Lufthansa

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Startabbruch einer Lufthansa-Maschine am Flughafen Denver bei hoher Geschwindigkeit

Ein Airbus A350-900 der Fluggesellschaft Lufthansa hat am Freitag, den 20. März 2026, am internationalen Flughafen von Denver einen Startvorgang bei kritisch hoher Geschwindigkeit abgebrochen. Nach vorliegenden Berichten war die Maschine bereits auf über 170 Knoten beschleunigt, was einer Geschwindigkeit von mehr als 315 Kilometern pro Stunde entspricht, als die Cockpitbesatzung die Entscheidung zur sofortigen Vollbremsung traf. Dieser Wert liegt im Bereich der sogenannten Entscheidungsgeschwindigkeit, ab der ein Abbruch aufgrund der kinetischen Energie und der verbleibenden Bahnlänge als technisch äußerst anspruchsvoll gilt. Die Bremsmanöver führten dazu, dass das Flugzeug sicher am Ende der Startbahn zum Stehen kam. Zusätzliche Recherchen zu den meteorologischen Bedingungen am Unglückstag ergeben, dass am Flughafen Denver zum Zeitpunkt des Vorfalls schwere Böen und instabile Windverhältnisse herrschten. Die Fluggesellschaft bestätigte mittlerweile, dass der Abbruch vorsorglich aufgrund dieser ungünstigen Winde und strikt nach den geltenden Standardverfahren erfolgte. Bei einem Startabbruch in einem derart hohen Geschwindigkeitsbereich werden die Bremsanlagen und Reifen der Maschine extremen thermischen Belastungen ausgesetzt. Aus Sicherheitsgründen rückten die Flughafenfeuerwehr und technische Rettungsdienste unmittelbar zur Startbahn aus, um die Temperatur der Fahrwerke zu kontrollieren und mögliche Brände an den Bremsscheiben zu verhindern. An Bord des Langstreckenflugzeugs befanden sich insgesamt 314 Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder, von denen nach offiziellen Angaben niemand verletzt wurde. Die Reisenden mussten das Flugzeug auf der Rollfläche verlassen und wurden mit Bussen zurück zum Terminal transportiert. Da die Maschine nach der thermischen Belastung der Bremsen zunächst einer gründlichen technischen Inspektion unterzogen werden musste, konnte der Flug nach München nicht unmittelbar fortgesetzt werden. Lufthansa leitete

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Modernisierung der Langstreckenflotte: Lufthansa Group forciert milliardenschwere Neubestellung und Flottenumbau

Die Lufthansa Group steht unmittelbar vor einer richtungsweisenden Entscheidung über die zukünftige Ausrichtung ihrer Langstreckenflotte. Wie Konzernchef Carsten Spohr am Rande des „Airlines for Europe“-Gipfels in Brüssel bestätigte, befindet sich das Unternehmen in der finalen Phase der Entscheidungsfindung für eine umfangreiche neue Bestellung von Großraumflugzeugen. Der Auftrag, der sowohl Modelle von Airbus als auch von Boeing umfassen könnte, soll die Kapazitäten für das kommende Jahrzehnt sichern und die Abhängigkeit von älteren, wartungsintensiven Flugzeugtypen verringern. Die Auslieferung der neu georderten Maschinen ist ab dem Jahr 2033 vorgesehen. Parallel dazu treibt der Konzern die Ausmusterung legendärer, aber technologisch überholter Modelle wie des Airbus A340-600 und der Boeing 747-400 voran, während Verzögerungen bei neuen Programmen wie der Boeing 777X den betrieblichen Druck erhöhen. Ein strategischer Verkauf von zwei Boeing 747-8 an die US-Regierung zu Beginn des Jahres 2026 spülte zudem frisches Kapital in die Kassen, das nun direkt in die Beschleunigung der Flottenerneuerung fließen soll. In einem Marktumfeld, das durch steigende Rohstoffpreise und geopolitische Instabilitäten geprägt ist, setzt die Lufthansa Group konsequent auf modernstes Fluggerät, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den interkontinentalen Kernmärkten, insbesondere im Nordatlantik-Geschäft, zu festigen. Strategische Weichenstellung in Brüssel Die Ankündigung von Carsten Spohr in Brüssel kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der weltweite Markt für Langstreckenjets massiv zuspitzt. Da Produktionskapazitäten bei den großen Herstellern Airbus und Boeing auf Jahre hinaus ausgebucht sind, ist eine frühzeitige Sicherung von sogenannten Liefer-Slots essenziell. Lufthansa plant, die neue Order in den kommenden Wochen offiziell zu machen. Aktuell verfügt die Gruppe bereits über ein

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Lufthansa Group baut Arktis-Streckennetz für den Winter 2026/27 aus

Die Lufthansa Group reagiert auf die rasant steigende Nachfrage nach nordeuropäischen Reisezielen und kündigt für die Wintersaison 2026/27 eine umfassende Erweiterung ihres Flugplans in die Arktis-Region an. Im Zentrum dieser strategischen Neuausrichtung steht eine neue Direktverbindung von München nach Rovaniemi, die ab dem 4. Dezember 2026 zweimal wöchentlich bedient wird. Damit festigt der Luftfahrtkonzern seine Position in Lappland, einer Region, die sich zu einem der dynamischsten Wintertourismusmärkte Europas entwickelt hat. Neben der neuen Route werden auch die Kapazitäten auf bestehenden Verbindungen von Frankfurt und München nach Tromsø sowie zu weiteren finnischen Destinationen wie Kuusamo und Kittilä signifikant erhöht. Insgesamt wird die Lufthansa Group, zu der auch Marken wie Austrian Airlines, Eurowings, Edelweiss und Discover Airlines gehören, bis zu 69 wöchentliche Flüge zu neun verschiedenen Flughäfen nördlich des Polarkreises anbieten. Diese Entwicklung verdeutlicht den Trend weg von klassischen Warmwasserzielen hin zu winterlichen Erlebnisreisen, wobei die logistische Anbindung der arktischen Hubs zunehmend auf ein ganzjähriges Niveau gehoben wird. Die Investitionen in moderne Flugzeugtypen wie den Airbus A320neo unterstreichen zudem das Ziel, die betriebliche Effizienz auf diesen klimatisch anspruchsvollen Strecken zu optimieren und gleichzeitig der hohen Marktdynamik im skandinavischen Raum gerecht zu werden. Erschließung neuer Marktpotenziale in Finnisch-Lappland Die Einführung der Verbindung München–Rovaniemi ist eine direkte Antwort auf die veränderten Reisegewohnheiten europäischer Touristen. Rovaniemi, bekannt als administratives Zentrum Lapplands, verzeichnet seit Jahren ein konstantes Wachstum bei den Übernachtungszahlen aus dem DACH-Raum. Durch den Einsatz des Airbus A320neo auf dieser Strecke stellt Lufthansa sicher, dass sowohl die Kapazität als auch der Komfort den Anforderungen

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Fortschritte im Zertifizierungsprozess der Boeing 777-9: Eintritt in die entscheidende Phase der behördlichen Flugerprobung

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat eine wichtige Hürde bei der Zulassung seines neuesten Langstreckenmodells, der 777-9, genommen. Wie aus aktuellen Berichten der Luftfahrtfachmedien und Angaben der US-Bundesluftfahrtbehörde FAA hervorgeht, ist das Testprogramm in die vierte von insgesamt fünf Hauptstufen der finalen Zertifizierungsphase vorgerückt. Dieser als Type Inspection Authorization bekannte Prozess markiert den Übergang von rein herstellerinternen Tests zu offiziellen Prüfflügen, bei denen Vertreter der Behörde direkt an Bord der Testmaschinen die Konformität der Systeme und Flugeigenschaften überwachen. Für Boeing ist dieser Schritt von existenzieller Bedeutung, da das Programm bereits seit Jahren mit erheblichen Verzögerungen und milliardenschweren Belastungen in der Bilanz kämpft. Die deutsche Lufthansa, die als einer der Erstbetreiber der neuen Generation des Triple Seven Typs fungiert, hat ihre Planungen entsprechend angepasst und rechnet nun mit der Übernahme der ersten Maschinen am Frankfurter Drehkreuz im ersten Quartal 2027. Damit verschiebt sich der großflächige Einsatz im Streckennetz auf den Sommerflugplan 2027. Trotz der positiven Nachrichten im Zulassungsverfahren bleibt der wirtschaftliche Druck auf den Konzern hoch, da die Anpassung der Produktionspläne und die aufwendige Dokumentation der Testergebnisse weiterhin enorme Ressourcen binden. Struktur und Bedeutung der finalen Zulassungsstufen Der Zertifizierungsprozess für ein neues Verkehrsflugzeug unterliegt strengen regulatorischen Protokollen, die sicherstellen sollen, dass jede Komponente und jedes Steuerungsmerkmal den Sicherheitsstandards entspricht. Mit dem Erreichen der Stufe TIA 4A tritt Boeing in einen Bereich ein, in dem detaillierte Funktionsnachweise gegenüber der FAA erbracht werden müssen. Diese vierte Phase unterteilt sich in die Abschnitte 4A und 4B, wobei insbesondere die Interaktion zwischen den komplexen Avioniksystemen und

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Infrastrukturausbau am Drehkreuz München: Lufthansa und Flughafen planen Kapazitätserweiterung des Satellitenterminals

Die strategische Ausrichtung der Lufthansa Group am Standort München steuert auf einen neuen Höhepunkt zu. Konzernchef Carsten Spohr hat im Rahmen eines Branchenevents in der Münchner Residenz weitreichende Ausbaupläne für das Satellitenterminal am Flughafen München (MGM) signalisiert. Im Zentrum der Überlegungen steht der sogenannte T-Stiel, eine bauliche Erweiterung des bestehenden Satellitengebäudes in Richtung Osten. Dieses Vorhaben, das bereits vor der weltweiten Pandemie konzipiert wurde, soll als Joint Venture zwischen der Lufthansa und der Flughafen München GmbH realisiert werden. Die Ankündigung erfolgt in einer Phase, in der der Konzern zwischen seinen beiden deutschen Hauptdrehkreuzen Frankfurt und München abwägt, an welchem Standort die künftigen Wachstumsimpulse konzentriert werden sollen. Während in Frankfurt die Gespräche mit dem Betreiber Fraport über eine engere Zusammenarbeit stocken, gewinnt München durch die Stationierung modernster Langstreckenjets wie dem Airbus A35-1000 massiv an Bedeutung. Die politischen Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Während die bayerische Staatsregierung das Projekt als notwendigen Schritt für die internationale Wettbewerbsfähigkeit sieht, warnen die Landtagsgrünen vor einem strukturellen Größenwahn und einer faktischen Vorbereitung für den Bau der umstrittenen dritten Startbahn. Technische Details und Kapazitätsplanung des T-Stiels Das aktuelle Satellitenterminal, das seit dem Jahr 2016 in Betrieb ist, bildet das Herzstück der Abfertigung für Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance im Terminal 2. Mit einer bisherigen Kapazität von elf Millionen Passagieren pro Jahr stößt die Infrastruktur bei steigenden Flugbewegungen an ihre operativen Grenzen. Der geplante T-Stiel würde diese Kapazität erheblich erweitern. Fachleute schätzen, dass durch den Anbau zusätzliche Kapazitäten für rund zehn Millionen Passagiere geschaffen

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Luftverkehr unter Druck: Forderungen nach Neujustierung des Streikrechts angesichts anhaltender Tarifkonflikte

Die deutsche Luftfahrtbranche sieht sich mit einer beispiellosen Welle von Arbeitskämpfen konfrontiert, die den operativen Betrieb an den wichtigsten Drehkreuzen massiv beeinträchtigen. Nach einer Serie von Streiks bei der Lufthansa, einem vollständigen Betriebsstillstand am Flughafen Berlin-Brandenburg sowie neuen, deutlichen Streikvoten bei Tochtergesellschaften wie Eurowings, warnt der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft vor einer weiteren Eskalation. Die wirtschaftlichen Folgen der Flugstreichungen, die allein in den vergangenen Wochen tausende Verbindungen und hunderttausende Passagiere betrafen, rücken die Debatte um die Verhältnismäßigkeit von Arbeitskämpfen in der kritischen Infrastruktur erneut in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Der Branchenverband plädiert angesichts der festgefahrenen Fronten für eine grundsätzliche Neubewertung des Streikrechts für systemrelevante Sektoren. Während die Gewerkschaften auf ihre verfassungsmäßigen Rechte und den Nachholbedarf bei den Reallöhnen verweisen, sieht die Luftverkehrswirtschaft die internationale Anbindung und die Stabilität des Wirtschaftsstandortes Deutschland gefährdet. Die kommenden Wochen gelten als entscheidend für die künftige Ausgestaltung der Tarifbeziehungen in einer Branche, die sich nach den Krisenjahren gerade erst in einer Phase der Konsolidierung befindet. Die aktuelle Lage an den deutschen Verkehrsflughäfen Der deutsche Luftraum gleicht in diesen Tagen einem Schauplatz tiefgreifender Verteilungskämpfe. Besonders schwerwiegend war der Komplettausfall am Flughafen Berlin-Brandenburg, der den Flugverkehr in der Hauptstadtregion für einen gesamten Betriebstag zum Erliegen brachte. Parallel dazu sorgten gezielte Arbeitsniederlegungen der Piloten innerhalb der Lufthansa-Gruppe für massive Verwerfungen. An den zentralen Drehkreuzen Frankfurt am Main und München mussten mehr als 1.200 Flüge gestrichen werden. Rechnet man die vorangegangenen Warnstreiks im Februar hinzu, bei denen bereits rund 800 Annullierungen verzeichnet wurden, ergibt sich das Bild einer

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Ufo: Urabstimmungen bei Lufthansa und Cityline läuten neue Phase des Arbeitskampfes ein

Die Fronten im deutschen Luftverkehr verhärten sich massiv, da die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) den Weg für weitreichende Streikmaßnahmen geebnet hat. Am heutigen Mittwoch hat die Gewerkschaft offizielle Urabstimmungen für das Kabinenpersonal der Kernmarke Lufthansa sowie der Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline eingeleitet. Dieser Schritt folgt auf monatelange, ergebnislose Verhandlungen über neue Manteltarifverträge und soziale Absicherungen. Während die Gewerkschaft der Konzernleitung eine Blockadehaltung und die Ignoranz zentraler Mitarbeiterinteressen vorwirft, steht das Unternehmen vor der Herausforderung, in einem volatilen Marktumfeld die Kostenstrukturen flexibel zu halten. Die Abstimmungen, die bis zum 27. März 2026 andauern, könnten bereits in der kommenden Osterreisezeit zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugplan führen. Besonders brisant ist die Situation bei Lufthansa Cityline, wo die geplante Einstellung des Flugbetriebs die Existenz von rund 800 Flugbegleitern bedroht und die Forderung nach einem rechtlich bindenden Sozialplan ins Zentrum der Auseinandersetzung rückt. Branchenexperten warnen, dass ein positiver Ausgang der Urabstimmung eine Welle von Arbeitskämpfen auslösen könnte, die den gesamten Konzern in einer Phase der operativen Neuausrichtung empfindlich trifft. Eskalation bei der Kernmarke: Der Streit um den Manteltarifvertrag Bei der Deutschen Lufthansa AG konzentriert sich der Konflikt primär auf die Ausgestaltung des Manteltarifvertrags, der die allgemeinen Arbeitsbedingungen wie Einsatzzeiten, Ruhephasen und Urlaubsregelungen definiert. Die Gewerkschaft UFO sieht sich hier mit Forderungen der Arbeitgeberseite konfrontiert, die auf eine deutliche Erhöhung der Flexibilität und eine damit einhergehende Steigerung der Arbeitsbelastung abzielen. Harry Jaeger, Leiter der Tarifpolitik bei UFO, betont, dass die Verhandlungen an einem Punkt angelangt seien, an dem ein bloßer Austausch von Argumenten am Verhandlungstisch keine Fortschritte

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Neue Publikation beleuchtet ein Jahrhundert Lufthansa-Unternehmensgeschichte

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Marke Lufthansa veröffentlicht der Prestel-Verlag am 18. März 2026 eine umfassende historische Aufarbeitung unter dem Titel „Lufthansa – Die ersten 100 Jahre“. Das rund 400 Seiten starke Werk wurde von den renommierten Wirtschaftshistorikern Hartmut Berghoff, Manfred Grieger und Jörg Lesczenski verfasst. Die Autoren stützen sich dabei auf weitreichende Recherchen im Unternehmensarchiv sowie auf externe Quellen, um die Entwicklung von den Anfängen der zivilen Luftfahrt in den 1920er-Jahren bis hin zum heutigen Weltkonzern nachzuzeichnen. Neben technologischen Meilensteinen und wirtschaftlichen Expansionsphasen bietet das Buch eine visuelle Dokumentation durch zahlreiche Fotografien und historische Werbemotive. Ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Untersuchung ist die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der ersten Lufthansa während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Die Historiker dokumentieren detailliert die Verflechtungen des Unternehmens mit dem NS-Regime, die Beteiligung an der Rüstungswirtschaft und den Einsatz von Zwangsarbeitern. Diese fundierte Aufarbeitung ist Teil einer langjährigen Strategie des Konzerns, die eigene Vergangenheit transparent zu machen. Nach der Liquidation der ursprünglichen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und der Neugründung im Jahr 1953 thematisiert der Band zudem den mühsamen Wiederaufbau der Flotte und die darauffolgende Etablierung im internationalen Jet-Zeitalter. Wirtschaftshistorisch betrachtet illustriert das Werk den Transformationsprozess von einer staatlich dominierten Linienfluggesellschaft zu einem privatisierten, global agierenden Aviation-Konzern. Dabei werden wesentliche technologische Innovationen wie die Einführung des Düsenantriebs und die Expansion des Streckennetzes in den Kontext der allgemeinen Luftfahrtgeschichte gesetzt. Die Publikation erscheint zunächst in deutscher Sprache, eine englische Übersetzung für den internationalen Markt befindet sich bereits in Vorbereitung. Das

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Lufthansa führt neues Borderlebnis-Programm Future Onboard Experience ein

Die Deutsche Lufthansa AG startet Ende März 2026 die schrittweise Einführung ihres neuen Serviceprogramms „Future Onboard Experience“, abgekürzt FOX. Dieses Konzept zielt auf eine umfassende Aufwertung des Reiseerlebnisses auf Langstreckenflügen ab und beginnt zunächst in der First Class, bevor es ab Mai auf die Business Class sowie weitere Reiseklassen ausgeweitet wird. Ein zentraler Bestandteil dieser Neuerung ist die Kooperation mit dem deutschen Kosmetikhersteller Babor. Die Lufthansa Group setzt damit verstärkt auf Markenpartnerschaften im Bereich Körperpflege, um die Servicequalität im Premiumsegment gegenüber der internationalen Konkurrenz, insbesondere aus dem Nahen Osten und Asien, zu sichern. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit erhalten Fluggäste der Business Class ab Mai neue Amenity Kits, die Produkte der Serie „Soul & Body“ enthalten, darunter speziellen Lippenbalsam und Handcremes. In der First Class geht das Angebot über standardisierte Sets hinaus: Reisende können aus einem Menü individuell auf ihre Hautbedürfnisse abgestimmte Produkte wie Collagen-Peptide-Cremes, Augenpads oder Seren wählen, die direkt an den Platz serviert werden. Branchenanalysen zeigen, dass solche personalisierten Serviceelemente zunehmend als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um zahlungskräftige Passagiere dienen. Die Produkte werden am Hauptsitz der Babor Beauty Group in Aachen entwickelt, was den Fokus auf deutsche Wertarbeit unterstreicht. Die Einführung von FOX ist Teil einer größeren Investitionsoffensive des Kranich-Konzerns. Parallel zur neuen Ausstattung der Kabinen mit dem Produkt „Allegris“ investiert die Airline massiv in die Soft-Produkte an Bord. Michelle Mynhardt, Verantwortliche für Markenmarketing bei Lufthansa, betont, dass hochwertige Hautpflege einen wesentlichen Unterschied im Wohlbefinden während langer Flugzeiten ausmacht. Die Babor Beauty Group, ein in dritter Generation geführtes Familienunternehmen, nutzt

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Swiss: Personalengpässe und technische Ausfälle erzwingen Anpassungen im Sommerflugplan 2026

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines sieht sich auch im laufenden Kalenderjahr 2026 mit operativen Schwierigkeiten konfrontiert, die zu einer Reduktion des geplanten Flugangebots führen. Wie das Unternehmen am Mittwoch bestätigte, müssen im kommenden Sommerflugplan insgesamt 326 Flüge gestrichen werden. Diese Maßnahme ist primär auf einen anhaltenden Mangel an qualifiziertem Cockpitpersonal sowie auf technische Probleme bei einem Teil der Flotte zurückzuführen. Betroffen sind insbesondere personalintensive Langstreckenverbindungen im Interkontinentalnetz, wobei Frequenzen nach Chicago und Shanghai gezielt reduziert werden. Obwohl die Anzahl der Streichungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist – 2025 mussten noch rund 1.400 Flüge aus dem Programm genommen werden – unterstreicht die aktuelle Situation die strukturellen Hürden bei der Ausbildung und Einsatzplanung von Piloten. Während im Cockpit händeringend Personal gesucht wird, verzeichnet die Fluggesellschaft in der Kabine einen rechnerischen Überbestand von bis zu 300 Mitarbeitern, dem nun mit freiwilligen Abfindungsprogrammen begegnet werden soll. Die Konzernleitung bezeichnet die Flugstreichungen als letztes Mittel, um die Stabilität des restlichen Flugplans zu gewährleisten und unvorhersehbare Ausfälle während der Hauptreisezeit zu minimieren. Strukturelle Defizite in der Personalplanung des Cockpits Der Kern der aktuellen Problematik liegt in einer Diskrepanz zwischen der steigenden Nachfrage nach Flugreisen und der Verfügbarkeit von lizenzierten Piloten für die verschiedenen Flugzeugtypen. Swiss fehlen derzeit Kapitäne und Co-Piloten für die Kurz- und Mittelstreckenflotte der Airbus A320- und A321-Familie sowie für die Langstreckenmodelle A330 und A340. Verschärft wird die Situation durch notwendige Umschulungsprozesse. Da die Fluggesellschaft sukzessive den modernen Airbus A350 in ihre Flotte integriert, müssen erfahrene Piloten von ihren angestammten Mustern

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