Luftfahrt

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OFD modernisiert Flotte für den Helgoland-Verkehr: Neue Flugzeuge ersetzen alte Islander

Die Flugverbindung zur einzigen deutschen Hochseeinsel Helgoland wird künftig deutlich modernisiert. Die ostfriesische Fluggesellschaft Ostfriesischer Flugdienst (OFD) hat angekündigt, ihre Flotte für die Linienflüge zwischen dem Festland und der Insel auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei setzt die OFD nun auf Flugzeuge des Typs Tecnam, die die bisherigen Maschinen vom Typ Britten-Norman Islander ablösen sollen. Diese Umstellung ist notwendig, da die alten Flugzeuge in die Jahre gekommen sind und zunehmend Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Ersatzteilen auftreten. Die Einführung der neuen Flugzeuge markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung der Flotte, die eine zentrale Rolle bei der Verbindung Helgolands mit dem Festland spielt. Der Wechsel von Islander zu Tecnam Die Britten-Norman Islander Maschinen, die bisher für den Verkehr von und nach Helgoland eingesetzt wurden, zeichnen sich durch ihre Robustheit aus. Sie sind besonders geeignet für häufige Starts und Landungen, was sie ideal für den Inselflugverkehr macht. Auch bei schwierigen Wetterbedingungen, wie sie in der Nordsee nicht selten vorkommen, bieten die Islander eine zuverlässige Leistung. Die Maschinen haben eine Kapazität von etwa acht Passagieren und wurden über viele Jahre hinweg für den Flugverkehr zwischen dem Festland und den Nordseeinseln genutzt. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit der Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Seit 2014 hat der Hersteller Britten-Norman zunehmend Schwierigkeiten, die benötigten Teile zu liefern. Zwischenzeitlich hatte die OFD gebrauchte Maschinen aus Neuseeland beschafft, doch auch diese Lösung konnte die Engpässe nicht dauerhaft beheben. Um den Betrieb langfristig sicherzustellen, entschied sich die OFD nun, auf ein neues

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Ryanair gegen britische Flugsicherung – Forderung nach Rücktritt des NATS-Chefs eskaliert

Die anhaltenden Personalengpässe bei der britischen Flugsicherung haben erneut zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt. Besonders betroffen war London Stansted, einer der wichtigsten Drehkreuze für Ryanair. Die irische Billigfluggesellschaft kritisierte die National Air Traffic Services (NATS) scharf und forderte erneut den Rücktritt von deren Geschäftsführer Martin Rolfe. Am vergangenen Wochenende kam es an mehreren britischen Flughäfen, insbesondere in London Stansted, zu erheblichen Flugverspätungen. Der Grund dafür war ein erneuter Personalmangel bei der britischen Flugsicherung. Ryanair, die an diesem Flughafen einen ihrer wichtigsten Stützpunkte betreibt, musste zahlreiche Abflüge verschieben. Laut Angaben der Airline wurden viele Flüge um bis zu zwei Stunden verzögert, was insbesondere für Familien, die in die Ferien reisen wollten, eine große Belastung darstellte. Ryanair informierte betroffene Passagiere über ihre sozialen Kanäle und machte dabei keinen Hehl aus ihrer Kritik an NATS. In einem Statement auf der Plattform X erklärte das Unternehmen, dass die wiederholten Engpässe „inakzeptabel“ seien und forderte den sofortigen Rücktritt des NATS-Chefs Martin Rolfe. Ryanairs anhaltende Kritik an NATS Die jüngste Kritik reiht sich in eine lange Serie von Beschwerden ein, die Ryanair gegen die britische Flugsicherung vorgebracht hat. Bereits im September 2024 hatte Ryanair-CEO Michael O’Leary den Rücktritt von Rolfe gefordert, nachdem es zu massiven Verzögerungen im britischen Luftraum gekommen war. Auch im August 2024 und im Dezember 2023 hatte die Airline öffentlich auf die aus ihrer Sicht unzureichende Leistung von NATS hingewiesen und strukturelle Reformen gefordert. „Dies ist die neueste Panne von NATS, die erneut zu erheblichen Verspätungen für Tausende von Passagieren geführt hat“,

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Eva Air übernimmt ersten Boeing 787 Dreamliner mit neuer Premium Economy-Kabine

Eva Air hat am 11. Februar 2025 ihren ersten brandneuen Boeing 787 Dreamliner mit einer neu gestalteten Premium Economy-Kabine übernommen. Das Flugzeug (B-17887) ist mit insgesamt 28 Premium Economy-Sitzen ausgestattet, die in einer 2-3-2-Konfiguration angeordnet sind. Die Erweiterung ihrer Flotte um diese modernen Dreamliner ist Teil einer umfassenderen Strategie, die Fluggästen mehr Komfort zu bieten und gleichzeitig die bestehende Flotte zu erneuern. Der taiwanesische Luftfahrtanbieter plant, insgesamt 30 Boeing 787-Flugzeuge zu betreiben. Dies schließt fünf Boeing 787-10 und neun Boeing 787-9 ein. Im Mai 2023 wurde die Bestellung um vier weitere Boeing 787-10 Flugzeuge aufgestockt. Eva Air setzt mit dieser Investition auf eine umfangreiche Modernisierung ihrer Flugzeugflotte, insbesondere um die älteren Boeing 777 zu ersetzen. Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr 18 Airbus A350-1000 bestellt, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Eva Air war bereits 1991 die erste Fluggesellschaft weltweit, die eine Premium Economy-Klasse anbot, damals auf ihrer Boeing 747. Heute umfasst diese Kabine auch die Boeing 777-Flotte, die seit ihrer Einführung im Jahr 2006 über diese Klasse verfügt. Mit der Integration der Boeing 787 Dreamliner stärkt Eva Air ihr Angebot im Premium-Segment.

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Avia Solutions Group: Neuer Service-Standort in Manila eröffnet

Die Avia Solutions Group (ASG), weltweit führender Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), hat ihr neues Global Services Center auf den Philippinen eröffnet. Mit diesem strategischen Schritt baut das in Dublin ansässige Unternehmen seine Präsenz in Südostasien weiter aus. Die neue Einrichtung in Manila wird nicht nur technische und betriebliche Unterstützung für die konzerneigenen Fluggesellschaften sowie Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienste (MRO) bieten, sondern auch zentrale Unternehmensfunktionen wie IT, Lohnbuchhaltung und Finanzwesen übernehmen. Die Wahl der Philippinen als Standort für das neue Zentrum ist kein Zufall. Die Region ist laut Prognosen einer der am schnellsten wachsenden Luftfahrtmärkte weltweit. Eine Analyse von Boeing geht davon aus, daß der Luftverkehr in Südostasien in den kommenden zwanzig Jahren jährlich um acht Prozent wachsen wird. ASG sieht hier große Chancen und plant langfristig, eine eigene Luftverkehrsbetreiberlizenz (Air Operator Certificate, AOC) auf den Philippinen zu erlangen. Jonas Janukenas, CEO von Avia Solutions Group, hebt hervor, daß die Entscheidung für die Philippinen vor allem auf den hochqualifizierten Arbeitsmarkt und die günstige geographische Lage zurückzuführen sei. Mit der Expansion wolle das Unternehmen seine operative Effizienz steigern und neue Märkte erschließen. Führungswechsel und neue Karrieremöglichkeiten An der Spitze des neuen Servicezentrums steht Fernando Bernardo Beluan, ein erfahrener Branchenexperte mit über 15 Jahren internationaler Erfahrung. Er wird die Geschäftsaktivitäten leiten und das philippinische Team aufbauen. Beluan betont die Bedeutung der neuen Einrichtung für die lokale Wirtschaft und verweist auf die zahlreichen Arbeitsplätze, die in den Bereichen Technik, IT und Finanzen entstehen werden. „Die Eröffnung dieses Servicezentrums unterstreicht das Vertrauen

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Air Baltic erreicht neue Rekorde bei Passagierzahlen und Auslastung im Januar 2025

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat das Jahr 2025 mit starken Ergebnissen begonnen. Im Januar 2025 beförderte die Airline insgesamt 327.500 Passagiere, was einem Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies stellt den höchsten Passagierverkehr für den Januar in der Geschichte der Fluggesellschaft dar. Auch die Auslastung der Flüge stieg signifikant und erreichte einen Wert von 75,4 Prozent, was eine Steigerung von 3,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic, zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen und betonte, dass immer mehr Passagiere die Airline als bevorzugte Fluggesellschaft wählen. Mit einer umfassenden Vernetzung in Europa und darüber hinaus sowie der Einführung von kostenlosem hochgeschwindigkeits Internet von SpaceX Starlink an Bord, blickt Air Baltic optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen erwartet weiterhin ein starkes Wachstum der Passagierzahlen. Im gesamten Jahr 2024 hatte Air Baltic bereits mit 8,3 Millionen Passagieren und mehr als 73.000 Flügen Rekorde aufgestellt. Die Airline hat damit ihre Vor-Pandemie-Werte übertroffen und sich als führender Anbieter in der Region etabliert.

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Air Baltic erweitert Aufsichtsrat und bereitet sich auf IPO vor

Am 11. Februar 2025 fand die Jahreshauptversammlung der Air Baltic statt, bei der Andrejs Martinovs und Lars Mydland als neue Mitglieder des Aufsichtsrats gewählt wurden. Martinovs wird den interimistischen Aufsichtsrat als Vorsitzender leiten, während Mydland als stellvertretender Vorsitzender fungiert. Die Versammlung beschloss zudem, den laufenden Prozess zur Reduzierung des Aktienkapitals des Unternehmens abzuschließen. Transportminister Kaspars Briškens, der als größter Anteilseigner von Air Baltic fungiert, betonte die Bedeutung der neuen Aufsichtsratsmitglieder, die umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Luftfahrt und Finanzen mitbringen. Ziel der neuen Führungsebene ist es, eine Phase des Wachstums für die nationale Fluggesellschaft einzuleiten und das Unternehmen auf einen möglichen Börsengang vorzubereiten. Minister Briškens erklärte, dass Air Baltic einen erheblichen wirtschaftlichen Wert für Lettland und die gesamte baltische Region erzeuge. Andrejs Martinovs bringt mehr als 27 Jahre Erfahrung im Finanz- und Investitionsmanagement mit. Der erfahrene Finanzprofi wird die strategischen Prioritäten von Air Baltic im Hinblick auf den IPO und die Stärkung der Partnerschaft mit der Lufthansa Group unterstützen. Lars Mydland, ein ausgewiesener Experte in der Luftfahrtbranche, wird sich auf die operative Effizienz und strategische Planung konzentrieren. Beide sind zuversichtlich, dass sie mit ihrer Expertise den Weg für eine erfolgreiche Zukunft der Fluggesellschaft ebnen können.

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Southwest Airlines: Boeing 737-700 muß kurz nach dem Start nach Sacramento zurückkehren

Ein Flug der Southwest Airlines von Sacramento nach Denver mußte am 8. Februar 2025 kurz nach dem Start zum Ausgangsflughafen zurückkehren. Die Boeing 737-700 mit der Flugnummer 2301 meldete ein mögliches Triebwerksproblem, weshalb die Crew sich entschloß, den Flug abzubrechen. Die Maschine landete sicher, und die Passagiere wurden auf ein Ersatzflugzeug umgebucht. Der Vorfall ereignete sich nur 32 Minuten nach dem Abflug. Laut Flugdaten von FlightAware hob das Flugzeug um 08:52 Uhr Ortszeit von der Startbahn 35L des Sacramento International Airport ab. Während des Steigflugs auf eine Höhe von 4000 Fuß meldete die Crew Unregelmäßigkeiten. Nur eine Minute nach Erreichen dieser Höhe entschieden sich die Piloten, umzukehren und nach Sacramento zurückzukehren. Laut dem Nachrichtenportal The Aviation Herald informierte die Crew die Fluglotsen über eine mögliche Triebwerksstörung, weshalb die Maschine umgehend zum Ausgangsflughafen zurückkehren mußte. Die Landung erfolgte um 09:24 Uhr Ortszeit, also nur 32 Minuten nach dem Start. Angespannte Stimmung unter den Passagieren Mehrere Passagiere berichteten über beunruhigende Erlebnisse während des Fluges. Christine Buff, eine Reisende, die nach Raleigh in North Carolina unterwegs war, schilderte ihre Eindrücke dem Nachrichtensender KCRA 3. „Ich roch etwas Seltsames, es war nicht wie frische Luft, sondern eher wie brennende Kabel“, sagte Buff. Sie beschrieb außerdem ein lautes Geräusch während des Startvorgangs: „Als wir abhoben, wurde es plötzlich sehr laut. Es gab einen dumpfen Knall.“ Einige Passagiere gaben an, vermeintliche Flammen am Triebwerk gesehen zu haben. Kurz darauf informierte der Pilot die Reisenden, daß der Flug abgebrochen und nach Sacramento zurückgekehrt werde, um eine technische

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Gol Boeing 737 Max kollidiert mit Bodenfahrzeug in Rio de Janeiro

Ein Vorfall am internationalen Flughafen Galeão in Rio de Janeiro hat am 11. Februar 2025 für Aufsehen gesorgt: Eine Boeing 737 Max 8 der brasilianischen Fluggesellschaft Gol Linhas Aéreas Inteligentes kollidierte während des Startlaufs mit einem Bodenfahrzeug. Glücklicherweise konnten alle Insassen des Flugzeugs unverletzt evakuiert werden. Die Maschine mit der Registrierung PS-GPP war für den Flug G31674 nach Fortaleza Pinto Martins International Airport vorgesehen und befand sich bereits im Startlauf, als es zu dem unerwarteten Zwischenfall kam. Videos, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden, zeigen das beschädigte Flugzeug nach der Kollision. Daten von Flightradar24 bestätigen, daß das Flugzeug seine Startbewegung begann, jedoch abrupt gestoppt wurde. Passagiere berichteten, daß zunächst alles normal schien, bevor ein lautes Geräusch zu hören war und die Piloten die Startsequenz sofort unterbrachen. Nach dem Zwischenfall wurde die Boeing 737 Max 8 auf der Startbahn gestoppt, und die Passagiere konnten das Flugzeug sicher über mobile Treppen verlassen. Die brasilianischen Behörden untersuchen den Vorfall, um die genaue Ursache zu klären. Erste Berichte deuten darauf hin, daß das Fahrzeug, mit dem das Flugzeug kollidierte, zum Flughafenpersonal gehörte und sich unbefugt auf der aktiven Startbahn befand. Funkverkehr und erste Erklärungen In Aufnahmen des Funkverkehrs, die von der brasilianischen Nachrichtenagentur Globo veröffentlicht wurden, informierte die Cockpitbesatzung die Fluglotsen über die Kollision und den Grund für den abgebrochenen Start. In einer Stellungnahme bestätigte der Flughafen Galeão, daß das betroffene Bodenfahrzeug tatsächlich zu den eigenen Betriebseinheiten gehöre. Die Umstände, die zur Kollision führten, werden nun von den Behörden untersucht. Die Fluggesellschaft Gol erklärte,

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Riß in Cockpitscheibe: KLM-Flug mit belgischer Königin Mathilde sicher in Costa Rica gelandet

Ein Vorfall an Bord eines KLM-Langstreckenfluges hat für Aufmerksamkeit gesorgt: Am 9. Februar 2025 erlitt eine Boeing 787-9 Dreamliner auf dem Weg von Amsterdam nach San José, Costa Rica, einen Riß in der Cockpitscheibe. An Bord befand sich die belgische Königin Mathilde, die zu einer humanitären Mission nach Mittelamerika reiste. Die Fluggesellschaft KLM bestätigte das Problem, betonte jedoch, daß die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Das betroffene Flugzeug mit der Registrierung PH-BHD startete regulär vom Flughafen Amsterdam-Schiphol und befand sich auf seinem planmäßigen Flug zum internationalen Flughafen Juan Santamaría in San José. Erst in einer späten Phase des Fluges entwickelte sich ein Riß in der mehrschichtigen Cockpitscheibe. Die Crew entschied sich, den Flug fortzusetzen, und erhielt vorrangige Landeerlaubnis in Costa Rica, um eine reibungslose und sichere Ankunft zu gewährleisten. Nach der Landung tauchten in den sozialen Medien Bilder auf, die den sichtbaren Schaden an der Frontscheibe des Flugzeuges zeigten. Dies führte zu Spekulationen über mögliche Risiken während des Fluges. KLM stellte jedoch klar, daß moderne Flugzeuge für solche Vorfälle konstruiert seien. Die Cockpitscheiben bestehen aus mehreren Schichten, um selbst bei einem Bruch die strukturelle Integrität des Flugzeuges aufrechtzuerhalten. Königin Mathilde unverletzt – Reaktionen auf den Vorfall Königin Mathilde, die 52jährige Ehefrau von König Philippe, war als reguläre Passagierin auf dem Flug. Sie blieb ebenso wie alle anderen Reisenden unverletzt und setzte ihr Programm in Costa Rica wie geplant fort. Ihr Besuch in dem zentralamerikanischen Land ist Teil einer humanitären Initiative, bei der sie soziale

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ITA Airways plant offenbar Markenrückkehr von Alitalia

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways zieht in Erwägung, die traditionsreiche Marke „Alitalia“ wiederzubeleben. Ein Foto, das kürzlich die Runde machte, zeigt auf der ersten A350-900 von ITA Airways einen Schriftzug mit der Aufschrift „Inspired by Alitalia“. Dies deutet darauf hin, dass die Fluggesellschaft mit dem Ruf der ehemaligen Nationalfluggesellschaft werben möchte, um von deren traditionellem Flair zu profitieren. ITA Airways hatte im Jahr 2021 für rund 90 Millionen Euro die Markenrechte und Internetadressen von Alitalia erworben, nachdem die einstige Traditionsmarke insolvent gegangen war. Obwohl die Marke bislang nicht genutzt wurde, hat ITA diese Rechte stets verteidigt. Nun scheint das Unternehmen, das im Januar 2023 zu 41 Prozent von Lufthansa übernommen wurde, die Gelegenheit zu nutzen, um die Markenbekanntheit von Alitalia in einem neuen Licht zu präsentieren. Lufthansa plant langfristig eine vollständige Übernahme von ITA Airways. Der deutsche Luftfahrtkonzern hat großes Interesse daran, den italienischen Markt stärker zu integrieren und die Fluggesellschaft mittelfristig in sein Netzwerk einzugliedern.

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