Lufthansa

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Lufthansa reaktiviert Flugverbindung zwischen München und Istanbul

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa plant für den Sommerflugplan 2026 die Wiederaufnahme der Nonstopverbindung zwischen ihrem Drehkreuz München und der türkischen Metropole Istanbul. Ab dem 29. März 2026 soll die Strecke wieder täglich bedient werden. Zum Einsatz kommen Flugzeuge der Airbus-Familie, konkret die Modelle A320 und A320neo. Mit diesem Schritt kehrt das Unternehmen nach einer über zehnjährigen Unterbrechung auf diese Route zurück. Zuletzt wurde die Verbindung im Oktober 2015 bedient, bevor sich die Fluggesellschaft im Zuge einer damaligen Netzoptimierung vorübergehend aus diesem Marktsegment zurückzog. Die Entscheidung zur Reaktivierung der Strecke erfolgt in einem Marktumfeld, das durch einen intensiven Wettbewerb mit türkischen Fluggesellschaften geprägt ist. Aktuell beherrschen Turkish Airlines und die Billigflugtochter Pegasus Airlines einen Großteil des Verkehrsaufkommens zwischen Bayern und dem Bosporus. Branchenexperten werten die Rückkehr der Lufthansa als Versuch, Marktanteile im lukrativen Geschäftsreiseverkehr sowie bei Umsteigeverbindungen über das Münchner Drehkreuz zurückzugewinnen. Istanbul gilt aufgrund seiner geografischen Lage und seiner wirtschaftlichen Bedeutung als eines der wichtigsten Ziele im osteuropäischen und vorderasiatischen Raum, das zudem eine hohe Nachfrage im Segment der Besuchsreisen aufweist. Durch die tägliche Anbindung ab Ende März 2026 erweitert die Lufthansa ihr Angebot am Flughafen München signifikant. Die Einbindung der modernen A320neo-Maschinen deutet auf eine kapazitätsorientierte Planung hin, da diese Flugzeuge für Mittelstrecken dieser Distanz optimiert sind. Die strategische Neuausrichtung am Standort München zielt darauf ab, das Drehkreuz gegenüber Frankfurt weiter zu profilieren und Passagieren aus Süddeutschland sowie Österreich direktere Reisemöglichkeiten in die Türkei zu bieten. In der Vergangenheit hatte die Airline die Strecke teilweise an ihre Verbundpartner überlassen,

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Automatisierte Gepäckaufgabe am Flughafen Bremen startet 2026

Der Flughafen Bremen modernisiert seine Abfertigungsprozesse und führt im Laufe des kommenden Jahres sogenannte Self-Bag-Drop-Automaten ein. Wie die Flughafenverwaltung bestätigte, können Passagiere nach einem bereits erfolgten Online-Check-in ihr Reisegepäck künftig eigenständig an speziellen Terminals aufgeben. In einer ersten Phase wird dieser Service exklusiv für Fluggäste der Lufthansa zur Verfügung stehen. Das System ist darauf ausgelegt, die Wartezeiten an den Schaltern zu verkürzen und den Passagierfluss im Terminal zu optimieren. Trotz der zunehmenden Automatisierung soll Bodenpersonal weiterhin in unmittelbarer Nähe bereitstehen, um bei technischen Problemen oder Fragen unterstützend einzugreifen. Die technische Aufrüstung in Bremen folgt einem bundesweiten Trend an deutschen Verkehrsflughäfen. Ähnliche Systeme sind bereits an den Drehkreuzen Frankfurt und München sowie an Regionalflughäfen wie Hamburg oder Düsseldorf erfolgreich im Einsatz. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Einführung solcher Automaten die Effizienz der Bodenabfertigung um bis zu 30 Prozent steigern kann, da der Wiege- und Etikettierungsvorgang standardisiert abläuft. Für den Flughafen Bremen bedeutet dieser Schritt eine notwendige Anpassung an moderne Industriestandards, um im Wettbewerb der Regionalflughäfen attraktiv zu bleiben und Spitzenzeiten, etwa während der Ferienmonate, besser bewältigen zu können. Perspektivisch plant die Geschäftsführung des Bremer Flughafens, das Angebot auf weitere Fluggesellschaften auszuweiten. Insbesondere die am Standort stark vertretenen Airlines wie Ryanair oder Eurowings gelten als potenzielle nächste Partner für die Nutzung der Automaten. Die Installation der neuen Hardware erfordert bauliche Anpassungen im Check-in-Bereich, die bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Neben der Zeitersparnis für die Reisenden verspricht sich der Flughafenbetreiber durch die Digitalisierung der Gepäcklogistik auch eine präzisere Datenerfassung und eine Verringerung

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Lufthansa übernimmt Jubiläumsflugzeug mit Sonderlackierung am Frankfurter Flughafen

Ein besonderer Moment für die Lufthansa-Geschichte ereignete sich am heutigen Dienstag auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Mit der Landung einer fabrikneuen Boeing 787-9 leitete die Lufthansa offiziell die Feierlichkeiten zu ihrem einhundertjährigen Gründungsjubiläum ein. Das Flugzeug, das eine auffällige und eigens für diesen Anlass entworfene Sonderlackierung trägt, traf nach einem mehrstündigen Überführungsflug direkt aus dem Boeing-Werk in Everett, Washington, ein. Es markiert den Auftakt für eine umfassende Jubiläumskampagne, in deren Rahmen die Fluggesellschaft auf ihre Wurzeln zurückblickt, die bis in das Jahr 1926 reichen. Die Ankunft des sogenannten Dreamliners stieß auf breites öffentliches Interesse und wurde von Unternehmensvertretern sowie Luftfahrtbegeisterten gleichermaßen gewürdigt. Die feierliche Einflottung dieses speziellen Fluggeräts steht in engem Zusammenhang mit einem bedeutenden historischen Datum. Am 6. Januar 1926 wurde durch den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften Deutscher Aero Lloyd und Junkers Luftverkehr die erste Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft ins Leben gerufen. Nur wenige Monate später, am 6. April 1926, nahm das Unternehmen mit einem Erstflug den regulären Betrieb auf. Obwohl die heutige Lufthansa nach dem Zweiten Weltkrieg rechtlich neu gegründet wurde, beruft sie sich in ihrer Traditionspflege auf die Pionierleistungen und den technologischen Fortschritt jener frühen Jahre der zivilen Luftfahrt. Das nun eingetroffene Flugzeug soll als fliegender Botschafter diese Brücke zwischen den Jahrzehnten schlagen. Designmerkmale der Jubiläumslackierung Die Optik der Boeing 787-9 mit der Kennung D-ABPU unterscheidet sich grundlegend vom Standarddesign der Lufthansa-Flotte. Der hintere Teil des Rumpfes ist in einem kräftigen Blau gehalten, das als Hintergrund für einen überdimensionalen, weißen Kranich dient. Das Markenzeichen der Airline

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Verzögerungen bei der Zertifizierung: Lufthansa verschiebt Vollvermarktung der Allegris-Kabine in der Boeing 787-9

Die Einführung des neuen Kabinenprodukts Allegris bleibt für die Deutsche Lufthansa AG eine logistische und regulatorische Herausforderung. Wie Konzernchef Carsten Spohr im Rahmen einer internen Mitarbeiterversammlung bekannt gab, rechnet das Unternehmen erst im April 2026 mit der vollständigen behördlichen Genehmigung für den Verkauf aller Business-Class-Sitze in den neu ausgelieferten Flugzeugen des Typs Boeing 787-9. Grund für die Verzögerung ist das noch ausstehende Zertifizierungsverfahren durch die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA für das innovative Sitzkonzept. Aktuell unterliegt der Betrieb der fünf betroffenen Maschinen massiven Kapazitätsbeschränkungen: Von den insgesamt 28 installierten Sitzen der Business Class dürfen derzeit lediglich vier Einheiten an Passagiere verkauft werden. Diese geringe Anzahl erklärt sich durch eine abweichende Konfiguration dieser spezifischen Plätze, die bereits eine gültige Zulassung erhalten haben. Die restlichen 24 Sitze müssen trotz ihrer physischen Präsenz an Bord aus Sicherheits- und Haftungsgründen bis zur finalen Abnahme durch die Behörden unbesetzt bleiben oder dürfen nur eingeschränkt genutzt werden. Dieser Umstand belastet die Wirtschaftlichkeit der betroffenen Strecken erheblich, während die Lufthansa gleichzeitig versucht, die Flottenmodernisierung trotz Lieferkettenproblemen und bürokratischer Hürden voranzutreiben. Hintergründe der Zertifizierungsproblematik bei der FAA Die FAA legt bei der Zulassung neuer Kabineneinrichtungen strengste Maßstäbe an, insbesondere wenn es sich um technologisch komplexe Neuentwicklungen handelt. Das Allegris-Konzept der Lufthansa umfasst verschiedene Sitzvarianten innerhalb einer Klasse, darunter Suiten mit brusthohen Wänden und Türen sowie Plätze mit integrierter Heiz- und Kühlfunktion. Diese Individualisierung führt dazu, dass jeder einzelne Sitztyp umfangreichen Belastungstests und Evakuierungssimulationen unterzogen werden muss. Ein kritischer Punkt bei der Zertifizierung sind oft die sogenannten 16g-Tests, bei denen nachgewiesen

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Konsolidierungswettbewerb in Südeuropa: Drei europäische Luftfahrtriesen kämpfen um Minderheitsbeteiligung an TAP

Der Privatisierungsprozess der portugiesischen Nationalfluggesellschaft TAP Air Portugal tritt in eine entscheidende Phase. Wie die portugiesische Regierung unter Verkehrsminister Miguel Pinto Luz offiziell bestätigte, haben sich die drei führenden europäischen Luftfahrtkonzerne – die Deutsche Lufthansa, Air France-KLM und die International Airlines Group (IAG) – erfolgreich für die nächste Phase des Bieterverfahrens qualifiziert. Das aktuelle Verkaufsmodell sieht die Veräußerung eines Anteils von 44,9 Prozent an einen strategischen Partner aus der Branche vor, während weitere 5 Prozent für die Belegschaft reserviert bleiben. Damit behält der portugiesische Staat vorerst eine knappe Mehrheit von rund 50,1 Prozent der Anteile. Das Interesse der Branchengrößen ist vor allem in der strategisch bedeutsamen Positionierung der TAP auf den Transatlantikrouten nach Südamerika begründet. Nach einer turbulenten Phase der Verstaatlichung und Sanierung schreibt die Airline seit zwei Jahren wieder Gewinne und gilt als Schlüsselobjekt für die weitere Marktkonsolidierung innerhalb des europäischen Luftraums. Die strategische Bedeutung der Drehscheibe Lissabon Für die drei Interessenten geht es bei der Übernahme von TAP um weit mehr als nur um den Erwerb von Flugzeugen und Slots. Die Fluggesellschaft verfügt über eine marktbeherrschende Stellung auf den Routen zwischen Europa und Brasilien. Mit ihrem Drehkreuz in Lissabon bietet sie die geografisch kürzesten Verbindungen vom europäischen Festland nach Südamerika. Im vergangenen Geschäftsjahr beförderte das Unternehmen rund 16 Millionen Passagiere, wobei ein erheblicher Teil auf die lukrativen Langstreckenverbindungen entfiel. In der Luftfahrtbranche gilt der südamerikanische Markt als wachstumsstark und vergleichsweise stabil, was die Attraktivität der TAP trotz ihrer wechselvollen Geschichte erhöht. Die Deutsche Lufthansa verfolgt mit einem möglichen

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Konflikt um Flottengröße: Vereinigung Cockpit leitet Schiedsverfahren gegen Lufthansa ein

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) verschärft ihr Vorgehen gegen die Lufthansa Group und leitet ein formelles Schiedsverfahren ein. Hintergrund ist ein anhaltender Streit über die sogenannte Perspektivvereinbarung aus dem Jahr 2017. In diesem Abkommen wurde den Piloten eine Mindestflottengröße von 325 Flugzeugen für den Kernflugbetrieb der Lufthansa sowie für Lufthansa Cargo zugesichert. Im Gegenzug leistete das Cockpitpersonal erhebliche finanzielle und strukturelle Zugeständnisse. Nach Auffassung der Gewerkschaft unterschreitet der Konzern diese garantierte Untergrenze seit geraumer Zeit deutlich, was einen schwerwiegenden Bruch der vertraglichen Zusagen darstellt. Laut Erklärungen des VC-Präsidenten Andreas Pinheiro scheiterten in den vergangenen Monaten sämtliche Versuche, eine außergerichtliche Einigung herbeizuführen. Trotz der Einbeziehung einer auf Konfliktmanagement spezialisierten Kanzlei und mehrfacher schriftlicher Aufforderungen habe die Arbeitgeberseite die Argumente der Arbeitnehmervertreter weder entkräftet noch konstruktive Lösungsvorschläge unterbreitet. Die Gewerkschaft sieht darin ein Schwinden der Sozialpartnerschaft und wirft dem Management vor, einen konfrontativen Kurs einzuschlagen. Das Schiedsverfahren ist nun das vorgesehene rechtliche Mittel, um die Einhaltung der Flottenzusage erzwingen zu lassen. Sollte das Schiedsgericht zugunsten der Piloten entscheiden, drohen der Lufthansa Strafzahlungen in Millionenhöhe. Für die Vereinigung Cockpit stehe jedoch die Wiederherstellung der Vertragstreue im Vordergrund und nicht die finanzielle Sanktion. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Flottenplanung der Lufthansa durch die Auswirkungen der Pandemie und verzögerte Flugzeugauslieferungen bei Herstellern wie Boeing und Airbus massiv unter Druck geraten ist. Dennoch beharrt die Gewerkschaft auf der Einhaltung der garantierten Flugzeuganzahl, um die Beschäftigungsmöglichkeiten und Karrierepfade für das Bestandspersonal innerhalb des Konzerntarifvertrags abzusichern. Die Gründung der Group-Tarifkommission im Jahr 2023 durch die VC unterstreicht

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Strategische Flottenbereinigung bei Lufthansa: Verkauf von zwei Boeing 747-8 an die US-Luftwaffe löst Milliardeninvestitionen aus

Die Deutsche Lufthansa AG leitet eine signifikante Umstrukturierung ihrer Langstreckenflotte ein und trennt sich im Jahr 2026 von zwei ihrer prestigeträchtigen Boeing 747-8. Käufer der beiden Großraumflugzeuge ist die US Air Force, die ein Angebot unterbreitete, das nach internen Angaben weit über dem marktüblichen Restwert für gebrauchte Passagiermaschinen dieses Typs liegt. Mit einem Erlös von insgesamt 400 Millionen US-Dollar erzielt der Frankfurter Luftfahrtkonzern einen erheblichen Buchgewinn, der unmittelbar in die Modernisierung der Interkontinentalflotte fließen soll. Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr bestätigte den Verkauf und kündigte an, die freiwerdenden Mittel direkt in neues Fluggerät der Typen Airbus A350-1000 oder Boeing 777-9 zu reinvestieren. Während der Abgang der beiden Maschinen, namentlich der D-ABYD und D-ABYG, die Kapazitäten am Drehkreuz Frankfurt kurzfristig beeinflusst, plant der Konzern, die Lücke durch eine verlängerte Dienstzeit des Airbus A340-600 und die fortschreitende Auslieferung der Boeing 787-9 zu schließen. Dieser strategische Schritt reduziert zudem den Aufwand für die geplante Kabinenerneuerung der verbleibenden Teilflotte und stärkt die finanzielle Flexibilität für künftige Großbestellungen. Hintergründe der Transaktion mit der US Air Force Die Entscheidung der US-Luftstreitkräfte, ausgerechnet bei der Lufthansa fündig zu werden, basiert auf dem exzellenten Wartungszustand der deutschen Flugzeuge. Die beiden betroffenen Maschinen stammen aus den Produktionsjahren 2012 und 2013 und gehören damit zur moderneren Generation der vierstrahligen Jumbo-Jets. In den USA sollen sie primär für das Training der Piloten der Air Force One sowie als strategische Ersatzteilreserve dienen. Da die Boeing 747-8 in der Passagierversion weltweit nur von drei Fluggesellschaften betrieben wird – neben der Lufthansa sind dies Korean Air

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Skyhub PAD kündigt Pecs-München an

Die internationale Vernetzung mittelgroßer europäischer Städte erfährt durch ein innovatives Geschäftsmodell eine signifikante Stärkung. Die Unternehmerinitiative Skyhub PAD weitet ihr operatives Netzwerk aus und integriert die ungarische Stadt Pecs als dritten festen Standort in ihren Flugplan. Ab dem 29. März 2026 wird eine ganzjährige Direktverbindung zum internationalen Luftverkehrsdrehkreuz München etabliert. Dieser Schritt zielt primär darauf ab, die hohe Nachfrage aus dem akademischen Sektor und der regionalen Wirtschaft zu bedienen. Durch die Kooperation mit der dänischen Fluggesellschaft DAT und die geplante Vertiefung der Partnerschaft mit der Lufthansa entsteht ein Infrastrukturprojekt, das über die reine Personenbeförderung hinausgeht. Die Anbindung einer bedeutenden Universitätsstadt wie Pecs an eines der wichtigsten europäischen Drehkreuze verspricht weitreichende Auswirkungen auf Bildungskooperationen und den wirtschaftlichen Austausch innerhalb des Kontinents. Die Entstehung und Expansion des Skyhub Modells Das Fundament für die aktuelle Expansion wurde im März 2025 gelegt, als sich 36 Unternehmer und Privatpersonen im Einzugsgebiet des Flughafens Paderborn/Lippstadt zusammenschlossen. Das Ziel war die Sicherstellung einer stabilen Anbindung an das Drehkreuz München, nachdem etablierte Linienfluggesellschaften ihre Kapazitäten in diesem Segment reduziert hatten. Das Modell basiert auf einer gemeinschaftlichen Finanzierung und Risikoverteilung durch regionale Wirtschaftsakteure. Inzwischen ist die Zahl der Gesellschafter auf 79 angewachsen, was das Vertrauen in diese Form der privatwirtschaftlich organisierten Infrastruktur unterstreicht. Nachdem der Flugbetrieb zwischen Paderborn/Lippstadt und München im September erfolgreich aufgenommen wurde, folgt nun der nächste logische Schritt der Skalierung. Die Aufnahme von Pecs zeigt, dass das Konzept der bedarfsorientierten Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit Anschluss an ein Hub-System auf andere europäische Regionen übertragbar ist. Die dänische DAT (Danish

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Flughafen München als „Airport of the Year 2026“ ausgezeichnet

Der Flughafen München ist im Rahmen der 51. ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum „Airport of the Year 2026“ gekürt worden. Mit dieser Ehrung wird der Flughafen für seine Vorbildfunktion in mehreren Schlüsselbereichen der Luftfahrtindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Münchner Flughafens als eines der führenden europäischen Luftverkehrsdrehkreuze. Besonders hervorgehoben wurde die vorbildliche Zusammenarbeit des Flughafens mit seinen Airline-Partnern. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, das als Modell für eine enge Partnerschaft zwischen einem Flughafen und einer Fluggesellschaft gilt. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte gewürdigt. Dazu zählen die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, die Inbetriebnahme von solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Erprobung autonomer Rollstühle, die Reisenden mit eingeschränkter Mobilität zugutekommen sollen. Diese Initiativen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, operative Prozesse zu modernisieren und das Passagiererlebnis zu verbessern. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete die Auszeichnung als eine großartige Anerkennung für das gesamte Team des Flughafens. Er betonte, dass der Preis den Anspruch des Flughafens bestätige, gemeinsam mit den Airline-Partnern Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und ein erstklassiges Reiseerlebnis anzubieten. Die ATW Awards gehören zu den angesehensten Auszeichnungen in der globalen Luftfahrtbranche und werden jährlich vom renommierten Fachmagazin Air Transport World verliehen. Die Ehrung würdigt damit die strategische Ausrichtung des Flughafens München, der sich auf effiziente Abläufe, Technologieeinsatz und starke Partnerschaften konzentriert, um seine Position im internationalen Wettbewerb zu festigen.

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Lufthansa: Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für Bodenpersonal

Die deutsche Luftfahrtindustrie steht vor dem nächsten großen Tarifkonflikt: Die Gewerkschaft Verdi hat offiziell ihre Forderungen für die anstehende Verhandlungsrunde für die mehr als 20.000 Beschäftigten des Lufthansa-Bodenpersonals präsentiert. Die Hauptforderungen umfassen eine Lohnsteigerung von sechs Prozent oder alternativ mindestens 250 Euro mehr Monatsgehalt. Angesichts des anhaltenden Kostendrucks und des laufenden Restrukturierungsprogramms „Turnaround“ bei der Lufthansa zeichnet sich eine konfliktreiche Auseinandersetzung ab. Der Tarifstreit betrifft Beschäftigte in rund 25 Betrieben der Kernmarken Lufthansa Airlines, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. Die Gewerkschaft untermauert ihre Forderungen nicht nur mit Verweisen auf gestiegene Lebenshaltungskosten, sondern auch mit der Notwendigkeit, niedrigere Gehälter in technischen Bereichen im Vergleich zur Konkurrenz zu korrigieren. Schutz des Personals gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen Über die reinen Lohnforderungen hinaus setzt Verdi einen klaren Fokus auf den Schutz vor Stellenabbau und der Ausgliederung von Aufgaben in Tochterfirmen, die mit niedrigeren Tarifverträgen operieren. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betonte, dass die Gewerkschaft einen Ausgliederungsschutz durchsetzen wolle, um die negativen Auswirkungen des konzernweiten Sparprogramms „Turnaround“ abzufedern. Ein konkreter Brennpunkt ist das Drehkreuz München, wo die Beschäftigten der Passagierabfertigung in eine neue, von Lufthansa übernommene Gesellschaft mit Tarifen, die 20 Prozent unter dem bisherigen Niveau liegen, wechseln sollten. Christiane Mindermann, die in diesem Bereich in München tätig ist, beschrieb die daraus resultierende Belastung der Stimmung und die Existenzängste der Mitarbeiter, die befürchten, sich die hohen Mieten im Raum München nicht mehr leisten zu können. Diese Forderung zielt darauf ab, das Prinzip der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit innerhalb des Konzerns zu wahren und einen Verdrängungswettbewerb nach

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