Lufthansa

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Streiktage: GDL und Verdi legen Deutschland lahm

Ab Donnerstag, den 7. März 2024 stehen Reisenden in Deutschland chaotische Tage bevor, denn die Gewerkschaften Verdi und GDL rufen zum Streik auf. Bei Lufthansa ist das Bodenpersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen und bei der Deutschen Bahn die Lokführer. Es ist damit zu rechnen, dass die Reisemöglichkeiten stark eingeschränkt sein werden, denn sowohl bei der Kranich-Airline als auch bei der Deutschen Bahn dürfte es zu vielen Ausfällen kommen. Die GDL ruft ihre Mitglieder zunächst für 35 Stunden zum Streik auf und Verdi das Lufthansa-Bodenpersonal für zwei Tage. Gleichzeitig kündigte die gewerkschaftliche Vertretung der Lokführer an, dass man künftig die Arbeitsniederlegungen nicht mehr 48 Stunden vorher ankündigen wird, sondern in Wellen mit minimaler Vorlaufzeit streiken werde. Mit anderen Worten: Sofern es zu keiner signifikanten Annäherung mit der Deutschen Bahn kommt, könnte auch der aufkommensstarke Osterreiseverkehr von Streiks geprägt sein. Von den Arbeitsniederlegungen sind Angebote privater Anbieter wie Westbahn und Flixtrain nicht betroffen. Auch verkehren die Fernbusse von Flixbus planmäßig, jedoch ist im innerdeutschen Verkehr bereits jetzt eine äußerst hohe Nachfrage zu erkennen. Im Flugverkehr sind nicht nur Verbindungen der Lufthansa Group von Verzögerungen und Ausfällen betroffen, sondern auch jene von anderen Fluggesellschaften, die den Kranich mit Ground-Handling-Dienstleistungen beauftragt haben. Reisende, die am Donnerstag und/oder Freitag von/nach oder innerhalb von Deutschland unterwegs sein müssen, sollten sich regelmäßig darüber informieren, ob ihre gebuchte Flug- oder Bahnverbindung durchgeführt wird. In vielen Fällen kann es dazu kommen, dass aufgrund der Streiks keine Alternative zur Verfügung steht bzw. das mögliche Ausweichen auf Fernbusse, sofern verfügbar, wegen hoher

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Verdi ruft Lufthansa-Bodenpersonal erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft das Bodenpersonal der Lufthansa für den 7. und 8. März 2024 neuerlich zum Streik auf. Dies begründet man auch damit, dass die in der Vorwoche bei Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik abgehaltenen Arbeitsniederlegungen nicht zu einem signifikant nachgebesserten Angebot geführt hätten. Passagiere der Lufthansa müssen damit rechnen, dass es am Donnerstag und Freitag neuerlich zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb kommen könnte. Die nächsten Verhandlungen sollen am 13. und 14. März 2024 über die Bühne gehen. Verdi will zuvor den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen.

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Bayern fördert Forschungsprojekt von Lufthansa und Flughafen München

Der Flughafen München und Lufthansa haben eine Förderzusage in der Höhe von 786.000 Euro für das Projekt „Next Best Process“ erhalten. Dabei sollen Systeme zur automatisierten Prozessverbesserung erarbeitet werden. Das Forschungsprojekt erstreckt sich über zwei Jahre und wird vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik, Institutsteil Wirtschaftsinformatik (FIT) mit mehreren Partnern aus der Wirtschaft umgesetzt, darunter der Flughafen München GmbH (FMG), der Lufthansa und der Terminal 2 Gesellschaft, einem Joint Venture der beiden Unternehmen. Das Engagement dieser drei Unternehmen in dem Projekt ist eng mit der gemeinsamen Premium-Hub-Strategie „MUC 2030“ verbunden, die im vergangenen Jahr in einem Letter of Intent festgehalten wurde. Zielsetzung der Partnerschaft ist die Weiterentwicklung des Premium Innovation Hubs und die konsequente Fortsetzung des wirtschaftlichen und nachhaltigen Ausbaus des Münchner Airports. Die Automatisierung und Digitalisierung sind hierfür wichtige Werkzeuge. Diese führen dazu, Prozesse zu optimieren und das Reiseerlebnis für die Passagiere kontinuierlich zu verbessern.

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Ab München und Frankfurt: Lufthansa mit neuen Kurzstrecken-Zielen

Ab ihren Drehkreuzen Frankfurt am Main und München wird Lufthansa im Sommerflugplan 2024 einige neue Ziele, die man zumindest zuletzt nicht im Portfolio hatte, anbieten. Ab der bayerischen Landeshauptstadt wird der Kranich-Konzern ab 28. April 2024 Kurs auf Trondheim nehmen. Die norwegische Stadt soll zunächst zweimal pro Woche angesteuert werden. Ebenfalls am 28. April 2024 sollen Nonstopflüge nach Nantes ab München angeboten werden. Lufthansa beabsichtigt diese Route zunächst dreimal wöchentlich zu bedienen. Die im Winterflugplan 2023/2024 Verbindung zwischen München und dem finnischen Oulu geht in die Verlängerung. Die nördlichste Großstadt der Europäischen Union wird seitens Lufthansa auch im Sommer 2024 bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass zwei Umläufe pro Woche durchgeführt werden, teilte das größte Luftfahrtunternehmen Deutschlands mit. Von Frankfurt am Main aus will Lufthansa ab 29. April 2029 Kurs auf Chișinău nehmen. In die Hauptstadt der Republik Moldau sollen zunächst fünf Rotationen wöchentlich durchgeführt werden. Erst kürzlich wurde der IATA-Code des Flughafens Chișinău geändert. Dieser lautete über mehrere Jahrzehnte hinweg KIV und leitete sich vom russischen Namen der Stadt, Кишинёв (Kischinjow), ab. Dies wollte man ablegen, weshalb der Airport nun das Kürzel RMO trägt. Die drei Buchstaben sollen für Republik Moldau stehen.

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CDP: Lufthansa erhält A- Rating

Im aktuellen CDP-Ranking wurde die Lufthansa Group mit der Note A- bewertet. Die Skala reicht von „A“ bis „D-„ und soll Unternehmen für ihre Bemühungen den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu reduzieren, auszeichnen. CDP ist eine globale Plattform für die Offenlegung von Informationen über die Nachhaltigkeit von Unternehmen, Städten und Regionen. Die Lufthansa Group beteiligt sich seit 2006 an der CDP-Berichterstattung und informiert damit relevante Interessengruppen kontinuierlich und transparent über ihre Strategie und Maßnahmen zur CO2-Reduktion. Jährlich sammelt CDP in einem standardisierten Prozess Informationen zu CO2-Emissionen, Nachhaltigkeitsstrategien und -zielen von zuletzt mehr als 23.000 Unternehmen, die rund zwei Drittel der globalen Marktkapitalisierung repräsentieren.

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Lufthansa startet Flugbegleiter-Lehrgang Nummer 2.000

Flugbegleiter sind in der Luftfahrt nicht nur für das Servieren von Speisen und Getränken zuständig, sondern übernehmen wichtige sicherheitsrelevante Aufgaben. Auch für den Ernstfall werden diese umfangreich geschult. Lufthansa hat bekanntgegeben, dass kürzlich der Lehrgang Nummer 2.000 gestartet wurde. Die Schulung dieses Jubiläums-Lehrgangs findet im Trainingszentrum von Lufthansa Aviation Training am Frankfurter Flughafen statt. Astrid Neben, Chief Human Resources Officer Lufthansa Airlines, sagt: „Flugbegleiterin oder Flugbegleiter bei Lufthansa Airlines – das ist eine immens wichtige Rolle, sowohl für das Wohl als auch für die Sicherheit unserer Gäste an Bord. Mit der Verdoppelung der Grundlehrgänge gehen wir einen wichtigen Schritt, um der steigenden Nachfrage nach qualifizierten Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern gerecht zu werden. Wir sind stolz darauf, dass wir in diesem Jahr die Teilnehmenden des 2000. Grundlehrgangs in Frankfurt begrüßen dürfen und wünschen ihnen allen viel Erfolg auf ihrem Weg zur Flugbegleiterin oder zum Flugbegleiter.“

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München: City Airlines gibt erste Routen bekannt

Im Sommerflugplan 2024 wird der jüngste Ableger der Lufthansa Group, City Airlines, zunächst mit Airbus A319 an den Start gehen. Vorerst werden die Flugzeuge unter der Marke „Lufthansa City“ ab dem Drehkreuz München fliegen. Langfristig wird City Airlines mit dem Maschinentyp Airbus A220 unterwegs sein. Vor einiger Zeit wurde eine entsprechende Bestellung bei Airbus Canada bekanntgegeben. Fix geordert wurden 20 Exemplare und gleichzeitig sicherte sich der Kranich-Konzern Optionen für abermals 20 Einheiten. Nach Swiss wird „Lufthansa City“ dann der zweite A220-Operator innerhalb der Firmengruppe. Im Sommer 2024 wird City Airlines ab München vorerst die Destinationen Berlin, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Köln, Hannover, Birmingham, Bordeaux und Manchester bedienen. Laut Mitteilung soll das Netzwerk dann sukzessive auf weitere Ziele in Europa ausgedehnt werden. An Bord wird das idente Produkt wie bei der Mainline bzw. der Konzernschwester Cityline angeboten. Zunächst werden in den Farben von City Airlines vier Airbus A319 eingesetzt. Ab Ende April 2024 sollen die Flüge über alle Kanäle buchbar gemacht werden. City Airlines ist eine neugegründete Regionalfluggesellschaft der Lufthansa Group. Diese ist auch als eine Art Klon der seit vielen Jahren bestehenden Lufthansa Cityline zu verstehen. Primär sollen Zubringerdienste an den Drehkreuzen München und später auch Frankfurt am Main für die Muttergesellschaft erbracht werden.

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Air Dolomiti nimmt München-Ancona auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 eine Nostopverbindung zwischen München und Ancona aufnehmen. Weiters übernimmt man von der Muttergesellschaft einige Routen ab Frankfurt und der bayerischen Landeshauptstadt. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com wird Air Dolomiti mit Wirksamkeit zum 8. April 2024 an den Verkehrstagen Montag bis Freitag einmal täglich mit Embraer 195 ab Frankfurt am Main Kurs auf Amsterdam nehmen. Ebenso ab Deutschlands größtem Airport geht es ab 1. April 2024 fünfmal wöchentlich nach Bordeaux. In München übernimmt man ab 4. Mai 2024 die Pula-Strecke an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag. Temporär wird man zwischen Mitte April 2024 und voraussichtlich 31. Mai 2024 auch ab Frankfurt am Main Kurs auf Pula nehmen.

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Gegen Gebühr: Lufthansa lässt Ticketpreise reservieren

Seit wenigen Tagen bietet Lufthansa Passagieren die Möglichkeit an, dass diese sich gegen eine Gebühr den auf der Homepage angezeigten Ticketpreis für 48 Stunden reservieren können. Hierfür müssen mindestens sieben Euro pro Person und Strecke entrichtet werden. Wird die Buchung innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen, erhält man das Ticket zum reservierten Preis. Andernfalls verfällt die Reservierung. Die Zusatzgebühr wird bei Fixbuchung nicht abgezogen, sondern ist on-top zu bezahlen, wenn man das Service nutzen will.

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Nach Turbulenzen: Passagier verklagt Lufthansa in Texas

In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde Lufthansa aufgrund eines Vorfalls, der sich am 1. März 2023 auf Flug LH469 ereignet haben soll, von einem Passagier verklagt. Dieser behauptet, dass es während der Reise Turbulenzen gegeben haben soll und er dadurch einen Lendenwirbelbruch und einen Bandscheibenvorfall erlitten hätte. An Bord des Airbus A330 sollen am 1. März 2023 schwere Turbulenzen aufgetreten sein. Der Kläger behauptet in seinem Schriftsatz, der bei einem Bezirksgericht im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Texas eingebracht wurde, dass er gegen das Overhead-Bin und anschließend auf seinen Sitz zurück geschleudert worden wäre. Dadurch habe ihr die eingangs erwähnten Verletzungen erlitten. Das Magazin „Business Insider“ berichtet unter Berufung auf die Gerichtsdokumente, dass die Anschnallzeichen zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht eingeschaltet waren und die Besatzung nicht vor bevorstehender Gefahr gewarnt haben soll. Diesbezüglich ist anzumerken, dass das Kabinenpersonal der Lufthansa stets durchsagt, dass ausdrücklich empfohlen wird auch dann, wenn die Fasten-Seatbelt-Symbole abgeschaltet sind, die Gurte angelegt zu lassen, da Turbulenzen jederzeit und unerwartet auftreten können. In der Praxis hört man kurz nach der Deaktivierung des Signals häufig das Klicken der Schnallen, denn viele Passagiere meinen sich trotz dieser Empfehlung dann sofort abhängen zu müssen. Jedenfalls soll sich der Vorfall nach Angaben des Klägers rund eine Stunde nach dem Start ereignet haben. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte gegenüber Business Insider, dass es auf diesem Flug, der mit einem Airbus A330 durchgeführt wurde, tatsächlich „kurze, schwere Turbulenzen“ gegeben habe. Er verweist auch darauf, dass derartige Ereignisse jederzeit und „ohne sichtbare Wetterphänomene oder Vorwarnung auftreten

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