Lufthansa

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Italien: An mehreren Flughäfen wird der Sprit knapp

Die europäische Luftfahrtbranche sieht sich mit einer beginnenden Krise in der Treibstoffversorgung konfrontiert, die bereits zu ersten konkreten Einschränkungen im Flugbetrieb führt. Führende Distributoren für Flugkraftstoffe warnen vor einer Ausweitung der Knappheit, während in Norditalien bereits erste Rationierungsmaßnahmen an bedeutenden Verkehrsflughäfen eingeleitet wurden. Betroffen sind unter anderem die Standorte Mailand-Linate, Bologna, Treviso und Venedig, wo der Anbieter Air bp Italia die Abgabe von Kerosin nach Prioritäten steuert. Als Hauptursachen für diese Entwicklung gelten eine Kombination aus der sprunghaft angestiegenen Nachfrage während der Osterfeiertage und schwerwiegenden logistischen Blockaden auf den internationalen Handelsrouten, insbesondere in der Straße von Hormus. Während die Preise für Rohöl neue Höchststände erreichen und die wirtschaftliche Stabilität vieler Fluggesellschaften bedrohen, rückt nun das Risiko einer physischen Knappheit in den Fokus. Erste internationale Fluggesellschaften haben bereits mit proaktiven Flugstreichungen und Kapazitätskürzungen reagiert, um auf die unsichere Versorgungslage und die explodierenden Kosten zu antworten. Experten warnen, dass ohne eine Stabilisierung der globalen Lieferketten ein Sommer mit massiven operativen Ausfällen im europäischen Luftraum bevorstehen könnte. Rationierung an norditalienischen Verkehrsflughäfen Die aktuelle Versorgungskrise hat in Italien bereits ein Stadium erreicht, das den regulären kommerziellen Flugbetrieb beeinträchtigt. Air bp Italia, die Tochtergesellschaft des britischen Energiekonzerns, hat an vier strategisch wichtigen Flughäfen im Norden des Landes damit begonnen, die Kerosinbestände zu kontingentieren. In Mailand-Linate, Bologna, Treviso und Venedig wird der Treibstoff derzeit nach einem strengen Prioritätenplan ausgegeben. Vorrang haben dabei medizinische Notfallflüge, staatliche Missionen sowie kommerzielle Langstreckenflüge mit einer Dauer von mehr als drei Stunden. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass kritische Infrastrukturen und Flüge,

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Ein Jahrhundert über den Wolken: Lufthansa feiert historisches Gründungsjubiläum am Standort Berlin

Am Ostermontag, dem 6. April 2026, beging die Lufthansa Group den chronologischen Höhepunkt ihres 100-jährigen Bestehens. Exakt ein Jahrhundert nach den ersten Starts der ursprünglichen „Luft Hansa“ am Flughafen Berlin-Tempelhof wurde dieses Jubiläum mit einem großangelegten Festakt und symbolträchtigen Sonderflügen gewürdigt. Im Zentrum der Feierlichkeiten am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) standen zwei modernste Langstreckenflugzeuge, die in einer speziellen Jubiläumslackierung die historischen Routen von 1926 nachzeichneten. Mit der Taufe einer Boeing 787-9 auf den Namen „Berlin“ durch den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner unterstrich der Konzern seine tiefe Verwurzelung in der deutschen Hauptstadt. Während das Unternehmen heute als größte Airline-Gruppe Europas agiert, blickten die Verantwortlichen und rund 600 geladene Gäste auf die Pionierleistung zurück, die am 6. April 1926 mit zwei kleinen Maschinen und einer Handvoll Passagiere ihren Anfang nahm. Die Geburtsstunde der zivilen Luftfahrt in Berlin Der Blick zurück in das Jahr 1926 offenbart die rasanten Fortschritte der Luftfahrttechnik und Logistik. Am 6. Januar jenes Jahres wurde die erste Lufthansa in Berlin durch den Zusammenschluss des „Deutschen Aero Lloyd“ und des „Junkers Luftverkehr“ aus der Taufe gehoben. Drei Monate später, am 6. April, begann der operative Flugbetrieb. Vom damaligen Zentralflughafen Tempelhof aus starteten eine Fokker-Grulich F II in Richtung Zürich und eine Dornier Komet III mit dem Ziel Köln. Damals war das Fliegen ein exklusives Abenteuer: Auf dem Flug nach Zürich befand sich ein Hochzeitspaar, während die Maschine nach Köln lediglich einen einzigen Passagier beförderte. Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, erinnerte während der Feststunde an diesen Pioniergeist. Er betonte, dass

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Bieterstreit um Tap Air Portugal: Lufthansa und Air France-KLM konkurrieren um strategische Minderheitsbeteiligung

Der Privatisierungsprozess der portugiesischen Nationalfluggesellschaft Tap Air Portugal ist in eine entscheidende Phase getreten. Bis zum Ablauf der Frist am 2. April 2026 haben sowohl die Lufthansa Group als auch die franko-niederländische Air France-KLM unverbindliche Angebote für eine Minderheitsbeteiligung bei der staatlichen Holdinggesellschaft Parpublica eingereicht. Die portugiesische Regierung plant den Verkauf eines Anteils von 44,9 Prozent an einen strategischen Partner, während weitere fünf Prozent für die Belegschaft reserviert sind. Während die International Airlines Group (IAG) Berichten zufolge einen Rückzug aus dem Verfahren erwägt, positioniert sich die Lufthansa mit einer klaren Expansionsstrategie für den südatlantischen Raum. Konzernchef Carsten Spohr bezeichnete die portugiesische Airline als ideale Ergänzung für das Netzwerk der Lufthansa, insbesondere um die Präsenz in Brasilien und Lateinamerika zu stärken. Die Entscheidung über den siegreichen Bieter wird für den Sommer 20erwartet und könnte die Machtverhältnisse im europäischen Luftraum sowie die Allianz-Zugehörigkeit der Tap maßgeblich verändern. Strategische Ausrichtung und Wettbewerbsvorteile der Lufthansa Die Lufthansa Group unterstreicht mit ihrem Angebot ihre Ambitionen, die Konsolidierung des europäischen Luftverkehrsmarktes aktiv mitzugestalten. Nach den Beteiligungen an der italienischen ITA Airways und der lettischen airBaltic markiert das Interesse an Tap Air Portugal den nächsten logischen Schritt in der Multi-Hub-Strategie des Konzerns. Tamur Goudarzi Pour, Strategiechef der Lufthansa, bestätigte, dass die Gruppe trotz der aktuellen Energiekrise nicht bereit sei, ihre Preisvorstellungen nach unten zu korrigieren. Er hob hervor, dass eine Minderheitsbeteiligung kein Hindernis darstelle, da bereits in dieser Phase erhebliche Integrationsvorteile und Synergien realisiert werden könnten, ohne unmittelbar die Mehrheitskontrolle ausüben zu müssen. Ein zentrales Argument der

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Hundert Jahre deutsche Luftfahrtgeschichte: Lufthansa feiert Gründungsjubiläum mit historischen Sonderflügen

Am Ostermontag, dem 6. April 2026, jährt sich die Gründung der ersten Luft Hansa zum einhundertsten Mal. Um dieses Jahrhundertereignis der zivilen Luftfahrt angemessen zu würdigen, initiiert der Lufthansa-Konzern ein umfangreiches Flugprogramm, das die historischen Wurzeln des Unternehmens mit der modernen Technologie der Gegenwart verknüpft. Im Zentrum der Feierlichkeiten stehen zwei hochmoderne Langstreckenflugzeuge, eine Boeing 787-9 und ein Airbus A350-900, die in einer speziellen Jubiläumslackierung die Erstflugrouten von 1926 nachzeichnen. Während vor genau einem Jahrhundert kleine Propellermaschinen mit minimaler Passagierkapazität den Grundstein für den Linienverkehr legten, werden heute mehr als 400 geladene Gäste, darunter langjährige Mitarbeitende, Journalisten und Multiplikatoren, Teil dieser geschichtsträchtigen Reise. Das Jubiläum schlägt eine Brücke zwischen dem einstigen Flughafen Berlin-Tempelhof und dem heutigen Drehkreuz Berlin Brandenburg, wo eine zentrale Feststunde den technologischen und organisatorischen Aufstieg der deutschen Flaggschiff-Airline zelebriert. Die Anfänge der zivilen Luftfahrt im Jahr 1926 Der 6. April 1926 markiert einen Wendepunkt in der europäischen Verkehrsgeschichte. An jenem Tag starteten am Flughafen Berlin-Tempelhof die ersten regulären Linienflüge der neu gegründeten Deutschen Luft Hansa A.G., die aus der Fusion des Deutschen Aero Lloyd und der Junkers Luftverkehr hervorgegangen war. Die damalige Flotte bestand aus Pioniergeräten der Luftfahrttechnik. Eine Fokker-Grulich F II nahm Kurs auf Zürich, wobei sich an Bord unter anderem ein Hochzeitspaar befand – ein frühes Zeugnis für die emotionale Bedeutung des Fliegens. Zeitgleich startete eine Dornier Komet III mit dem Ziel Köln, besetzt mit lediglich einem einzigen Passagier. Diese frühen Flüge waren logistische Herausforderungen. Aufgrund der begrenzten Reichweite und der notwendigen Orientierung an Bodensichtzeichen

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Geopolitische Krisen am Golf belasten die globale Kraftstoffversorgung im Luftverkehrssektor

Die internationale Luftfahrtindustrie steht im Frühjahr 2026 vor einer logistischen und finanziellen Zerreißprobe, die durch den militärischen Konflikt im Iran ausgelöst wurde. Die strategisch bedeutsame Straße von Hormuz, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Treibstofftransports abgewickelt wird, ist nahezu vollständig blockiert, da der Iran den Schiffsverkehr massiv einschränkt. Diese Blockade führt nicht nur zu einer drastischen Verknappung von Rohöl, sondern insbesondere zu einem kritischen Mangel an raffiniertem Kerosin in den globalen Lagersystemen. Erste internationale Luftverkehrsdrehkreuze in Asien und Indien melden bereits Engpässe und lehnen zusätzliche Flugbewegungen ab, um ihre verbleibenden Reserven zu schonen. Während europäische Schwergewichte wie die Lufthansa Group durch umfangreiche Preissicherungskontrakte kurzfristig vor den extremsten Marktschwankungen geschützt sind, drohen der Branche dennoch Milliardenverluste durch den ungesicherten Teil des Treibstoffbedarfs. In der Folge bereiten sich die Unternehmen auf Kapazitätskürzungen und Flottenstilllegungen vor, um auf die rasant steigenden Betriebskosten und eine zu erwartende Kaufkraftzurückhaltung der Passagiere zu reagieren. Engpässe an asiatischen Drehkreuzen und strategische Abweisungen Die Auswirkungen der gestörten Lieferketten am Persischen Golf manifestieren sich derzeit am deutlichsten an den großen Luftverkehrsknotenpunkten in Fernost und Südasien. Wie Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr kürzlich im Rahmen einer internen Mitarbeiterveranstaltung erläuterte, haben erste Flughäfen in Singapur, Bangkok sowie an verschiedenen Standorten in Indien damit begonnen, Anfragen für Zusatzflüge systematisch abzulehnen. Diese Maßnahme dient primär dazu, den regulären Linienverkehr so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, ohne die physischen Kerosinbestände vor Ort vorzeitig zu erschöpfen. Die Lagerkapazitäten an diesen Standorten sind auf einen kontinuierlichen Nachschub per Tankschiff ausgelegt, der durch die Sperrung der Straße

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Preiskampf am Persischen Golf: Strategische Ticket-Vergünstigungen in Zeiten geopolitischer Spannungen

Die internationale Luftfahrtbranche erlebt im Frühjahr 2026 eine tiefgreifende Spaltung der Preisstrukturen. Während die globalen Kerosinpreise infolge des Konflikts am Golf massiv angestiegen sind und europäische sowie asiatische Fluggesellschaften ihre Tarife drastisch nach oben anpassen, schlagen die großen staatlichen Carrier der Golfregion einen entgegengesetzten Kurs ein. Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways versuchen derzeit, mit beispiellosen Niedrigpreisen den massiven Einbruch der Transitpassagierzahlen abzufangen. Trotz offizieller Reisewarnungen und einer angespannten Sicherheitslage in der Region werden Return-Tickets nach Südostasien und Australien zu Bruchteilen der marktüblichen Kosten angeboten. Dieser strategische Vorstoß zielt darauf ab, die Auslastung der Drehkreuze in Dubai, Doha und Abu Dhabi zu sichern, während Konkurrenten wie die Lufthansa oder Singapore Airlines für vergleichbare Strecken das Sechsfache verlangen. Die Branche beobachtet dieses Vorgehen mit Skepsis, da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die Rohölverknappung eigentlich eine gegenteilige Preisentwicklung diktieren würden. Die ökonomische Divergenz zwischen Europa und dem Nahen Osten In der aktuellen Marktphase zeigt sich ein paradoxes Bild. Auf der einen Seite stehen die europäischen Netzwerk-Carrier, die ihre Preisgestaltung eng an die gestiegenen operativen Kosten koppeln. Die Verknappung von Kerosin durch gestörte Transportwege in der Straße von Hormuz hat die Treibstoffkosten innerhalb weniger Wochen verdoppelt. Fluggesellschaften wie die Lufthansa Group geben diese Mehrbelastungen über erhöhte internationale Zuschläge direkt an die Endkunden weiter. Wer derzeit eine Direktverbindung von Frankfurt nach Singapur bucht, muss mit Kosten von rund 2.450 Euro kalkulieren. Ähnlich verhält es sich bei Singapore Airlines, deren Tarife für denselben Zeitraum sogar die Marke von 2.600 Euro überschreiten. Auf der anderen Seite agieren

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Verschärfung der Gruppenkonditionen: Lufthansa Group legt sich mit kleinen Reiseveranstaltern an

Die Lufthansa-Gruppe hat weitreichende Änderungen ihrer Geschäftsbedingungen für das Gruppenreise-Segment angekündigt, die ab dem 5. Mai 2026 in Kraft treten sollen. Im Kern der Neuregelungen steht eine deutliche Vorverlagerung der Fristen für Stornogebühren im Buchungsportal Book-a-Group. Während bisher eine moderate Pauschalgebühr bis zwei Monate vor Reiseantritt galt, sieht das neue Modell bereits sechs Monate vor Abflug finanzielle Belastungen für die Reiseveranstalter vor. Diese Maßnahme hat eine Welle des Protests bei kleinen und mittleren Studien- und Gruppenreiseanbietern ausgelöst. Viele Branchenvertreter warnen vor massiven wirtschaftlichen Risiken und sehen das traditionelle Geschäftsmodell von Ad-hoc-Gruppenreisen gefährdet. Die Lufthansa verteidigt den Schritt als notwendige Risikoteilung und verweist auf die weiterhin bestehende Planungssicherheit, zeigt sich jedoch gesprächsbereit gegenüber den Verbänden. Die Auseinandersetzung verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen der Ertragssteuerung einer global agierenden Airline und den operativen Realitäten mittelständischer Reiseveranstalter. Die neuen Konditionen im Detail Das Herzstück der Kritik bildet das sogenannte Commercial Cover der Lufthansa. Ab dem Stichtag im Mai wird bei einer vollständigen Stornierung einer Gruppe bereits bis zu 180 Tage vor dem geplanten Abflug eine pauschale Gebühr von 200 Euro fällig. Die eigentliche Verschärfung greift jedoch unmittelbar nach diesem Zeitpunkt: Wird eine Gruppe innerhalb des Zeitraums von weniger als 180 Tagen vor Abflug abgesagt, berechnet die Fluggesellschaft eine Reservation Fee in Höhe von fünf Prozent des Flugpreises inklusive der Treibstoffzuschläge. Zwar ist diese Gebühr auf einen Maximalbetrag von 2.000 Euro pro Gruppe gedeckelt, doch für viele spezialisierte Anbieter stellt bereits dieser Betrag eine erhebliche Belastung dar. Vergleicht man dies mit der bisherigen Praxis, wird die

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Mitteldeutsche Flughäfen verzeichnen hohes Verkehrsaufkommen zum Ferienstart

An den Standorten Leipzig/Halle und Dresden hat am Osterwochenende 2026 die erste große Reisewelle des Jahres begonnen. Insgesamt 86 Passagiermaschinen starteten von Karfreitag bis Ostersonntag von den beiden sächsischen Flughäfen, um Urlauber in die Osterferien zu befördern. Während der Flughafen Leipzig/Halle mit 57 Abflügen den Schwerpunkt des touristischen Verkehrs bildet, ergänzt der Flughafen Dresden das Angebot mit 29 Starts. Das Flugprogramm konzentriert sich dabei primär auf die Warmwasserziele am Mittelmeer, am Roten Meer sowie auf den Kanarischen Inseln, bedient jedoch auch verstärkt europäische Metropolen und wichtige internationale Luftfahrt-Drehkreuze. Am Leipzig/Halle Airport entfiel der Großteil der 43 Ferienflüge auf die Destinationen Antalya, Mallorca und Hurghada. Allein nach Antalya hoben zum Auftakt zwölf Maschinen ab, während Mallorca und das ägyptische Hurghada jeweils neunmal angesteuert wurden. Ergänzt wurde das touristische Portfolio durch Verbindungen nach Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa sowie griechische Ziele wie Kreta und Rhodos. Neben dem Chartergeschäft sicherten 14 Linienflüge die Anbindung an das weltweite Streckennetz. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Lufthansa, die zehn Verbindungen zum Drehkreuz Frankfurt anbot, während Austrian Airlines und Turkish Airlines die Standorte Wien und Istanbul bedienten. Vom Flughafen Dresden aus starteten zum Ferienbeginn 21 Linien- und acht Urlaubsmaschinen. Hier dominierte die Fluggesellschaft Skyalps mit einer besonderen Verbindung nach Bozen in Südtirol, während im klassischen Urlaubssegment Antalya mit sechs Abflügen die Spitzenposition einnahm. Die Anbindung an das internationale Luftnetz erfolgte in Dresden maßgeblich über die Drehkreuze Frankfurt und München, die von der Lufthansa insgesamt 18 Mal angeflogen wurden. Zudem stellte die Swiss zwei Verbindungen nach Zürich sicher. Durch

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Lufthansa kündigt personelle Neubesetzungen im Aufsichtsrat zur Hauptversammlung 2026 an

Die Deutsche Lufthansa AG hat die Einberufung für ihre 73. ordentliche Hauptversammlung veröffentlicht, die am 12. Mai 2026 in der Messe Frankfurt als Präsenzveranstaltung stattfinden wird. Im Zentrum der Tagesordnung stehen weitreichende personelle Veränderungen im Aufsichtsrat des Konzerns. Ein wesentlicher Punkt ist die geplante Wahl von Dr. Johannes Teyssen, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von E.ON, zum neuen Mitglied des Gremiums. Teyssen gilt als designierter Nachfolger für den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden und soll die strategische Überwachung des Luftfahrtkonzerns in einer Phase wirtschaftlicher Neuausrichtung übernehmen. Als weiterer Kandidat für den Aufsichtsrat wurde Wolfgang Nickl nominiert. Nickl bekleidet derzeit das Amt des Finanzvorstands (CFO) bei der Bayer AG und soll für eine Amtszeit von drei Jahren bis zur Hauptversammlung 2029 gewählt werden. Mit seiner Expertise im Bereich der internationalen Finanzführung und Konzernsteuerung soll er die Kompetenz des Gremiums bei der Überwachung der komplexen Finanzstrukturen der Lufthansa Group verstärken. Die Nominierung erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Ertragslage, bei der die Aktionäre zudem über eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2025 entscheiden werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Carsten Knobel, der Vorstandsvorsitzende der Henkel AG & Co. KGaA, aus dem Aufsichtsrat ausscheiden wird. Knobel gehörte dem Kontrollgremium seit acht Jahren an und stellt sich am 12. Mai 2026 nicht für eine erneute Amtsperiode zur Wahl. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langjährigen Begleitung des Konzerns durch die Phase der Pandemiebewältigung und der anschließenden Markterholung. Branchenexperten werten die Neubesetzungen als gezielte Verjüngung und fachliche Verbreiterung des Aufsichtsrats, um den Herausforderungen im globalen Wettbewerb der Luftfahrtindustrie zu begegnen. Neben

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Ein Jahrhundert deutsche Luftfahrtgeschichte zwischen Berlin und dem Rheinland

Am Ostermontag, dem 6. April 2026, jährt sich ein bedeutendes Datum der deutschen Wirtschaftsgeschichte zum einhundertsten Mal: die Aufnahme des regelmäßigen Linienflugverkehrs durch die Lufthansa. Exakt ein Jahrhundert nach dem ersten Flug von Berlin nach Köln wird dieses Jubiläum mit einem Sonderflug eines Airbus A350-900 gewürdigt, der die historische Route mit modernen Standards verbindet. Die Veranstaltung am Köln Bonn Airport markiert nicht nur einen nostalgischen Rückblick auf die Anfänge der zivilen Luftfahrt in Deutschland, sondern unterstreicht auch die tiefverwurzelte Partnerschaft zwischen dem rheinischen Flughafen und dem nationalen Flagcarrier. Mit einer feierlichen Zeremonie, einer speziellen Flugzeuglackierung und hochrangigen Gästen aus der Luftverkehrsbranche wird an diesem Tag die Entwicklung von den hölzernen Propellermaschinen der 1920er Jahre bis hin zu den hochmodernen Langstreckenjets der Gegenwart zelebriert. Historischer Rückblick auf den Erstflug von 1926 Der Ursprung des deutschen Linienluftverkehrs ist untrennbar mit dem 6. April 1926 verbunden. An jenem Dienstag startete eine Dornier Komet III der damaligen Deutschen Luft Hansa auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof. Die Maschine, die nach heutigem Ermessen eher einem kleinen Privatflugzeug glich, bewältigte die Strecke ins Rheinland mit einem geplanten Zwischenstopp in Magdeburg. Nach einer Gesamtreisezeit von rund vier Stunden erreichte das Flugzeug schließlich Köln. Dieser Flug bildete den Auftakt für ein Verkehrsnetz, das Deutschland in den folgenden Jahrzehnten immer enger verknüpfen sollte. Während der Komfort für die wenigen Passagiere damals minimal und die Lärmentwicklung beträchtlich war, legte dieser Pionierflug den Grundstein für die heutige globale Vernetzung. Die Wahl der Route über Magdeburg war damals technisch bedingt, dient heute jedoch als

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