Lufthansa

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Flughafen München als „Airport of the Year 2026“ ausgezeichnet

Der Flughafen München ist im Rahmen der 51. ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum „Airport of the Year 2026“ gekürt worden. Mit dieser Ehrung wird der Flughafen für seine Vorbildfunktion in mehreren Schlüsselbereichen der Luftfahrtindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Münchner Flughafens als eines der führenden europäischen Luftverkehrsdrehkreuze. Besonders hervorgehoben wurde die vorbildliche Zusammenarbeit des Flughafens mit seinen Airline-Partnern. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, das als Modell für eine enge Partnerschaft zwischen einem Flughafen und einer Fluggesellschaft gilt. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte gewürdigt. Dazu zählen die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, die Inbetriebnahme von solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Erprobung autonomer Rollstühle, die Reisenden mit eingeschränkter Mobilität zugutekommen sollen. Diese Initiativen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, operative Prozesse zu modernisieren und das Passagiererlebnis zu verbessern. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete die Auszeichnung als eine großartige Anerkennung für das gesamte Team des Flughafens. Er betonte, dass der Preis den Anspruch des Flughafens bestätige, gemeinsam mit den Airline-Partnern Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und ein erstklassiges Reiseerlebnis anzubieten. Die ATW Awards gehören zu den angesehensten Auszeichnungen in der globalen Luftfahrtbranche und werden jährlich vom renommierten Fachmagazin Air Transport World verliehen. Die Ehrung würdigt damit die strategische Ausrichtung des Flughafens München, der sich auf effiziente Abläufe, Technologieeinsatz und starke Partnerschaften konzentriert, um seine Position im internationalen Wettbewerb zu festigen.

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Lufthansa: Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für Bodenpersonal

Die deutsche Luftfahrtindustrie steht vor dem nächsten großen Tarifkonflikt: Die Gewerkschaft Verdi hat offiziell ihre Forderungen für die anstehende Verhandlungsrunde für die mehr als 20.000 Beschäftigten des Lufthansa-Bodenpersonals präsentiert. Die Hauptforderungen umfassen eine Lohnsteigerung von sechs Prozent oder alternativ mindestens 250 Euro mehr Monatsgehalt. Angesichts des anhaltenden Kostendrucks und des laufenden Restrukturierungsprogramms „Turnaround“ bei der Lufthansa zeichnet sich eine konfliktreiche Auseinandersetzung ab. Der Tarifstreit betrifft Beschäftigte in rund 25 Betrieben der Kernmarken Lufthansa Airlines, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. Die Gewerkschaft untermauert ihre Forderungen nicht nur mit Verweisen auf gestiegene Lebenshaltungskosten, sondern auch mit der Notwendigkeit, niedrigere Gehälter in technischen Bereichen im Vergleich zur Konkurrenz zu korrigieren. Schutz des Personals gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen Über die reinen Lohnforderungen hinaus setzt Verdi einen klaren Fokus auf den Schutz vor Stellenabbau und der Ausgliederung von Aufgaben in Tochterfirmen, die mit niedrigeren Tarifverträgen operieren. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betonte, dass die Gewerkschaft einen Ausgliederungsschutz durchsetzen wolle, um die negativen Auswirkungen des konzernweiten Sparprogramms „Turnaround“ abzufedern. Ein konkreter Brennpunkt ist das Drehkreuz München, wo die Beschäftigten der Passagierabfertigung in eine neue, von Lufthansa übernommene Gesellschaft mit Tarifen, die 20 Prozent unter dem bisherigen Niveau liegen, wechseln sollten. Christiane Mindermann, die in diesem Bereich in München tätig ist, beschrieb die daraus resultierende Belastung der Stimmung und die Existenzängste der Mitarbeiter, die befürchten, sich die hohen Mieten im Raum München nicht mehr leisten zu können. Diese Forderung zielt darauf ab, das Prinzip der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit innerhalb des Konzerns zu wahren und einen Verdrängungswettbewerb nach

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Strategische Partnerschaftsvertiefung: Lufthansa und Air Baltic erweitern Codeshare-Abkommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und der deutsche Carrier Lufthansa haben eine Erweiterung ihres bestehenden Codeshare-Abkommens bekannt gegeben. Die Vereinbarung betrifft die Verbindung zwischen Riga (Lettland) und Frankfurt (Deutschland) und zielt darauf ab, die Transitverbindungen für Passagiere, die über den Großflughafen Frankfurt reisen, substanziell zu verbessern. Diese strategische Vertiefung der Partnerschaft stärkt nicht nur die globale Anbindung Lettlands, sondern festigt auch die Rolle der baltischen Staaten als wichtiger Markt für das Lufthansa-Netzwerk. Ab dem 17. Dezember 2025 werden beide Fluggesellschaften ihre jeweiligen Airline-Codes auf der gemeinsamen Strecke anwenden. Lufthansa wird ihren LH-Code auf den von Air Baltic durchgeführten Flügen zwischen Riga und Frankfurt platzieren, während Air Baltic ihren BT-Code auf den von Lufthansa auf derselben Route betriebenen Flügen nutzen wird. Das Codeshare-Abkommen ist primär auf Transitflüge über das Drehkreuz Frankfurt ausgerichtet, um Reisenden Zugang zu Lufthansas weitreichendem globalen Streckennetz zu ermöglichen. Ausbau der baltischen Konnektivität Die Codeshare-Kooperation zwischen Air Baltic und Lufthansa besteht bereits seit Dezember 2020. Ursprünglich umfasste die Zusammenarbeit Flüge von den Air Baltic-Basen in Riga, Tallinn (Estland) und Vilnius (Litauen) nach München, was bereits eine erste Stärkung der Konnektivität der baltischen Staaten zu weiteren Zielen über das Lufthansa-Netzwerk in Deutschland bedeutete. Die nun erfolgte Ausweitung auf Frankfurt, einem der führenden Luftverkehrsknotenpunkte Europas, stellt eine signifikante Aufwertung dieser Partnerschaft dar. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für Netzwerkmanagement bei Air Baltic, hob die Bedeutung dieses Schrittes hervor: „Seit dem Start unserer Codeshare-Kooperation mit Lufthansa im Jahr 2020 haben wir die Möglichkeiten, die sie unseren Passagieren eröffnet, stetig erweitert. Dieser nächste Schritt

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Urteil des Bundesgerichtshofs: Lufthansa-Klausel zur Preisanpassung bei aufgebrochenen Flugreisen unwirksam

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Deutschland hat eine zentrale Klausel in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen (AGB) der Fluggesellschaft Lufthansa für unwirksam erklärt. Die Regelung sah vor, dass Fluggäste, die die gebuchte Reihenfolge ihrer Anschlussflüge nicht einhalten – sogenannte aufgebrochene Flugpakete –, mit einer nachträglichen Preiserhöhung rechnen müssen. Das Urteil schützt Verbraucher vor einer pauschalen finanziellen Mehrbelastung und verpflichtet Fluggesellschaften, bei derartigen Preisanpassungen stärker zwischen absichtlichem Umgehen der Buchungsregeln und unvorhergesehenen, unverschuldeten Reiseunterbrechungen zu differenzieren. Der BGH stellte fest, dass die beanstandete Klausel gegen wesentliche Grundsätze des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) verstoße und Reisende unangemessen benachteilige. Diese Entscheidung hat Signalwirkung für die gesamte Luftfahrtbranche, da ähnliche Klauseln, oft unter dem Begriff „Pricing-Klauseln“ oder „Sequencing-Klauseln“ bekannt, auch von vielen anderen internationalen Airlines verwendet werden. Die Praxis zielt darauf ab, ein bestimmtes, von Passagieren strategisch genutztes Buchungsverhalten zu unterbinden, das als „Hidden City Ticketing“ oder „Throwaway Ticketing“ bekannt ist. Die Hintergründe: Umgehen von Tarifstrukturen Die betroffenen AGB-Klauseln der Lufthansa hatten das Ziel, sogenannte „Missbräuche“ der Flugtarife zu verhindern. Fluggesellschaften nutzen komplexe Tarifsysteme, bei denen der Preis einer Verbindung nicht linear mit der Distanz oder der logischen Reiseroute korreliert. Oft sind sogenannte Multitarife, die einen Zwischenstopp beinhalten, deutlich günstiger als Direktflüge oder die Buchung einer Teilroute. Ein typisches Beispiel ist das „Hidden City Ticketing“: Ein Passagier möchte von Stadt A nach Stadt B reisen. Der Direktflug A-B ist teuer. Ein Flug von Stadt A über Stadt B nach Stadt C ist jedoch aufgrund der Tarifstruktur des Carriers wesentlich günstiger. Der Passagier bucht die längere Verbindung A-B-C, steigt

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Lufthansa führt Sunflower-Programm für Reisende mit unsichtbaren Behinderungen ein

Die Lufthansa ist mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 dem internationalen Hidden-Disabilities-Sunflower-Programm beigetreten. Ziel dieser Initiative ist es, Reisenden mit nicht sichtbaren Behinderungen die Möglichkeit zu geben, diskret auf ihre besonderen Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Als Erkennungszeichen dient das gelb-grüne Sonnenblumen-Lanyard, das die Airline ihren Gästen anbietet. Mit dem Beitritt zum Programm möchte die Lufthansa die Sensibilität und das Bewusstsein entlang der gesamten Reisekette stärken. Als Vorbereitung auf die Einführung wurden die Boden- und Kabinencrews der Lufthansa entsprechend geschult, um die Zeichen richtig zu deuten und adäquat reagieren zu können. Das Programm wird auch an den Heimatflughäfen der Lufthansa umgesetzt: Am Flughafen München ist die Initiative sofort verfügbar, während die Einführung am Flughafen Frankfurt ab Januar 2026 erfolgen soll. Die Sonnenblumen-Lanyards sind an den Informations- und Special-Services-Schaltern der Flughäfen sowie direkt bei Lufthansa erhältlich. Es wird betont, dass das Symbol zwar keine formellen Assistenzleistungen ersetzt, aber eine zusätzliche Ebene der Kommunikation und Rücksichtnahme schaffen soll. Die Lufthansa Group plant, das Programm in den kommenden Jahren konzernweit auszurollen. Bis Ende 2026 sollen alle Konzerngesellschaften in das Sunflower-Programm integriert werden. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Parallel dazu arbeitet der Konzern in einem neu eingerichteten Beirat, dem „Accessibility Customer Advisory Committee“, an Verbesserungen für Reisende mit sichtbaren und unsichtbaren Einschränkungen. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung einer inklusiveren Reiseerfahrung, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgeht. Das Hidden-Disabilities-Sunflower-Programm ist international etabliert und wird bereits an zahlreichen Flughäfen, Bahnhöfen und touristischen Einrichtungen weltweit genutzt. Mit der Implementierung durch

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Lufthansa bietet Unterstützung für die Bundeswehr im Krisenfall an

Die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft, hat ihre Bereitschaft signalisiert, die deutschen Streitkräfte (Bundeswehr) im Falle einer Krise zu unterstützen und damit zur nationalen Sicherheit beizutragen. Lufthansa-CEO Jens Ritter erklärte, das Unternehmen sei darauf vorbereitet, die Kooperation mit der Bundeswehr auszuweiten, falls dies notwendig werden sollte. Dieses Angebot steht im Kontext erhöhter geopolitischer Spannungen, insbesondere nach der Invasion Russlands in die Ukraine, die eine Neubewertung der logistischen und zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland erfordert hat. Hintergrund dieser Bereitschaftserklärung ist der aktualisierte Operationsplan Deutschland, der davon ausgeht, dass das Land im Krisenfall zu einem zentralen Logistikdrehkreuz für die NATO werden könnte. Die deutsche zivile Luftfahrt, einschließlich der Lufthansa, verfügt über erhebliche Kapazitäten in den Bereichen Lufttransport, Wartung und Personal, die für militärische Unterstützungsmissionen mobilisiert werden könnten. Ein wichtiges Element der bestehenden Kooperation ist das zivile Kennzeichen-System (C-Code), das es ermöglicht, zivile Flugzeuge im Krisenfall für den militärischen Lufttransport von Personal und Material einzusetzen. Jens Ritter nutzte die Gelegenheit zudem, um auf die Notwendigkeit einer beschleunigten Implementierung von Drohnenerkennungssystemen an allen großen deutschen Flughäfen hinzuweisen. Er forderte, dass die Installation dieser Sicherheitstechnik nach dem jeweiligen Verkehrsaufkommen priorisiert werden sollte. Demnach stünde der Flughafen München an nächster Stelle, da der Flughafen Frankfurt International bereits über ein solches System zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge verfügt. Die Bedrohung durch Drohnen an zivilen Flughäfen wird seit mehreren Vorfällen in Europa als ernstes Sicherheitsproblem eingestuft. Die Erklärung der Lufthansa wird als klares Bekenntnis zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge gewertet. Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa, die eine

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Lufthansa strebt starke Rentabilität bis 2026 an: Neustrukturierung und Flottenmodernisierung als Kernelemente

Die Kerngesellschaft der Lufthansa Group, die deutsche Flag-Airline Lufthansa, hat sich für das Jahr 2026 ehrgeizige Ziele zur Steigerung ihrer Rentabilität gesetzt. Wie CEO Jens Ritter am vergangenen Donnerstag gegenüber der Presse erklärte, sei das Unternehmen nach Erreichen der gesetzten Ziele für 2025 „wieder auf Kurs zur Rückkehr in die Gewinnzone“. Diese Fokussierung auf die Rentabilität ist Teil eines umfassenden Restrukturierungs- und Serviceverbesserungsprogramms, das bis 2028 laufen soll. Ziel ist es, die lange Zeit als Sorgenkind des Konzerns geltende Hauptfluggesellschaft in einen finanziell stabilen und nachhaltig profitablen Betrieb zu überführen. Die Initiative stellt einen Wendepunkt für die Airline dar, die seit Jahren mit hohen Betriebskosten, starren Tarifverträgen und einem intensiven Wettbewerbsdruck zu kämpfen hat. Die Ambition, die Rentabilität signifikant zu steigern, fällt mit einer wiedererlangten operativen Stabilität zusammen – ein entscheidender Faktor, da die Nachfrage nach Flugreisen in Europa und weltweit kräftig anzieht. Durch die Einführung neuer Flugzeuge und die Neugestaltung von Personalregelungen soll 2026 das Jahr werden, in dem Lufthansa den Übergang von der Erholung zu nachhaltigem Wachstum vollzieht. Zuversichtlicher Ausblick und Hebel zur Produktivitätssteigerung Die von der Lufthansa-Führung eingeleitete Wende beginnt bereits Früchte zu tragen. Laut Ritter ist die Fluggesellschaft auf dem besten Weg, alle gesetzten Kosten- und Serviceziele für 2025 zu erreichen. Diese Erfolge schaffen eine solide Ausgangsbasis für das kommende Jahr, dessen Fokus, so Ritter, klar auf „Rentabilität und Produktivität“ liegen wird. Ein zentraler Baustein der Strategie für 2026 ist die Steigerung der Produktivität durch neu verhandelte Tarifverträge. Die kürzlich erzielten Einigungen mit Bodenpersonal, Cockpit- und

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Präzedenzfall in Hamburg: Lufthansa erstreitet erstmals hohen Schadensersatz gegen Klimaprotestgruppe

Die juristische Aufarbeitung der weitreichenden Protestaktionen der Gruppe „Letzte Generation“ erreicht einen neuen Höhepunkt. Die Fluggesellschaft Lufthansa hat vor dem Landgericht Hamburg einen richtungsweisenden Erfolg erzielt und kann erstmals eine substanzielle Schadensersatzforderung gegen die Verursacher einer Flughafenblockade durchsetzen. Konkret geht es um eine Summe von 403.137,68 Euro gegen zehn Teilnehmer der Protestaktion, die am 13. Juli 2023 den Hamburger Flughafen über Stunden lahmlegte. Dieses Urteil schafft einen wichtigen Präzedenzfall für geschädigte Unternehmen und dürfte die juristische Auseinandersetzung zwischen der Wirtschaft und zivilen Protestgruppen fundamental verändern. Die Blockade und ihre wirtschaftlichen Folgen Der Protest am 13. Juli 2023 zählte zu den aufsehenerregendsten Aktionen der Gruppe, bei der sich Aktivisten widerrechtlich Zugang zum Rollfeld des Hamburger Flughafens verschafften und so den Flugbetrieb massiv störten. Die unmittelbare Folge der Blockade war die Annullierung und Verzögerung zahlreicher Flüge. Allein die Lufthansa Group meldete, dass 57 ihrer Flüge von den Auswirkungen der Störaktion betroffen waren. Der nun zugesprochene Schadensersatz von über 400.000 Euro setzt sich vermutlich aus verschiedenen Schadenspositionen zusammen: Das Urteil des Landgerichts Hamburg sendet ein klares Signal, dass die Haftung der Protestierenden für die durch ihre Aktionen verursachten direkten wirtschaftlichen Schäden geltend gemacht werden kann. Zunehmende juristische Konsequenzen Der erfolgreiche Schadensersatzprozess durch Lufthansa steht im Kontext einer umfassenderen rechtlichen Aufarbeitung der Proteste. Die Gruppe „Letzte Generation“ sah sich in den letzten Jahren einer wachsenden Zahl von Straf- und Zivilverfahren gegenüber: Strafrechtliche Verfolgung Im Oktober wurden bereits zwei Klimaaktivisten vom Amtsgericht Köln zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die strafrechtliche Verfolgung konzentriert sich auf Tatbestände wie Nötigung,

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Lufthansa sichert Kerosin-Lieferungen von chinesischem Ölgiganten Unipec

Die deutsche Lufthansa hat einen mehrjährigen Liefervertrag mit dem chinesischen Staatsunternehmen Unipec abgeschlossen, einer Tochtergesellschaft des Ölkonzerns Sinopec. Die Vereinbarung sieht die jährliche Lieferung von rund 60.000 Tonnen Kerosin vor, die strategisch wichtige Flughäfen des Lufthansa-Konzerns in Deutschland und Belgien versorgen sollen. Dieser Schritt festigt die Präsenz des chinesischen Energieriesen im europäischen Luftfahrtmarkt und demonstriert die Diversifizierung der Bezugsquellen des deutschen Luftfahrtunternehmens. Angesichts der angespannten Versorgungslage auf den globalen Energiemärkten stellt die Partnerschaft für die Lufthansa eine wichtige Absicherung ihrer operativen Logistik dar. Strategische Partnerschaft mit chinesischem Staatsunternehmen Der Abschluss des mehrjährigen Liefervertrags mit Unipec, einem der weltweit größten Ölhändler, ist ein bemerkenswerter Vorgang in der europäischen Luftfahrtindustrie. Die Lieferung von 60.000 Tonnen konventionellem Flugturbinenkraftstoff (Kerosin) pro Jahr soll die Versorgungssicherheit an den europäischen Drehkreuzen der Lufthansa erhöhen. Die Logistikkette, die durch Unipec bedient wird, umfasst dabei Flughäfen in Deutschland und Belgien. Für Unipec und den Mutterkonzern Sinopec stellt die Vereinbarung einen weiteren wichtigen Schritt zur Konsolidierung ihrer Marktposition in Europa dar. Sinopec betonte in seiner Mitteilung, dass die jährlichen Lieferungen von Flugkraftstoffen durch Unipec in Westeuropa und Nordafrika bereits das vierte Jahr in Folge fünf Millionen Tonnen überschreiten. Dies verdeutlicht die enorme logistische Reichweite und das globale Volumen, mit dem Unipec auf dem Markt agiert. Die chinesischen Staatskonzerne expandieren seit Jahren aggressiv in kritische Infrastruktursektoren weltweit und festigen ihre Rolle als globale Akteure in der Energieversorgung. Versorgungsdiversifizierung in unsicheren Zeiten Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ist für die Lufthansa von besonderer Bedeutung. Die globale Energieversorgung ist seit mehreren Jahren durch

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Lufthansa sichert FMO-Verbindung nach München – Bundesregierung greift bei Standortkosten ein

Die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat entschieden, die innerdeutsche Flugstrecke vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) zum Drehkreuz München (MUC) auch im Jahr 2026 fortzuführen. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem Lufthansa zuvor öffentlich über die Einstellung der Verbindung diskutiert hatte. Als Hauptgrund für die drohende Streichung nannte die Airline die im europäischen Vergleich zu hohen hoheitlichen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Die Sicherung der seit über 40 Jahren bestehenden Verbindung ist das Resultat einer konzertierten Aktion von regionalen Politikern, Wirtschaftsführern und Verbänden, die sich massiv bei der Bundesregierung für den Erhalt der Strecke einsetzten. Daraufhin beschloss die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Luftfahrtbranche. Dieses Paket sieht die Rücknahme der im Jahr 2024 erfolgten Erhöhung der Luftverkehrsteuer vor und setzt die geplante Erhöhung der Flugsicherungskosten aus. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, und der designierte Geschäftsführer Andrés Heinemann bedankten sich ausdrücklich für das Engagement der Region. Sie hoben hervor, dass die breite Unterstützung von Politik und Wirtschaft maßgeblich dazu beigetragen habe, die Wirtschaftsregion weiterhin über das wichtige Drehkreuz München mit der Welt verbunden zu halten. Nun sei es entscheidend, dass die vier Mal täglich mit Airbus A319/320 bediente einstündige Flugverbindung auch weiterhin intensiv genutzt wird. Die Entscheidung der Lufthansa und die Reaktion der Bundesregierung unterstreichen die kritische Bedeutung der hohen Betriebskosten für die Luftfahrt in Deutschland. Die Luftverkehrsteuer, die in Deutschland höher ist als in vielen europäischen Nachbarländern, wurde von Branchenverbänden lange als Wettbewerbsnachteil angeprangert, der insbesondere regionale Verbindungen gefährde. Die nun erfolgte Entlastung soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen, insbesondere

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