuversichtlich, dass es noch vor Ostern 2024 zu einer Einigung kommen würde. Er erklärte, dass es unter anderem hinsichtlich der Laufzeit und der Höhe der Bezahlung noch Unstimmigkeiten geben würde. Betroffen sind die Tarifverhandlungen für die Flugbegleiter, die für Cityline und Lufthansa fliegen. Erst vor wenigen Tagen legten die Arbeitnehmervertreter mit einem Streikaufruf den Flugbetrieb der beiden Carrier regelrecht lahm. Ob es noch vor Ostern zu weiteren Arbeitsniederlegungen kommen wird, ist derzeit unklar. Vieles dürfte vom weiteren Fortgang der Verhandlungen abhängen.

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Brussels Airlines einigt sich mit Flugbegleitern

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines konnte sich mit den Gewerkschaften auf ein neues Vergütungspaket für Flugbegleiter einigen. Dieses hat zum Ziel, dass die Kaufkraft des Kabinenpersonals erhöht wird. Gleichzeitig teilten sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch Brussels Airlines mit, dass mit Hiilfe der erhöhten Löhne der Beruf attraktiver gemacht werden soll. Die Vereinbarung ist ein Zeichen der Zusammenarbeit zwischen der Fluggesellschaft und den Gewerkschaften und zeigt, dass sie sich für die Verbesserung der Bedingungen für das Kabinenpersonal einsetzen. Die Verhandlungen über die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben sind noch nicht abgeschlossen, und die Fluggesellschaft führt weitere Verbesserungen für das Kabinenpersonal ein, darunter ein neues Schulungszentrum, aktualisierte Uniformen und einen neuen Kabinenraum am Flughafen Brüssel. Mit den Piloten konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Die Verhandlungen gelten als festgefahren, denn ab 24. März 2024 soll ein zweitägiger Streik über die Bühne gehen, sofern zuvor keine Einigung gefunden wird.

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Lufthansa-Flugbegleiter und DB-Lokführer legen Deutschland lahm

Auch in dieser Woche brauchen Kunden von Lufthansa und der Deutschen Bahn AG wieder starke Nerven, denn bei der Fluggesellschaft ist das Kabinenpersonal zum Streik aufgerufen und beim Eisenbahnbetrieb sollen die Lokführer neuerlich die Arbeit niederlegen. Die Arbeitskampfmaßnahmen sollen am Dienstag, den 12. März und Mittwoch, den 13. März 2024 über die Bühne gehen. In der Vergangenheit hat Lufthansa bei Streiks ermöglicht, dass innerdeutsche Tickets in Fahrkarten der DB umgewandelt werden können. Das wird analog zur Vorwoche nicht möglich sein, denn bei der Deutschen Bahn werden neuerlich viele Züge stillstehen. Die GDL ruft ihre Mitglieder ebenfalls zur Arbeitsniederlegung auf. Damit ist in Deutschland erneut der öffentliche Personenverkehr weitgehend lahmgelegt. Die Gewerkschaft Ufo ruft ihre Mitglieder, die bei Lufthansa und der Regional-Tochter Cityline fliegen zu einem zweitägigen Streik auf. In einer Aussendung behauptet man, dass die Managements der beiden Luftfahrtbetriebe nicht auf die Forderungen der Arbeitnehmervertreter eingehen würden. Ähnlich argumentiert die GDL in Sachen Lokführer, wobei es hier zunehmend Kritik aus höchster politischer Ebene gibt. Beispielsweise fordert Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) öffentlich, dass die Lokführergewerkschaft an einer Schlichtung teilnehmen soll und gleichzeitig über Kompromisse verhandeln soll anstatt die Maximalforderung mittels Streik zu untermauern. In der Vorwoche hat die Gewerkschaft Verdi das Bodenpersonal von Lufthansa zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. In Frankfurt, Düsseldorf, Köln/Bonn und Hamburg hat man zusätzlich Streiks des Sicherheitspersonals organisiert. Dies hatte zur Folge, dass zum Beispiel an Deutschlands größtem Airport sowie in Hamburg überhaupt keine Lokalpassagiere kontrolliert werden konnten. Von der Arbeitskampfmaßnahme des Lufthansa-Bodenpersonals waren auch Kunden-Airlines betroffen, denn deren

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Ufo ruft Flugbegleiter bei Lufthansa und Cityline zum Streik auf

Am Dienstag, den 12. März 2024 und am Mittwoch, den 13. März 2024 brauchen Passagiere von Lufthansa und CItyline neuerlich starke Nerven. Die Gewerkschaft Ufo ruft das Kabinenpersonal zum Streik auf. Diese sollen an beiden Tagen jeweils in der Zeit von 4 Uhr 00 bis 23 Uhr 00 über die Bühne gehen. Bestreikt werden am Dienstag alle Abflüge vom Flughafen Frankfurt und am Mittwoch alle Abflüge vom Flughafen München. „Wir rufen alle in den jeweiligen Streikaufrufen benannten Kabinenbeschäftigten bei Lufthansa und Lufthansa CityLine auf, im dort genannten Umfang die Arbeit niederzulegen. Es liegt nun am Arbeitgeber angemessen auf unsere Forderungen zur Vergütung einzugehen. Der Konzern verkündete erst am Donnerstag ein Rekordergebnis in Höhe von fast 1,7 Milliarden Euro Nettogewinn – das drittbeste in der Konzerngeschichte. Gerade vor diesem Hintergrund scheinen unsere Forderungen angemessen und fair. Die Kabine muss nun auch an diesem Erfolg beteiligt werden und die Zugeständnisse, die während der Corona-Krise gemacht wurden, müssen ausreichend kompensiert werden“, erklärt Joachim Vázquez Bürger, UFO-Vorstandsvorsitzender. „In etwa 15 Verhandlungsrunden sind wir Lufthansa mit hohem Gestaltungs- und Lösungswillen gegenübergetreten. Es gab es unzählige Möglichkeiten für Lufthansa „rote Linien“ aufzugeben oder zumindest zu korrigieren, um den Weg für eine gute Lösung freizumachen. Nun, nach 15 Runden ohne Einigung müssen wir leider davon ausgehen, dass das Management eine Eskalation auf dem Rücken der Passagiere austragen will. Das können wir nicht nachvollziehen. Gerne hätten wir – wie es in der Vergangenheit die Regel war – gute Ergebnisse für unsere Kollegen am Verhandlungstisch gefunden“, ergänzt Harry Jaeger,

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