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Logistische Herausforderungen durch Wintereinbruch am Drehkreuz Schiphol

Ein massiver Wintereinbruch in den Niederlanden hat den Flugverkehr am internationalen Flughafen Amsterdam Schiphol zum Jahresbeginn 2026 weitgehend zum Erliegen gebracht. Hunderte von Flügen mussten aufgrund heftiger Schneefälle, starker Windböen und der damit verbundenen technischen Notwendigkeiten gestrichen werden, während hunderte weitere Verbindungen mit erheblichen Verspätungen kämpfen. Besonders betroffen sind neben dem innerniederländischen Verkehr auch die Routen nach Deutschland, wobei zahlreiche Verbindungen zu den großen Drehkreuzen wie Frankfurt und München sowie zu regionalen Standorten annulliert wurden. Die Flughafenverwaltung und die nationale Fluggesellschaft KLM arbeiten unter Hochdruck an der Bewältigung der logistischen Krise, während Passagiere europaweit mit den Auswirkungen der wetterbedingten Instabilität des Flugplans konfrontiert sind. Die klimatischen Bedingungen in der Region Nordholland verschlechterten sich in den frühen Morgenstunden zusehends, als eine Kombination aus sinkenden Temperaturen und feuchten Luftmassen für dichten Schneefall sorgte. Eine Flughafensprecherin erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ANP, dass nicht allein die Menge des Schnees, sondern vor allem die ungünstige Windrichtung in Verbindung mit der Glättebildung auf den Rollwegen den Betrieb massiv erschwere. Amsterdam Schiphol, eines der am stärksten frequentierten Luftfahrt-Drehkreuze Europas, operiert unter normalen Bedingungen mit einem hochkomplexen Bahnsystem. Bei starkem Wind und schlechter Sicht muss die Anzahl der verfügbaren Start- und Landebahnen jedoch aus Sicherheitsgründen reduziert werden, was die Kapazität des Flughafens unmittelbar um mehr als die Hälfte einschränken kann. Technische Notwendigkeiten der Enteisung Ein wesentlicher Faktor für die Verzögerungen im Betriebsablauf ist die notwendige Enteisung der Flugzeuge, das sogenannte De-Icing. Bevor eine Maschine starten darf, müssen Tragflächen und Leitwerke vollständig von Schnee und Eis befreit werden, um

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Moderate Zuwachsraten am Flughafen Amsterdam-Schiphol im November 2025

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol verzeichnete im November 2025 ein Passagiervolumen von 5,2 Millionen Reisenden. Dies entspricht einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Laut offiziellen Daten des Flughafenbetreibers entfielen rund 3,6 Millionen Fluggäste auf den Lokalverkehr, während knapp zwei Millionen Passagiere den Airport als Drehkreuz für Umsteigeverbindungen nutzten. Die stärkste Nachfrage konzentrierte sich auf Destinationen in Großbritannien, Spanien, Italien, der Türkei sowie den USA. Diese Entwicklung unterstreicht die weiterhin hohe Relevanz Amsterdams als eines der zentralen Luftverkehrsdrehkreuze im europäischen Netzwerk. Trotz des Wachstums sieht sich der Flughafen weiterhin mit betrieblichen Herausforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass die Kapazitätsplanung in Schiphol durch die Diskussionen um eine Deckelung der jährlichen Flugbewegungen beeinflusst wird. Dennoch bleibt die Nachfrage im Segment der Transatlantikflüge sowie auf den klassischen europäischen Städterouten stabil. Insbesondere die Verbindungen nach London-Heathrow und Madrid-Barajas gehörten im Berichtszeitraum zu den am stärksten frequentierten Strecken. Die Zunahme der Passagierzahlen im November deutet zudem auf ein solides Geschäft im Bereich der Geschäftsreisen sowie einen frühen Beginn des winterlichen Urlaubsverkehrs hin. Wirtschaftlich betrachtet profitiert der Standort von der hohen Effizienz im Transfergeschäft, das fast 40 Prozent des Gesamtaufkommens ausmacht. Der Flughafen investiert aktuell massiv in die Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere in die Terminalbereiche und die Gepäckabfertigung, um die Abwicklungszeiten zu optimieren. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass Schiphol im Wettbewerb mit anderen europäischen Hubs wie Paris-Charles-de-Gaulle oder Frankfurt steht. Die stabilen Zuwachsraten bei den Direktflügen belegen die starke Position des Flughafens im Einzugsgebiet der Benelux-Staaten, während das Wachstum bei den Umsteigern

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KLM erweitert europäisches Streckennetz um drei Ziele für den Sommer 2026

KLM Royal Dutch Airlines hat die Aufnahme von drei neuen Destinationen in den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Ab dem Frühjahr werden Jersey auf den britischen Kanalinseln sowie Santiago de Compostela und Oviedo im Norden Spaniens direkt vom Drehkreuz Amsterdam-Schiphol aus bedient. Die Tickets für diese neuen Verbindungen sind bereits seit Mitte Dezember 2025 erhältlich. Mit diesem Schritt baut die niederländische Fluggesellschaft ihre Präsenz im Segment der europäischen Urlaubs- und Kurzstreckenziele weiter aus und nutzt dabei gezielt die Kapazitäten ihrer Regionaltochter. Die Verbindung nach Jersey startet am 4. April 2026. Als britisches Kronbesitzgebiet vor der Küste Frankreichs stellt die Insel ein wichtiges Ziel für den Tourismus und den Geschäftsreiseverkehr dar. KLM setzt auf dieser Route Flugzeuge vom Typ Embraer 190 oder 175 der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper ein. Während der Flugplan in der Vor- und Nachsaison lediglich Samstagsflüge vorsieht, wird die Frequenz in der Hauptreisezeit zwischen dem 4. Juli und dem 30. August 2026 auf tägliche Rotationen erhöht. Jersey ergänzt damit das bereits dichte Netz der Fluggesellschaft im Vereinigten Königreich, das unter anderem Standorte wie London-City, Manchester und Birmingham umfasst. In Spanien werden zwei neue Ziele im Norden des Landes erschlossen. Den Anfang macht die asturische Hauptstadt Oviedo am 29. März 2026, gefolgt von Santiago de Compostela am 30. Mai 2026. Beide Regionen sind für Kulturtourismus bekannt. Santiago de Compostela fungiert als bedeutender Endpunkt historischer Pilgerwege in Galicien, während Oviedo über den Flughafen Asturien den Zugang zur Atlantikküste ermöglicht. Auch hier erfolgt eine saisonale Anpassung der Frequenzen: In den Sommermonaten Juli und August

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JetBlue beendet Flugverbindung zwischen New York und Amsterdam

Die US-Fluggesellschaft JetBlue Airways hat die dauerhafte Einstellung ihrer Verbindung zwischen dem Flughafen New York JFK und Amsterdam Schiphol bekannt gegeben. Damit endet eine der politisch brisantesten Flugrouten der letzten Jahre bereits zwei Jahre nach ihrer Aufnahme im August 2023. Der Entscheidung war ein langwieriger Streit um Start- und Landerechte (Slots) am kapazitätsbeschränkten Flughafen Schiphol vorausgegangen. Ursprünglich hatten die niederländischen Behörden JetBlue den Zugang verweigert, was zu diplomatischen Spannungen führte. Das US-Verkehrsministerium drohte daraufhin mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die niederländische KLM, bevor Ende 2023 eine vorübergehende Einigung erzielt werden konnte. Trotz der mühsam erkämpften Marktzugänge blieb der wirtschaftliche Erfolg der Route hinter den Erwartungen zurück. JetBlue macht hierfür den intensiven Wettbewerb durch die etablierten Partner KLM und Delta Air Lines sowie die hohen Betriebskosten in Amsterdam verantwortlich. Ein entscheidender Nachteil war zudem das eingesetzte Fluggerät: Während die Konkurrenz die Strecke mit Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 oder 787 bediente, setzte JetBlue auf den kleineren Airbus A321neo. Mit weniger als 60.000 beförderten Passagieren in den ersten acht Monaten des Jahres lag die Auslastung deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Die freiwerdenden Slots in Schiphol werden nun neu vergeben, wobei Branchenexperten davon ausgehen, dass insbesondere Fluggesellschaften aus der Golfregion Interesse an einer Expansion zeigen könnten. JetBlue konzentriert seine europäischen Aktivitäten künftig verstärkt auf den Standort Boston, der als primäres Tor nach Europa fungieren soll. Von dort aus werden weiterhin Ziele wie London, Dublin und Mailand bedient. Für New York JFK bleiben im Ganzjahresbetrieb lediglich die Verbindungen nach London und Paris bestehen. Eine weitere Expansion in

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KLM fordert nationalen Fonds zur Förderung alternativer Flugkraftstoffe in den Niederlanden

Die niederländische Fluggesellschaft KLM unterstützt die Empfehlung des sogenannten Wennink-Berichts „Der Weg zu zukünftigem Wohlstand“ an die Regierung der Niederlande. Kernforderung ist die Einrichtung eines nationalen Fonds zur Investition in alternative Flugkraftstoffe (SAF). Ein solcher Fonds soll die heimische Produktion beschleunigen und die Kosten für SAF senken, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Luftfahrtsektors und die Innovationskraft der Niederlande gesichert werden sollen. KLM bekräftigt die Schlussfolgerungen des Berichts hinsichtlich der entscheidenden Rolle, die der Luftfahrtsektor und der Flughafen Schiphol für den nationalen Wohlstand, den Handel und die internationale Wettbewerbsfähigkeit spielen. Die Fluggesellschaft appelliert an die Politik, die Empfehlungen des Berichts anzunehmen und von der Einführung zusätzlicher nationaler Abgaben abzusehen, da diese die globale Vernetzung untergraben könnten. KLM investiert bereits in effizientere Abläufe und mischt jährlich mehr SAF bei als von der EU vorgeschrieben. Zudem unterstützt das Unternehmen den Bau der ersten SAF-Produktionsanlage in Delfzijl durch einen langfristigen Abnahmevertrag. Um das niederländische Ziel einer 14-prozentigen SAF-Beimischung bis zum Jahr 2030 zu erreichen, sei jedoch eine aktivere Rolle der Regierung und eine massive Steigerung der Verfügbarkeit erforderlich. Marjan Rintel, CEO von KLM, betonte, dass nur staatliche Investitionen, ähnlich wie bei Wind- und Solarenergie, den notwendigen Umfang und die Bezahlbarkeit von SAF gewährleisten können. Die Finanzierung des nationalen SAF-Fonds könnte nach Vorstellung von KLM über Einnahmen aus der bestehenden niederländischen Luftverkehrssteuer erfolgen. Der Fonds soll sich darauf konzentrieren, die Preisdifferenz zwischen SAF und fossilem Kerosin zu schließen, die Produktionsbeschleunigung zu fördern sowie in die Innovation von (e)SAF-Technologien zu investieren.

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Psychischer Notfall führt zu Flugstornierung: KLM-Passagier in Atlanta festgenommen

Ein Flug der niederländischen Fluggesellschaft KLM von Atlanta nach Amsterdam musste am Abend des 25. November 2025 gestrichen werden, nachdem ein Passagier an Bord für erhebliche Unruhe gesorgt und einen Notausgang geöffnet hatte. Der 47-jährige Johannes Van Heertum wurde festgenommen, nachdem er unmittelbar vor dem Start behauptet hatte, einen bewaffneten Mitreisenden gesehen zu haben. Infolgedessen öffnete der Mann eine Notausgangstür an dem bereits rollenden Flugzeug, wodurch die aufblasbare Notrutsche ausgelöst wurde. Die örtliche Polizei von Atlanta (APD) nahm den Passagier fest und begründete die Maßnahme offiziell mit einem mutmaßlichen psychischen Gesundheitsvorfall. Obwohl keine Waffe an Bord des Flugzeugs gefunden wurde, führte der Vorfall zur sofortigen Annullierung des Langstreckenflugs KL622. Für die niederländische Fluggesellschaft resultierte daraus ein Schaden, der sich voraussichtlich im sechsstelligen Dollarbereich bewegen wird. Der Vorfall unterstreicht erneut die Herausforderungen, denen sich die Fluggesellschaften im Umgang mit Fluggästen, die mentale Krisen durchleben, und den daraus resultierenden erheblichen operativen und finanziellen Konsequenzen gegenübersehen. Dramatische Szene vor dem Start in Atlanta Der besorgniserregende Zwischenfall ereignete sich am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL), einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Flug KL622, eine Boeing 777-200ER mit dem Kennzeichen PH-BQI, hatte das Gate verlassen und rollte in Richtung Startbahn, als Van Heertum plötzlich lautstark erklärte, ein anderer Passagier führe eine Waffe mit sich. Berichten des lokalen Senders Fox 5 zufolge soll der Mann zudem den Notruf 911 vom Inneren des Flugzeugs aus gewählt und die Behörden über seine angebliche Beobachtung informiert haben. Kurz darauf bewegte sich der Passagier in einem Zustand, den Mitreisende als

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Air France eröffnet neue Business Lounge am Flughafen Chicago-O’Hare

Air France hat am 17. Oktober 2025 ihre neue Lounge am Chicago O’Hare International Airport eröffnet. Die neue Einrichtung in Terminal 5 ist die erste eigene Lounge der Fluggesellschaft in Chicago und soll Business- und Flying Blue Elite Plus-Kunden von Air France sowie berechtigten KLM-Reisenden vor dem Abflug einen Moment der Ruhe und Eleganz im französischen Stil bieten. Die in Zusammenarbeit mit dem Global Lounge Network betriebene Lounge erstreckt sich über knapp 470 Quadratmeter und bietet 105 Sitzplätze. Die Gestaltung, an der Air France-Teams gemeinsam mit der Agentur SGK Brandimage beteiligt waren, spiegelt das Markenimage der Airline wider. Mit großzügigen Erkerfenstern bietet der Raum viel Tageslicht und einen Blick auf die Start- und Landebahnen. Das Design greift die charakteristischen Farben von Air France – Blautöne, leuchtendes Weiß und Rot – auf und zitiert die Tradition der Fluggesellschaft durch die Verwendung des geflügelten Seepferdchens und historischer Plakate. Ein besonderer Fokus liegt auf der französischen Küche. Im Catering-Bereich, der über knapp vierzig Sitzplätze und einen Gemeinschaftstisch verfügt, wird täglich wechselnd ein kulinarisches Angebot präsentiert, das warme und kalte, herzhafte und süße Speisen, inklusive vegetarischer Optionen, umfasst. Beispiele hierfür sind Boeuf Bourguignon oder Schokoladenmousse. Der Barbereich ist im Stil großer Pariser Hotels gehalten und bietet eine Auswahl an Champagner, französischen Weinen und Spirituosen, teils zur Selbstbedienung oder mit Barkeeper-Service. Die Lounge ist für entspanntes Reisen konzipiert und bietet neben verschiedenen Sitzgelegenheiten zum Arbeiten und Entspannen auch private Rückzugsbereiche mit Blick auf die Rollbahnen. Für Flying Blue Ultimate-Kunden steht zudem ein eigener, exklusiver Bereich

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KLM beginnt A350-Pilotenschulung trotz verzögerter Auslieferung

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat mit der Schulung ihrer ersten Piloten für den Airbus A350 begonnen. Dieser Schritt erfolgt, obwohl die erwartete Erstauslieferung des Langstreckenmodells A350-900 durch den Hersteller Airbus auf Ende 2026 verschoben wurde. Die Schulungen finden im hauseigenen Trainingszentrum am Drehkreuz Amsterdam-Schiphol statt, wo die Airline einen eigenen CAE-Simulator für das A350-Cockpit in Betrieb genommen hat. Die Einführung des A350 ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung der Air France-KLM Gruppe auf der Interkontinentalstrecke. Die neuen A350-900 sind vorgesehen, um die in die Jahre gekommenen Teilflotten der Airbus A330-200 und der Boeing 777-200 ab 2026 abzulösen. Die Gesamtbestellung der Gruppe umfasst bis zu 90 Flugzeuge, wovon 40 Optionen sind. Vor dem Hintergrund des Flottenwechsels hat Air France-KLM im August eine Anpassung ihrer Bestellung vorgenommen. Die Order wurde von ursprünglich 39 A350-900 und elf der größeren A350-1000 umstrukturiert. Sie umfasst nun 47 A350-900 und nur noch drei A350-1000. Diese Verschiebung hin zur kleineren Variante soll dem aktuellen Bedarf der Airline-Gruppe an Flugzeugen mit geringerer Kapazität, aber großer Reichweite, entgegenkommen. Des Weiteren wird Air France-KLM zu einem der Erstbetreiber des neuen Frachtflugzeugs Airbus A350F. Die Gruppe erwartet insgesamt sechs dieser Vollfrachter, von denen je drei an die Drehkreuze Paris-CDG und Amsterdam-Schiphol geliefert werden sollen. Die Ankunft der ersten A350F am Standort Amsterdam wird für das Jahr 2027 erwartet. Mit der A350-Familie setzt die Allianz auf eine Standardisierung in ihrer Langstreckenflotte und bereitet ihre Besatzungen trotz der Lieferverzögerungen frühzeitig auf den neuen Flugzeugtyp vor.

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Passagierin verstirbt trotz Rettungsversuchen nach medizinischem Notfall an Bord

Am 5. Oktober 2025 musste ein transkontinentaler Flug der KLM Royal Dutch Airlines, die Flugnummer KL601 von Amsterdam nach Los Angeles, eine außerplanmäßige Landung auf dem Yellowknife Airport (YZF) in den kanadischen Northwest Territories durchführen. Grund war ein medizinischer Notfall an Bord: Eine 34-jährige Passagierin war bewusstlos aufgefunden worden. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen durch das Bordpersonal und zufällig anwesendes medizinisches Fachpersonal sowie die schnellstmögliche Verlegung in ein örtliches Krankenhaus, konnte das Leben der Frau nicht gerettet werden. Sie wurde im Krankenhaus von Yellowknife für tot erklärt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen und die komplexen Abläufe, die mit medizinischen Notfällen im Luftverkehr verbunden sind, insbesondere auf Ultra-Langstreckenflügen. Die Untersuchung zur Todesursache durch den Gerichtsmediziner der Northwest Territories ist eingeleitet. dramatische Szenen über Nordamerika Der Flug KL601, durchgeführt mit einer Boeing 787-8 Dreamliner, Kennzeichen PH-BKG, befand sich über dem Norden Amerikas, als die Besatzung über Funk einen medizinischen Notfall meldete. Die Reaktion der Crew und des Piloten, der umgehend eine sogenannte Diversion, eine außerplanmäßige Umleitung, zum nächstgelegenen geeigneten Flughafen anordnete, war nach Einschätzung von Experten ein Ablauf nach Protokoll. Yellowknife, in der Isolation des hohen Nordens gelegen, diente in dieser kritischen Situation als Rettungshafen. Die Royal Canadian Mounted Police (RCMP) bestätigte später, dass die Notlandung aufgrund des medizinischen Notfalls der 34-jährigen Frau erforderlich wurde, die nicht mehr ansprechbar war. Während der kritischen Zeit bis zur Landung wurden an Bord Reanimationsversuche durchgeführt. Das Kabinenpersonal ist für solche Situationen regelmäßig in Erster Hilfe und der Nutzung der verfügbaren medizinischen Ausrüstung, zu der

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KLM feiert 106. Geburtstag mit historischem Gebäude in Leiden

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat anlässlich ihres 106. Jahrestages am 7. Oktober 2025 ihr neues, 106. Delfter Blaues Haus vorgestellt. Bei dem Miniaturmodell handelt es sich um die Villa Rameau in der Stadt Leiden, welche sich direkt neben der Pieterskerk befindet. Die Wahl dieses historischen Gebäudes unterstreicht die tiefe historische Verbindung der Niederlande zu den Vereinigten Staaten. Die Villa Rameau, die heute das Leiden American Pilgrim Museum beherbergt, war im frühen 17. Jahrhundert die Wohnstätte der Pilgerväter (Pilgrim Fathers). Die Gruppe englischer Puritaner verbrachte dort etwa zwölf Jahre im Exil, nachdem sie 1609 aus England geflohen waren, bevor sie 1620 mit dem Schiff „Mayflower“ nach Amerika aufbrachen und dort die Plymouth Colony gründeten. Historiker führen auch die Tradition des amerikanischen Thanksgiving auf das erste Erntedankfest der Pilgerväter in Leiden zurück. Die heutige KLM feiert mit der Auswahl des Hauses eine 106-jährige transatlantische Verbindung, die sie als älteste noch unter ihrem ursprünglichen Namen operierende Fluggesellschaft der Welt pflegt. Die Tradition der Delfter Blauen Häuser besteht seit den 1950er Jahren. Jedes Jahr am 7. Oktober, dem Gründungstag der KLM (7. Oktober 1919), wird ein neues Modell vorgestellt, dessen Nummer dem Alter der Fluggesellschaft entspricht – in diesem Fall das 106. Haus. Die mit holländischem Genever gefüllten Miniaturen werden exklusiv an World Business Class-Passagiere auf Interkontinentalflügen verschenkt. Die Villa Rameau ist zudem das fünfte Delfter Blau Haus, das ein Bauwerk aus Leiden abbildet. KLM-CEO Marjan Rintel betonte bei der Vorstellung, dass das Haus neben der transatlantischen Verbindung auch die Werte

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