Lufthansa

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Neue Publikation beleuchtet ein Jahrhundert Lufthansa-Unternehmensgeschichte

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Marke Lufthansa veröffentlicht der Prestel-Verlag am 18. März 2026 eine umfassende historische Aufarbeitung unter dem Titel „Lufthansa – Die ersten 100 Jahre“. Das rund 400 Seiten starke Werk wurde von den renommierten Wirtschaftshistorikern Hartmut Berghoff, Manfred Grieger und Jörg Lesczenski verfasst. Die Autoren stützen sich dabei auf weitreichende Recherchen im Unternehmensarchiv sowie auf externe Quellen, um die Entwicklung von den Anfängen der zivilen Luftfahrt in den 1920er-Jahren bis hin zum heutigen Weltkonzern nachzuzeichnen. Neben technologischen Meilensteinen und wirtschaftlichen Expansionsphasen bietet das Buch eine visuelle Dokumentation durch zahlreiche Fotografien und historische Werbemotive. Ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Untersuchung ist die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der ersten Lufthansa während der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Die Historiker dokumentieren detailliert die Verflechtungen des Unternehmens mit dem NS-Regime, die Beteiligung an der Rüstungswirtschaft und den Einsatz von Zwangsarbeitern. Diese fundierte Aufarbeitung ist Teil einer langjährigen Strategie des Konzerns, die eigene Vergangenheit transparent zu machen. Nach der Liquidation der ursprünglichen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und der Neugründung im Jahr 1953 thematisiert der Band zudem den mühsamen Wiederaufbau der Flotte und die darauffolgende Etablierung im internationalen Jet-Zeitalter. Wirtschaftshistorisch betrachtet illustriert das Werk den Transformationsprozess von einer staatlich dominierten Linienfluggesellschaft zu einem privatisierten, global agierenden Aviation-Konzern. Dabei werden wesentliche technologische Innovationen wie die Einführung des Düsenantriebs und die Expansion des Streckennetzes in den Kontext der allgemeinen Luftfahrtgeschichte gesetzt. Die Publikation erscheint zunächst in deutscher Sprache, eine englische Übersetzung für den internationalen Markt befindet sich bereits in Vorbereitung. Das

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Lufthansa führt neues Borderlebnis-Programm Future Onboard Experience ein

Die Deutsche Lufthansa AG startet Ende März 2026 die schrittweise Einführung ihres neuen Serviceprogramms „Future Onboard Experience“, abgekürzt FOX. Dieses Konzept zielt auf eine umfassende Aufwertung des Reiseerlebnisses auf Langstreckenflügen ab und beginnt zunächst in der First Class, bevor es ab Mai auf die Business Class sowie weitere Reiseklassen ausgeweitet wird. Ein zentraler Bestandteil dieser Neuerung ist die Kooperation mit dem deutschen Kosmetikhersteller Babor. Die Lufthansa Group setzt damit verstärkt auf Markenpartnerschaften im Bereich Körperpflege, um die Servicequalität im Premiumsegment gegenüber der internationalen Konkurrenz, insbesondere aus dem Nahen Osten und Asien, zu sichern. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit erhalten Fluggäste der Business Class ab Mai neue Amenity Kits, die Produkte der Serie „Soul & Body“ enthalten, darunter speziellen Lippenbalsam und Handcremes. In der First Class geht das Angebot über standardisierte Sets hinaus: Reisende können aus einem Menü individuell auf ihre Hautbedürfnisse abgestimmte Produkte wie Collagen-Peptide-Cremes, Augenpads oder Seren wählen, die direkt an den Platz serviert werden. Branchenanalysen zeigen, dass solche personalisierten Serviceelemente zunehmend als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um zahlungskräftige Passagiere dienen. Die Produkte werden am Hauptsitz der Babor Beauty Group in Aachen entwickelt, was den Fokus auf deutsche Wertarbeit unterstreicht. Die Einführung von FOX ist Teil einer größeren Investitionsoffensive des Kranich-Konzerns. Parallel zur neuen Ausstattung der Kabinen mit dem Produkt „Allegris“ investiert die Airline massiv in die Soft-Produkte an Bord. Michelle Mynhardt, Verantwortliche für Markenmarketing bei Lufthansa, betont, dass hochwertige Hautpflege einen wesentlichen Unterschied im Wohlbefinden während langer Flugzeiten ausmacht. Die Babor Beauty Group, ein in dritter Generation geführtes Familienunternehmen, nutzt

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Swiss: Personalengpässe und technische Ausfälle erzwingen Anpassungen im Sommerflugplan 2026

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines sieht sich auch im laufenden Kalenderjahr 2026 mit operativen Schwierigkeiten konfrontiert, die zu einer Reduktion des geplanten Flugangebots führen. Wie das Unternehmen am Mittwoch bestätigte, müssen im kommenden Sommerflugplan insgesamt 326 Flüge gestrichen werden. Diese Maßnahme ist primär auf einen anhaltenden Mangel an qualifiziertem Cockpitpersonal sowie auf technische Probleme bei einem Teil der Flotte zurückzuführen. Betroffen sind insbesondere personalintensive Langstreckenverbindungen im Interkontinentalnetz, wobei Frequenzen nach Chicago und Shanghai gezielt reduziert werden. Obwohl die Anzahl der Streichungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist – 2025 mussten noch rund 1.400 Flüge aus dem Programm genommen werden – unterstreicht die aktuelle Situation die strukturellen Hürden bei der Ausbildung und Einsatzplanung von Piloten. Während im Cockpit händeringend Personal gesucht wird, verzeichnet die Fluggesellschaft in der Kabine einen rechnerischen Überbestand von bis zu 300 Mitarbeitern, dem nun mit freiwilligen Abfindungsprogrammen begegnet werden soll. Die Konzernleitung bezeichnet die Flugstreichungen als letztes Mittel, um die Stabilität des restlichen Flugplans zu gewährleisten und unvorhersehbare Ausfälle während der Hauptreisezeit zu minimieren. Strukturelle Defizite in der Personalplanung des Cockpits Der Kern der aktuellen Problematik liegt in einer Diskrepanz zwischen der steigenden Nachfrage nach Flugreisen und der Verfügbarkeit von lizenzierten Piloten für die verschiedenen Flugzeugtypen. Swiss fehlen derzeit Kapitäne und Co-Piloten für die Kurz- und Mittelstreckenflotte der Airbus A320- und A321-Familie sowie für die Langstreckenmodelle A330 und A340. Verschärft wird die Situation durch notwendige Umschulungsprozesse. Da die Fluggesellschaft sukzessive den modernen Airbus A350 in ihre Flotte integriert, müssen erfahrene Piloten von ihren angestammten Mustern

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Massive Flugstreichungen bei SAS infolge des Iran-Kriegs und fehlender Absicherungsstrategien

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS steht vor einer schweren wirtschaftlichen Zerreißprobe, da die massiven Verwerfungen auf dem globalen Energiemarkt infolge des militärischen Konflikts im Iran das Unternehmen mit voller Härte treffen. Während sich die Kerosinpreise innerhalb von nur zehn Tagen verdoppelten, sieht sich die Airline gezwungen, kurzfristig rund 1.000 Flüge allein für den Monat April aus dem Programm zu nehmen. Diese drastische Maßnahme ist die direkte Reaktion auf eine strategische Entscheidung der vergangenen Jahre: Im Gegensatz zu vielen europäischen Wettbewerbern hatte SAS weitgehend auf sogenannte Fuel-Hedging-Kontrakte verzichtet – Finanzinstrumente, die Fluggesellschaften gegen sprunghafte Preisanstiege beim Treibstoff absichern. Da diese Sicherungsmechanismen fehlen, schlagen die explodierenden Rohölkosten nun ungefiltert auf die Bilanz des Unternehmens durch. Während Konkurrenten wie die Lufthansa durch eine defensive Absicherungsstrategie kurzfristig einen Wettbewerbsvorteil genießen, kämpft SAS-Chef Anko van der Werff mit den unmittelbaren Folgen des Preisschocks. Die Flugstreichungen dienen dazu, drohende Verluste einzudämmen, die durch den Betrieb unrentabel gewordener Verbindungen entstehen würden. Gleichzeitig verdeutlicht die Krise die tiefe Volatilität der Luftfahrtbranche in Zeiten geopolitischer Instabilität und wirft Fragen nach der langfristigen Risikobewertung innerhalb des Sektors auf. Die Anatomie einer Treibstoffkrise im Schatten des Iran-Konflikts Der Ausbruch des Krieges im Iran hat die globalen Energiemärkte in einen Zustand extremer Anspannung versetzt. Da die Region eine Schlüsselrolle für die Förderung und den Transport von Rohöl spielt, reagierten die Börsen mit panikartigen Preisaufschlägen. Für die Luftfahrtindustrie ist Kerosin traditionell einer der größten Kostenblöcke, der oft bis zu einem Drittel der gesamten operativen Ausgaben ausmacht. Wenn sich dieser Posten innerhalb weniger Tage verdoppelt,

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Geopolitische Instabilität im Persischen Golf: Luftverkehr nach Dubai und Abu Dhabi massiv eingeschränkt

Die Eskalation der militärischen Spannungen im Nahen Osten hat tiefgreifende Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr und zwingt namhafte europäische Fluggesellschaften zu drastischen Maßnahmen. Die Lufthansa Group hat infolge der unsicheren Sicherheitslage und operativer Einschränkungen an den Golfdrehkreuzen weitreichende Flugstreichungen bekannt gegeben. Während die Kernmarke Lufthansa ihre Verbindungen nach Dubai und Abu Dhabi vorerst bis Ende März aussetzt, geht die Tochtergesellschaft Eurowings einen Schritt weiter und streicht sämtliche Flüge in die Region bis weit in den Sommer hinein. Hintergrund sind wiederholte Drohnenattacken auf die Infrastruktur der Vereinigten Arabischen Emirate, die die dortigen Luftfahrtbehörden zu einer strikten Reglementierung des Flugverkehrs veranlasst haben. Da ausländische Airlines derzeit kaum Landegenehmigungen erhalten und die verbliebenen Korridore primär von lokalen Anbietern wie Emirates genutzt werden, ist ein verlässlicher Linienbetrieb für europäische Unternehmen unmöglich geworden. Hinzu kommt ein massiver Einbruch der Nachfrage: Berichte über fast leere Flugzeuge verdeutlichen, dass sowohl Touristen als auch Geschäftsreisende die Krisenregion derzeit meiden. Die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Fluggesellschaften sind erheblich, da wichtige Langstreckenverbindungen und Umsteigepunkte wegzubrechen drohen. Sicherheitslage und operative Beschränkungen in den Emiraten Die Situation an den Flughäfen Dubai International (DXB) und Dubai World Central (DWC) hat sich in den vergangenen Tagen dramatisch zugespitzt. Nach neuen Drohnenangriffen, die unter anderem Treibstoffdepots und periphere Anlagen ins Visier nahmen, haben die Luftfahrtbehörden der Emirate reagiert und den Flugraum für ausländische Gesellschaften weitgehend gesperrt. Um den Betrieb für die nationalen Carrier Emirates und Flydubai zumindest rudimentär aufrechtzuerhalten, wurden schmale An- und Abflugkorridore eingerichtet. Diese Korridore werden nach vorliegenden Informationen im Nahbereich der

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Konfrontation im Cockpit: Eurowings-Piloten machen den Weg für Arbeitsniederlegungen frei

Die ohnehin angespannte Situation im deutschen Luftverkehr erfährt eine weitere Zuspitzung. Nachdem bereits die Kernmarke Lufthansa und die Regionaltochter Cityline von massiven Arbeitsniederlegungen betroffen waren, rückt nun der Ferienflieger Eurowings in das Zentrum des Tarifkonflikts. In einer richtungsweisenden Urabstimmung der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich die Pilotinnen und Piloten mit überwältigender Mehrheit für einen Streik ausgesprochen. Ganze 94 Prozent der Teilnehmer stimmten für einen Arbeitskampf, wobei die Beteiligungsquote bei beachtlichen 82 Prozent der wahlberechtigten Mitglieder lag. Damit verfügt die Gewerkschaft über ein massives Mandat, um ihre Forderungen in Bezug auf die betriebliche Altersversorgung durchzusetzen. Obwohl noch kein konkreter Zeitpunkt für den Beginn der Maßnahmen feststeht, sorgt die Ankündigung bereits für Unruhe unter Reisenden und innerhalb der Branche. Die Fronten zwischen der Unternehmensleitung in Köln und der Arbeitnehmervertretung scheinen verhärtet, auch wenn beide Seiten offiziell ihre Bereitschaft zu weiteren Gesprächen bekunden. Der Konflikt verdeutlicht die strukturellen Spannungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns, der nach der Bewältigung der Pandemiefolgen nun mit einer Welle von Forderungen konfrontiert wird. Ursachen und Hintergründe des Tarifstreits Im Kern der Auseinandersetzung bei Eurowings steht, wie zuvor bei der Muttergesellschaft, das komplexe System der betrieblichen Altersvorsorge. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit fordert eine signifikante Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge, um die Absicherung der Cockpit-Besatzungen nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst zu verbessern. Die Verhandlungen über dieses Thema waren Anfang des Monats offiziell für gescheitert erklärt worden. Nach Darstellung der Gewerkschaft habe die Arbeitgeberseite jede tatsächliche Volumenerhöhung der Beiträge kategorisch abgelehnt. Stattdessen sei lediglich eine Umverteilung innerhalb des bestehenden Systems angeboten worden, was

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Lufthansa erhält Zertifizierung für Allegris-Kabine in der Boeing 787-9

Die Deutsche Lufthansa hat einen entscheidenden Meilenstein bei der Einführung ihres neuen Kabinenkonzepts „Allegris“ erreicht. Seit dem 15. März 2026 verfügt die Fluggesellschaft über die behördliche Zertifizierung für 25 Business-Class-Sitze an Bord der Boeing 787-9. Den Auftakt machte die Maschine mit der Kennung D-ABPM auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto. Die weiteren acht Flugzeuge dieses Typs, die bereits mit der neuen Ausstattung versehen sind, werden laut Unternehmensangaben bis spätestens Mitte der Woche in den regulären Flugbetrieb integriert. Damit reagiert der Konzern auf die hohe Nachfrage nach dem modernisierten Bordprodukt, das nach umfangreichen Testphasen nun für den regulären Verkauf freigegeben wurde. Mit dem bevorstehenden Wechsel auf den Sommerflugplan am 29. März 2026 weitet Lufthansa den Einsatz des Dreamliners mit Allegris-Konfiguration massiv aus. Zu den Zielorten ab Frankfurt gehören dann Metropolen wie Shanghai, Kapstadt und Hongkong sowie bestehende Verbindungen nach Bogota und Austin. Im weiteren Verlauf des Jahres sollen ab Juni auch die US-Drehkreuze New York JFK und Los Angeles sowie ab Juli die indische Hauptstadt Delhi bedient werden. Bis Ende 2027 plant die Fluggesellschaft, insgesamt 29 Maschinen des Typs Boeing 787-9 in Dienst zu stellen, um die Langstreckenflotte technologisch zu modernisieren und die Produktkonsistenz auf globalen Routen zu erhöhen. Reisende haben ab sofort die Möglichkeit, bei der Buchung gezielt zwischen verschiedenen Sitzkategorien innerhalb der Business Class zu wählen. Während der „Classic Seat“ ohne zusätzliche Gebühren reserviert werden kann, führt Lufthansa für Sitze mit besonderem Komfortmerkmalen ein Aufpreismodell ein. Dazu zählen unter anderem Suiten mit höherer Privatsphäre, Plätze mit erweitertem Stauraum

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Lufthansa unterbreitet Gewerkschaft Angebot zur Umstrukturierung der Pilotenversorgung

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit (VC) hat die Konzernführung einen neuen Vorstoß zur Reform der Alters- und Übergangsversorgung unternommen. Das Unternehmen schlägt vor, das bisherige System der Übergangsversorgung (ÜV) – welche die Zeit zwischen dem Ende der aktiven Flugtätigkeit und dem Eintritt in die gesetzliche Rente überbrückt – vollständig in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) zu integrieren. Laut Lufthansa-Management orientiere man sich damit an internationalen Wettbewerbern wie KLM oder British Airways, die bereits über solche integrierten Versorgungssysteme verfügen. Die Airline signalisiert Verhandlungsbereitschaft, dieses von der Gewerkschaft in der Vergangenheit oft als Vorbild genannte Modell nun auch für das Cockpitpersonal von Lufthansa Classic und Lufthansa Cargo umzusetzen. Ein zentrales Argument der Lufthansa für diesen Systemwechsel ist die Flexibilisierung der individuellen Lebensplanung. Das derzeitige Modell der Übergangsversorgung bringt den Nachteil mit sich, dass Ansprüche verfallen können, wenn Piloten aufgrund ihrer Karriereplanung bis zur gesetzlichen Altersgrenze im Dienst bleiben. Durch eine Überführung der Mittel in die betriebliche Altersvorsorge könnten die Rentenansprüche rechnerisch um bis zu 50 Prozent aufgewertet werden. Das Unternehmen betont dabei, dass diese Umstellung kostenneutral für den Konzern erfolgen soll, während sie für die Beschäftigten eine substanzielle Verbesserung der späteren Altersbezüge darstellt. Ähnliche Modelle wurden in der Vergangenheit bereits erfolgreich für das Kabinenpersonal implementiert, was nun als Blaupause für die Piloten dienen soll. Um die Akzeptanz innerhalb der Belegschaft zu sichern, sieht das Angebot der Lufthansa umfassende Vertrauensschutzregelungen vor. Piloten, die kurz vor dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst stehen, sollen weiterhin auf die bestehenden Zusagen der

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Kitzbühel bereitet sich auf die 65. World Airline Ski Championships vor

Die Gamsstadt Kitzbühel wird in der kommenden Woche zum Zentrum der internationalen Luftfahrt-Skigemeinschaft. Vom 22. bis 27. März 2026 finden in dem Tiroler Wintersportort die 65. World Airline Ski Championships (WASC) statt. Das Organisationskomitee, bestehend aus Eurotours, Kitzbühel Tourismus und der Eventagentur Element3, hat den Zuschlag für die Austragung dieses prestigeträchtigen Ereignisses erhalten. Nach den Titelkämpfen des Vorjahres in Japan kehrt die Veranstaltung damit nach 2018 erneut nach Österreich zurück, bevor die Rennserie im nächsten Jahr nach Kanada weiterzieht. Die Vorbereitungen für das Großereignis, das von der International Airlines Ski Federation (IASF) veranstaltet wird, befinden sich laut Eurotours-Geschäftsführer Maik Gruba bereits in der finalen Phase. Erwartet werden bis zu 800 Teilnehmer von insgesamt 43 Fluggesellschaften aus 27 Nationen. Das Starterfeld setzt sich aus Piloten, Flugbegleitern und Bodenpersonal zusammen, wobei ein Großteil der Sportler – etwa 60 Prozent – aus den USA anreist. Zu den namhaften vertretenen Airlines gehören unter anderem Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Delta, KLM und Qantas. Die Vielfalt des Teilnehmerfeldes spiegelt sich auch im Alter wider, das von 20 bis zu 85 Jahren reicht. Die Athleten treten in insgesamt acht verschiedenen Wettbewerben an, die über fünf Tage verteilt sind. Das sportliche Programm umfasst klassische Alpin-Disziplinen wie Slalom und Riesenslalom, Snowboard-Bewerbe sowie nordische Disziplinen, darunter Sprints und Distanzrennen. Der feierliche Auftakt der Weltmeisterschaften erfolgt am Sonntag, den 22. März 2026, mit einer öffentlichen Parade durch die Kitzbüheler Innenstadt, gefolgt von der offiziellen Eröffnungsfeier im Stadtpark. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass sowohl die Eröffnung als auch die sportlichen Wettkämpfe

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Herausforderungen für die deutsche Justiz durch die massive Zunahme von Fluggastentschädigungsverfahren

Die deutschen Gerichte an Standorten mit bedeutenden Verkehrsflughäfen sehen sich mit einer beispiellosen Flut an Zivilklagen konfrontiert, die primär auf Entschädigungsansprüche wegen Flugverspätungen und Annullierungen zurückzuführen sind. Nach aktuellen Daten des Deutschen Richterbundes wurden im vergangenen Jahr an den 19 relevanten Gerichtsstandorten mehr als 121.000 neue Verfahren eingeleitet, was eine Steigerung von 44 Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre darstellt. Diese Entwicklung führt dazu, dass Fluggastentschädigungsfälle an vielen Gerichten inzwischen etwa 60 Prozent des gesamten Aufkommens an Zivilfällen ausmachen. Besonders drastisch zeigt sich die Situation am Amtsgericht Königs Wusterhausen, das für den Hauptstadtflughafen BER zuständig ist und wo fast das gesamte Arbeitspensum der Zivilabteilungen durch Fluggastrechteverfahren beansprucht wird. Während technische Innovationen und außergerichtliche Strategien der Fluggesellschaften punktuell für Entlastung sorgen, fordert die Justiz dringend moderne softwaregestützte Lösungen zur Bewältigung dieser Massenverfahren. Strukturelle Überlastung an Flughafenstandorten Die geografische Konzentration des Luftverkehrs spiegelt sich unmittelbar in der Arbeitsbelastung der regionalen Justiz wider. Fluggäste haben rechtlich die Wahl, ihre Ansprüche entweder am juristischen Sitz der Fluggesellschaft oder am Ort des Abflugs beziehungsweise der geplanten Landung geltend zu machen. Diese Regelung führt zu einer massiven punktuellen Belastung weniger Amtsgerichte. Das Amtsgericht Königs Wusterhausen verzeichnete im Jahr 2025 über 19.000 neue Klagen, was einem Zuwachs von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mit einem Anteil von 93 Prozent an allen Zivilfällen ist der ordentliche Gerichtsbetrieb dort nahezu vollständig auf die Bearbeitung von Luftverkehrsstreitigkeiten ausgerichtet. Ein Sprecher des Gerichts betonte, dass diese Zahlen die Institution dauerhaft vor erhebliche personelle und organisatorische Herausforderungen stellen. Ähnliche Tendenzen lassen

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