Lufthansa

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Lufthansa: Weiterhin schwache Green-Fare-Nachfrage

Eigenen Angaben nach habe die Lufthansa Group innerhalb eines Jahres etwa eine Million Tickets im so genannten „Green Fare“ verkaufen können. Lediglich etwa drei Prozent der Passagiere haben sich damit für dieses Angebot entschieden. Laut einer Aussendung von Lufthansa soll innerhalb der Business-Reisenden der Anteil etwas höher sein als der allgemeine Durchschnitt: Elf Prozent der „C“-Passagiere sollen sich für die so genannten „grünen Tarife“ entschieden haben. Während der Kranich-Konzern die „Green Fares“ als großen Erfolg feiert, scheint angesichts des Umstands, dass nur drei Prozent der Reisenden binnen eines Jahres diese gebucht haben, die Nachfrage eher schwach zu sein.

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Lufthansa setzt Airbus A350 innerdeutsch ein

Im April 2024 führt Lufthansa innerdeutsche Trainingsflüge mit dem Maschinentyp Airbus A350 durch. Jeweils geht es ab München nach Hamburg und Hannover. Laut einem Bericht des Portals Airliners.de dienen die innerdeutschen Flüge mit Großraumgerät primär dem Training von Piloten. Aktuellen Flugplandaten nach soll ab München am 15., 16., 19., 21. und 29. April nach Hamburg und zurück geflogen werden. Dieser Maschinentyp soll nach Hannover am 20., 22. und 27. April 2024 eingesetzt werden. Es gilt darauf hinzuweisen, dass sich dies ändern kann.

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Streiks in Deutschland: Die Ursachen sind schwere Fehler aus der Vergangenheit

Derzeit ist es durchaus mit dem Risiko, dass die gebuchte Verbindung auf dem Luft- und/oder Schienenweg ausfällt verbunden, wenn man von, nach oder innerhalb Deutschlands reisen möchte. Die Art und Weise wie verschiedene Verkehrsträger, neuerdings vermehrt auch gleichzeitig, lahmgelegt werden, stößt immer mehr auf Kritik und Unverständnis. Es ist wohl so, dass Gewerkschaften und ihre Mitglieder das gesetzlich verankerte Recht haben in den Arbeitskampf zu treten. Allerdings scheint die Kompromissbereitschaft beispielsweise bei den Lokführern sehr gering zu sein, so dass man versucht die Maximalforderungen durchzusetzen. Hierbei sollte aber auch bedacht werden, dass die verschiedenen Bahnreformen dazu geführt haben, dass Triebfahrzeugführer, die ab einem gewissen Stichtag in den 1990er-Jahren eingetreten sind, keine Beamten mehr sind. Die Bezüge liegen deutlich unter jenen, die beispielsweise in Österreich oder der Schweiz geboten werden. Dies führt dazu, dass deutsche Lokführer durchaus offen für Jobangebote im Ausland sind, denn die Verdienstunterschiede sind enorm. Zur Erinnerung: Unter Bahnchef Mehdorn sollte die aus den Behörden Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn der DDR hervorgegangene Deutsche Bahn AG „fit für die Börse“ gemacht werden. Dazu zählte auch der Nebeneffekt, dass Neueintritte privatrechtlich zu wesentlich schlechteren Konditionen angestellt wurden. Auch investierte man in nicht ausreichendem Maß in die Infrastruktur. Die Folgen sind bekannt, denn viele Bahnhöfe sind nicht sonderlich attraktive Orte und das marode Schienennetz ist ein Garant für Verspätungen. Auf dem Rücken der Fahrgäste werden nun Fehler, die schon zu Beginn der 1990er-Jahre beschlossen und dann begangen wurden, ausgetragen. Es geht dabei längst nicht „nur“ um den Tarifstreit mit den

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2030: Lufthansa Technik will 10 Milliarden Euro Umsatz erreichen

Lufthansa Technik hat sich ehrgeizige Ziele für das verbleibende Jahrzehnt gesetzt. Bis 2030 will das Unternehmen einen Umsatz von 10 Milliarden Euro erwirtschaften. Lufthansa Technik, die Wartungstochter der Lufthansa, hat sich für das laufende Jahrzehnt ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2030 will das Unternehmen einen Umsatz von 10 Milliarden Euro erwirtschaften. Ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen, sei die Übernahme zahlreicher Unternehmen, ohne die dieses Ziel nicht zu erreichen sei, so der Vorstandsvorsitzende Sören Stark. Lufthansa Technik setzt bei ihrem Wachstum klar auf Akquisitionen in Nordamerika und Asien, aber auch der Ausbau der Mitarbeiterzahl soll zu mehr Wachstum und Umsatz führen. So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 2.500 neue Mitarbeiter eingestellt, in diesem Jahr sollen weitere 2.000 Stellen geschaffen und besetzt werden, wie das Portal Aero.de berichtet.

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Ita-Übernahme: Spohr will Passagiere aus „Ryanair-Klammergriff“ befreien

In Italien hat Ryanair einen durchaus beachtlich hohen Marktanteil. Genau dies macht sich jetzt Lufthansa zu Nutze. Konzernchef Carsten Spohr argumentierte kürzlich während einem Mediengespräch, dass man mit Hilfe der Ita-Übernahme die Passagiere „aus dem Klammergriff von Ryanair“ befreien wolle. Unter anderem damit will man die EU-Kommission überzeugen, dass es ohnehin genug Wettbewerb geben würde und der geplante Einstieg bei Ita-Airways dazu führen würde, dass Lufthansa für mehr Konkurrenz gegen Marktführer Ryanair sorgen würde. Interessant ist die Wortwahl, wobei Spohr betonte, dass man „sehr rational“ vorgehen würde. Ähnlich stichelt nämlich immer wieder Michael O’Leary gegen die Lufthansa Group und andere Mitbewerber.

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Streiks: Flix verzeichnet hohe Fahrkarten-Nachfrage

Der nicht von den Streiks, die momentan bei Lufthansa und Deutsche Bahn über die Bühne gehen, betroffene Reisekonzern Flix SE verzeichnet derzeit eine stark steigende Nachfrage. Dies gilt sowohl für die Züge als auch für die Fernbusse. Es zeigt sich auch, dass auf vielen innerdeutschen Routen die Fahrkarten nicht nur rasch vergriffen waren, sondern auch zu hohen Preisen verkauft worden sind. In vielen Fällen haben Reisende wegen der Arbeitskampfmaßnahmen bei Lufthansa und Deutsche Bahn kaum eine Alternative. Es scheint so als würde die Flix SE von den Streiks bei den Mitbewerbern durchaus profitieren.

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Innsbruck: Statt Skyalps-Zusammenarbeit legt Lufthansa schon wieder den München-Bus auf

Ab 1. April 2024 werden zwischen Innsbruck und München vice versa wieder Reisebusse im Auftrag von Lufthansa verkehren. Mit diesen will der Kranich-Konzern die Anbindung der Tiroler Landeshauptstadt an das Drehkreuz München bewerkstelligen. Die Frankfurt-Flüge werden eingestellt. Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps biederte sich Lufthansa wiederholt als möglicher Interlining-Partner an. Auch der Flughafen Innsbruck sprach sich öffentlich für eine Kooperation zwischen den beiden Carriern aus. Daraus wird aber nichts, denn Skyalps verfügt über kein IOSA-Safety-Audit, was die absolute Mindestvoraussetzung für eine Kooperation mit der Lufthansa Group ist. Dem Vernehmen nach soll sich das Südtiroler Luftfahrtunternehmen für eine Interlining-Zusammenarbeit stark gemacht haben. Dies hätte für die Passagiere bedeutet, dass lediglich zwei Tickets zum vollen Tarif zusammengestoppelt werden können. Preislich konkurrenzfähige Flugscheine wären nur über ein Codeshare- und/oder Blocked-Space-Abkommen möglich gewesen. Mangels IOSA-Safety-Audit soll es jedoch in den Gesprächen gar nicht soweit gekommen sein. Weiters dürfte eine Ursache dafür, dass man sowohl in Innsbruck als auch in Friedrichshafen und Linz schon länger nichts mehr von möglichen Frankfurt-Flügen gehört hat sein, dass der Carrier eine garantierte Mindestabnahme von Flugscheinen fordern soll. In Oberösterreich hat man gar die Frequenzen nach Düsseldorf im Sommerflugplan 2024 reduziert. Lufthansa hat sich in Innsbruck dazu entschlossen, dass man schon wieder einen Anlauf per Autobus startet. In der Vergangenheit hat man dies wiederholt versucht, jedoch wurden die „Busreisen mit Lufthansa-Flugnummer“ vom Markt nur sehr schlecht angenommen. Insbesondere Geschäftsreisende sind zumeist aufs Auto ausgewichen und mit diesem zum Beispiel nach München gefahren. Auch bei Privatreisenden galt der Bus als unbeliebt. Davon

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Donnerstag: 110 Flüge von Austrian Airlines gestrichen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines muss wegen einer Betriebsversammlung am Donnerstag 110 Flüge streichen, darunter viele von und nach Deutschland. Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines muss wegen einer Betriebsversammlung am Donnerstag 110 Flüge streichen. Das entspricht einem Drittel des gesamten Flugangebots, darunter auch viele Flüge von und nach Deutschland. Die Information der betroffenen Passagiere läuft bereits, 9.000 Fluggäste wurden bereits über die Annullierungen informiert. Hintergrund der Betriebsversammlung sind die stockenden Verhandlungen mit dem AUA-Bordpersonal, es gibt Unstimmigkeiten über Gehaltserhöhungen. Während das Management eine Erhöhung von 4,5 Prozent mit entsprechend verbesserter Erfolgsbeteiligung und Einmalzahlungen vorsieht, fordert die Gewerkschaft eine Gehaltserhöhung von 30 Prozent.

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Hamburg: Lufthansa-A319 absolviert Sicherheitslandung wegen kaputter Kaffeemaschine

Am Samstag, den 9. März 2024 musste der von Lufthansa betriebe Airbus A319 mit der Registrierung D-AILD auf dem Weg von Frankfurt nach Göteborg eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Hamburg absolvieren. Der Mittelstreckenjet war als LH818 in der Luft. Die Besatzung stellte eine Rauchbildung im Bereich der vorderen Galley fest. Diese wurde von einer defekten Kaffeemaschine verursacht. Der Kapitän entschied, dass aus Sicherheitsgründen in Hamburg gelandet wird. Alle Reisenden und Crewmitglieder konnten den Jet sicher verlassen. Anschließend wurde die D-AILD von Technikern der Lufthansa Technik umfangreich untersucht. Die Passagiere wurden im weiteren Verlauf des Tages mit dem Airbus A320, der die Registrierung D-AIZM trägt, an ihren Zielort Göteborg weiterbefördert.

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Flugbegleiter-Streik bei Lufthansa: Diese Rechte haben Passagiere

Die Konflikte bei der Lufthansa setzen sich fort: Erst vergangenen Samstagmorgen endete der Verdi-Streik beim Lufthansa-Bodenpersonal, nun ruft die Gewerkschaft Ufo das Kabinenpersonal zu einer Arbeitsniederlegung auf. Von 4.00 bis 23.00 Uhr werden am Dienstag jeweils alle Abflüge von Frankfurt und am Mittwoch alle Abflüge von München bestreikt. Die Ufo fordert für die 18.000 Kabinenbeschäftigten und für die etwa 1.000 Arbeitskräfte der Cityline 15 Prozent mehr Gehalt bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten. Nina Staub, Fluggastrechteexpertin bei AirHelp, erläutert, welche Maßnahmen Passagiere ergreifen können, wenn der Flug streikbedingt nicht wie geplant stattfinden kann: „Die Tarifverhandlungen bei der Lufthansa verlaufen äußerst konfliktreich. Nach 15 Runden konnte man sich beim Tarifangebot immer noch nicht einigen. Flugreisende in Deutschland werden gerade zu von einer Streikwelle überrollt und müssen auch in Zukunft mit massiven Problemen im Flugverkehr rechnen. Wenn ein Flug annulliert wird oder der Flieger mehr als drei Stunden Verspätung hat, haben Reisende Anspruch auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro. Fluggäste sind bei angekündigten wie unangekündigten Streiks des Airline-Personals entschädigungsberechtigt. Bei den bevorstehenden Streiks am Dienstag und Mittwoch legt das Kabinenpersonal die Arbeit nieder – der Streik liegt demnach im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft. Bei außergewöhnlicher Umständen muss die Fluggesellschaft keine Entschädigung zahlen. Streiks bei den Airlines selbst zählen zu gewöhnlichen wirtschaftlichen Maßnahmen und gehören damit nicht zu solchen Umständen. Fluggäste sollten sich bereits bei Ankündigung des Streiks bei den Airlines darüber informieren, ob ihr Flug wie geplant stattfinden kann oder nicht. In der Regel werden betroffene Passagiere aber per Mail, App

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