Lufthansa

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Pilotengewerkschaft VC verschiebt Streiks und fordert verbessertes Lufthansa-Angebot

Im anhaltenden Tarifkonflikt zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa herrscht vorerst eine Phase der Deeskalation. Die VC hat ihren Mitgliedern in einem internen Rundschreiben mitgeteilt, dass sie dem Management der Airline zusätzliche Zeit einräumen werde, um ein tragfähiges Angebot im Streit um die Altersversorgung vorzulegen. Dies bedeutet, dass kurzfristig keine Arbeitskampfmaßnahmen zu erwarten sind. Die Entscheidung der Gewerkschaft, auf sofortige Streiks zu verzichten, folgt auf eine Urabstimmung Ende September, in der sich die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit für die Durchführung von Arbeitsniederlegungen ausgesprochen hatten, sollte keine Einigung erzielt werden. Die VC forderte die Lufthansa jedoch mit einer neuen Fristsetzung zur Vorlage eines verhandlungsfähigen Vorschlages auf. Der Kern des Konflikts dreht sich um die Arbeitgeberbeiträge zur Betriebsrente von rund 4.800 Pilotinnen und Piloten der Lufthansa Kerngesellschaft und von Lufthansa Cargo. Während die VC, die ursprünglich eine Verdreifachung der Arbeitgeberanteile forderte, die Altersversorgung als zentralen Punkt sieht, argumentiert die Lufthansa mit Verweis auf hohe Kosten und lehnt eine Aufstockung der nach ihrer Ansicht „ohnehin schon sehr guten“ betrieblichen Altersvorsorge ab. Trotz der vorläufigen Entspannung signalisiert die Gewerkschaft mit dem Verweis auf ihr „eindeutiges“ Streikmandat, dass sie weiterhin kampfbereit ist. Der Kernkonflikt: Altersversorgung versus Unternehmenskosten Der Streit um die betriebliche Altersversorgung schwelt bereits seit Mai und konnte in sieben Verhandlungsrunden nicht beigelegt werden. Die Pilotengewerkschaft VC argumentiert, dass die Anpassung der Arbeitgeberbeiträge zur Betriebsrente notwendig sei, um die finanzielle Zukunft der Piloten zu sichern und die Attraktivität des Berufs bei der Lufthansa zu gewährleisten. Dagegen positioniert sich die Lufthansa entschieden.

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Condor zieht sich vollständig vom Flughafen Leipzig/Halle zurück

Die deutsche Fluggesellschaft Condor vollzieht einen klaren strategischen Rückzug vom Flughafen Leipzig/Halle, indem sie ihr gesamtes Flugangebot an die estnische Schwestergesellschaft Marabu Airlines überträgt. Mit dem Start des aktuellen Winterflugplans am vergangenen Wochenende wurden alle verbliebenen Condor-Verbindungen von und nach Leipzig/Halle auf Marabu umgestellt und das letzte dort stationierte Condor-Flugzeug abgezogen. Dieser Schritt, der sich bereits seit geraumer Zeit in der schrittweisen Übergabe von Routen abzeichnete, markiert die vollständige Übernahme des Leipzig-Geschäfts durch die Attestor-Schwester. Flugdaten und die aktuellen Veröffentlichungen der Flugpläne deuten darauf hin, dass diese Verlagerung dauerhaft ist. Auch für den kommenden Sommerflugplan 2026 sind sämtliche ehemaligen Condor-Routen ab Leipzig an Marabu vergeben. Die Entscheidung Condors ist Beobachtern zufolge eine direkte Konsequenz aus dem aktuellen Flugzeugmangel der Airline sowie den strategischen Notwendigkeiten, die nach dem Verlust wichtiger Kooperationen entstanden sind. Trotz des Abzugs der Maschinen soll die Condor-Crew-Basis in Leipzig nach unbestätigten Berichten zunächst erhalten bleiben. Die neue Aufstellung am Flughafen Leipzig/Halle Der Flughafen Leipzig/Halle wird in der Wintersaison 2025/26 sieben Urlaubsziele durch Marabu Airlines bedient sehen. Zu den übernommenen und nun von Marabu durchgeführten Routen gehören beliebte Destinationen wie Heraklion, Funchal, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa-Süd sowie Palma de Mallorca. Auch die ursprünglich noch von Condor geplante tägliche Verbindung nach Hurghada wird nun vollständig von der estnischen Fluggesellschaft übernommen. Eine Verbindung, die Condor zuvor angeboten hatte – die Strecke nach Antalya – wurde hingegen ersatzlos aus dem Programm gestrichen. Marabu Airlines hatte ihre eigene Basis in Leipzig/Halle Ende März eröffnet und diese in den Folgemonaten auf drei stationierte

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Strategischer Rückzug: Condor gibt Türkei-Markt nach intensivem Wettbewerb und Kapazitätsengpässen auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor stellt in diesen Tagen alle verbliebenen Flüge in die Türkei ein und vollzieht damit einen vollständigen Rückzug aus einem Markt, in dem sie einst touristischer Marktführer war. Die letzten Verbindungen ab Deutschland nach Antalya, dem zuletzt einzig verbliebenen türkischen Ziel, finden Anfang November statt. Dieser Schritt ist das Ende einer Ära und eine direkte Reaktion auf den massiven Wandel im Luftverkehrsmarkt zwischen Deutschland und der Türkei, der von einem aggressiven Wachstum türkischer und deutsch-türkischer Billig- und Ferienfluggesellschaften dominiert wird. Condor hatte bereits im August angekündigt, auch im Sommerflugplan 2026 keine Türkei-Flüge mehr anzubieten. Das Unternehmen begründet diesen Rückzug mit dem Gebot der Wirtschaftlichkeit. „Die Flugplanung und Netzwerkgestaltung von Fluggesellschaften richten sich grundsätzlich nach dem Gebot der Wirtschaftlichkeit, so natürlich auch bei Condor. Condor prüft daher kontinuierlich ihre Ziele und verlagert bei Bedarf ihre Kapazitäten auf Strecken, die sich einer höheren Nachfrage erfreuen“, teilte die Airline mit. Die Kapazitäten, die von Frankfurt und München frei werden, sollen nun auf profitablere Strecken verlagert werden. Die Flüge von Düsseldorf und Leipzig nach Antalya waren bereits Ende Oktober mit dem Sommerflugplan eingestellt worden. Der Rückzug von Condor ist ein deutliches Zeichen für die Verdrängung traditioneller Anbieter aus Märkten, in denen der Preiswettbewerb und die Frequenzdichte durch spezialisierte Carrier übermächtig geworden sind. Der Wandel einer einstigen Marktführerschaft Die Entscheidung von Condor markiert das Ende einer historisch bedeutsamen Präsenz. Nach der Übernahme des türkischen Reiseveranstalters Öger Tours durch den damaligen Condor-Mutterkonzern Thomas Cook im Jahr 2010 hatte Condor zwischenzeitlich sogar die Position

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Passagier verletzt auf Lufthansa-Flug zwei Jugendliche und erzwingt Notlandung in Boston

Ein Linienflug der Lufthansa von Chicago nach Frankfurt am vergangenen Samstag nahm eine dramatische Wendung, als ein Passagier an Bord randalierte und damit eine außerplanmäßige Landung in Boston, Massachusetts, erforderlich machte. Aktuelle Details der zuständigen US-Staatsanwaltschaft enthüllen, dass die Situation in der Kabine wesentlich bedrohlicher war als zunächst bekannt. Der 28-jährige indische Staatsbürger, dem nun schwere Anklagen drohen, verletzte zwei Jugendliche mit einer Metallgabel und attackierte weitere Personen, bevor die Crew und andere Passagiere die Kontrolle über die Situation zurückgewinnen konnten. Der Vorfall auf Flug LH 431, der mit einer Boeing 747-8 durchgeführt wurde und 363 Passagiere an Bord hatte, wird von den US-Behörden als Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe an Bord eines Flugzeugs eingestuft. Dies ist eine ernste Straftat, die bei einer Verurteilung mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden kann. Während die Lufthansa lediglich bestätigte, dass der Flug wegen eines „renitenten Passagiers“ umgeleitet werden musste, zeigen die offiziellen Mitteilungen der Staatsanwaltschaft im Bundesstaat Massachusetts das Ausmaß der Gewalt. Eskalation der Gewalt in der Flugzeugkabine Nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft begann der Vorfall damit, dass der 28-jährige Mann eine Metallgabel als Waffe einsetzte. Er traf einen 17-jährigen Passagier an der Schulter und verletzte einen weiteren Jugendlichen desselben Alters am Hinterkopf. Die genauen Umstände, die zu dieser unprovozierten Attacke führten, sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Als die Flugzeugbesatzung (Crew) versuchte, in die Situation einzugreifen und den Mann zu kontrollieren, eskalierte dessen Verhalten weiter. Der Mann imitierte mit seinen Fingern eine Pistole, führte diese zum Mund und betätigte den

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Lufthansa Group führt neue Plattform zur Speisenauswahl ein

Die Lufthansa Group bündelt das Speisen- und Getränkeangebot ihrer Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines in der neuen digitalen Plattform „Culinary Journey“. Passagiere erhalten dadurch eine zentrale Übersicht aller verfügbaren Mahlzeiten und Snacks entlang ihrer gesamten Flugreise, was die Vorbestellung und die Konsistenz des Angebots verbessern soll, insbesondere bei Umsteigeverbindungen. Das neue Tool ist über die App und die Websites der Airlines sowie per Informationsmail vor dem Abflug erreichbar. Es stellt jedem Reisenden basierend auf der Buchung automatisch die passende kulinarische Auswahl zur Verfügung – von der Economy Class auf der Kurzstrecke bis zur First Class auf Langstreckenflügen. Diese konsistente Erfahrung gilt auch, wenn Fluggäste während einer Reise mit mehreren Airlines der Gruppe, beispielsweise von Wien über Frankfurt nach New York, fliegen. Ein zentraler Vorteil der „Culinary Journey“ ist die garantierte Verfügbarkeit des gewünschten Gerichts durch die Vorbestellung. Auf Langstreckenflügen haben Kunden nun die Möglichkeit, aus einem erweiterten Angebot von bis zu neun Hauptgerichten zu wählen, darunter auch exklusive Kreationen, die nur für Vorbesteller verfügbar sind. Auf kürzeren Flügen profitieren Passagiere von einem Rabatt von zehn Prozent auf das Buy-on-Board-Sortiment wie Sandwiches, Salate oder Kuchen, wenn sie diese vorab bestellen. Die Einführung der „Culinary Journey“ verfolgt auch das Ziel, das Premiumerlebnis der Airline-Gruppe in allen Reiseklassen zu stärken. Konzernweit soll das umfassende Angebot für die Kunden dadurch konsistenter und besser erlebbar werden, wie Caroline Drischel, Senior Vice President Customer Journey des Konzerns, erklärte. Eine integrierte Feedbackfunktion ermöglicht zudem, Kundenmeinungen direkt in die weitere Entwicklung des Services einfließen zu lassen.

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Streikgefahr bei Lufthansa steigt nach Scheitern der Piloten-Gespräche

Die Gefahr eines Pilotenstreiks bei der Lufthansa ist erneut deutlich gestiegen, nachdem die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) die Sondierungsgespräche mit der Konzernführung ohne Ergebnis beendet hat. Trotz einer bereits im September durchgeführten Urabstimmung, die den Weg für Arbeitskampfmaßnahmen freigemacht hatte, hatten VC und Lufthansa noch über eine „große Lösung“ verhandelt, die über den ursprünglichen Konfliktpunkt hinausging. Im Zentrum des Tarifstreits steht formal die betriebliche Altersversorgung der rund 4800 Piloten der Kernmarke Lufthansa und der Frachtsparte Lufthansa Cargo. Die Gewerkschaft fordert eine substanzielle Erhöhung des Arbeitgeberanteils zur Kompensation der Umstellung auf ein neues, kapitalmarktorientiertes Modell der Betriebsrenten. Die Lufthansa hatte die Forderungen als finanziell nicht tragbar zurückgewiesen und die jährlichen Mehrkosten auf über 200 Millionen Euro beziffert. Die jüngsten Sondierungen, die nun gescheitert sind, umfassten laut VC-Angaben auch Themen wie die Zukunft der Regionalfluggesellschaft Cityline und die Tarifierung der Töchter Discover und Lufthansa City Airlines. Mit diesen Tochtergesellschaften wird der Konzernführung seitens der Arbeitnehmervertreter vorgeworfen, bestehende Tarifsysteme bei der Kernmarke bewusst zu untergraben. Die VC bemängelt, dass die Lufthansa nicht zu umfassenden Gesprächen bereit gewesen sei und ihre Angebote an „massive Zugeständnisse“ geknüpft habe, die nicht akzeptabel seien. Nach dem Abbruch der Sondierungen kündigte die VC an, sich wieder ausschließlich auf die betriebliche Altersversorgung zu konzentrieren und das weitere Vorgehen in der kommenden Woche zu beraten. Mit dem Ergebnis der Urabstimmung sind die Piloten formell jederzeit streikbereit. Fluggäste der Lufthansa müssen sich somit erneut auf mögliche Flugausfälle und Verspätungen einstellen, da ein Arbeitskampf bei der größten deutschen Fluggesellschaft unmittelbar droht.

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Randale: Lufthansa-Flug von Chicago nach Frankfurt in Boston unterbrochen

Ein geplanter Langstreckenflug der Lufthansa von Chicago nach Frankfurt am vergangenen Samstag endete abrupt mit einer außerplanmäßigen Landung in Boston. Grund für die Unterbrechung des Fluges und die drastische Maßnahme war das Verhalten eines einzelnen Passagiers, der an Bord der Maschine randaliert haben soll. Der Vorfall, der nach Angaben der Fluggesellschaft durch einen „renitenten Passagier“ ausgelöst wurde, hatte weitreichende Konsequenzen für die 362 Mitreisenden, deren Weiterreise massiv beeinträchtigt wurde. Die Airline bestätigte den Vorfall, während Medienberichte von aggressiven Handlungen und einer leicht verletzten Person an Bord sprechen. Die Sicherheitslandung in Boston verdeutlicht einmal mehr die Herausforderungen, mit denen die Luftfahrtbranche angesichts von Zwischenfällen durch undisziplinierte Fluggäste konfrontiert ist. Das Wohl der Passagiere und die Sicherheit des Flugbetriebs haben in solchen Situationen oberste Priorität, was in diesem Fall die Entscheidung zur außerplanmäßigen Landung zwingend notwendig machte. Eskalation an Bord: Das Sicherheitsrisiko renitenter Passagiere Der Lufthansa-Flug musste nach der Zwischenlandung in Boston abgebrochen werden. Der störende Passagier wurde nach der Landung umgehend den örtlichen Behörden übergeben. Über die genauen Hintergründe und die Identität des Randalierers machte die Lufthansa keine Angaben, jedoch legen Berichte nahe, dass das Ausmaß des Fehlverhaltens eine direkte Fortsetzung des Fluges als nicht vertretbar erscheinen ließ. Die Rede ist von körperlichen Angriffen auf Mitreisende, bei denen mindestens eine Person leicht verletzt wurde. Solche Vorfälle, bei denen Passagiere die Anweisungen der Crew missachten oder gar gewalttätig werden, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Besatzung ist in der Luftfahrt speziell für den Umgang mit solchen Situationen geschult, doch erfordern schwerwiegende Störungen

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Neuer Dreamliner getauft: Lufthansa bringt Allegris-Kabine nach Frankfurt

Die Lufthansa hat am Frankfurter Flughafen eine fabrikneue Boeing 787-9 auf den Namen „Frankfurt am Main“ getauft und damit die Einführung ihres neuen Langstreckenkabinenkonzepts „Allegris“ am größten deutschen Drehkreuz gefeiert. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein nahm die traditionelle Flugzeugtaufe vor, um die enge Partnerschaft zwischen dem Bundesland und der Fluggesellschaft zu unterstreichen. Die Maschine mit der Kennung D-ABPF ist bereits das siebte Flugzeug in der Geschichte der Lufthansa, das den Namen der Mainmetropole trägt. Die Boeing 787-9 ist das erste Langstreckenflugzeug der Lufthansa in Frankfurt, das mit der „Allegris“-Kabine ausgestattet ist. Dieses neue Konzept umfasst innovative Sitzanordnungen und verbesserte Ausstattungsmerkmale in allen Reiseklassen. Das neue Interieur, das bereits seit einiger Zeit auf dem Airbus A350 ab München eingesetzt wird, soll den Passagieren einen spürbar erhöhten Reisekomfort bieten. Die Indienststellung der neuen Maschine ist Teil der konsequenten Flottenmodernisierung der Lufthansa Group, die bis zum Jahr 2030 die Auslieferung von rund 100 weiteren modernen Langstreckenflugzeugen vorsieht, wovon etwa die Hälfte in Frankfurt stationiert werden soll. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, hob hervor, dass diese Investitionen in das Premium-Erlebnis am Standort Frankfurt ein wichtiger Meilenstein seien. Die getaufte „Frankfurt am Main“ ist bereits seit dem 9. Oktober 2025 im Regelbetrieb und bedient zunächst die Strecke zwischen Frankfurt und Toronto. Im Zuge des Winterflugplans wird der Dreamliner mit der neuen Kabine weitere Langstreckenziele anfliegen. Geplant sind Routen nach Rio de Janeiro, Bogotá, Hyderabad sowie voraussichtlich auch nach Austin.

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Neue Ski-Destination und stabile Anbindung: Winterflugplan an mitteldeutschen Flughäfen

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden gilt ab Sonntag, dem 26. Oktober, der neue Winterflugplan. Dieser ist bis zum 28. März 2026 gültig und kombiniert wichtige Verbindungen zu internationalen Drehkreuzen mit zahlreichen direkten Flugzielen zu Warmwasser- und Atlantikregionen. Der Flughafen Leipzig/Halle bietet in der kommenden Wintersaison Flüge zu bis zu 14 Zielen in acht Ländern an, bedient von 13 Fluggesellschaften. Mit bis zu 28 wöchentlichen Abflügen zu sieben Zielen nimmt Marabu Airlines die Spitzenposition unter den Ferienfluggesellschaften ein. Zu den beliebtesten Urlaubszielen zählen Antalya, Hurghada und Gran Canaria. Die wichtige Anbindung an internationale Umsteigemöglichkeiten wird durch die Frequenzen der Linienfluggesellschaften gewährleistet: Lufthansa fliegt das Drehkreuz Frankfurt bis zu fünfmal täglich an. Zudem bietet Austrian Airlines täglich (außer samstags) Verbindungen nach Wien. Turkish Airlines fliegt ihr Drehkreuz Istanbul fünfmal pro Woche an, was Passagieren Zugang zum weitreichenden globalen Netzwerk der Airline verschafft. Am Flughafen Dresden stehen im Winterflugplan Verbindungen zu bis zu 10 Zielen in sieben Ländern zur Verfügung, die von neun Airlines bedient werden. Als meistgeflogenes Urlaubsziel an der türkischen Riviera bleibt Antalya bestehen, mit SunExpress, die bis zu sieben Flüge pro Woche anbieten. Eine bemerkenswerte Ergänzung im Flugplan ist die neue Verbindung nach Südtirol: Ab dem 10. Dezember nimmt die südtirolerische Fluggesellschaft SkyAlps zweimal wöchentlich Flüge nach Bozen auf, der Hauptstadt Südtirols. Die Flüge werden mittwochs und sonntags mit Turboprop-Maschinen vom Typ Dash 8-Q400 durchgeführt und haben eine Flugzeit von etwa 90 Minuten. Dies bietet eine direkte Anreisemöglichkeit in die umliegenden Wintersportgebiete. Die Anbindung an die internationalen Luftverkehrsknotenpunkte wird

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Winterflugplan: Der Münchner Flughafen baut Interkontinental- und Kurzstrecken aus

Mit dem Beginn des Winterflugplans am 26. Oktober 2025 stellt der Flughafen München seine strategische Ausrichtung als europäisches Luftverkehrsdrehkreuz erneut unter Beweis. Der bis zum 28. März 2026 gültige Plan umfasst ein Gesamtangebot von 184 Zielen in 68 Ländern, bedient von 81 Fluggesellschaften. Die Aufteilung in elf Inlandsziele, 119 Mittelstrecken- und 54 Fernstreckenverbindungen unterstreicht die ausgewogene Struktur des Münchner Netzwerks. Trotz der Herausforderungen, denen sich der globale Luftverkehrssektor gegenübersieht, zeigt der Airport ein anhaltendes Wachstum, insbesondere im Langstreckenbereich, der im ersten Halbjahr 2025 bereits einen Zuwachs von knapp neun Prozent verzeichnete. Die nun beginnende Winterperiode fokussiert auf die Reaktivierung wichtiger Interkontinentalrouten und die Erschließung neuer, attraktiver Urlaubs- und Geschäftsreiseziele auf der Mittelstrecke. Lufthansa Group verstärkt Langstreckenangebot Im Interkontinentalverkehr setzt die Lufthansa als Hauptakteurin am Drehkreuz München auf eine strategische Verdichtung und Reaktivierung von Verbindungen. Ein zentraler Neuzugang ist die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge in die saudische Hauptstadt Riad. Ab dem 26. Oktober 2025 wird die Verbindung dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350-900 bedient. Diese Route, die bereits 2017 im Streckennetz der Lufthansa enthalten war, kehrt in einem Kontext zurück, in dem Saudi-Arabien verstärkt in seine wirtschaftliche und kulturelle Öffnung investiert. Für Geschäftsreisende sind die Flugzeiten so gelegt, dass sie eine gute Anbindung an das Lufthansa-Netzwerk ermöglichen. Die Wiederaufnahme der Verbindung fällt in das Jahr des 65-jährigen Jubiläums des Erstfluges von Lufthansa nach Saudi-Arabien, womit die Region ihre anhaltende Bedeutung für die Airline unterstreicht. Die Lufthansa Group, zu der auch andere Airlines wie Eurowings und ITA Airways gehören, steuert neben Riad auch

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