KLM

Weitere Artikel aus der Rubrik

KLM

KLM und Pilotenverband einigen sich auf Arbeitszeitmodell

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und die Pilotengewerkschaft VNV haben eine Grundsatzvereinbarung getroffen. Diese soll der Airline ermöglichen, die Besetzung offener Pilotenstellen sicherzustellen, die Ertragslage zu verbessern und damit das Unternehmen finanziell zu stabilisieren. Kernpunkte der Vereinbarung sind eine erhöhte Arbeitszeit für Piloten in der Sommersaison 2026 und eine Flexibilisierung der Trainingszeiten. Im Gegenzug erhalten die Piloten eine entsprechende Vergütung und die dauerhafte Einführung eines bestehenden Rabattsystems. Als Überbrückungsmaßnahme bis zur vollständigen Neubesetzung der Pilotenkader arbeiten die Piloten der Fluggesellschaft während der Sommersaison 2026 einen zusätzlichen Tag pro Monat. Außerdem kann KLM ihre Piloten vierteljährlich für einen zusätzlichen Tag an Wochenenden einsetzen. Parallel dazu wurden für diesen Zeitraum Urlaubsregelungen angepaßt, um den erhöhten Personalbedarf decken zu können. Die Maßnahmen sind Teil des „Back-on-Track“-Programms zur Sanierung der Airline, das im Herbst 2024 angekündigt wurde. Das Programm zielt darauf ab, die Kosten zu senken, die Einnahmen zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit von KLM zu steigern. Ein weiterer Bestandteil der Übereinkunft ist die effiziente Einführung des neuen Langstreckenflugzeugs Airbus A350. Die Pilotenschlafräume der A350 werden mit verlängerten Betten ausgestattet, um der Größe der niederländischen Besatzungsmitglieder Rechnung zu tragen. Dies ermöglicht den Einsatz des Flugzeugs auf den längsten Routen im Netzwerk der KLM. Nach Angaben des Unternehmens soll die Einführung des Airbus A350 im Jahr 2026 beginnen. KLM und die VNV sehen in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt, um eine gesunde Zukunft für das Unternehmen zu sichern. Die Grundsatzvereinbarung, die von KLM-Personalchefin Miriam Kartman und VNV-Vorsitzendem Ruud Stegers vorgestellt wurde, wird den Gewerkschaftsmitgliedern im September

weiterlesen »

KLM nimmt neue Winterverbindung nach Kittilä in Finnisch-Lappland auf

Die niederländische Fluggesellschaft KLM erweitert ihr Streckennetz für die Wintersaison 2025/2026 um ein neues Reiseziel in Finnland. Ab dem 23. November 2025 bis zum 22. März 2026 bietet KLM einen wöchentlichen Direktflug von Amsterdam nach Kittilä im Nordwesten Finnisch-Lapplands an. Der Flug wird jeden Sonntag durchgeführt. Kittilä dient als Tor zu Finnisch-Lappland und ermöglicht Reisenden den Zugang zu den bekannten Skigebieten Levi und Ylläs. Neben alpinen und nordischen Wintersportmöglichkeiten bietet die Region auch diverse Winteraktivitäten wie Rentiersafaris und Huskytouren an, was Kittilä zu einem attraktiven Ziel für Abenteuerreisende macht. Mit dieser neuen Route reagiert KLM auf die wachsende Nachfrage nach Lappland als Winterreiseziel. Zusätzlich zu der neuen Verbindung nach Kittilä erhöht KLM auch die Frequenz ihrer Flüge nach Rovaniemi von drei auf vier wöchentliche Flüge (Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag), um die Erreichbarkeit Finnisch-Lapplands weiter zu verbessern. Der Flug KL1261 startet jeden Sonntag um 12:20 Uhr vom Flughafen Amsterdam Schiphol (AMS) und landet um 16:20 Uhr Ortszeit am Flughafen Kittilä (KTT). Der Rückflug KL1262 verläßt Kittilä um 17:10 Uhr Ortszeit und erreicht Amsterdam um 19:20 Uhr. Die Flugdauer beträgt jeweils etwa drei Stunden. Für diese Strecke wird eine Boeing 737-800 eingesetzt. Die Erweiterung des Angebotes in die nordischen Regionen unterstreicht die Strategie von KLM, populäre Winterdestinationen besser anzubinden. Finnisch-Lappland hat sich in den letzten Jahren zu einem gefragten Ziel für Wintertourismus entwickelt, insbesondere für Reisende, die einzigartige Naturerlebnisse und traditionelle Winteraktivitäten suchen. Mit der neuen Direktverbindung und der Frequenzerhöhung nach Rovaniemi stärkt KLM ihre Präsenz in dieser wachsenden Tourismusregion und

weiterlesen »

KLM unter Beschuß: Neue Handgepäckregeln sorgen für Streit mit Verbraucherschützern

Eine neue Tarifstruktur der niederländischen Fluggesellschaft KLM, die das kostenlose Mitführen von Standard-Handgepäck auf ausgewählten europäischen Routen ausschließt, sorgt für heftige Kritik. Der niederländische Verbraucherverband (Consumentenbond) hat Bedenken geäußert, daß diese Probephase, die am 1. Juli 2025 begann, einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2014 widerspricht. Während KLM die Maßnahme mit operativen Problemen durch übermäßiges Handgepäck begründet, sprechen Verbraucherschützer von einem „reinen Geldmachmodell“. Dieser Konflikt ist Teil einer größeren Beschwerdewelle europäischer Verbrauchergruppen gegen mehrere Fluggesellschaften wegen mutmaßlich illegaler Handgepäckzuschläge. KLMs neue Tarifstruktur: Handgepäck wird zur Kostenfalle Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat am 1. Juli 2025 eine neue „Basis“-Tarifoption auf ausgewählten europäischen Flugstrecken eingeführt, die das kostenlose Mitführen von Standard-Handgepäck ausschließt. Im Rahmen dieser Probephase dürfen Passagiere lediglich einen kleinen persönlichen Gegenstand mit den Maßen von maximal 40 x 30 x 15 cm kostenfrei mit an Bord nehmen. Für jedes weitere, größere Handgepäckstück, das üblicherweise in den Gepäckfächern über den Sitzen verstaut wird, wird nun eine zusätzliche Gebühr erhoben. Dieses Pilotprojekt betrifft zunächst Flüge von den Drehkreuzen Amsterdam (AMS) und Paris (CDG) zu Städten wie Athen, Dublin und Stockholm und tritt am 9. September 2025 in Kraft. Die Einführung solcher Gebührenmodelle ist ein Trend, der seit Jahren in der Luftfahrtindustrie, insbesondere bei Billigfluggesellschaften, zu beobachten ist. Fluggesellschaften argumentieren häufig, daß dies den Passagieren ermöglicht, nur für die tatsächlich genutzten Dienstleistungen zu zahlen. Der niederländische Verbraucherverband (Consumentenbond) hat jedoch umgehend seine Besorgnis über diese Neuerung zum Ausdruck gebracht. Die Direktorin des Consumentenbond, Sandra Molenaar, äußerte sich kritisch: „Der Basistarif

weiterlesen »

Air France verstärkt Nürnberg-Paris-Verbindung

Air France wird ab dem 26. Oktober 2025 eine dritte tägliche Verbindung von Nürnberg nach Paris-Charles de Gaulle in ihren Flugplan aufnehmen. Mit dieser Erweiterung stärkt die Fluggesellschaft ihre Anbindung an das internationale Drehkreuz in Paris im kommenden Winterflugplan 2025/26. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Flexibilität für Reisende, die entweder direkt nach Paris möchten oder das globale Streckennetz von Air France nutzen wollen, erheblich zu verbessern. Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer des Flughafens Nürnberg, betonte, daß dies nicht nur eine gute Nachricht für Paris-Reisende sei, sondern vor allem für Umsteiger, die von der erhöhten Flexibilität bei Anschlußflügen profitieren. Die Strecke Nürnberg-Paris ist eine der traditionsreichsten Verbindungen am Nürnberger Flughafen, die seit über 70 Jahren besteht. Sie hat sich als feste Größe im Flugangebot etabliert und gilt als Symbol der deutsch-französischen Partnerschaft. Die Verbindung ermöglicht den Menschen eine effiziente Reise und bietet dabei den bekannten Bordservice von Air France. Mit der dritten täglichen Verbindung baut Air France ihr Angebot ab Nürnberg weiter aus. Zusammen mit dem Angebot der KLM stehen den Bewohnern der Metropolregion Nürnberg im Winterflugplan bis zu 48 wöchentliche Flüge zu den beiden SkyTeam-Drehkreuzen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol zur Verfügung. Diese Verdichtung der Flugfrequenzen ist auch für Reisende, die Nürnberg als Ziel haben, von Bedeutung. Insbesondere für Besucher der vielen internationalen Fachmessen im Winterhalbjahr 2025/2026 ergeben sich dadurch deutlich verbesserte Möglichkeiten bei der An- und Abreise. Peter Ottmann, der CEO der NürnbergMesse Group, unterstrich die Bedeutung dieser Entwicklung für den Wirtschafts- und Messestandort Nürnberg. Er hob hervor, daß

weiterlesen »

Gericht verbietet Streik bei KLM-Bodenpersonal

Ein Gericht in Amsterdam hat einen für kommenden Mittwoch geplanten achtstündigen Streik des Bodenpersonals der Fluggesellschaft KLM untersagt. Das Urteil erging auf Antrag der Fluggesellschaft, die argumentiert hatte, die Arbeitsniederlegung würde erhebliche Störungen während der Hauptreisezeit im Sommer verursachen und Sicherheitsrisiken am Amsterdamer Flughafen Schiphol mit sich bringen. Bereits in der Vorwoche hatte ein Gericht in Haarlem aus Sicherheitsgründen einen 24stündigen Ausstand des KLM-Bodenpersonals untersagt. Die Gewerkschaften FNV und CNV fordern eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent sowie ein dauerhaftes Frührentenprogramm für Mitarbeiter mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten. KLM hatte am Mittwoch eine einmalige Zahlung von 1.000 Euro für dieses Jahr angeboten, gefolgt von einer strukturellen Lohnanpassung von bis zu 2,5 Prozent bis Mitte 2026, abhängig von den Betriebsergebnissen des Unternehmens. Die Gewerkschaftsvertreter lehnten dieses Angebot jedoch ab und begründeten dies damit, daß es die Reallöhne nicht ausreichend schütze. KLM begrüßte die Gerichtsentscheidung vom Freitag und bezeichnete sie als „positiv für Passagiere“. Das Urteil sichere die Fortsetzung des Betriebs und die Sicherheit der Dienste. Die Fluggesellschaft betonte in einer Stellungnahme, daß die Lösung für den Konflikt am Verhandlungstisch liege und nicht in Streiks. Es sei wichtig, so bald wie möglich mit allen Gewerkschaften in den Dialog zu treten und gemeinsame Vereinbarungen zu erzielen, um weitere Eskalationen zu vermeiden. Der Konflikt zwischen KLM und seinen Bodenmitarbeitern zieht sich bereits seit Längerem hin. Die wiederholten Versuche der Gewerkschaften, durch Streiks Druck auf die Geschäftsleitung auszuüben, wurden bisher gerichtlich unterbunden. Dies zeigt die Dringlichkeit für beide Seiten, eine dauerhafte Lösung zu finden, die sowohl den

weiterlesen »

KLM erweitert Flugangebot für den Sommer 2025

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines weitet ihr Streckennetz und die Kapazitäten für den kommenden Sommerflugplan 2025 erheblich aus. Insgesamt werden 161 Ziele weltweit angeflogen, wobei die Sitzplatzkapazität um vier Prozent steigt. Für die Monate Juli und August rechnet das Unternehmen mit der Beförderung von rund 6,4 Millionen Passagieren. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet KLM in Nordamerika mit neun Prozent mehr Flügen und in Südeuropa, wo 25 Prozent mehr Sitzplätze nach Portugal und Kroatien angeboten werden. KLM führt in dieser Saison sechs neue Routen ein. Auf den Interkontinentalstrecken sind dies San Diego in den Vereinigten Staaten, Georgetown in Guyana und Hyderabad in Indien, letzteres ab September. Innerhalb Europas werden Ljubljana in Slowenien, Exeter im Vereinigten Königreich und Biarritz in Frankreich neu in das Streckennetz aufgenommen. Die Buchungsnachfrage für San Diego, Biarritz und Ljubljana wird bereits als stark bezeichnet. Der Beginn der Sommersaison am ersten Juliwochenende zeigte sich bereits geschäftig: Vom 4. bis 6. Juli erwartete KLM etwa 330.000 Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge. Neben den neuen Zielen erhöht KLM auch die Frequenzen zu bereits beliebten Destinationen. Auf Interkontinentalstrecken umfaßt dies tägliche Verbindungen nach Kilimandscharo/Dar es Salaam (Tansania) und Las Vegas (USA) bis August. Flüge nach Osaka und Tokio-Narita in Japan werden ab Ende September auf fünf respektive sechs wöchentliche Flüge erweitert. Edmonton in Kanada wird fünfmal pro Woche bedient, in der Hochsaison sechsmal. Kapstadt in Südafrika und Curaçao in der Karibik erhalten ab Oktober zusätzliche wöchentliche Flüge. Im europäischen Streckennetz werden die Frequenzen unter anderem für Belfast, Porto und

weiterlesen »

KLM-Piloten als F-35-Reservisten für gestärkte nationale Sicherheit

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und das niederländische Verteidigungsministerium haben eine wegweisende Vereinbarung unterzeichnet, die eine tiefere zivil-militärische Zusammenarbeit ermöglicht. Dieses Abkommen erlaubt es Piloten der KLM, insbesondere Berufsanfängern, freiwillig als Reservisten im Dienst der Streitkräfte zu stehen, darunter auch an den hochmodernen F-35-Kampfjets. Fünf Vollzeitäquivalente (FTE) sind für diese spezielle Rolle vorgesehen. Die Partnerschaft baut auf einer langjährigen Kooperation in Bereichen wie Repatriierungsflügen und Wissensaustausch auf und soll nun auf die Rekrutierung von Personal, technische Ausbildung, Flugzeugwartung sowie den allgemeinen Lufttransport ausgeweitet werden. Diese Initiative wird von beiden Seiten als wichtiger Beitrag zur nationalen Widerstandsfähigkeit und zur Attraktivität von KLM als Arbeitgeber gewertet. Eine historische Zusammenarbeit wird vertieft: Das neue Abkommen Die Beziehung zwischen der niederländischen Zivilluftfahrt und den Streitkräften ist traditionell eng und von gegenseitigem Nutzen geprägt. Das jüngst unterzeichnete Abkommen zwischen der Koninklijke Luchtvaart Maatschappij (KLM) und dem niederländischen Verteidigungsministerium stellt jedoch eine neue Dimension dieser Zusammenarbeit dar. Im Kern ermöglicht die Vereinbarung, daß Piloten der KLM – insbesondere jene, die am Anfang ihrer Karriere stehen – freiwillig als Reservisten für die niederländische Luftwaffe tätig werden können. Ein herausragendes Detail dieser Kooperation ist die Möglichkeit, auch auf den fortschrittlichen F-35-Kampfjets eingesetzt zu werden. Hierfür sind vorerst fünf Vollzeitäquivalente (FTE) vorgesehen. Dieses Pilotprogramm ist ein Novum in seiner direkten Form und verdeutlicht den Willen beider Parteien, Synergien in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen zu nutzen. Bereits in der Vergangenheit haben KLM und das Verteidigungsministerium in verschiedenen Bereichen erfolgreich kooperiert, beispielsweiße bei Repatriierungsflügen in Krisenzeiten oder beim Wissensaustausch in technischen und

weiterlesen »

KLM unterbreitet den Gewerkschaften neues Lohnangebot

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat den Arbeitnehmervertretungen ein neues Lohnangebot unterbreitet. Der Vorschlag beinhaltet eine Einmalzahlung von 1.000 Euro für das Jahr 2025 sowie eine strukturelle Gehaltserhöhung von bis zu 2,5 Prozent ab Juli 2026. Die Höhe der prozentualen Erhöhung ist dabei an die finanzielle Entwicklung des Unternehmens gekoppelt. Dieses Angebot bildet die Grundlage für die weiteren Verhandlungen zwischen der Fluggesellschaft und den beteiligten Gewerkschaften, die am 10. Juli 2025 wieder aufgenommen werden sollen. Das vorgelegte Angebot sieht einen neuen Tarifvertrag (Collective Labour Agreement, CLA) mit einer Laufzeit von 22 Monaten vor, der alle Arbeitnehmergruppen bei KLM umfassen soll. Kernpunkte des Vorschlags sind die bereits erwähnte Einmalzahlung von 1.000 Euro, die im Jahre 2025 an alle Mitarbeiter ausgezahlt werden soll. Die strukturelle Gehaltserhöhung ab dem 1. Juli 2026 ist an die operative Gewinnmarge von KLM im Jahre 2025 gebunden. Sollte KLM eine operative Gewinnmarge (COI-Marge) von 5,5 Prozent oder mehr erreichen, so würde die volle Erhöhung von 2,5 Prozent wirksam. Für den Fall, daß die Marge darunter liegt, ist eine Mindesterhöhung von 0,5 Prozent vorgesehen. Dieses Vorgehen, eine Gehaltserhöhung an die wirtschaftliche Leistung des Unternehmens zu koppeln, ist in der Luftfahrtbranche nicht unüblich und soll sowohl die Interessen der Arbeitnehmer als auch die finanzielle Stabilität der Gesellschaft berücksichtigen. Für KLM stellt dieser Vorschlag eine solide Basis für eine Einigung dar, welche die aktuellen Herausforderungen des Marktumfeldes und die langfristige Planung des Unternehmens widerspiegelt. Nach den turbulenten Jahren der Pandemie und der folgenden Erholung streben Fluggesellschaften nach stabilen Arbeitsbeziehungen, die eine

weiterlesen »

Neue Initiative: KLM, Transavia und Elysian Aircraft treiben Entwicklung der Elektroluftfahrt voran

KLM, Transavia und Elysian Aircraft haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um die Entwicklung der batterieelektrischen Luftfahrt voranzutreiben. Das Vorhaben konzentriert sich auf den zukünftigen Einsatz des Elysian E9X Flugzeugs, das darauf abzielt, 90 Passagiere bis zu 800 Kilometer rein elektrisch zu befördern. Dies macht das Flugzeug ideal für regionale Strecken, wie beispielsweise zwischen Amsterdam und London. Im Rahmen einer Reihe interdisziplinärer Workshops werden die drei Partner technische, operative und kommerzielle Aspekte der Elektroluftfahrt untersuchen. Ihr Ziel ist es, nicht nur das Flugzeug selbst zu entwickeln, sondern ein vollständiges Ökosystem darum herum zu schaffen. Dies umfaßt Aspekte wie das Kundenerlebnis, die erforderliche Infrastruktur und die Festlegung praktikabler Routen. Die Expertise der beteiligten Unternehmen wird dabei gebündelt: Transavia steuert ihr Wissen aus dem praktischen Flugbetrieb bei, während KLM Einblicke in alternative Antriebstechnologien und die langfristige Transformation des Sektors liefert. Auch Piloten sind aktiv an der Gestaltung der Flugabläufe beteiligt, insbesondere im Hinblick auf die Handhabung neuer Energiesysteme. Die Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer neuen Ära des Flugverkehrs dar. Die Partner haben sich darauf verständigt, Innovation mit realistischen und skalierbaren Lösungen zu verbinden. Zukünftige Arbeiten werden detaillierte Routenanalysen und die Gestaltung des Passagiererlebnisses umfassen, um die Akzeptanz elektrischer Flugzeuge zu fördern. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Fluggeräten, die den Anforderungen des regionalen Luftverkehrs gerecht werden und somit eine Alternative für Kurzstreckenflüge bieten können.

weiterlesen »

Flying Blue feiert 20-jähriges Bestehen als beliebtes Treueprogramm

Das Treueprogramm Flying Blue, hervorgegangen aus der Zusammenlegung von Air France Fréquence Plus und KLM Flying Dutchman, feiert im Juni 2025 sein 20-jähriges Jubiläum. Seit seiner Gründung im Jahre 2005 hat sich Flying Blue zu einem der größten und anerkanntesten Programme der Luftfahrtbranche entwickelt und zählt heute nahezu 30 Millionen Mitglieder weltweit. Ursprünglich für die Kunden von Air France, KLM und Aircalin konzipiert, erweiterte Flying Blue sein Netzwerk im Laufe der Jahre durch die Aufnahme weiterer Fluggesellschaften wie TAROM im Jahr 2010 und Transavia im Jahr 2013. Mittlerweile arbeitet das Programm mit annähernd 40 Fluggesellschaften und über 100 Partnerunternehmen zusammen. Dies ermöglicht den Mitgliedern, sowohl auf Reisen als auch im Alltag Meilen zu sammeln und einzulösen. Flying Blue hat in der jüngsten Vergangenheit mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter die Ehrung als „weltbestes Airline-Prämienprogramm“ durch den Spezialisten Point.me. Auch bei den Freddie Awards wurde das Programm als „Bestes Elite-Programm in Europa und Afrika“ gewürdigt. Diese Anerkennungen unterstreichen die Vorteile des Programms, den Kundenservice und die benutzerfreundliche Handhabung, welche zum Erfolg und zur Beliebtheit von Flying Blue beigetragen haben.

weiterlesen »