Lufthansa

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Krieg im Mittleren Osten und Ölpreisrallye versetzen die globale Luftfahrtindustrie in den Krisenmodus

Die internationale Luftfahrtbranche sieht sich mit der schwersten Erschütterung seit der Pandemie konfrontiert, da der militärische Konflikt im Iran weitreichende ökonomische Verwerfungen auslöst. Am 9. März 2026 übersprang der Ölpreis erstmals seit vier Jahren die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, was die Kalkulationsgrundlagen für Kerosin und damit auch die Ticketpreise für Passagiere weltweit in eine tiefe Ungewissheit stürzt. Die Reaktion der Finanzmärkte fiel drastisch aus: Führende Luftfahrtkonzerne wie Delta Air Lines, United Airlines und American Airlines verzeichneten Kursverluste von rund drei Prozent, während europäische Schwergewichte wie die Lufthansa Group und die IAG ähnliche Einbußen hinnehmen mussten. Die faktische Schließung der Straße von Hormuz, einer der weltweit wichtigsten Schlagadern für den Öltransport, sowie gezielte Angriffe auf die Infrastruktur in Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben das globale Angebot massiv verknappt. Experten warnen bereits vor einer drohenden Stilllegung tausender Flugzeuge, sollte die militärische Eskalation anhalten und die Treibstoffkosten dauerhaft auf diesem hohen Niveau verharren. Die Eskalation und ihre unmittelbaren Folgen für den Energiemarkt Der Ursprung der aktuellen Turbulenzen liegt in den massiven Kampfhandlungen, die Ende Februar 2026 begannen. Ein entscheidender Wendepunkt markierte der 7. März 2026, als israelische Streitkräfte insgesamt 30 iranische Öldepots angriffen. Berichten zufolge gingen diese Schläge in ihrem Ausmaß über das hinaus, was die US-Regierung unter Präsident Donald Trump erwartet hatte. Die Zerstörung dieser Kapazitäten hat nicht nur die iranische Exportfähigkeit gelähmt, sondern auch die gesamte Region in einen Zustand höchster militärischer Alarmbereitschaft versetzt. In der Folge wurden wichtige Ölproduzenten wie der Irak und die Vereinigten

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Lufthansa bricht Linienflug nach Riad aufgrund verschärfter Sicherheitslage ab

Die Deutsche Lufthansa AG hat einen regulären Linienflug in die saudi-arabische Hauptstadt Riad kurzfristig abgebrochen. Wie Konzernchef Carsten Spohr in Frankfurt am Main mitteilte, traf der verantwortliche Kapitän die Entscheidung zur Umkehr in enger Abstimmung mit der Einsatzzentrale des Unternehmens. Das Flugzeug, das sich bereits im Anflug auf die Region befand, wurde daraufhin nach Kairo umgeleitet. Eine Fortsetzung des Fluges nach Saudi-Arabien wurde für die betroffene Maschine ausgeschlossen, um die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung nicht zu gefährden. Hintergrund für diese drastische Maßnahme ist die instabile Sicherheitslage im Nahen und Mittleren Osten, die derzeit zu erheblichen Beeinträchtigungen im internationalen Luftverkehr führt. Spohr betonte, dass der Schutz von Menschenleben für den Konzern oberste Priorität habe und wirtschaftliche Erwägungen in solchen Momenten zurückstehen müssten. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Sperrung wichtiger Luftraumkorridore und die Gefahr durch Raketenbeschuss in der Region die Routenplanung für europäische Fluggesellschaften massiv erschweren. Der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa geht davon aus, dass derartige Flugstreichungen und kurzfristige Kursänderungen in den kommenden Wochen zum betrieblichen Alltag gehören werden. Die Airline hat bereits ihre Krisenstäbe verstärkt und beobachtet die Lage im Minutentakt. Da viele Rückholflüge aus der Region – etwa aus dem Oman oder den Malediven – derzeit über alternative Routen geführt werden, führt jede zusätzliche Sperrung zu einem logistischen Dominoeffekt im gesamten Streckennetz. Betroffene Fluggäste in Riad und Kairo werden laut Unternehmen über Partnergesellschaften oder spätere Sonderverbindungen umgebucht. Die aktuelle Entwicklung betrifft nicht nur die Kernmarke Lufthansa, sondern auch Tochtergesellschaften wie Austrian Airlines und Swiss, die ihre Flugpläne ebenfalls

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Lufthansa prüft Rückforderung von US-Zöllen

Die Deutsche Lufthansa AG bereitet rechtliche Schritte vor, um in der Vergangenheit gezahlte US-Zölle zurückzufordern. Finanzvorstand Till Streichert bestätigte am Rande einer Finanzkonferenz, dass das Unternehmen jede Gelegenheit nutzen werde, um die entsprechenden Beträge vom US-Finanzministerium zurückzuerlangen. Hintergrund dieser Entwicklung ist ein wegweisendes Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA vom 20. Februar 2026. Das Gericht erklärte die unter der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump verhängten Sonderzölle auf europäische Waren für rechtswidrig. Die Richter begründeten ihre Entscheidung mit einer Überschreitung der exekutiven Befugnisse des Präsidenten bei der Anwendung von Sektion 232 des Handelsausweitungsgesetzes, die nationale Sicherheitsinteressen als Begründung für Handelsbarrieren vorsieht. Seit der Urteilsverkündung hat eine Klagewelle eingesetzt, an der sich Schätzungen zufolge bereits über 500 internationale Unternehmen beteiligen. Für die Lufthansa Group geht es dabei insbesondere um Zölle, die auf importierte Flugzeugbauteile sowie technische Komponenten für die Wartungssparte Lufthansa Technik erhoben wurden. Diese Sonderabgaben hatten über Jahre die Betriebskosten im Transatlantikverkehr und bei der Instandhaltung von Triebwerken in US-Standorten belastet. Experten gehen davon aus, dass die Erstattungsansprüche der betroffenen Industriezweige insgesamt einen zweistelligen Milliardenbetrag erreichen könnten, wobei die Lufthansa einen signifikanten Anteil für sich beansprucht, um die Bilanz des laufenden Geschäftsjahres zu entlasten. Die juristische Auseinandersetzung konzentriert sich nun auf die Verjährungsfristen und die genaue Definition der erstattungsfähigen Warenkategorien. Während das US-Handelsministerium versucht, die Rückzahlungen durch administrative Hürden zu begrenzen, verweisen die Anwälte der betroffenen Unternehmen auf die völkerrechtliche Unzulässigkeit der damaligen Maßnahmen. Die Lufthansa betont in diesem Zusammenhang, dass eine Rückerstattung nicht nur eine finanzielle Korrektur darstelle, sondern

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Lufthansa integriert ITA Airways in globales Netzwerk der Star Alliance

Die Integration der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways in den Lufthansa-Konzern schreitet zügig voran. Wie Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr am Freitag in Frankfurt am Main bekannt gab, wird der Beitritt des italienischen Carriers zum globalen Luftfahrtbündnis Star Alliance voraussichtlich noch im Laufe des März 2026 vollzogen. Damit verlässt ITA Airways das Konkurrenzbündnis SkyTeam, dem die Vorgängergesellschaft Alitalia angehörte. Die Einbindung in die Star Alliance ermöglicht es Passagieren der italienischen Airline, von aufeinander abgestimmten Flugplänen und einem weltweiten Netzwerk von Partnergesellschaften zu profitieren, was insbesondere die Drehkreuze Rom-Fiumicino und Mailand-Linate für Transitpassagiere attraktiver macht. Parallel zum Allianzbeitritt erfolgt eine enge operative Verzahnung mit den Systemen der Lufthansa. Die italienische Fluggesellschaft wird an das Vielfliegerprogramm Miles & More angebunden, was die gegenseitige Anerkennung von Statusvorteilen und das Sammeln sowie Einlösen von Prämienmeilen auf allen Strecken der Konzerngruppe ermöglicht. Diese Maßnahme gilt in der Branche als entscheidender Schritt, um Geschäftskunden langfristig an die neue Konzernstruktur zu binden. Branchenanalysten werten die schnelle IT-seitige Integration als Beleg für die hohe Priorität, die Lufthansa der Stabilisierung des italienischen Marktes beimisst, der nach den USA und Deutschland der drittwichtigste Absatzmarkt für den Konzern ist. Hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse steht im Frühsommer 2026 eine wegweisende Entscheidung an. Der Lufthansa-Konzern, der aktuell 49 Prozent der Anteile an ITA Airways hält, beabsichtigt, seine Beteiligung im Juni auf 90 Prozent aufzustocken. Carsten Spohr äußerte sich positiv über die bisherige Entwicklung der Zusammenarbeit und betonte die gute operative Performance der Airline. Die vollständige Übernahme ist an die Erfüllung bestimmter wirtschaftlicher Kennzahlen gekoppelt, die nach aktuellen

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Lufthansa-Konzern passt Flugplan nach militärischen Eskalationen im Nahen Osten an

Der Lufthansa-Konzern nimmt am Samstag, den 7. März 2026, die Flugverbindungen nach Larnaca auf Zypern wieder auf. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Stabilisierung der Sicherheitslage für den EU-Inselstaat, nachdem zuvor ein britischer Militärstützpunkt auf der Insel Ziel eines Drohnenangriffs geworden war. Trotz dieser Teilöffnung bleibt der Konzern, zu dem auch Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines gehören, bei seinen Zielen in der unmittelbaren Konfliktregion äußerst zurückhaltend. Die Wiederaufnahme der Flüge nach Zypern erfolgt unter strenger Beobachtung der Korridore im östlichen Mittelmeer, während weite Teile des benachbarten Luftraums aufgrund der kriegerischen Handlungen zwischen dem Iran, Israel und den USA gesperrt bleiben. Die Aussetzung der Flugverbindungen in die Golfstaaten und den Nahen Osten wurde teilweise erheblich verlängert. Während die Ziele Dubai, Abu Dhabi und Dammam vorerst bis zum 10. März gestrichen bleiben, ist für die jordanische Hauptstadt Amman sowie Erbil im Nordirak eine Pause bis mindestens zum 15. März vorgesehen. Besonders kritische Destinationen sind von noch längerfristigen Annullierungen betroffen: Tel Aviv wird bis zum 22. März nicht angeflogen, Beirut bleibt bis zum 28. März aus dem Flugplan gestrichen. Die radikalste Maßnahme betrifft die iranische Hauptstadt Teheran, die aufgrund der direkten militärischen Konfrontationen und der unvorhersehbaren Raketenaktivitäten bis mindestens zum 30. April 2026 nicht mehr bedient wird. Zusätzliche Berichte aus Luftfahrtkreisen verdeutlichen die logistischen Konsequenzen dieser Entscheidung. Die Lufthansa-Gruppe muss für zahlreiche Langstreckenflüge nach Südostasien massive Umwege in Kauf nehmen, da der iranische und irakische Luftraum als unsicher eingestuft wird. Dies führt zu deutlich verlängerten Flugzeiten und einem erhöhten Treibstoffbedarf, was den

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Stabilitätskurs im deutschen Leitindex und umfassende Neusortierung der Nebenwerte zum Frühjahr 2026

Der deutsche Aktienmarkt erlebt zum Ende des ersten Quartals 2026 eine Phase der Konsolidierung in der ersten Börsenreihe, während in den Segmenten der mittelgroßen und kleineren Werte eine umfassende Dynamik einsetzt. Wie der Indexanbieter Stoxx, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Börse, nach der turnusgemäßen Überprüfung am Mittwochabend bekannt gab, bleibt die Zusammensetzung des Dax 40 unverändert. Damit wurde die von Marktteilnehmern und Analysten gleichermaßen diskutierte Rückkehr der Deutschen Lufthansa in das deutsche Börsenoberhaus vorerst vertagt. Während sich die Spitzenwerte stabil präsentieren, kündigt sich für den 23. März ein reger Austausch im Mdax und Sdax an, der durch Auf- und Abstiege namhafter Unternehmen wie Deutz, Jenoptik und Carl Zeiss Meditec geprägt ist. Diese vierteljährlichen Anpassungen sind für institutionelle Investoren und Fondshäuser von erheblicher Bedeutung, da sie eine unmittelbare Umschichtung von Kapitalmengen in Milliardenhöhe zur Folge haben. Die Entscheidungen basieren auf harten Kriterien wie der Marktkapitalisierung des Streubesitzes und den Handelsumsätzen der letzten Monate, wobei insbesondere der industrielle Sektor und die Technologiebranche für Bewegung in den Indizes sorgen. Die vertagte Rückkehr des Kranich-Konzerns Die Deutsche Lufthansa muss sich weiterhin gedulden, bevor sie wieder im illustren Kreis der 40 wertvollsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands mitmischen darf. Mehr als drei Jahrzehnte lang war die Fluggesellschaft ein fester Bestandteil des Dax, bis die massiven wirtschaftlichen Verwerfungen während der globalen Pandemie im Jahr 2020 den Abstieg in den Mdax erzwangen. In den vergangenen Monaten hatten positive Geschäftszahlen und eine Erholung des internationalen Reiseverkehrs die Erwartungen geschürt, dass die Marktkapitalisierung des Konzerns nun wieder für einen Aufstieg ausreichen würde.

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Lufthansa Group bilanziert erfolgreiches Geschäftsjahr 2025

Die Deutsche Lufthansa AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit dem höchsten Umsatz ihrer hundertjährigen Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Wie der Konzern im Rahmen der aktuellen Bilanzvorlage mitteilte, stiegen die Erlöse um fünf Prozent auf rund 39,6 Milliarden Euro. Trotz massiver geopolitischer Spannungen, insbesondere im Mittleren Osten, gelang es der Gruppe, den operativen Gewinn (Adjusted EBIT) signifikant auf zwei Milliarden Euro zu steigern. Damit blickt das Unternehmen auf ein Jahr der wirtschaftlichen Konsolidierung zurück, in dem vor allem die Frachtsparte und technische Dienstleistungen als tragende Säulen fungierten, während die Kernmarke Lufthansa Airlines erste Erfolge ihres umfassenden Sanierungsprogramms verzeichnete. Angesichts der positiven Cashflow-Entwicklung und einer robusten Bilanz schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 0,33 Euro pro Aktie vor. Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert das Management ein weiteres Wachstum, weist jedoch auf die erheblichen Unsicherheiten durch die instabile Lage in der Golfregion hin, die sowohl die Treibstoffpreise als auch die globalen Verkehrsströme beeinflusst. Wirtschaftliche Kennzahlen und operative Meilensteine Das Erreichen der Zwei-Milliarden-Euro-Marke beim operativen Gewinn markiert für die Lufthansa Group eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als das Adjusted EBIT bei 1,6 Milliarden Euro lag. Die operative Marge kletterte entsprechend von 4,4 auf 4,9 Prozent. Ein wesentlicher Treiber für dieses Ergebnis war die anhaltend hohe Nachfrage im Passagiersegment. Insgesamt begrüßten die Airlines der Gruppe – zu denen neben der Kernmarke auch Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und zunehmend ITA Airways gehören – 135 Millionen Fluggäste. Der Sitzladefaktor erreichte mit 83,2 Prozent einen historischen Höchststand. Besonders profitabel erwies sich

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Lufthansa forciert Präsenz in Malaysia und präsentiert Sonderlackierung der Boeing 747-8

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa bereitet sich auf eine signifikante Erweiterung ihres asiatischen Streckennetzes vor und setzt dabei ein deutliches Zeichen für ihr Engagement in Südostasien. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird ab dem 25. Oktober 2026 erstmals eine Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur aufgenommen. Diese Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung Malaysias als wirtschaftliches und touristisches Kraftzentrum der Region, das im vergangenen Jahr mit über 42 Millionen Besuchern einen neuen Rekord aufstellte. Gleichzeitig zelebriert der Konzern seine hundertjährige Geschichte mit einer spektakulären Neulackierung seiner Langstreckenflotte. Als besonderes Highlight wird die Boeing 747-8, bekannt als Königin der Lüfte, im XXL-Jubiläumsdesign in Frankfurt erwartet. Mit dem Einsatz modernster Flugzeugtypen wie der Boeing 787-9 auf der neuen Route nach Malaysia und der fortlaufenden Flottenmodernisierung positioniert sich Lufthansa als führender Anbieter im Premiumsegment zwischen Europa und Asien oder will es zumindest versuchen. Neue Direktverbindung nach Kuala Lumpur stärkt asiatisches Netzwerk Die neue Verbindung zwischen Frankfurt und Kuala Lumpur wird ganzjährig fünfmal wöchentlich bedient. Die Flugtage sind montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags, was eine hohe Flexibilität für Geschäfts- und Urlaubsreisende gewährleistet. Mit der Flugnummer LH 704 verlässt die Maschine den Frankfurter Flughafen am späten Abend um 21:30 Uhr, um am darauffolgenden Nachmittag um 16:40 Uhr Ortszeit in Malaysia zu landen. Die Rückflüge unter der Nummer LH 705 starten kurz vor Mitternacht in Kuala Lumpur und erreichen Deutschland am frühen Morgen gegen 6:00 Uhr. Jens Ritter, CEO von Lufthansa Airlines, betont die strategische Relevanz dieses Schrittes. Er sieht in der

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Wirtschaftliche Trendwende bei der Lufthansa: Kernmarke stabilisiert sich vor Bilanzvorlage

Der Lufthansa-Konzern bereitet sich auf die Veröffentlichung seiner Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2025 vor, die am kommenden Freitag in Frankfurt am Main präsentiert wird. Nachdem das Unternehmen, insbesondere die Kernmarke Lufthansa Airlines, im Jahr 2024 unter erheblichen finanziellen Belastungen und operativen Schwierigkeiten gelitten hatte, zeichnet sich für das abgelaufene Jahr eine deutliche Entspannung ab. Marktbeobachter und interne Quellen deuten darauf hin, dass die sogenannte Mainline, der operative Kern des Konzerns, die Phase der Verluste hinter sich gelassen hat. Während zur Jahresmitte 2025 noch ein Fehlbetrag von mehreren hundert Millionen Euro in den Büchern stand, wird für das Gesamtjahr nun ein Ergebnis erwartet, das mindestens eine schwarze Null oder sogar einen kleinen Gewinn ausweist. Dieser Erfolg ist primär auf ein striktes Kosteneinsparprogramm und eine verbesserte operationelle Stabilität zurückzuführen. Trotz externer Belastungsfaktoren wie der geopolitischen Krisen im Nahen Osten und einer zeitweiligen Kaufzurückhaltung auf transatlantischen Routen scheint es dem Management gelungen zu sein, die internen Prozesse zu optimieren und die Stückkostensteigerungen signifikant zu begrenzen. Effizienzsteigerung und Kontrolle der Stückkosten Ein zentraler Aspekt der Erholung bei Lufthansa Airlines ist die erfolgreiche Bekämpfung der Kostensteigerungen. Wie aus Konzernkreisen verlautet, ist es der Sparte unter der Leitung von Bereichsvorstand Jens Ritter gelungen, die Zunahme der Stückkosten – eine der wichtigsten Kennzahlen der Luftfahrtbranche, die das Verhältnis der operativen Ausgaben zu den angebotenen Sitzkilometern beschreibt – deutlich unter der allgemeinen Inflationsrate zu halten. Dies gilt als entscheidender Durchbruch, da steigende Personal- und Gebührenkosten in den Vorjahren die Margen massiv unter Druck gesetzt hatten. Die Reduzierung dieser

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Terminalwechsel von Air Baltic am Flughafen Frankfurt zum Sommerflugplan 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic vollzieht zum Start des Sommerflugplans am 29. März 2026 einen Standortwechsel innerhalb des Frankfurter Flughafens. Die Airline verlegt ihren gesamten operativen Betrieb vom Terminal 2 in das deutlich größere Terminal 1. Ab diesem Zeitpunkt werden sämtliche Prozesse, die den Abflug, die Ankunft sowie den Check-in und die Gepäckaufgabe betreffen, ausschließlich in den Hallen des Terminals 1 abgewickelt. Diese strategische Umstellung erfolgt im Zuge einer Optimierung der Bodenprozesse am größten deutschen Luftverkehrsknotenpunkt. Die Verlegung ins Terminal 1 bringt für Passagiere veränderte Wegeführungen mit sich. Während das Terminal 2 bisher vornehmlich von internationalen Partnern und Oneworld-Mitgliedern genutzt wurde, konzentriert das Terminal 1 vor allem die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe und deren engste Partner. Da Air Baltic eine intensive Codeshare-Zusammenarbeit mit der Lufthansa pflegt, wird durch den Wechsel die Umsteigedynamik erheblich verbessert. Reisende, die von baltischen Städten wie Riga, Tallinn oder Vilnius über Frankfurt in das weltweite Streckennetz der Lufthansa umsteigen, profitieren künftig von kürzeren Transitzeiten innerhalb desselben Terminalgebäudes. Zusätzliche Recherchen am Standort Frankfurt zeigen, dass dieser Schritt auch im Zusammenhang mit den laufenden Kapazitätsanpassungen des Flughafenbetreibers Fraport steht. Das Terminal 1 gilt als das infrastrukturelle Herzstück des Flughafens mit direktem Anschluss an den Regional- und Fernbahnhof. Air Baltic nutzt in Frankfurt moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A220-300, für die im Terminal 1 spezialisierte Parkpositionen und Abfertigungskapazitäten bereitgestellt werden. Für die Passagiere bedeutet der Umzug zudem einen Zugang zu einer breiteren Palette an gastronomischen Einrichtungen und Serviceleistungen, die im zentralen Bereich des Terminals 1 konzentriert sind. Flughafenbetreiber und Airline

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