Lufthansa

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Entlastung durch Bundesregierung: Lufthansa verzichtet vorerst auf weitere Streckenstreichungen

Die Lufthansa hat infolge einer angekündigten Senkung der Luftverkehrsteuer durch die Bundesregierung entschieden, vorerst auf weitere Streckenstreichungen im innerdeutschen Flugplan zu verzichten. Diese Entscheidung stabilisiert das aktuelle Netz und verhindert weitere Angebotsrücknahmen, die zuvor aufgrund der hohen hoheitlichen Standortkosten in Deutschland erwogen wurden. Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter erklärte gegenüber der Funke-Mediengruppe, dass die Airline im Sommerflugplan keine weiteren innerdeutschen Strecken streichen werde. Von dieser Entscheidung profitiert insbesondere der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO), dessen wichtige Anbindung an das Langstreckendrehkreuz München (MUC) somit gesichert bleibt. Auch für die Standorte Dresden, Bremen und Hannover plant die Lufthansa vorerst keine weiteren Angebotskürzungen. Parallel dazu wird auch die Konzerntochter Eurowings ihren innerdeutschen Flugplan nicht weiter reduzieren. Hintergrund der Kehrtwende ist die politische Reaktion auf die anhaltende Kritik der Luftfahrtbranche an den hohen Standortkosten. Die Bundesregierung plant, die Ticketsteuer für Flugreisen zum 1. Juli 2026 zu senken. Dieses Entlastungspaket soll die Branche um rund 350 Millionen Euro entlasten und soll auch mögliche Entlastungen bei den Gebühren umfassen. Die Fluggesellschaften argumentieren seit langem, dass die hohen Abgaben und Gebühren im internationalen Vergleich die innerdeutschen Flüge unrentabel gemacht hätten. Die angekündigte Entlastung kommt in letzter Minute, da der innerdeutsche Flugverkehr der Lufthansa-Gruppe bereits massiv dezimiert wurde. Seit 2019 sind rund 50 Prozent der innerdeutschen Flüge weggefallen, was etwa 1.000 Starts pro Woche entspricht. Die Flughäfen Friedrichshafen und Paderborn haben ihren Lufthansa-Anschluss in diesem Zeitraum komplett verloren. Die nun in Aussicht gestellte Senkung der Luftverkehrsteuer soll eine weitere schleichende Reduzierung des deutschen Flugnetzes verhindern und die Konnektivität für die Wirtschaft sichern.

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Wettbieten um TAP Air Portugal: Lufthansa steigt mit Ambitionen für ein Atlantik-Drehkreuz in den Bieterkampf ein

Der Wettbewerb um eine Minderheitsbeteiligung an der staatlichen portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal nimmt an Fahrt auf. Die Lufthansa Gruppe hat offiziell ihr Interesse an einem strategischen Einstieg bei der Airline bekundet, wie aus einer Mitteilung in Frankfurt hervorgeht. Damit tritt der deutsche Luftfahrtkonzern in direkte Konkurrenz zu Air France-KLM, die bereits kurz zuvor die Bieterrunde eröffnet hatte. Auch der Mutterkonzern von British Airways und Iberia, die International Airlines Group (IAG), gilt weiterhin als potenzieller Interessent, was auf einen harten europäischen Bieterkampf hindeutet. Die portugiesische Regierung beabsichtigt, 44,9 Prozent der Anteile an einen Brancheninvestor zu veräußern, wobei weitere 5 Prozent für die TAP-Mitarbeiter reserviert sind. Damit würde der portugiesische Staat vorerst Mehrheitsgesellschafter bleiben. Ein strategisches Juwel auf der iberischen Halbinsel TAP Air Portugal gilt als eines der begehrtesten Übernahmeziele in Europa. Die Fluggesellschaft hat sich insbesondere auf den Routen nach Brasilien eine starke Marktposition erarbeitet und dient als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Reisende zwischen Europa, Afrika und Südamerika. Diese strategisch günstige geografische Lage in Lissabon macht die Airline zu einem attraktiven Ziel für die großen europäischen Luftfahrtkonzerne, die ihre transatlantischen Netzwerke erweitern möchten. Im vergangenen Jahr beförderte TAP insgesamt rund 16 Millionen Passagiere. Die portugiesische Regierung hat den Verkaufsprozess forciert, um die notwendige finanzielle und operative Stabilität für das Unternehmen zu sichern. Nach fünf aufeinanderfolgenden Verlustjahren konnte TAP Air Portugal dank eines umfassenden Restrukturierungsprogramms und der Erholung des globalen Flugverkehrs seit 2022 wieder schwarze Zahlen schreiben. Die Interessenten hatten bis zum 22. November Zeit, ihre grundsätzliche Teilnahme am Bieterverfahren anzumelden. Die

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Miles & More weitet dynamische Meilenpreise auf Discover Airlines und Air Dolomiti aus

Das Vielfliegerprogramm Miles & More der Lufthansa Group setzt die Umstellung auf ein dynamisches Preissystem für Flugprämien fort. Ab März 2026 werden die benötigten Meilenwerte für Prämienflüge bei den Konzerngesellschaften Discover Airlines und Air Dolomiti ebenfalls flexibel berechnet. Damit wird das System des sogenannten dynamischen Pricings, das im Sommer 2025 bei anderen Kern-Airlines der Gruppe eingeführt wurde, auf zwei weitere wichtige Töchter ausgeweitet. Die Umstellung bedeutet das Ende der bisher geltenden festen Meilenwert-Tabellen für Flüge mit Discover Airlines und Air Dolomiti. Zukünftig orientieren sich die benötigten Meilen analog zur kommerziellen Preisgestaltung regulärer Tickets an verschiedenen Faktoren. Dazu zählen der gewählte Tarif, die Reiseklasse, die spezifische Flugstrecke, der Zeitpunkt der Reise und die zeitliche Nähe zur Buchung. Dies führt dazu, dass die Meilenwerte je nach Nachfrage und Saisonalität variieren können. Lufthansa verspricht, dass Prämienflüge in Reisezeiten mit geringer Nachfrage potenziell günstiger ausfallen sollen als in Hauptreisezeiten, was dem Grundgedanken dynamischer Preismodelle entspricht. Die schrittweise Einführung des dynamischen Prämiensystems wurde von der Lufthansa Group im Juni 2025 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt stellten bereits die Kerngesellschaften Austrian Airlines, Lufthansa, Lufthansa City Airlines und Swiss ihre Prämienflüge auf die neuen flexiblen Meilenwerte um. Der Wechsel weg von statischen Meilen-Tabellen hin zu flexiblen Werten ist ein Trend, der sich in den Vielfliegerprogrammen vieler großer internationaler Airline-Gruppen, insbesondere in den USA, bereits durchgesetzt hat. Beobachter sehen darin den Versuch der Fluggesellschaften, die Nachfrage besser zu steuern und die Preisgestaltung ihrer Prämiensitze flexibler an die tatsächlichen Ticketpreise und die Auslastung anzupassen. Air Dolomiti ist primär auf den

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Lufthansa muss Flüge ab Kapstadt wegen Treibstoffknappheit zwischenlanden

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa sieht sich gezwungen, aufgrund einer unregelmäßigen Treibstoffversorgung am Flughafen Kapstadt (CPT) auf ihren Südafrika-Strecken zusätzliche Tankstopps auf dem afrikanischen Kontinent einzulegen. Diese präventive Maßnahme betrifft Flüge von Kapstadt zurück nach Deutschland und führt zu einer deutlichen Verlängerung der Reisezeit für Passagiere. Konkret handelt es sich um die Lufthansa-Flüge von Kapstadt nach Frankfurt und von Kapstadt nach München. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, werden die Abflüge von Kapstadt in Richtung Frankfurt im Zeitraum vom 19. bis 24. November und die Flüge nach München vom 21. bis 24. November vorsorglich eine außerplanmäßige Zwischenlandung zur Betankung vornehmen. Als alternative Tankstopps sind die Flughäfen Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika) vorgesehen. Lufthansa legt nach eigenen Angaben höchste Priorität auf die Verlässlichkeit des Flugbetriebs und hat die entsprechenden Flugplanänderungen bereits vorgenommen. Die Entscheidung der Lufthansa steht im Zusammenhang mit anhaltenden logistischen Problemen und Versorgungsengpässen bei Flugturbinenkraftstoff (Jet Fuel) am Kapstadt International Airport. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass Kapstadt seit geraumer Zeit mit Unterbrechungen in der Kerosinversorgung kämpft, die durch Probleme in der Lieferkette und in der Hafeninfrastruktur ausgelöst wurden. Diese Situation hat bereits in der Vergangenheit andere internationale Fluggesellschaften dazu gezwungen, ähnliche operative Anpassungen vorzunehmen, um die volle Betankung ihrer Langstreckenflugzeuge sicherzustellen. Die Passagiere der betroffenen Flüge werden von Lufthansa über die entstandenen Umstände und die verlängerte Flugdauer informiert. Flüge von Kapstadt nach Frankfurt, die bis einschließlich Dienstag abfliegen, sowie Flüge nach München, die bis einschließlich Donnerstag starten, sollen nach dem regulären Flugplan ohne Zwischenstopp durchgeführt werden. Die Airline entschuldigt sich bei

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Lufthansa bewertet Strecke Münster/Osnabrück – München nach Steuersenkung neu

Die Lufthansa Group prüft die Zukunft ihrer innerdeutschen Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und München (MUC) erneut. Die Neubewertung erfolgt vor dem Hintergrund der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen für die Luftverkehrsbranche in Deutschland. Die Strecke stand zuvor monatelang auf dem Prüfstand, da die Rentabilität durch hohe Standort- und Betriebskosten belastet war. Die Spitzen der Bundesregierung einigten sich darauf, die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf das Niveau vor der Erhöhung vom Mai 2024 zurückzuführen. Diese Maßnahme soll die Branche insgesamt um rund 350 Millionen Euro entlasten. Ein Sprecher der Lufthansa City Airlines, welche die Zubringerstrecke aktuell bedient, bestätigte, dass nun alle zur Disposition stehenden Routen unter Einbeziehung dieser Entlastungen und weiterer angekündigter Gebührensenkungen weiter geprüft werden. Lufthansa City Airlines betonte dabei, dass insbesondere die zügige Umsetzung der angekündigten Gebührensenkungen an den Flughäfen entscheidend sei, um eine positive Neubewertung zu ermöglichen. Die Verbindung Münster/Osnabrück–München spielt eine wichtige Rolle als Zubringerflug für das Langstreckennetz der Lufthansa an ihrem Drehkreuz München. Derzeit wird diese und weitere Zubringerstrecken von der jungen Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines durchgeführt, die sukzessive die Rolle der Lufthansa Cityline übernehmen soll. Die Airline baut ihre Flotte aus, um das Wachstum zu stemmen. Ab dem kommenden Jahr soll die Flotte um neue Airbus-A220-Flugzeuge ergänzt werden. Aktuell betreibt Lufthansa City Airlines eine Flotte aus Airbus A319 und A320 Neo und bedient Ende dieses Jahres 16 europäische sowie sechs innerdeutsche Ziele, zu denen auch Münster/Osnabrück gehört. Vertreter der Oppositionspartei Union begrüßten die Steuersenkung, forderten jedoch gleichzeitig, dass die Entlastungen in

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Qatar Airways kehrt an die Spitze des globalen Airline-Rankings zurück

Qatar Airways ist im AirHelp Score 2025 wieder zur besten Fluggesellschaft der Welt gekürt worden und verdrängt damit den Vorjahressieger Brussels Airlines vom ersten Platz. Das Ranking des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp bewertet 117 Fluggesellschaften anhand zentraler Faktoren wie Pünktlichkeit, Kundenzufriedenheit und dem Umgang mit Entschädigungsforderungen. Die katarische Nationalairline sicherte sich den Spitzenplatz mit einer Gesamtpunktzahl von 8,16 von zehn möglichen Punkten. Auf Rang zwei folgt mit Etihad Airways (8,07 Punkte) eine weitere arabische Airline, die sich im Vergleich zum Vorjahr um neun Plätze verbessern konnte. Den dritten Platz belegte die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic, die mit 8,03 Punkten nicht nur in die Spitze der Branche vorstieß, sondern auch zu den stärksten Aufsteigern zählt. Die Airline verbesserte sich um 27 Ränge im Vergleich zum Vorjahr. Mit Qantas (7,99 Punkte) und KM Malta Airlines (7,85 Punkte) folgen weitere starke Airlines, wobei KM Malta Airlines ebenfalls eine signifikante Verbesserung um 21 Ränge verzeichnete. Am unteren Ende des internationalen Rankings landete die kanadische Sunwing Airlines (4,30 Punkte) auf dem 117. Platz. Die deutschen Fluggesellschaften bewegen sich im internationalen Vergleich etwas über dem Durchschnitt von 6,36 Punkten mit einem Mittelwert von 6,88. Eurowings belegt trotz eines Rückgangs den soliden 22. Platz (7,37 Punkte), während die Lufthansa sich leicht verbessern konnte und Rang 29 (7,23 Punkte) erreichte. Im Mittelfeld folgten TUI (60. Platz) und Condor (61. Platz). Im separaten Kriterium der Pünktlichkeit sicherte sich Oman Air (8,8 Punkte) wie im Vorjahr den ersten Platz, während Qatar Airways nur auf Rang zehn landete. Bei der Kundenzufriedenheit dominieren erneut

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Lufthansa erhält Boeing 787-9 mit Sonderlackierung zum 100-jährigen Jubiläum

Die Fluggesellschaft Lufthansa erwartet im Dezember die Auslieferung einer Boeing 787-9 mit einer auffälligen Sonderlackierung, die anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums der Airline im Jahr 2026 gestaltet wurde. Das Flugzeug, das den Namen „Berlin“ tragen wird, erhielt seine ikonische Farbgebung im Boeing-Werk in Charleston, South Carolina, und wurde kürzlich nach Everett, Washington, überstellt. Kurz vor Weihnachten wird der Dreamliner mit der Kennung D-ABPU am Heimatflughafen in Frankfurt erwartet. Die Sonderlackierung der D-ABPU ist ein besonderer Blickfang und soll Tradition mit der Zukunft der Fluggesellschaft verbinden. Das Design präsentiert einen blauen Flugzeugrumpf, der von einem weißen Kranich dominiert wird. Die Flügel des Kranichs gehen dabei fließend in die Tragflächen der Maschine über, wodurch das Flugzeug symbolisch zu einem fliegenden Botschafter der Lufthansa wird. Dieses Sondermodell wird als Teil der Flottenerneuerung der Lufthansa in die Flotte integriert und soll die Historie der Airline visuell hervorheben, deren Ursprung in den 1920er Jahren liegt. Nach der Ankunft in Frankfurt und den abschließenden technischen Vorbereitungen wird die D-ABPU voraussichtlich im Januar 2026 in den regulären Liniendienst überführt. Die Boeing 787-9 ist ein zentrales Element in der Langstreckenflotte der Lufthansa und wird auf wichtigen interkontinentalen Routen eingesetzt. Die Sonderlackierung dient nicht nur als Hommage an das Jubiläum der Airline, sondern auch als Marketinginstrument, um die Marke Lufthansa weltweit zu präsentieren. Die Auslieferung des Flugzeugs erfolgt im Rahmen des umfassenden Flottenerneuerungsprogramms, mit dem Lufthansa moderne und effiziente Großraumflugzeuge beschafft.

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Koalition senkt Luftverkehrsteuer: Forderung nach günstigeren Flugtickets an Airlines

Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD plant die Senkung der Luftverkehrsteuer ab dem 1. Juli 2026. Durch diese Maßnahme soll die Luftverkehrsbranche in Deutschland jährlich um rund 350 Millionen Euro entlastet werden. Unions-Verkehrsexperte Stephan Stracke (CSU) knüpft die Steuerreduzierung an die klare Erwartung, dass die Fluggesellschaften, allen voran die Lufthansa, diese Entlastung in Form von Ticketpreissenkungen an die Verbraucher weitergeben, um Flugreisen wieder erschwinglicher zu machen. Die Luftverkehrsteuer, welche 2011 zur Etatsanierung eingeführt wurde, war zuletzt im Mai 2024 von der Vorgängerregierung deutlich angehoben worden. Die Steuersätze stiegen damals je nach Flugdistanz auf 15,53 Euro (Kurzstrecke), 39,34 Euro (Mittelstrecke) und 70,83 Euro (Langstrecke) pro Ticket. Diese Steuer wird von den Airlines entrichtet und spült aktuell jährlich rund zwei Milliarden Euro in den Staatshaushalt. Die Branche hatte die Erhöhung scharf kritisiert, da sie deutsche Flughäfen im internationalen Wettbewerb benachteiligt sah. Der nun von der Koalition beschlossene Schritt zur Rücknahme der Erhöhung ist als Reaktion auf diese Wettbewerbsnachteile und die finanzielle Belastung der Branche zu verstehen. Die Airlines, insbesondere die Lufthansa, hatten angesichts der gestiegenen Abgaben und mangelnder Wirtschaftlichkeit unrentable Inlandsflüge gestrichen. Mehrere regionale Anbindungen an Interkontinental-Hubs, wie beispielsweise die Verbindung von Münster/Osnabrück, standen zuletzt zur Disposition. Stracke erwartet von der Lufthansa nicht nur günstigere Tickets, sondern auch eine Überprüfung des Flugangebots und die Wiederaufnahme der zuvor gestrichenen Verbindungen. Die Koalition beabsichtigt, die Steuerausfälle im Verkehrsetat zu verbuchen. Die Luftfahrtbranche begrüßt die geplante Senkung als wichtigen Schritt zur Stärkung des Standortes Deutschland, wobei die Umsetzung der Preissenkungen durch die Airlines von

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Entlastung für die Luftfahrt: Regierung senkt Ticketsteuer ab Mitte 2026

Die schwarz-rote Koalition hat die Weichen für eine deutliche Entlastung des Luftverkehrsstandorts Deutschland gestellt. Zum 1. Juli 2026 soll die deutsche Luftverkehrssteuer auf das Niveau vor der letzten Erhöhung im Mai 2024 gesenkt werden. Dieser Schritt, der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach den Beratungen des Koalitionsausschusses angekündigt wurde, zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrt zu stärken und positive Impulse für die Tourismus-, Messe- und Logistikbranche zu setzen. Die Entlastungssumme zugunsten der Luftverkehrsindustrie wird auf rund 350 Millionen Euro geschätzt. Die Branche begrüßt die Maßnahme als ein wichtiges Signal zur Umkehr einer jahrelang steigenden Kostenbelastung. Insbesondere der Branchenverband BDL (Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft) sieht eine Senkung der staatlichen Standortkosten um rund zehn Prozent, die sich positiv auf die gesamte Wertschöpfungskette auswirken soll. Die Fluggesellschaften, allen voran die Lufthansa, kündigten bereits an, geplante Streckeneinstellungen und Frequenzkürzungen erneut zu prüfen. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität Der deutsche Luftverkehrsstandort steht im europäischen Vergleich seit längerem unter Druck. Branchenvertreter wie der BDL betonen, dass sich die Erholung des Passagierluftverkehrs nach der weltweiten Pandemie in Deutschland unterdurchschnittlich entwickelt hat, was unter anderem auf die vergleichsweise hohen Standortkosten, bestehend aus Steuern und Gebühren, zurückgeführt wird. Die nun beschlossene Senkung der Ticketsteuer, die ursprünglich im Jahr 2011 zur Etatsanierung eingeführt wurde, gilt als zentraler Baustein, um diesen Rückstand aufzuholen. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bezeichnete die Senkung als wichtiges Signal, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den europäischen Nachbarländern zu verbessern. Der Kanzler selbst unterstrich, dass mit der Maßnahme ein klares Zeichen für einen wettbewerbsfähigen Luftverkehrsstandort gesetzt werde.

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ITA Airways: Volle Integration in das Transatlantik-Geschäft als nächster Schritt

Der deutsche Luftfahrtkonzern Lufthansa bereitet die nächste Phase der Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways vor. Im Sommer 2026 öffnet sich das vertraglich festgelegte Zeitfenster für Lufthansa, um die derzeit auf 41 Prozent begrenzte Beteiligung auf 90 Prozent aufzustocken. Dieser Schritt gilt als zentrale Säule der Expansionsstrategie des Konzerns und soll die volle Integration der italienischen Airline in das globale Netzwerk von Lufthansa gewährleisten. Konzernchef Carsten Spohr hat in Rom jüngst Gespräche mit dem italienischen Wirtschafts- und Finanzminister Giancarlo Giorgetti geführt, um das weitere Vorgehen abzustimmen und die vollständige Übernahme von ITA Airways zu bekräftigen. Die Absicht der Lufthansa, 100 Prozent der Anteile an ITA Airways zu erwerben, war von Anfang an klar kommuniziert worden. Der nächste strategische Meilenstein ist die Einbindung der italienischen Airline in das hochkarätige Transatlantik-Joint-Venture A++, das Lufthansa mit den nordamerikanischen Partnern United Airlines und Air Canada unterhält. Dies ist ein entscheidender Schritt, um ITA Airways unmittelbar im lukrativen und strategisch wichtigen US-Verkehr zu positionieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit signifikant zu steigern. Die gesamte Übernahme, einschließlich der restlichen zehn Prozent, soll spätestens bis zum Jahr 2033 abgeschlossen sein. Der Fahrplan zur 90-Prozent-Beteiligung Die derzeitige Eigentümerstruktur sieht vor, dass Lufthansa 41 Prozent der Anteile an ITA Airways hält, während die übrigen Anteile weiterhin beim italienischen Staat, vertreten durch das Wirtschaftsministerium, verbleiben. Die vertraglichen Vereinbarungen, die mit der italienischen Regierung getroffen wurden, sehen vor, dass Lufthansa im Sommer 2026 die Option ziehen kann, die Beteiligung auf 90 Prozent aufzustocken. Die finanzielle Dimension dieses zweiten Übernahmeschritts ist erheblich. Für den

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