Die Lufthansa Group verzeichnete im ersten Quartal 2024 einen Anstieg des Konzernumsatzes um 5 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung wies das Unternehmen ein Adjusted EBIT von -849 Millionen Euro auf. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervor. Die hohe Verlustsumme ist vor allem auf Streiks zurückzuführen, die das Ergebnis im ersten Quartal um etwa 350 Millionen Euro belasteten. Darüber hinaus führten niedrigere Durchschnittserlöse zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses. Die Adjusted EBIT-Marge sank auf -11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Konzernergebnis lag bei -734 Millionen Euro. Trotz der Verluste verzeichnete die Lufthansa Group eine starke Nachfrage nach Flugreisen. Die Zahl der Fluggäste stieg im ersten Quartal auf 24 Millionen, ein Anstieg von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge blieb hoch, mit einem Sitzladefaktor von 79,7 Prozent. Maßnahmen zur Kostensenkung Um die hohen Verluste zu kompensieren, plant die Lufthansa Group Maßnahmen zur Kostensenkung. Dazu gehören die Reduzierung von Sachkosten, das Stoppen von Neuprojekten und die Prüfung von Neueinstellungen in administrativen Bereichen. Trotz der Herausforderungen im ersten Quartal ist die Lufthansa Group optimistisch für den Sommer. Die Buchungen für den Sommerflugplan liegen 16 Prozent über dem Vorjahr. Das Unternehmen erwartet einen sehr guten Reisesommer, unterstützt durch eine starke Nachfrage von Privat- und Geschäftsreisenden. Lufthansa rechnet mit 2,2 Milliarden Euro Adjusted-Ebit Für das Gesamtjahr 2024 erwartet die Lufthansa Group nun ein Adjusted EBIT von rund 2,2 Milliarden Euro. Die Kapazität soll auf rund 92 Prozent des Vorkrisenniveaus steigen, wobei