Lufthansa

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Sicherung der Luftverkehrsanbindung in Ostdeutschland: Freistaat Sachsen rettet Standort Dresden

Die Zukunft des Dresdner Flughafens und seine Anbindung an das internationale Luftverkehrsnetz sind für die kommenden Jahre gesichert. Nach intensiven Verhandlungen und einer drohenden Einstellung wichtiger Zubringerflüge hat die Lufthansa bestätigt, die strategisch bedeutsame Verbindung zwischen Dresden und dem Drehkreuz München auch in den Sommerflugplan 2026 zu übernehmen. Diese Entscheidung folgt auf umfangreiche finanzielle Zusagen des Freistaates Sachsen, der die wirtschaftliche Stabilität des Standorts durch gezielte Zuschüsse und die Übernahme künftiger Verluste bis zum Jahr 2029 gewährleistet. Der Flughafen Dresden, der als Teil der Mitteldeutschen Flughafen Aktiengesellschaft (MFAG) zuletzt massiv unter wirtschaftlichem Druck stand, erhält damit eine Atempause. Während der Standort Leipzig/Halle sich zunehmend als globales Frachtzentrum etabliert, bleibt Dresden für die sächsische Industrie und den Forschungsstandort als Tor für den Geschäftsreiseverkehr unverzichtbar. Die Rettungsmaßnahmen lösen zudem politische Spannungen zwischen den Gesellschaftern Sachsen und Sachsen-Anhalt, da der Freistaat die finanziellen Lasten für den Dresdner Flughafen künftig weitgehend allein trägt. Wirtschaftliche Schieflage und politisches Eingreifen Die Mitteldeutsche Flughafen AG blickt auf eines der schwierigsten Kapitel ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Mit einem Rekordverlust von 53,5 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024 geriet der Konzern, der die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden betreibt, in eine existenzbedrohende Krise. Hohe Zinslasten aus vergangenen Infrastrukturprojekten, gestiegene Betriebskosten und eine langsame Erholung des Passagieraufkommens nach den globalen Krisenjahren summierten sich zu einer Finanzierungslücke von rund 145 Millionen Euro. Ohne das Eingreifen der öffentlichen Gesellschafter wäre die Fortführung des Flugbetriebs über das Jahr 2026 hinaus gefährdet gewesen. Sachsen hat nun Fakten geschaffen, um den Standort in der Landeshauptstadt dauerhaft zu erhalten.

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Auftakt der Tarifverhandlungen für Bodenpersonal im Lufthansa-Konzern

Am Montag, den 19. Januar 2026, kommen Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und des Lufthansa-Konzerns in Frankfurt am Main zur ersten Runde der Tarifverhandlungen zusammen. Die Gespräche betreffen rund 20.000 Beschäftigte in über 20 Konzerngesellschaften, die unter anderem in den Bereichen Check-in, Wartung, Technik, Logistik und Verwaltung tätig sind. Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent, wobei ein Mindestbetrag von 250 Euro pro Monat sichergestellt werden soll. Neben der monetären Komponente stehen strukturelle Anpassungen im Fokus, wie die Aufwertung technischer Berufsbilder sowie die Korrektur abgesenkter Gehaltstabellen in der Fracht- und Logistiksparte. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betonte im Vorfeld, dass die Forderungen auf umfangreichen Befragungen innerhalb der Belegschaft basieren und angesichts der stabilen wirtschaftlichen Lage des Konzerns gerechtfertigt seien. Ein zentraler Streitpunkt dürfte zudem die Forderung nach einem umfassenden Ausgliederungsschutz für die Passagierabfertigung an den Standorten Frankfurt und München sein. Verdi reagiert damit auf Befürchtungen innerhalb der Belegschaft, dass Kernbereiche des Bodenverkehrsdienstes an externe Dienstleister übertragen werden könnten, um Personalkosten zu senken. Die Gewerkschaft kritisiert die bisherige Zurückhaltung des Managements und warnt vor einer Verschärfung des Konflikts, sollte kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt werden. Branchenanalysen und zusätzliche Recherchen zeigen, dass der Lufthansa-Konzern derzeit vor der Herausforderung steht, die Profitabilität zu steigern, während gleichzeitig die Personalknappheit in operativen Bereichen den Flugbetrieb belastet. Im Vergleich zu vorherigen Verhandlungsrunden ist der Druck auf beide Seiten hoch, da Flugausfälle aufgrund von Arbeitskämpfen im Jahr 2026 die Marktanteile gegenüber der internationalen Konkurrenz schwächen könnten. Das Management verweist auf gestiegene Investitionskosten für die Flottenmodernisierung und die Notwendigkeit einer wettbewerbsfähigen

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Lufthansa startet Jubiläumskampagne zum 100-jährigen Bestehen

Die Deutsche Lufthansa AG hat am Donnerstag eine großangelegte Werbekampagne anlässlich ihres 100-jährigen Gründungsjubiläums gestartet. Die Aktion visualisiert die Historie des Unternehmens, das am 6. April 1926 seinen ersten Flugbetrieb aufnahm. In Zusammenarbeit mit der Agentur Serviceplan wurden historische Illustrationen und ikonische Flugzeugmodelle in eine moderne Bilderwelt übertragen. Die Kampagne wird bis zum 4. Juni 2026 großflächig an den wichtigsten deutschen Luftverkehrsknotenpunkten in Frankfurt, München und Berlin sowie in digitalen Medien präsentiert, um die Markengeschichte über Generationen hinweg greifbar zu machen. Zusätzliche Recherchen zur Konzerngeschichte verdeutlichen die Zäsur zwischen der 1926 gegründeten „alten“ Lufthansa und der heutigen Aktiengesellschaft. Die ursprüngliche Luft Hansa wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den Alliierten liquidiert; die heutige Lufthansa wurde 1953 als Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf (Luftag) neu gegründet und erwarb später die Namensrechte und das Logo der Vorgängerorganisation. Trotz dieser rechtlichen Diskontinuität nutzt das Unternehmen das Jahr 1926 als Bezugspunkt für sein hundertjähriges Traditionsverständnis. Die aktuelle Kampagne setzt dabei bewusst auf die Verbindung von Pioniergeist der Anfangsjahre und der heutigen globalen Vernetzung, wobei die Darstellung der verschiedenen Epochen im Vordergrund steht. Wirtschaftlich fällt das Jubiläumsjahr in eine Phase intensiver Flottenmodernisierung. Der Konzern investiert derzeit Rekordsummen in neue Flugzeugtypen wie die Boeing 777-9 und den Airbus A350, um die Effizienz im Langstreckenbetrieb zu steigern. Begleitend zur Werbekampagne plant das Unternehmen im Laufe des Jahres 2026 weitere Sonderveranstaltungen und Publikationen zur Markenhistorie. Analysten werten die emotionale Inszenierung der Markengeschichte als strategisches Mittel, um die Kundenbindung in einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld zu festigen und die Position als führende

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Neuausrichtung am Flughafen Paderborn/Lippstadt: Bilanz 2025 und Ausblick

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rückgang der Passagierzahlen abgeschlossen. Insgesamt fertigte der regionale Verkehrsknotenpunkt exakt 711.434 Fluggäste ab, was einem Minus von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, in dem noch 818.378 Passagiere gezählt wurden. Die Geschäftsführung führt diese Entwicklung primär auf den Rückzug großer Linienanbieter zurück. Besonders schwer wog dabei die Einstellung der traditionsreichen Zubringerstrecke zum Drehkreuz München durch die Lufthansa zum Mai 2025. Zudem strich der irische Billigflieger Ryanair die Verbindung nach Girona aus seinem Flugplan, was die Gesamtkapazität im touristischen Sektor sowie im Geschäftsreiseverkehr zusätzlich schmälerte. Trotz der gesunkenen Passagierzahlen verzeichnete der Airport bei den Flugbewegungen ein deutliches Plus. Die Zahl der Starts und Landungen stieg um 19,2 Prozent auf rund 44.100 Bewegungen an. Dieser Zuwachs ist jedoch nicht auf den Linienverkehr, sondern auf die allgemeine Luftfahrt sowie auf verstärkte Aktivitäten am Airport Campus zurückzuführen. Der Flughafen positioniert sich zunehmend als Standort für wirtschaftliche Innovationen und Ausbildung, was durch die Inbetriebnahme eines privaten 5G-Campusnetzes Ende 2025 unterstrichen wurde. Diese technologische Infrastruktur soll künftig Forschungsprojekte im Bereich des autonomen Manövrierens von Flugzeugen unterstützen und den Standort für Unternehmen aus der Hochtechnologiebranche attraktiver machen. Um den Verlust der strategisch wichtigen München-Verbindung aufzufangen, wurde im September 2025 die private Initiative „Skyhub PAD“ ins Leben gerufen. Diese Kooperation regionaler Akteure hat den Flugbetrieb zum bayerischen Drehkreuz übernommen und konnte zu Beginn des Jahres 2026 wichtige Fortschritte erzielen. Durch neue Interlining-Abkommen mit Fluggesellschaften wie Finnair und Qatar Airways sowie die angestrebte Integration in die Buchungssysteme der

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Konsolidierung der Lufthansa Group am Drehkreuz München durch Terminalwechsel von Eurowings

Mit dem Beginn des Sommerflugplans am 29. März 2026 vollzieht die Lufthansa-Tochter Eurowings eine weitreichende operative Veränderung am Flughafen München. Nach sieben Jahren, in denen die Airline ihre Abfertigung im Terminal 1 abwickelte, kehrt der Carrier vollständig in das Terminal 2 zurück. Diese strategische Entscheidung der Konzernleitung zielt darauf ab, sämtliche Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe unter einem Dach zu vereinen und die Effizienz des bayerischen Drehkreuzes signifikant zu steigern. Für die Passagiere bedeutet dieser Schritt vor allem eine erhebliche Verkürzung der Umsteigezeiten zwischen den Zubringerflügen von Eurowings und dem weltweiten Langstreckennetz der Lufthansa sowie ihrer Partnerairlines. Während der Umzug die Auslastung im Terminal 2 wieder erhöht, schafft die zeitgleiche Eröffnung eines neuen Flugsteigs im Terminal 1 die notwendigen Kapazitäten für das weitere Wachstum des internationalen Flugverkehrs in München. Die Maßnahme unterstreicht die Bedeutung einer kompakten Hub-Struktur in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Die Rückkehr ins Lufthansa-Revier Das Terminal 2 am Flughafen München gilt seit seiner Eröffnung als exklusives Territorium der Lufthansa und ihrer Partner der Star Alliance. Die Entscheidung, Eurowings im Jahr 2019 in das Terminal 1 auszulagern, war damals der hohen Auslastung und den begrenzten Kapazitäten im Hauptgebäude sowie im dazugehörigen Satellitenterminal geschuldet. Durch den damaligen Umzug wurden rund zwei Millionen Passagiere pro Jahr umverteilt, was den operativen Druck im Terminal 2 vorübergehend minderte. Mit der nun angekündigten Rückkehr zum 29. März 2026 reagiert der Konzern auf veränderte Passagierströme und das Bedürfnis nach einer nahtlosen Reisekette. Ein Sprecher der Airline bestätigte, dass ab diesem Datum sowohl der Check-in als auch die

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Strategische Neuausrichtung in Frankfurt: Lufthansa und Fraport planen Terminal-Allianz

Die Deutsche Lufthansa AG und der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport bereiten offenbar eine tiefgreifende Kooperation vor, die die operative Struktur des größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuzes langfristig verändern könnte. Nach aktuellen Informationen erwägt die Lufthansa-Führung den Aufbau eines Joint Ventures mit Fraport, um das bestehende Terminal 2 des Frankfurter Flughafens gemeinsam auszubauen und nach einer umfassenden Sanierung gemeinschaftlich zu betreiben. Dieses Vorhaben folgt einem bereits bewährten Vorbild am Flughafen München und zielt darauf ab, die infrastrukturellen Voraussetzungen für ein signifikantes Kapazitätswachstum nach dem Jahr 2030 zu schaffen. Durch eine exklusive Nutzung des Gebäudes durch die Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance soll die Abfertigungsqualität gesteigert und die Effizienz am Hub Frankfurt nachhaltig gesichert werden. Die Pläne fallen in eine Zeit strategischer Weichenstellungen, in der der Frankfurter Flughafen durch den Bau des neuen Terminals 3 ohnehin vor einer massiven Erweiterung seiner Gesamtkapazität steht. Das Münchner Modell als Blaupause für Frankfurt Die Idee einer gemeinsamen Terminalgesellschaft ist für die Lufthansa kein Neuland. Am Flughafen München betreiben die Fluggesellschaft und die Flughafen München GmbH (FMG) bereits seit Jahren erfolgreich das Terminal 2 in Form einer Partnerschaft. Dort hält die Lufthansa einen Anteil von 40 Prozent, während die Flughafengesellschaft mit 60 Prozent beteiligt ist. Dieses Modell gilt in der Branche als wegweisend, da es die Interessen von Infrastrukturbetreiber und Hauptnutzer eng miteinander verzahnt. In München ermöglichte diese Konstellation eine punktgenaue Abstimmung der Abfertigungsprozesse auf die Bedürfnisse der Lufthansa-Passagiere, was zu einer hohen Kundenzufriedenheit und effizienten Umsteigezeiten führte. Eine Übertragung dieses Erfolgskonzepts auf Frankfurt würde der Lufthansa

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Eskalation im Iran: Luftverkehr wird wegen massiver Unruhen großräumig umgeleitet

Die anhaltenden gewaltsamen Auseinandersetzungen im Iran führen zu massiven Einschränkungen im internationalen Flugverkehr. Angesichts der blutigen Niederschlagung von Protesten gegen das Regime von Staatsoberhaupt Ali Khamenei haben führende europäische Fluggesellschaften ihre Strategie für die Region angepasst. Die Lufthansa Group hat entschieden, den iranischen Luftraum bis auf Weiteres vollständig zu meiden. Dies betrifft nicht nur die Einstellung der Linienflüge nach Teheran, die zuletzt noch durch die Tochtergesellschaft Austrian Airlines bedient wurden, sondern auch zahlreiche Überflüge auf Routen nach Asien. So werden Langstreckenverbindungen, wie etwa die Strecke von München nach Bangalore, aktuell weiträumig um den iranischen Luftraum herumgeführt, um jegliches Sicherheitsrisiko für Passagiere und Besatzungen auszuschließen. Die Entscheidung der Airlines erfolgt vor dem Hintergrund einer dramatischen Sicherheitslage am Boden. Berichte der Human Rights Activist News Agency (HRANA) und anderer Beobachter deuten darauf hin, dass die Zahl der Todesopfer unter den Demonstranten bereits in die Hunderte, nach einigen Schätzungen sogar in den vierstelligen Bereich gestiegen ist. Da das Regime Internet- und Telefonverbindungen weitgehend gekappt hat, erschwert sich die Informationsbeschaffung für internationale Sicherheitsanalysten erheblich. In der Luftfahrtbranche herrscht zudem eine gesteigerte Sensibilität aufgrund historischer Ereignisse: Am 8. Januar 2020 schossen iranische Revolutionsgarden kurz nach dem Start in Teheran eine Boeing 737-800 der Ukraine International Airlines ab. Dieser Vorfall, bei dem alle 176 Insassen starben, ist als mahnendes Beispiel für die Gefahren in politisch instabilen Zonen präsent. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass die aktuelle Sperrung des Luftraums für die betroffenen Fluggesellschaften mit erheblichem logistischem Aufwand und steigenden Betriebskosten verbunden ist. Die Umgehung des iranischen Territoriums verlängert

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Neuausrichtung der Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main

Der Flughafen Linz steht am Beginn einer entscheidenden Verhandlungsphase über seine künftige internationale Anbindung. Nachdem die für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zentrale Flugstrecke zum Drehkreuz Frankfurt im Oktober des vergangenen Jahres durch die Lufthansa eingestellt wurde, bemüht sich das Land nun um eine Wiederaufnahme des Betriebs. Am heutigen Tag endete die offizielle Frist für die Abgabe von Angeboten im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung. Wie das Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich mitteilte, haben mehrere Luftverkehrsgesellschaften Interesse an der Durchführung der Linienflüge bekundet. Die kommenden Wochen werden durch intensive Verhandlungen geprägt sein, wobei eine endgültige Entscheidung über den künftigen Betreiber und den Zeitpunkt der Wiederaufnahme für das erste Quartal 2026 angestrebt wird. Ziel dieser Bemühungen ist es, die oberösterreichische Industrie und den Tourismus wieder direkt an das weltweite Flugnetz anzuschließen, um die Standortattraktivität langfristig zu sichern. Die Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt für den Wirtschaftsstandort Für den Flughafen Linz, auch bekannt als Blue Danube Airport, stellt die Verbindung nach Frankfurt weit mehr als eine gewöhnliche Flugroute dar. Frankfurt am Main fungiert als einer der bedeutendsten Luftfahrt-Knotenpunkte weltweit. Von dort aus haben Passagiere Zugriff auf hunderte Anschlussverbindungen in alle Kontinente. Für die exportorientierte Wirtschaft in Oberösterreich ist diese Anbindung von strategischer Relevanz. Viele der im Großraum Linz und Wels ansässigen Unternehmen agieren global und sind auf effiziente Reisen ihrer Mitarbeiter sowie auf schnelle Luftfrachtverbindungen angewiesen. Der Wegfall der Strecke zwang Reisende zuletzt dazu, auf die Bahnverbindung zum Flughafen Wien oder auf andere regionale Flughäfen auszuweichen, was jedoch mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist. Historischer Rückblick und

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Lufthansa reaktiviert saisonale Flugverbindung zwischen München und Jersey

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa plant für die Sommersaison 2026 eine Rückkehr auf die Route zwischen München und der britischen Kanalinsel Jersey. Wie aus aktuellen Flugplandaten hervorgeht, wird die Verbindung im Zeitraum vom 22. Juli bis zum 2. September 2026 bedient. Geplant ist ein wöchentlicher Flug, der jeweils mittwochs durchgeführt wird. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugzeug des Typs Airbus A319. Diese saisonale Erweiterung zielt primär auf den touristischen Reiseverkehr während der europäischen Sommerferien ab und ergänzt das bestehende Portfolio der Lufthansa Group am bayerischen Drehkreuz. Zusätzlich zum Angebot der Kernmarke Lufthansa bleibt die Tochtergesellschaft Air Dolomiti auf dieser Strecke aktiv. Die italienische Regionalfluggesellschaft wird Jersey weiterhin samstags anfliegen, wobei Maschinen vom Typ Embraer E195 eingesetzt werden. Durch diese Koordination innerhalb des Konzerns bietet die Lufthansa Group im Hochsommer zwei wöchentliche Verbindungen von München auf die größte der Kanalinseln an. Branchenexperten werten die Wiederaufnahme der Lufthansa-Flüge als Reaktion auf die stabile Nachfrage im Segment der gehobenen Individualreisen in Richtung der britischen Kronbesitzungen. Jersey hat sich in den letzten Jahren zu einem gefragten Ziel für den deutschsprachigen Markt entwickelt, wobei der Flughafen München als zentrales Einzugsgebiet für Reisende aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz fungiert. Der Flughafen von Jersey (JER) verfügt über eine vergleichsweise kurze Start- und Landebahn von etwa 1.700 Metern, was den Einsatz von mittelgroßen Kurzstreckenflugzeugen wie dem Airbus A319 oder der Embraer-Flotte technisch erforderlich macht. Während der Airbus A319 eine Kapazität von rund 138 Sitzen bietet, ergänzt die Embraer E195 mit etwa 120 Plätzen das Angebot in einem ähnlichen

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Flughafen Münster/Osnabrück zieht positive Bilanz für das Jahr 2025

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat das vergangene Geschäftsjahr 2025 mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen. Insgesamt nutzten 1.253.780 Passagiere den regionalen Airport, was lediglich einem minimalen Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2024 entspricht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung im Vergleich zum Vorkrisenniveau: Während der deutsche Luftverkehr insgesamt noch immer rund 13 Prozent unter den Werten von 2019 liegt, verzeichnete der FMO einen Zuwachs von 26 Prozent. Dieser Erfolg ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Wegfall der Lufthansa-Zubringerflüge nach Frankfurt Ende 2024 durch andere Angebote kompensiert werden konnte. Ein neuer Rekordwert wurde bei der Flugzeugauslastung erreicht, die im Jahresdurchschnitt bei 83 Prozent lag. Das touristische Segment bildete auch 2025 das Rückgrat des Flugbetriebs. Zu den aufkommensstärksten Zielen gehörten Antalya mit 398.000 Fluggästen, gefolgt von Palma de Mallorca mit 339.000 und der Inlandsverbindung nach München mit 233.000 Passagieren. Die neu eingeführten Strecken nach London und Málaga entwickelten sich laut Flughafenangaben ebenfalls über den Erwartungen. Bei den Fluggesellschaften zeigt sich eine ausgewogene Marktverteilung: Die Anbieter SunExpress, Lufthansa und Ryanair teilen sich mit jeweils rund 20 Prozent Passagieranteil die Marktführerschaft am Standort. Die Fokussierung auf hochfrequente und nachfragestarke Verbindungen scheint sich somit als krisenfestes Modell für den Regionalflughafen erwiesen zu haben. Für das laufende Jahr 2026 kündigt die Geschäftsführung unter Andrés Heinemann einen weiteren Ausbau des Portfolios an. Ein wichtiger Meilenstein ist die Kooperation mit der Airline Leav Aviation, die im Sommer 2026 ein Flugzeug fest am FMO stationieren wird. Von hier aus sollen neue Ziele wie Rhodos und Fuerteventura sowie

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