Luftfahrt

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Swiss startet Pilotentraining für Airbus A350

Die Fluggesellschaft Swiss beginnt im Februar mit der Ausbildung ihrer ersten Piloten für den Airbus A350. Die Schulung findet im neuen A350-Flugsimulator von Lufthansa Aviation Training Switzerland in Opfikon bei Zürich statt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Einführung des modernen Langstreckenflugzeugs in die Flotte der Airline. In diesem Jahr sollen mehr als 50 Piloten ausgebildet werden, bis 2026 soll die Zahl auf 90 pro Jahr steigen. Zusätzlich werden ab März 1.800 Kabinenmitarbeiter auf das neue Flugzeugmodell geschult. Der erste von insgesamt zehn bestellten Airbus A350-900 wird im Sommer 2024 in Dienst gestellt. Damit ersetzt Swiss schrittweise ihre alternde A340-300-Flotte.

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Europäische Luftfahrtbranche fordert Maßnahmen zur Förderung alternativer Treibstoffe

Europäische Luftfahrtverbände drängen die EU-Politik zu konkreten Maßnahmen, um die Produktion alternativer Flugkraftstoffe (SAF) zu steigern und die Abhängigkeit von Importen zu vermeiden. Ein aktueller Bericht der Beratungsfirma ICF, der im Auftrag von sechs Branchenorganisationen erstellt wurde, zeigt, dass die derzeitigen Produktionsprognosen nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Dies könnte zu höheren Kosten für Verbraucher und einem Wettbewerbsnachteil gegenüber den USA und China führen. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören staatliche Anreize, eine verstärkte finanzielle Unterstützung sowie eine gezielte Rohstoffvergabe. Die Branche betont, dass Europa mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen eine führende Rolle in der Entwicklung neuer Flugkraftstoffe einnehmen könnte. Gleichzeitig könne eine stärkere Produktion die Energieversorgung sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Luftfahrtindustrie erhalten. Hinter dem Bericht stehen sechs große Branchenverbände, darunter Airlines for Europe (A4E) und der Airports Council International Europe (ACI EUROPE). Die Luftfahrtunternehmen fordern die EU-Kommission auf, schnell zu handeln, um eine drohende wirtschaftliche Benachteiligung zu verhindern.

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Frontier Airlines legt neues Übernahmeangebot für Spirit Airlines vor

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Frontier Airlines hat ein erneuertes Angebot zur Fusion mit Spirit Airlines vorgelegt. Das Übernahmeangebot umfasst eine Kombination aus 400 Millionen US-Dollar an Schulden sowie eine Beteiligung von 19 Prozent an Frontier für die Gläubiger von Spirit. Der Gesamtwert des Deals wird von Frontier auf mindestens 2,16 Milliarden US-Dollar geschätzt und könnte bis zu 2,9 Milliarden US-Dollar erreichen. Sollte die Fusion zustande kommen, würde das kombinierte Unternehmen zur fünftgrößten Fluggesellschaft in den USA aufsteigen, mit einer jährlichen Passagierzahl von 100 Millionen und einer Flotte von über 400 Flugzeugen. Frontier strebt eine zügige Prüfung der Transaktion an, die innerhalb von fünf bis zehn Tagen abgeschlossen sein soll. Die Führungsspitze von Spirit Airlines äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der neuen Bedingungen. In einem Schreiben an Frontier bezeichneten Vorstandschef Ted Christie und Aufsichtsratsvorsitzender Mac Gardner das Angebot als deutliche Verschlechterung im Vergleich zu einer früheren Einigung aus dem Jahr 2024. Besonders kritisch sei, dass der Schuldenanteil von 580 Millionen auf 400 Millionen US-Dollar reduziert wurde und die Beteiligung der Gläubiger von 26,5 auf 19 Prozent gesunken sei. Spirit Airlines befindet sich derzeit unter Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts und verfolgt parallel eine eigenständige Restrukturierung. Der Verwaltungsrat hat entschieden, diesen Prozess fortzuführen, da er das Unternehmen für die Zukunft besser aufstellen soll. Bereits 2022 hatte Frontier versucht, Spirit zu übernehmen, war jedoch von JetBlue Airways überboten worden. Der geplante Zusammenschluss von JetBlue und Spirit scheiterte 2023 an kartellrechtlichen Bedenken eines US-Gerichts.

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SpiceJet nimmt Betrieb der Boeing 737-Max-8 wieder auf

Die indische Fluggesellschaft SpiceJet hat den Betrieb mit der Boeing 737-Max-8 wieder aufgenommen. Am 29. Januar 2025 führte das erste reaktivierte Flugzeug, eine Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung VT-MXC, Linienflüge durch. Zuvor war die Maschine mehrere Monate außer Betrieb. Die Wiederinbetriebnahme soll es der Airline ermöglichen, wichtige Strecken, darunter Flüge nach Jeddah und Riad, ohne betriebliche Einschränkungen zu bedienen. Von den insgesamt sieben geparkten Boeing 737-Max-8 der Fluggesellschaft sollen weitere Maschinen sukzessive wieder in Dienst gestellt werden. Derzeit sind sechs Flugzeuge dieses Typs weiterhin an Flughäfen in Hyderabad, Delhi und Kolkata abgestellt. Langjährige Probleme mit nicht einsatzfähigen Flugzeugen haben die Betriebsfähigkeit von SpiceJet erheblich beeinträchtigt. Laut Branchenquellen befinden sich 35 der 54 Flugzeuge der Airline weiterhin außer Dienst. SpiceJet-Geschäftsführer Ajay Singh bezeichnete die Rückkehr der 737-Max-8 als wichtigen Schritt zur Wiederherstellung der operativen Kapazität. Seit Oktober 2024 hat die Fluggesellschaft nach eigenen Angaben zehn zusätzliche Flugzeuge in ihre Flotte aufgenommen und 60 neue Routen eingeführt. Durch den Wiedereinsatz der Boeing 737-Max erhofft sich SpiceJet eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs, geringere Wartungskosten und eine effizientere Nutzung der Flotte.

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Wizz Air verzeichnet hohe Verluste im dritten Quartal – Triebwerksprobleme belasten den Betrieb

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2024/25 einen Nettoverlust von 241,1 Millionen Euro gemeldet. Hauptgrund für das schlechte Ergebnis ist die anhaltende Stilllegung von rund 20 Prozent der Flotte aufgrund von Problemen mit den GTF-Triebwerken. Trotz einer höheren Passagierzahl und steigender Umsätze blieben die erhofften Gewinne aus. Laut dem am 30. Jänner 2025 veröffentlichten Quartalsbericht beförderte Wizz Air in diesem Zeitraum 15,5 Millionen Passagiere, was einer Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,176 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Obwohl die Passagierzahlen anstiegen, verringerte sich die verfügbare Sitzplatzkapazität gemessen in verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) um 1,7 Prozent. Auch die absolute Anzahl der verfügbaren Sitzplätze sank um 0,4 Prozent. Dennoch konnte die Fluggesellschaft ihre Auslastung verbessern: Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung (Load Factor) stieg um 3,1 Prozentpunkte auf 90,3 Prozent. Der Nettoverlust von 241,1 Millionen Euro fiel mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahresquartal, als das Unternehmen einen Fehlbetrag von 105,4 Millionen Euro verzeichnete. Auswirkungen der Triebwerksprobleme Als eine der Hauptursachen für das negative Ergebnis nannte Wizz Air die anhaltenden Triebwerksprobleme beim GTF-Antrieb von Pratt & Whitney. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten mussten rund 20 Prozent der Flotte am Boden bleiben. „Wizz Air hat weiterhin mit den Herausforderungen zu kämpfen, die durch die anhaltende Stilllegung eines erheblichen Teils der Flotte entstehen“, erklärte József Váradi, CEO von Wizz Air. Er räumte ein, dass sich die gestiegene Nachfrage nicht in verbesserten Gewinnen niederschlug, da die operativen

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American Airlines erwartet ersten Airbus A321XLR

American Airlines wird voraussichtlich noch in diesem Jahr ihren ersten Airbus A321 XLR erhalten. Ein genauer Liefertermin steht allerdings noch nicht fest, wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet. Die US-Fluggesellschaft hat insgesamt 50 Maschinen dieses Typs bestellt und plant, ihre Langstreckenflotte bis 2029 deutlich auszubauen. Mit der Einführung des Airbus A321 XLR will American Airlines die Zahl ihrer Langstreckenflugzeuge von derzeit rund 125 auf 200 erhöhen. Das Modell zeichnet sich durch eine erhöhte Reichweite aus und soll insbesondere auf transatlantischen Strecken zum Einsatz kommen. Darüber hinaus plant das Unternehmen, die Boeing 777-300ER länger als ursprünglich vorgesehen in Betrieb zu halten. Aktuell betreibt die Airline 20 dieser Maschinen mit einem Durchschnittsalter von elf Jahren. Parallel dazu führt American Airlines Gespräche mit Airbus und Boeing über eine mögliche neue Bestellung von Großraumflugzeugen. Konkrete Entscheidungen dazu gibt es bislang jedoch nicht.

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Wechsel in der Führung des EuroAirport Basel-Mulhouse

Der Flughafen Basel-Mulhouse erhält eine neue Leitungsebene: Renaud Paubelle wurde vom Verwaltungsrat zum stellvertretenden Direktor des EuroAirport ernannt. Er tritt sein Amt am 1. Juli 2025 an und folgt auf Marc Steuer. Gemeinsam mit Tobias Markert, der bereits am 1. April 2025 als Direktor startet, bildet er künftig das binationale Führungsteam des Flughafens. Paubelle bringt umfassende Erfahrung aus der Leitung großer Infrastrukturprojekte mit. Seit 2020 ist er Geschäftsleitungsvorsitzender des Flughafens Straßburg und war zuvor in leitenden Funktionen bei den Seehäfen Guadeloupe und Marseille tätig. Er verantwortete dort umfangreiche Entwicklungs- und Investitionsprojekte. Als Vorsitzender des Flughafens Straßburg leitete er nach der Corona-Krise den Wiederaufbau der betrieblichen Abläufe und forcierte eine Diversifizierung der Einnahmequellen. Sein Vorgänger am EuroAirport, Marc Steuer, war seit 2022 in der Direktion tätig und an wesentlichen Investitionsprojekten beteiligt. Der Verwaltungsrat würdigte seinen Einsatz für den Flughafen.

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SAS führt Hochgeschwindigkeits-Internet mit Starlink ein

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS wird Ende 2025 ein neues Hochgeschwindigkeits-Internetangebot an Bord ihrer Flugzeuge einführen. Wie das Unternehmen mitteilte, erfolgt die Bereitstellung über das Satellitennetzwerk Starlink von SpaceX. Das Internet soll während des gesamten Fluges, einschließlich Start und Landung, verfügbar sein. Das neue Angebot richtet sich vor allem an Vielflieger. Mitglieder des Vielfliegerprogramms EuroBonus erhalten den Zugang kostenfrei. Ob und welche Gebühren für andere Passagiere anfallen, wurde bislang nicht offiziell bestätigt. Mit der Einführung des Starlink-Internets reiht sich SAS in eine wachsende Zahl von Fluggesellschaften ein, die auf Satellitenverbindungen setzen. Diese Technologie verspricht deutlich höhere Geschwindigkeiten und eine stabilere Verbindung als herkömmliche Bordnetzwerke. Die Umrüstung der Flotte soll schrittweise erfolgen.

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Ryanair kämpft mit Boeing-Lieferverzögerungen und senkt Passagierprognosen für 2026

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im Januar 2025 bekannt gegeben, dass sie ihre Passagierprognose für das Geschäftsjahr 2026 um 4 Millionen auf 206 Millionen Passagiere gesenkt hat. Ein zentraler Grund für diese Anpassung sind wiederholte Lieferverzögerungen von Boeing, die den Ausbau der Flotte erheblich beeinträchtigen. Trotz dieser Herausforderungen konnte Ryanair im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen erheblichen Gewinnanstieg verbuchen, was auf eine stabilisierte Nachfrage und eine erfolgreiche Behebung interner Streitigkeiten zurückzuführen ist. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 (Q3 FY25) erzielte Ryanair einen Gewinn nach Steuern von 149 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Verbesserung darstellt (2024: 15 Millionen Euro). Der Umsatz stieg um 10 % auf 2,96 Milliarden Euro, was Ryanair in eine stabile Position für die verbleibenden Monate des Jahres versetzt. Michael O’Leary, CEO von Ryanair, erklärte, dass die starke Performance im dritten Quartal vor allem auf die Behebung eines Streits mit Online-Reisebüros (OTAs) im späten Jahr 2023 zurückzuführen sei. In diesem Zeitraum war das Geschäft aufgrund der Konflikte mit den OTAs negativ betroffen. Nachdem dieser Konflikt beigelegt wurde, konnte Ryanair nun wieder zu einer „normalen“ Geschäftsentwicklung zurückkehren. Der Betriebskostenanstieg von 8 % auf 2,93 Milliarden Euro wurde größtenteils durch die höhere Passagierzahl von 44,9 Millionen, was einem Anstieg von 9 % im Jahresvergleich entspricht, ausgeglichen. Ryanair wies im vierten Quartal darauf hin, dass sich die Ticketpreise stabilisierten, was auf eine anhaltend starke Nachfrage hindeutet. Boeing-Lieferverzögerungen als Hemmschuh für Wachstum Trotz des positiven Trends bei den Passagierzahlen bleibt das größte Problem für Ryanair die

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Riyadh Air: Erste Boeing 787-9 absolviert Flug zwischen Riyadh und Istanbul

Mit der Durchführung ihres ersten Fluges in der offiziellen Lackierung hat die neue saudische Fluggesellschaft Riyadh Air einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu ihrem kommerziellen Start erreicht. Die Boeing 787-9 Dreamliner (Registrierung HZ-RXX) flog am vergangenen Wochenende von Riyadhs King Khalid International Airport (RUH) nach Istanbul (IST), eine Strecke von rund vier Stunden. Der Flug markiert den Beginn eines umfangreichen Trainingsprogramms, um die Betriebsvoraussetzungen für die geplante Inbetriebnahme im dritten Quartal 2025 zu erfüllen. Das Flugzeug, das ursprünglich von Oman Air betrieben wurde, ist nicht Teil der regulären Bestellung von Riyadh Air, die 72 werksneue Boeing 787-9 Dreamliner umfasst. Stattdessen wird es als Trainingsplattform für Besatzungsmitglieder sowie für die Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) genutzt. Laut Branchenquellen wird erwartet, daß Riyadh Air in Kürze weitere Großraumflugzeuge bestellt, was die ehrgeizigen Expansionspläne der Airline unterstreicht. Die Nutzung des Flugzeugs für Trainingszwecke dient dazu, Piloten und weiteres Personal auf die künftigen Anforderungen des Flugbetriebs vorzubereiten. Gleichzeitig könnte der Flug nach Istanbul auch technische Hintergründe haben, da nähere Details zu seiner genauen Zielsetzung bisher unklar sind. Einsatz moderner Trainingsmethoden Neben den Flügen mit der Boeing 787-9 setzt Riyadh Air auf fortschrittliche Simulatoren, um die Schulung ihrer Piloten zu optimieren. Am 27. Januar 2025 gab die Fluggesellschaft bekannt, daß sie eine Genehmigung von der General Authority of Civil Aviation of Saudi Arabia (GACA) erhalten hat, den hochmodernen Boeing 787-9 RX7000 Full-Flight-Simulator einzusetzen. Diese Technologie ermöglicht es, realistische Flugbedingungen nachzustellen und das Training effizienter zu gestalten. Dieser strategische Ansatz spiegelt die hohen Ansprüche der Fluggesellschaft

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