Luftfahrt

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BOC Aviation ordert neun Airbus A320neo-Familienflugzeuge für Gulf Air

Die Flugzeugleasinggesellschaft BOC Aviation hat mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Vereinbarung über den Kauf von insgesamt neun Flugzeugen der A320neo-Familie getroffen. Die Bestellung umfaßt sechs Maschinen des Typs A320neo und drei des Typs A321neo. Die Auslieferung der neuen Flugzeuge, die mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgestattet sein werden, soll ab dem Jahr 2025 erfolgen. Die neun fabrikneuen Flugzeuge werden im Anschluß an ihre Auslieferung langfristig an die Fluggesellschaft Gulf Air aus Bahrain verleast. Dieser Schritt soll die Modernisierung der Flotte von Gulf Air vorantreiben und die geplante Expansion des Streckennetzes der bahrainischen Fluglinie unterstützen. Gulf Air betreibt derzeit eine gemischte Flotte, die sowohl Flugzeuge der Airbus A320-Familie als auch Boeing 787 Dreamliner umfaßt. Die Order von Gulf Air über BOC Aviation unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach der treibstoffeffizienten A320neo-Familie, die sich bei vielen Fluggesellschaften weltweit großer Beliebtheit erfreut. Die modernen Flugzeuge ermöglichen es den Airlines, ihre Betriebskosten zu senken und gleichzeitig den Passagieren ein komfortableres Reiseerlebnis zu bieten. Die Zusammenarbeit zwischen BOC Aviation und Gulf Air ist ein weiteres Beispiel für die bedeutende Rolle von Leasinggesellschaften im globalen Luftverkehr.

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Thai Airways wählt Recaro-Sitze für neue A321neo-Flotte

Die Fluggesellschaft Thai Airways hat sich für den Economy-Class-Sitz R3 des deutschen Herstellers Recaro entschieden. Wie Recaro mitteilte, werden insgesamt 32 neue Flugzeuge des Typs Airbus A321neo mit diesem Sitzmodell ausgestattet. Die erste Auslieferung der Sitze ist für das vierte Quartal des laufenden Jahres geplant. Diese Entscheidung festigt die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen Thai Airways und Recaro. Der ausgewählte R3-Sitz, der sich durch sein ergonomisches Leichtbau-Design auszeichnet, soll den Passagieren auf den Kurz- und Mittelstrecken der neuen A321neo-Flotte einen erhöhten Reisekomfort bieten. Die Sitze werden mit individuell gestalteten Bezügen in einem lebhaften Lila-Ton versehen sein. Zudem erhalten die beige-farbenen, sechsfach verstellbaren Kopfstützen das eingeprägte Logo von Thai Airways. Die Produktion der Sitze erfolgt am Recaro-Standort in Polen, wo ein spezialisiertes Team sich um die maßgeschneiderte Rückenlehnen-Stickerei kümmert. Diese Bestellung unterstreicht das Vertrauen von Thai Airways in die Qualität und das Design der Recaro-Produkte. Recaro seinerseits sieht in dieser Partnerschaft einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung seiner Position als führender Hersteller von Flugzeugsitzen. Die Auslieferung der ersten mit den neuen Sitzen ausgestatteten A321neo-Flugzeuge wird mit Spannung erwartet und soll das Reiseerlebnis für die Passagiere von Thai Airways weiter verbessern.

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Boeing erwartet Zulassung der 737 Max 7 und 10 noch in diesem Jahr

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing rechnet weiterhin mit einer Zulassung seiner beiden noch ausstehenden Modelle der 737 Max-Familie, der 737 Max 7 und der 737 Max 10, bis zum Ende des laufenden Jahres 2025. Dies bekräftigte Konzernchef Kelly Ortberg in einem Interview. Die Zulassung dieser beiden Varianten sei eine kurzfristige Priorität für das Unternehmen, da sie für die Kunden und den Auftragsbestand von großer Bedeutung seien. Insbesondere die 737 Max 10, die als direkter Konkurrent zum Verkaufsschlager Airbus A321neo positioniert ist, wird dringend benötigt, um in diesem wichtigen Marktsegment wettbewerbsfähig zu sein. Auch für die Wachstumsstrategie von Fluggesellschaften wie Ryanair spielt die Max 10 eine Schlüsselrolle. Ryanair erwartet laut Finanzvorstand Neil Sorahan die ersten der 150 fest bestellten Max 10 bis zum Sommerflugplan 2027. Nachdem die Produktionsrate der 737 Max zuletzt von der US-Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA gedrosselt worden war, plant Boeing nun, diese im Laufe des Jahres 2025 wieder zu erhöhen. Das Unternehmen hat ein Konzept zum Hochlauf der Produktion entwickelt und will die Rate schrittweise von zunächst 38 auf bis zu 47 Flugzeuge pro Monat steigern, wobei die Marke von 47 Maschinen pro Monat bereits gegen Jahresende erreicht werden soll.

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WestJet vollzieht Integration von Sunwing Airlines und vereinheitlicht Narrowbody-Flotte

Die WestJet Group hat die Integration von Sunwing Airlines erfolgreich abgeschlossen und damit alle Operationen mit Schmalrumpfflugzeugen unter der Marke WestJet zusammengeführt. Dies ist die zweite derartige Konsolidierung innerhalb der kanadischen Gruppe in den letzten zwei Jahren, nachdem bereits im November 2023 die Integration der Billigflugtochter Swoop vollzogen wurde. WestJet betreibt nun alle Strahlflugzeuge unter einem einzigen Air Operator’s Certificate (AOC). Dies umfasst 16 zuvor von Swoop genutzte Flugzeuge, weitere neun Maschinen der ehemaligen Lynx Air, die nach deren Geschäftsaufgabe übernommen wurden, und nun auch die verbliebenen Flugzeuge von Sunwing Airlines. Im nächsten Schritt plant das Unternehmen, die Kabinenausstattung dieser Flugzeuge an den Standard von WestJet anzupassen. Diese Umrüstungsarbeiten sollen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Die nun abgeschlossene Integration von Sunwing Airlines folgt auf die bereits erfolgte Eingliederung von Swoop im November 2023. Diese Konsolidierung der verschiedenen Marken unter dem Dach der WestJet Group zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern und den Kunden ein einheitlicheres Produkterlebnis zu bieten. Die Integration von Lynx Air-Flugzeugen nach deren Aus im Frühjahr 2025 ergänzte diesen Prozess. Die Vereinheitlichung der Narrowbody-Flotte unter einem AOC ist ein bedeutender Schritt für die WestJet Group. Es wird erwartet, daß die geplante Kabinenumrüstung zu einem einheitlichen Reiseerlebnis für die Passagiere führen wird, unabhängig davon, mit welchem Flugzeug der zuvor separaten Fluggesellschaften sie reisen. Die Integration von Sunwing, einer Gesellschaft, die sich auf Urlaubsreisen konzentrierte, könnte WestJet auch neue Möglichkeiten im touristischen Segment eröffnen, insbesondere in Verbindung mit dem Reiseveranstalter Sunwing Vacations, der weiterhin als

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Brasilianische Fluggesellschaft Azul meldet Chapter 11 Insolvenz in den USA an

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Linhas Aéreas Brasileiras hat in den Vereinigten Staaten ein Chapter 11 Insolvenzverfahren beantragt. Ziel dieses Schrittes ist es, Schulden in Höhe von über zwei Milliarden US-Dollar abzubauen und eine sogenannte Debtor-in-Possession-Finanzierung in Höhe von etwa 1,6 Milliarden US-Dollar von Partnern zu sichern. Die Fluggesellschaft entschied sich für diesen „proaktiven Prozess unter Chapter 11“, obwohl sie in den vergangenen Monaten bereits eine private, außergerichtliche finanzielle Restrukturierung durchgeführt hatte, die ursprünglich dazu dienen sollte, einen Insolvenzschutz zu vermeiden, wie Azul-Chef John Rodgerson im vergangenen Jahr gegenüber ch-aviation erklärte. Diese außergerichtliche Restrukturierung ermöglichte es dem Unternehmen, Schulden in Höhe von fast 1,6 Milliarden US-Dollar zu tilgen und zusätzliche 525 Millionen US-Dollar aufzunehmen. Nun gab das Unternehmen bekannt, im Rahmen des Chapter 11 Verfahrens Zusagen für 1,6 Milliarden US-Dollar erhalten zu haben. Diese Mittel sollen zur Rückzahlung bestehender Schulden dienen und Azul mit 670 Millionen US-Dollar an neuem Kapital ausstatten, um die Liquidität während des Restrukturierungsprozesses zu verbessern. Hohe Schuldenlast aus der Pandemie als Hauptgrund In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärte Rodgerson, daß die Fluggesellschaft eine zu hohe Schuldenlast in ihrer Bilanz habe, die hauptsächlich aus der Zeit der COVID-19-Pandemie stamme. „Wir haben jetzt die Möglichkeit, das alles zu bereinigen“, fügte er hinzu. Das Management erwartet, das Verfahren vor Ende 2025 abzuschließen. Die US-amerikanischen Fluggesellschaften American Airlines und United Airlines haben sich verpflichtet, sich an einer möglichen gemeinsamen Kapitalbeteiligung von bis zu 300 Millionen US-Dollar zu beteiligen. Azul hat zudem eine Unterstützungserklärung von ihrem Hauptleasinggeber AerCap erhalten. „Unsere

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Aeroitalia plant Verkauf seiner insolventen Tochter Aeroitalia Regional bis Ende 2025

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia beabsichtigt, ihre ruhende und insolvente Tochtergesellschaft Aeroitalia Regional bis zum Ende des Jahres 2025 zu verkaufen. Dies teilte der Geschäftsführer von Aeroitalia, Gaetano Intrieri, dem Luftfahrtnachrichtenportal ch-aviation mit. Die Regionalfluggesellschaft, die früher unter dem Namen AirConnect operierte, soll potentiellen Käufern angeboten werden, sobald ihr Restrukturierungsprozess abgeschlossen ist, was voraussichtlich bis Ende dieses Jahres der Fall sein wird. Vier Interessenten für Aeroitalia Regional Laut Intrieri zeigen derzeit vier Parteien Interesse am Kauf von Aeroitalia Regional. Die endgültige Entscheidung über den Verkauf soll jedoch erst nach Abschluß der Restrukturierung getroffen werden. Im vergangenen Jahr gab es in italienischen Medien Berichte, wonach das Start-up Aerolinee Siciliane Aeroitalia Regional übernommen habe, um den eigenen Markteintritt zu beschleunigen und die Notwendigkeit einer eigenen Zertifizierung zu umgehen. Intrieri dementierte dies jedoch und erklärte, daß das Start-up nie ein bindendes Angebot zur Übernahme der Regionaltochter abgegeben habe. Zuletzt betrieb Aeroitalia Regional zuvor zwei Flugzeuge des Typs ATR72-600, die später an die Hauptfluggesellschaft übertragen wurden. Aktuell verfügt die Gesellschaft über keine aktiven Flugzeuge in ihrer Flotte. Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hatte das Air Operator Certificate (AOC) der Fluggesellschaft am 7. November 2024 ausgesetzt, wobei der genaue Grund für diese Entscheidung nicht bekannt gegeben wurde. Das Zertifikat ist weiterhin suspendiert, wurde aber nicht widerrufen. Das Unternehmen trat im Januar 2025 aufgrund seiner Unfähigkeit, steigende Schulden zu bedienen, in ein Insolvenzreorganisationsverfahren ein. AirConnects kurzer Flug und die Übernahme durch Aeroitalia Aeroitalia Regional ging aus der rumänischen Fluggesellschaft AirConnect hervor, welche 2021 gegründet wurde und im März 2023

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Erster A320neo erreicht Royal Jordanian nach Verzögerungen

Die Fluggesellschaft Royal Jordanian (RJ) hat mit der Übernahme ihrer ersten Airbus A320neo  einen wichtigen Schritt in ihrer Flottenverjüngung vollzogen. Die Auslieferung des Flugzeugs mit der Kennung JY-RAD (msn 12304) von Toulouse Blagnac nach Amman Queen Alia erfolgte am 28. Mai 2025 und damit rund drei Monate später als ursprünglich erwartet. Die Maschine, die von der Leasinggesellschaft Avolon gemietet wird, ist das erste von insgesamt 20 Flugzeugen dieses Typs, die Royal Jordanian von verschiedenen Leasinggebern bestellt hat. Allein von Avolon sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate acht A320neo ausgeliefert werden. Das neue Flugzeug ist mit Pratt & Whitney PW1000-Triebwerken ausgestattet und verfügt über eine Einkabinenkonfiguration mit 180 Sitzplätzen. Royal Jordanian hatte ursprünglich geplant, die erste A320neo bereits im November 2024 in Empfang zu nehmen und den Linienbetrieb mit diesem neuen Flugzeugmuster im Februar aufzunehmen. Das Unternehmen bestätigte jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt gegenüber Fachmedien, daß es aufgrund von Produktionsverzögerungen zu einer Verschiebung des Debüts gekommen war. Umfassende Flottenmodernisierung im Gange Die Einführung der A320neo ist Teil einer umfassenden Erneuerung der Flotte von Royal Jordanian. Die Fluggesellschaft hatte bereits im Dezember ihre letzte aktive A319-100 außer Dienst gestellt und ersetzt ihre älteren Embraer E175 und E195 durch modernere Jets der E2-Familie. Aktuell hat Royal Jordanian noch drei weitere E195-E2 sowie sechs Boeing 787-9 in Bestellung. Die neuen Boeing 787-9, deren Ankunft ursprünglich für die IATA-Sommersaison 2025 erwartet wurde, sollen nun erst im September und Dezember zur Flotte stoßen. Royal Jordanian bedient mit ihrer aktuellen Flotte, die sieben A320-200, zwei A321-200, eine

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Fragwürdige Strategieänderung bei Global Airlines: Scheitert der Traum vom A380-Liniendienst?

Die Ankündigungen der britischen Fluggesellschaft Global Airlines nährten in der Luftfahrtwelt die Hoffnung auf eine Renaissance des Airbus A380 im Linienverkehr. Doch nun deutet alles auf eine abrupte Kehrtwende hin: Statt Passagiere im eigenen Namen zu befördern, liebäugelt das von James Asquith gegründete Unternehmen offenbar mit dem Geschäftsmodell des Wet-Lease – der Vermietung von Flugzeugen samt Besatzung an andere Airlines. Gleichzeitig sucht Global Airlines händeringend nach Investoren, ausgerechnet in Saudi-Arabien. Diese Entwicklungen werfen ein höchst kritisches Licht auf die Zukunftspläne und die Realisierbarkeit der ambitionierten Visionen Asquiths. Der Traum vom eigenen Airline-Betrieb mag für den Gründer von Global Airlines ein Herzenswunsch sein. Doch die Realität der Luftfahrtindustrie ist unerbittlich. Der Plan, mit einer Flotte von vier Airbus A380 im hart umkämpften Nordatlantikmarkt zu bestehen, wirkte von Beginn an ambitioniert, wenn nicht gar naiv. Die bisherigen vier Gelegenheitsflüge mit Passagieren an Bord scheinen kaum mehr als PR-Aktionen gewesen zu sein. Asquiths vollmundige Ankündigungen weiterer Flüge, verbunden mit der einschränkenden Frage nach der Regelmäßigkeit, nährten bereits früh Zweifel an der Seriosität der Linienflugpläne. Die nun kolportierte Strategieänderung hin zum Wet-Lease deutet auf ein Eingeständnis hin, daß der Aufbau eines eigenen Linienbetriebs mit dem riesigen Airbus A380 eine kaum zu stemmende Aufgabe darstellt. Vorbild mit fragwürdigem Ausgang: Hi Fly Malta und der A380 Besonders brisant erscheint die Tatsache, daß Global Airlines für den Betrieb ihres einzigen A380 auf die portugiesische Wet-Lease-Spezialistin Hi Fly Malta zurückgreift. Hi Fly Malta selbst hatte in der Vergangenheit versucht, sich als Betreiberin von Airbus A380 im Wet-Lease-Geschäft zu

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Slowenien und Usbekistan prüfen Direktflüge zur Stärkung der Zusammenarbeit

Slowenien und Usbekistan haben Gespräche über die mögliche Einführung von Direktflugverbindungen zwischen den beiden Ländern aufgenommen. Diese Initiative erfolgte während eines Besuchs des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev in dieser Woche in Slowenien. Ziel ist es, die bilaterale Kooperation in verschiedenen Bereichen wie Handel, Technologie und Tourismus zu intensivieren. Bereits im Jahr 2023 hatten die Luftfahrtbehörden beider Länder Online-Konsultationen geführt, um praktische Schritte zur Einrichtung von Charter- und Linienflügen zwischen den Hauptstädten zu erörtern. Usbekistan Airways, die staatliche Fluggesellschaft Usbekistans mit Basis am Flughafen Taschkent, verfügt über ein Streckennetz von fast sechzig Zielen und eine Flotte von über vierzig Flugzeugen. Die Aufnahme direkter Flugverbindungen könnte die Beziehungen zwischen Slovenien und Usbekistan weiter stärken und neue Möglichkeiten für den Austausch in Wirtschaft und Tourismus schaffen. Es bleibt abzuwarten, zu welchen konkreten Vereinbarungen die Gespräche führen werden.

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Indigo-Mitbegründer Gangwal plant Verkauf von Aktien im Wert von Hunderten Millionen Euro

Rakesh Gangwal, einer der Mitbegründer der indischen Billigfluggesellschaft Indigo, plant, bis zu 3,4 Prozent seiner Anteile an dem Unternehmen zu veräußern. Laut dem Nachrichtensender „CNBC-TV18“, der sich auf informierte Kreise beruft, beläuft sich der Gesamtwert des geplanten Blockgeschäfts auf 68,31 Milliarden Rupien, was umgerechnet etwa 710 Millionen Euro entspricht. Dieser Schritt kommt zu einer Zeit, in der Indigo eine starke Marktposition in Indien innehat. Einem Bericht von „Mint“ zufolge verkaufte Gangwal bereits am Dienstag Anteile im Wert von 1,35 Milliarden US-Dollar. Dies geschah im Rahmen einer schrittweisen Reduzierung seiner Beteiligung an der Fluggesellschaft, nachdem er sich mit dem anderen Mitbegründer Rahul Bhatia geeinigt hatte. Bis März 2025 hielten Gangwal und der Chinkerpoo Family Trust zusammen noch 13,53 Prozent an Indigo, ein deutlicher Rückgang gegenüber den über 32 Prozent im Jahr 2015. Indigo, gegründet vor rund zwei Jahrzehnten im Jahr 2006, hat sich zu einer der größten Fluggesellschaften Indiens entwickelt und verfügte Ende März 2025 über einen Marktanteil von 64,3 Prozent mit einer Flotte von 434 Flugzeugen. Der geplante Verkauf von Anteilen durch Gangwal könnte Analysten zufolge verschiedene Gründe haben, darunter die Realisierung von Gewinnen nach der positiven Entwicklung des Aktienkurses von Indigo in den letzten Jahren.

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