Lufthansa

Weitere Artikel aus der Rubrik

Lufthansa

Sommerflugplan 2026 an den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden gestartet

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden tritt am 29. März 2026 der neue Sommerflugplan in Kraft, der eine signifikante Ausweitung des touristischen Angebots sowie der Anbindungen an internationale Drehkreuze vorsieht. Bis zum 24. Oktober bedienen zahlreiche Fluggesellschaften Ziele in ganz Europa, Nordafrika und Vorderasien. Ein Schwerpunkt liegt am Flughafen Leipzig/Halle auf der Türkei, wobei Antalya mit bis zu 54 wöchentlichen Verbindungen Spitzenreiter bleibt. Neu im Programm ist die Hafenstadt Bodrum, die ab Ende Juni einmal wöchentlich von der Fluggesellschaft Ajet bedient wird. Auch klassische Destinationen wie Mallorca, Heraklion und Hurghada verzeichnen hohe Frequenzen mit bis zu 24 Starts pro Woche. Am Flughafen Dresden sticht besonders die neue Direktverbindung nach Südtirol hervor. Die Regionalfluggesellschaft SkyAlps verbindet die sächsische Landeshauptstadt zweimal wöchentlich mit Bozen. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Dash 8-Q400, die die Flugzeit auf rund 90 Minuten begrenzen. Damit reagiert der Flughafen auf die steigende Nachfrage nach Wander- und Aktivurlaub in der Alpenregion. Zudem wurde das Angebot nach Palma de Mallorca massiv ausgebaut: Im Vergleich zum Vorjahr sind rund 30 zusätzliche Abflüge geplant, sodass insgesamt über 240 Starts auf die Baleareninsel durch Eurowings und Sundair durchgeführt werden. Ergänzt wird das Portfolio durch neue Sonderflüge zu Zielen wie Albanien, Jersey und Montenegro. Zusätzliche Recherchen zur Standortstrategie der Mitteldeutschen Flughafen AG verdeutlichen die Bedeutung der Hub-Anbindungen für die regionale Wirtschaft. Leipzig/Halle sichert den Zugang zum weltweiten Luftverkehr durch tägliche Flüge der Lufthansa nach Frankfurt sowie Verbindungen von Turkish Airlines nach Istanbul und Austrian Airlines nach Wien. Dresden ist ebenfalls eng getaktet an

weiterlesen »

Einigung im Tarifstreit bei der Lufthansa: Bodenpersonal erhält Gehaltsplus und langfristigen Kündigungsschutz

Die Deutsche Lufthansa AG und die Gewerkschaft Verdi haben nach intensiven Verhandlungen in der vierten Runde einen neuen Tarifvertrag für die rund 20.000 Bodenbeschäftigten des Konzerns erzielt. Mit diesem Abschluss werden drohende Streiks, die den deutschen Luftverkehr im Frühjahr 2026 hätten massiv beeinträchtigen können, abgewendet. Die Einigung sieht eine stufenweise Erhöhung der Grundgehälter sowie eine signifikante finanzielle Aufwertung technischer Berufe vor. Ein zentraler Pfeiler des Vertragswerks ist zudem ein achtjähriger Schutz vor Ausgliederungen, der den Mitarbeitern in der Passagier- und Flugzeugabfertigung langfristige Sicherheit garantiert. Während die Unternehmensführung die Planungssicherheit durch die lange Laufzeit von 26 Monaten betont, hebt die Arbeitnehmerseite die soziale Komponente des Abschlusses hervor, von der insbesondere untere Einkommensgruppen profitieren. Trotz Kritik von Konkurrenzgewerkschaften wertet Verdi das Ergebnis als Erfolg, der nun noch durch eine Mitgliederbefragung bestätigt werden muss. Damit kehrt vorerst Ruhe in die operativen Bereiche der Fluggesellschaft zurück, was angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen in der Branche als wichtiges Stabilitätsignal gewertet wird. Stufenplan zur Gehaltsanpassung und Laufzeitdetails Der neue Tarifvertrag sieht eine Erhöhung der monatlichen Bezüge vor, die im Durchschnitt ein Plus von gut 220 Euro für die Vollzeitbeschäftigten bedeutet. Die Anpassung der Grundgehälter erfolgt in zwei Schritten und summiert sich auf insgesamt 4,65 Prozent. In der Rückschau wird bereits zum Januar 2026 eine Erhöhung von 2,2 Prozent wirksam, gefolgt von einem weiteren Schritt um 2,4 Prozent im März 2027. Eine Besonderheit ergibt sich jedoch für die Beschäftigten der Kernmarke Lufthansa: Hier wurde vereinbart, dass die erste Stufe der Gehaltserhöhung erst im Januar 2027 greift, was

weiterlesen »

Terminalwechsel am Flughafen Frankfurt: Air Baltic zieht zum Sommerflugplan um

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic verlegt zum 29. März 2026 ihre operative Abwicklung am Flughafen Frankfurt vom Terminal 2 in das Terminal 1. Dieser strategische Schritt erfolgt pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans und soll die Effizienz bei Umsteigevorgängen maßgeblich steigern. Da das Terminal 1 primär von den Fluggesellschaften der Lufthansa Group und weiteren Mitgliedern der Star Alliance genutzt wird, verkürzen sich die Wege für Passagiere, die das weitreichende Codeshare-Netzwerk von Air Baltic nutzen. Insbesondere Geschäftsreisende und Touristen, die von Riga über Frankfurt zu weltweiten Destinationen weiterfliegen, profitieren von einer optimierten Wegeführung und schnelleren Transferzeiten zwischen den Gates. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die Bedeutung dieses Wechsels im Kontext der vertieften Kooperation mit der Lufthansa. Bereits Ende 2025 hatten beide Unternehmen ihr Codeshare-Abkommen für die Route zwischen Riga und Frankfurt signifikant erweitert. Durch die räumliche Konzentration im Hauptterminal werden nun auch die logistischen Prozesse bei der Gepäckdurchleitung und die Nutzung der Lounge-Infrastruktur für Statuskunden vereinfacht. Das Terminal 1 gilt als zentraler Knotenpunkt des Frankfurter Flughafens und bietet zudem einen direkten Zugang zum Regional- und Fernbahnhof der Deutschen Bahn, was die Anbindung an das gesamte Bundesgebiet verbessert. Mantas Vrubliauskas, Vice President Network Management bei Air Baltic, sieht in der Umstellung einen wichtigen Meilenstein zur Stärkung der Präsenz auf dem deutschen Markt. Frankfurt fungiert als einer der wichtigsten Hubs im Netzwerk der Fluggesellschaft, die mittlerweile über 80 Ziele in Europa und dem Nahen Osten bedient. Die Verlegung ermöglicht es Air Baltic, ihre täglichen Verbindungen besser in die Wellenstruktur des Frankfurter Drehkreuzes zu integrieren. In den

weiterlesen »

Star Alliance eröffnet neues Verbindungszentrum am Flughafen Los Angeles

Die globale Luftfahrtallianz Star Alliance hat am Los Angeles International Airport (LAX) ihr neuntes „Star Connection Centre“ (SCC) in Betrieb genommen. Mit jährlich über 350.000 Passagieren, die am LAX zwischen den 16 dort vertretenen Mitgliedsfluggesellschaften umsteigen, zählt der kalifornische Flughafen zu den wichtigsten strategischen Drehkreuzen des Verbunds in Nordamerika. Das neue Zentrum hat die Aufgabe, Passagiere bei knappen Anschlussverbindungen aktiv zu unterstützen. Durch den Einsatz spezialisierter Software werden Reisende, die aufgrund von Verspätungen ihren Anschlussflug zu verpassen drohen, frühzeitig identifiziert. Eigens abgestellte Mitarbeiter nehmen diese Fluggäste direkt am Ankunftsgate in Empfang und leiten sie beschleunigt durch den Flughafen zu ihrem nächsten Abfluggate. Zusätzliche Recherchen zur operativen Struktur verdeutlichen, dass das SCC am LAX Teil einer umfassenden technologischen Modernisierung der Allianz ist. Das System koordiniert nicht nur den Personentransfer, sondern optimiert auch die Gepäckweiterleitung zwischen den Partnergesellschaften. Derzeit bedienen Fluglinien wie Lufthansa, United, Singapore Airlines und Air China den Standort Los Angeles mit insgesamt über 2.000 wöchentlichen Flügen zu mehr als 80 Zielen weltweit. Das SCC fungiert dabei als übergeordnete Schnittstelle, die das reibungslose Ineinandergreifen der unterschiedlichen IT-Systeme und Bodenabfertigungsprozesse der beteiligten Airlines sicherstellt. Vergleichbare Einrichtungen in Frankfurt haben allein im Jahr 2025 über 20.000 Passagiere bei kritischen Zeitfenstern erfolgreich an ihr Ziel gebracht. Wirtschaftlich betrachtet zielt die Eröffnung des SCC am LAX auf eine signifikante Reduzierung von Umbuchungskosten und Entschädigungszahlungen ab. In der Luftfahrtbranche führen verpasste Anschlüsse zu erheblichen finanziellen Belastungen für die Fluggesellschaften, insbesondere durch Hotelgutscheine und Verpflegungsleistungen. Durch die proaktive Steuerung der Passagierströme am Boden kann die Allianz

weiterlesen »

Sommerflugplan am Flughafen Münster/Osnabrück mit neuen Zielen und modernisierter Infrastruktur

Am kommenden Sonntag tritt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) der neue Sommerflugplan 2026 in Kraft. Ein zentrales Merkmal der diesjährigen Saison ist die Stationierung eines Airbus A320 der Kölner Fluggesellschaft Leav Aviation direkt am Standort. Die Fluglinie fungiert als neuer Home Carrier und erweitert das Portfolio um direkte Verbindungen nach Fuerteventura und Rhodos, die jeweils bis zu zweimal wöchentlich bedient werden. Darüber hinaus bietet Leav Aviation Flüge nach Heraklion an und plant für den Herbst die Aufnahme der Strecke nach Mallorca. Die Einbindung dieser deutschen Airline stärkt die regionale Präsenz im Chartersegment und ergänzt die bestehenden Kapazitäten der etablierten Ferienflieger. Das Programm für die Sommermonate zeichnet sich durch eine hohe Frequenz zu den Kernmärkten im Mittelmeerraum aus. Die türkische Riviera rund um Antalya führt die Beliebtheitsskala mit bis zu sieben täglichen Abflügen an, gefolgt von Mallorca mit bis zu fünf täglichen Verbindungen. Auch die griechische Insel Kreta wird in der Hochsaison täglich angeflogen. Parallel dazu festigt der irische Billigflieger Ryanair seine Marktposition am FMO und bedient mittlerweile sechs Destinationen, darunter London-Stansted, Alicante und Zadar. Für Passagiere mit Zielen im Fernost- oder Interkontinentalbereich bleibt die viermal tägliche Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München die wichtigste Schnittstelle zum weltweiten Netzflugplan. Flankierend zum erweiterten Flugangebot hat die Flughafengesellschaft in die Optimierung der Bodenprozesse investiert. Zur Beschleunigung der Abfertigung stehen modernisierte Self-Check-In-Counter zur Verfügung, die derzeit von Fluggästen der Lufthansa-Gruppe sowie von SunExpress und Pegasus genutzt werden können. Im Terminalbereich wurden zudem die Wartezonen in den Non-Schengen-Gates umgebaut und mit automatisierten Verpflegungsstationen für Kalt- und Heißgetränke

weiterlesen »

Frankfurt: Terminal 2 geht nach Eröffnung des Neubaus in jahrelangen Ruhemodus

Am Frankfurter Flughafen steht eine der umfangreichsten operativen Umwälzungen der letzten Jahrzehnte bevor. Mit der für den 22. April 2026 geplanten Inbetriebnahme des neuen Terminals 3 leitet der Flughafenbetreiber Fraport eine Phase der massiven Infrastrukturbereinigung ein. Im Zentrum dieser Strategie steht der vollständige Umzug aller 57 Fluggesellschaften, die bisher im Terminal 2 beheimatet waren, in den modernen Neubau im Süden des Flughafengeländes. Sobald dieser Transfer abgeschlossen ist, wird das Terminal 2 im zweiten Halbjahr 2026 in einen sogenannten Dornröschenschlaf versetzt. Das bedeutet, dass das Gebäude vorerst komplett vom Netz genommen und eingemottet wird. Erst Mitte der 2030er Jahre rechnet das Management mit einer Reaktivierung des Standorts, nachdem eine umfassende Generalsanierung durchgeführt wurde. Diese Maßnahmen sind Teil eines langfristigen Kapazitätsplans, der darauf abzielt, die Effizienz am größten deutschen Luftverkehrskreuz durch digitale Prozesse und eine optimierte Flächennutzung zu steigern. Während das neue Terminal 3 mit einer Kapazität von rund 20 Millionen Passagieren pro Jahr an den Start geht, erhält der Hauptkunde Lufthansa im Terminal 1 zusätzliche Freiräume zur Expansion. Die Kosten für die anstehende Modernisierung des alten Terminal 2 werden auf rund 1,5 Milliarden Euro geschätzt, was die wirtschaftliche Dimension dieses Infrastrukturprojekts unterstreicht. Logistische Meisterleistung beim Umzug der Fluggesellschaften Der Wechsel vom Terminal 2 in das neue Terminal 3 wird nicht an einem einzigen Tag vollzogen, sondern erfolgt in einem strukturierten Verfahren über vier Wellen hinweg. Dieser gestaffelte Umzug soll sicherstellen, dass der laufende Flugbetrieb nicht beeinträchtigt wird und die komplexen IT-Systeme sowie die Gepäcklogistik reibungslos in die neue Umgebung integriert werden

weiterlesen »

Sommerflugplan 2026 am Flughafen München mit deutlichem Kapazitätsausbau

Mit dem Inkrafttreten des Sommerflugplans am 29. März 2026 baut der Flughafen München seine Rolle als internationales Luftverkehrsdrehkreuz signifikant aus. In der bis zum 24. Oktober dauernden Periode haben 90 Fluggesellschaften insgesamt über 206.000 Starts und Landungen angemeldet. Das Streckennetz umfasst dabei 220 Ziele in 70 Ländern. Ein markanter Trend dieses Sommers ist der Einsatz deutlich größeren Fluggeräts auf bestehenden Routen sowie die Verdichtung von Frequenzen auf der Langstrecke. So setzt die Lufthansa ab Juli auf der Verbindung nach Mumbai erstmals den Airbus A380 ein, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, während EVA Air durch den Wechsel auf die Boeing 777-300 ihre Kapazitäten nach Taipeh, insbesondere in den Premium-Klassen, nahezu verdoppelt. Besonderes Augenmerk liegt im Sommer 2026 auf der Anbindung an den Nahen Osten und Afrika. Etihad Airways erweitert ihr Angebot nach Abu Dhabi ab September auf drei tägliche Rotationen und setzt dabei unter anderem auf den modernen Airbus A321LR. Auch Royal Jordanian kehrt nach mehrjähriger Unterbrechung mit einer Ganzjahresverbindung nach Amman zurück. Ergänzt wird dieser Ausbau durch Frequenzerhöhungen von Gulf Air nach Bahrain und Royal Air Maroc nach Casablanca. Diese Entwicklungen unterstreichen die strategische Bedeutung Münchens für Transitverkehre in Richtung Asien und Afrika, wobei die Fluggesellschaften verstärkt auf eine Mischung aus bewährten Großraumflugzeugen und effizienten Langstrecken-Schmalrumpfflugzeugen setzen. Im europäischen Kurz- und Mittelstreckensegment präsentiert der Flughafen München eine Vielzahl neuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Discover Airlines fokussiert sich dabei auf touristische Nischen und nimmt neben Skiathos auch Harstad-Narvik in Nordnorwegen in das Programm auf. Mit Air Corsica gewinnt der Standort zudem neue

weiterlesen »

Sonderlackierung zum Jubiläum: Lufthansa würdigt Belegschaft auf Airbus A321neo

Die Deutsche Lufthansa AG feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen und markiert diesen Meilenstein mit einer besonderen Flugzeuglackierung. Ein Airbus A321neo mit der Registrierung D-AEIM und dem Taufnamen „Hamm“ wurde mit einem Design versehen, das unter dem Motto „Made by many. Remembered by all“ steht. Im Gegensatz zu klassischen Retrolackierungen konzentriert sich diese Gestaltung auf die persönlichen Geschichten und Erlebnisse der Angestellten. Zwölf ausgewählte Motive, die aus einem internen Ideenwettbewerb hervorgingen, zieren nun den Rumpf der Maschine. Laut Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, soll das Design die Historie des Unternehmens aus der Perspektive der Menschen erzählen, die im Flugbetrieb, in der Technik und in der Verwaltung tätig sind. Die Auswahl der Bildmotive erfolgte durch ein mehrstufiges Verfahren im Konzernintranet, bei dem die Belegschaft selbst über die Favoriten abstimmen konnte. Die Illustrationen decken ein breites Spektrum der Unternehmensgeschichte ab. So findet sich eine Darstellung des ersten deutsch-deutschen Linienflugs von Frankfurt nach Leipzig aus dem Jahr 1989 ebenso auf der Außenhaut wie private Anekdoten, darunter die Begegnung eines Paares beim Skifahren während eines Aufenthalts in Vancouver. Auch die technische Abteilung ist vertreten: Ein Motiv ineinandergreifender Hände symbolisiert die Kooperation zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen von Lufthansa Technik. Die Bilder sind in ein großflächiges Kranich-Logo integriert, das sich über den gesamten hinteren Teil des Flugzeugrumpfes erstreckt. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur verdeutlichen, dass der Airbus A321neo als eines der modernsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Lufthansa primär im europäischen Streckennetz eingesetzt wird. Die Maschine mit der Kennung D-AEIM gehört zur neuesten Generation der A320-Familie,

weiterlesen »

Lufthansa Group verlängert Flugstreichungen bis in den Herbst 2026

Der Luftverkehrskonzern Lufthansa hat aufgrund der zugespitzten Sicherheitslage im Nahen Osten eine umfassende Neubewertung seines Streckennetzes vorgenommen und tiefgreifende Konsequenzen für den Flugplan gezogen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird der Flugbetrieb zu zahlreichen strategisch wichtigen Destinationen in der Region für einen Zeitraum von mehreren Monaten ausgesetzt. Betroffen sind insgesamt acht Flughäfen, die zum Teil bis tief in den Herbst 2026 hinein nicht mehr angeflogen werden. Diese Entscheidung resultiert aus einer kontinuierlichen Analyse der Risiken im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt unter Beteiligung des Iran. Die Maßnahmen betreffen nahezu alle Tochtergesellschaften des Konzerns, darunter Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und die Frachtsparte Lufthansa Cargo. Die unterschiedlichen Fristen für einzelne Ziele und Fluggesellschaften verdeutlichen die Komplexität der logistischen Herausforderungen. Während einige Verbindungen wie nach Dubai oder Tel Aviv vorerst bis Ende Mai ruhen, bleibt der Luftraum über Teheran und anderen Knotenpunkten der Region für den Konzern bis Ende Oktober faktisch geschlossen. Dieser Schritt markiert eine der längsten Unterbrechungen im regulären Flugbetrieb der jüngeren Unternehmensgeschichte und unterstreicht die Priorisierung operativer Sicherheit vor kommerziellen Interessen in instabilen geopolitischen Lagen. Geografische Ausdehnung der Flugstreichungen und betroffene Drehkreuze Die Liste der Ziele, die von der Lufthansa Group vorerst von der Flugkarte gestrichen wurden, liest sich wie ein Querschnitt durch die wichtigsten Wirtschafts- und Verkehrszentren des Mittleren Ostens. Insbesondere die Verbindungen nach Saudi-Arabien, in den Irak und in den Iran stehen im Fokus der langfristigen Aussetzung. Die Flughäfen Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Riad, Erbil, Maskat und Teheran werden nach aktuellem Stand bis zum 24. Oktober 2026 nicht

weiterlesen »

Lufthansa bereitet sich auf erste große Reisewelle des Jahres zu Ostern vor

Mit dem Beginn der Osterferien in bevölkerungsreichen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz am 27. März 2026 stellt sich die Lufthansa auf ein massives Passagieraufkommen ein. Allein am ersten Ferienwochenende kalkuliert das Unternehmen an seinem Hauptdrehkreuz Frankfurt mit rund 152.000 Fluggästen bei etwa 960 geplanten Starts. Am Standort München werden im selben Zeitraum über 88.000 Reisende und mehr als 610 Abflüge erwartet. Um den operativen Ablauf an den Schaltern und Gates sicherzustellen, hat die Fluggesellschaft das Personalkontingent für die kommenden Wochen deutlich aufgestockt. Zusätzliche Marktbeobachtungen bestätigen den anhaltenden Trend zu südeuropäischen Destinationen. Besonders hoch im Kurs stehen Portugal, Spanien, Griechenland und Italien, während im Fernreisebereich asiatische Metropolen wie Bangkok und Singapur sowie Kapstadt in Südafrika eine überdurchschnittliche Buchungslage verzeichnen. Um die Wartezeiten an den Terminals zu verkürzen, forciert die Airline digitale Prozesse. Passagiere werden dazu angehalten, den Online-Check-in bereits 30 Stunden vor Abflug zu nutzen und Gepäckstücke nach Möglichkeit bereits am Vorabend an den Automaten in Frankfurt oder München aufzugeben. Zudem empfiehlt die Gesellschaft, größeres Handgepäck kostenfrei einzuchecken, um die Sicherheitskontrollen und das Boarding zu beschleunigen. Für Familien mit Kindern wurden spezifische Serviceangebote implementiert, um den Stresspegel während der Reisewelle zu minimieren. In München stehen separate Familien-Check-in-Schalter sowie zusätzliche Sicherheitskontrollen für Reisende mit Kleinkindern bereit. In Frankfurt wird das 100-jährige Gründungsjubiläum der Lufthansa mit Sonderaktionen am Gate A13 und speziellen Giveaways für Passagiere thematisiert. An Bord der Maschinen wird das Angebot durch kindgerechte Menüs und Spielzeug ergänzt, wobei zwischen dem 20. März und dem 12. April saisonale Aufmerksamkeiten wie

weiterlesen »