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Lufthansa nimmt es selbst in die Hand: Eurowings verliert München als Drehkreuz

Die Kranich-Airline holt sich fast alle Eurowings-Routen ab München – lediglich fünf Reiseziele bleiben der Lufthansa-Tochtergesellschaft erhalten. Eurowings bedient ab München nur noch ihre drei Drehkreuze Düsseldorf, Hamburg und Köln sowie mit Pristina und Mallorca zwei weitere europäische Städte. Alle anderen der insgesamt 30 Strecken, die sich die Fluglinie über Jahre hinweg ab München aufgebaut hat, gehen wieder in die Hände der AUA-Mutter. Damit würden auch einige Flugzeuge die Flotte von Eurowings verlassen, die zumindest ursprünglich durch einige wenige neue A320neo ersetzt werden sollten, berichtet reisetopia.de. Vor einigen Jahren hat sich die Lufthansa in Deutschland gänzlich neu aufgestellt. Außer innerdeutsche Routen von und nach Frankfurt oder München wurden alle übrigen Verbindungen an die Eurowings übergeben. 

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München: Lufthansa A350-900 von Rekordflug zurückgekehrt

Am Donnerstag um 13 Uhr 34 kehrte Lufthansa mit einem Airbus A350-900 vom längsten Flug in der Firmengeschichte zurück. Der Carrier brachte mit der D-AIXP Wissenschaftler von Hamburg aus auf die Flaklandinseln. Die Maschine flog anschließend zum Flughafen München zurück. Der Langstreckenjet und die Besatzung wurden auf dem zweitgrößten Airport mit einer Wasserfontäne begrüßt. Auch Flughafenchef Jost Lammers und Stefan Kreuzpaintner, Lufthansa Chief Commercial Officer & Hub Manager München, haben es sich nicht nehmen lassen die Crew am Vorfeld zu empfangen. Am vergangenen Sonntag, 31. Januar, war die 16-köpfige Crew um Kapitän Rolf Uzat zum längsten Flug in der Geschichte der Lufthansa gestartet. Von Hamburg zur Militärbasis Mount Pleasant benötigte sie für die 13.700 Kilometer lange Strecke insgesamt 15:26 Stunden. Auch der heutige Flug ist laut Lufthansa rekordverdächtig: Der Airbus A350-900 „Braunschweig“ bewältigte die 13.400 Kilometer lange Flugstrecke in 14:03 Stunden. In der Historie des Münchner Flughafens ist bisher kein Flugzeug gelandet, das eine derart lange Flugstrecke ohne Zwischenlandung zurückgelegt hat. An Bord des Sonderfluges waren 40 Passagiere der Besatzung des Forschungsschiffes „Polarstern“, die im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven, zurück in die Heimat flogen. Da die Hygieneanforderungen rund um diesen Flug extrem hoch waren, geht der Hin- und Rückflug auch aus einem anderen Grund in die Geschichte der Lufthansa ein: Bereits zwei Wochen vor Abflug ist die Lufthansa Crew zeitgleich mit den Passagieren in einem Bremerhavener Hotel in Quarantäne gegangen. Die gesamte Dienstreise dauerte für die Crew insgesamt 20 Tage, keine Crew hatte

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AeroGround verlängert Zusammenarbeit mit Emirates und Ethiad

Die Golf-Carrier Emirates und Etihad vertrauen weiterhin auf die AeroGround Flughafen München GmbH.  Die beiden arabischen Fluggesellschaften haben ihre Verträge mit der auf die Abfertigung von Flugzeugen spezialisierten Tochterfirma der Flughafen München GmbH (FMG) um mehrere Jahre verlängert. Die Airlines sind seit der Aufnahme ihrer Flugverbindungen nach München vor mehr als 15 Jahren Kunden der FMG. „Emirates und Etihad nehmen seitdem Dienstleistungen wie die Flugzeug-, Gepäck- und Frachtabfertigung, die Versorgung mit Frischwasser bzw. die Entsorgung von Abwasser sowie den Transport der Passagiere oder der Crews auf dem Vorfeld in Anspruch“, heißt es in der Aussendung. Emirates verbindet München und Dubai derzeit fünf Mal die Woche mit einer Boeing 777. Etihad fliegt aktuell vier Mal wöchentlich nach Abu Dhabi und setzt dabei Flugzeuge vom Typ Boeing 787 ein.

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ANA schickt Wien und München in die Warteschleife

Wann die japanische All Nippon Airways nach Wien und München zurückkehren wird, steht noch nicht fest. Laut Carrier steht die Wiederaufnahme der beiden Verbindungen nach Tokio noch in der Warteschleife. Man beobachte die Nachfrage „weiterhin sehr genau und reagiert flexibel drauf“. Die Strecke Tokio Nariata-Düsseldorf soll bis zum 30. Oktober 2021 ausgesetzt bleiben. Auch die Destinationen Stockholm, Mailand-Malpensa, Moskau und Istanbul werden verschoben. Die tägliche Verbindung zwischen Tokio Haneda und Frankfurt am Main soll weiterhin Betrieb bleiben. Jene Langstreckenverbindungen, die weiterhin bedient werden, sollen verstärkt mit Boeing 787 bedient werden. Der Einsatz dieses Musters soll ANA Kostenvorteile bringen. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die Airline vor allem von den Inlandsstrecken den wesentlichen Anteil am Ertrag. In Japan wird dafür das Netzwerk neu organisiert, um vor allem Strecken mit höherer Nachfrage bedienen zu können. Carrier hofft auf das Geschäft innerhalb Japans Auf den Inlandsrouten der ANA werden aufgrund der anhaltenden Auswirkungen von Covid-19 alle Änderungen oder Aussetzungen des Flugplans monatlich überprüft und veröffentlicht. Sobald ein Anstieg der Nachfrage zu erwarten ist, kann die Airline schnell und flexibel reagieren und entweder die Flugfrequenz erhöhen oder die Strecke mit größeren Flugzeugen bedienen. Auch für die im Inland eingesetzte Flotte gilt, dass die großen Flugzeuge vorzeitig ausgemustert werden. Auf Inlandsstrecken werden zudem vorübergehend Flugzeuge für internationale Routen eingesetzt. Der Betrieb kleinerer und mittelgroßer Flugzeuge senkt die Kosten, im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr wird der Einsatz größerer Flugzeuge daher um 50 Prozent reduziert. Je nach Nachfrage reduziert das Unternehmen auch weiterhin das Flugangebot auf den

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Lufthansa kassiert künftig drei Euro für Kaffee

Die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines werden im Frühjahr 2021 in der Economy-Class auf Paid-Catering umstellen. Mit Ausnahme der AUA wird es jedoch weiterhin eine kostenlose Wasserflasche geben. Bei der österreichischen Fluglinie muss selbst dafür die Geldbörse gezückt werden. Lufthansa wird die Speisen und Snacks an Bord zwischen zwei und 12 Euro verkaufen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Bereich der Speisen kooperiert man mit Dean&David aus München. Zum Kauf angeboten werden unter anderem Salate, Bowls, Wraps und Sandwiches. Zubereitet werden diese von Gate Gourmet nach den Rezepten des Partners. Erhältlich sind diese ab eine Flugdauer von einer Stunde. Weiters werden diverse Kuchen, Snacks und Knabbereien anderer Hersteller angeboten. Das Angebot soll alle drei Monate überarbeitet werden. Im Bereich der Heißgetränke wird Lufthansa die Zusammenarbeit mit Dallmayr fortsetzen. Auch Pralinen sollen zum Kauf angeboten werden. Im Bereich der Kuchen wird Gate Gourment nach den Rezepten von Dallmayr produzieren. Ein Becher Kaffee soll ebenso wie Tomaten- oder Orangensaft drei Euro kosten. Voraussichtlich im Laufe des Sommerflugplans wird das neue Speisen- und Getränkeangebot auf Lufthansa Kurz- und Mittelstreckenflügen erhältlich sein. Bestellt wird direkt an Bord. Eine Wasserflasche und eine kleine Schokoladen-Überraschung werden kostenfrei gereicht, jedoch nicht bei der österreichischen Tochter Austrian Airlines.

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Singapore Airlines feiert Comeback in München

In München feierte Singapore Airlines am Mittwoch das Comeback und wird künftig dreimal wöchentlich den zweitgrößten Airport Deutschlands mit Singapur verbinden. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A350-900 durchgeführt. „Unsere Flüge nach München liegen uns seit der Inbetriebnahme im Jahr 2010 sehr am Herzen. Die bayerische Hauptstadt ist der perfekte Ausgangspunkt für Firmen- und Urlaubsreisende aus Süddeutschland und Österreich und die Wiederaufnahme der Singapore Airlines-Flüge von München nach Singapur bietet einen ausgezeichneten Zugang nach Asien, Australien und Neuseeland. Diese Entwicklung bestätigt unser Vertrauen in eine beginnende Markterholung und wir freuen uns darauf, unsere Kunden bald an Bord begrüßen zu dürfen“, so Sek Eng Lee, Regional Vice President Europe von Singapore Airlines. Seit Dezember 2020 können notwendige Reisen wie zum Beispiel Geschäfts- und offizielle Dienstreisen zwischen Deutschland und Singapur unter bestimmten Bedingungen beantragt werden. Entsprechende Leitlinien wurden von der singapurischen Regierung veröffentlicht, nachdem sich beide Länder bereits am 23. Oktober 2020 auf die Einführung einer sogenannten „Reciprocal Green Lane“ (RGL), einem gegenseitigen „Grünen Reisekorridor“, geeinigt haben. Zudem sind die beiden Flughäfen partnerschaftlich verbunden, ein „sister airport agreement“ zwischen dem Singapur Changi Airport und dem Münchner Flughafen ermöglicht einen regen Fachaustausch. „Wir freuen uns sehr darüber, dass mit Singapore Airlines eine der renommiertesten Fluggesellschaften aus dem asiatischen Raum von nun an wieder regelmäßig in München startet. Die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung von München nach Singapur ist gerade in dieser schwierigen Zeit ein ganz wichtiges Signal. Als bewährte Luftbrücke für Geschäftsreisende und als effizienter Transportweg für Frachtgut bringt

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München: Maskenverweigerer aus Lufthansa-Jet abgeführt

Eine Flugreise ohne Maske endete für einen 51-jährigen Niederländer nicht in Südafrika, sondern auf der Inspektion der Bundespolizei München. Der Lufthansa-Jet befand sich bereits auf dem Weg in Richtung Startbahn, doch der Kapitän entschied sich zur Rückkehr und Beiziehung der Exekutive. Laut Mitteilung der Bundespolizei ereignete sich der Vorfall am Donnerstagabend auf dem Flughafen München. Der 51-Jährige soll sich trotz mehrfacher Aufforderung durch das Kabinenpersonal geweigert haben einen Mundnasenschutz aufzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Flugzeug bereits auf dem Weg in Richtung Runway. Eine Flugbegleiterin informierte den Kapitän und ersuchte diesen um eine Entscheidung. Diese folgte prompt, denn die Cockpitbesatzung entschied sich zur Rückkehr auf die Parkposition. Über den Funk wurde die Bundespolizei angefordert, die den Niederländer dann mit vier Beamten anrückte und ihn aus dem Verkehrsflugzeug „entfernte“. Die anderen Passagiere konnten dann ihre Reise nach Südafrika fortsetzen, der 51-Jähre wurde auf der Bundespolizeiinspektion verhört. „Der unbelehrbare Fluggast konnte dem startenden Flugzeug nur noch von außen hinterherblicken und wird sich nun wegen einem Verstoß nach dem Luftsicherheitsgesetz verantworten müssen“, so die Bundespolizei Flughafen München in einer Medienmitteilung. Dem Niederländer könnte nun eine empfindliche Geldstrafe blühen.

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CityLine-Mitglieder nehmen Krisentarifvertrag an

Die in der Gewerkschaft UFO organisierten Flugbegleiter von Lufthansa CItyLine haben den mit der Geschäftsleitung vereinbarten Krisentarifvertrag mit großer Mehrheit angenommen. Laut einer Erklärung der Arbeitnehmervertreter stimmten 91,06 Prozent der Mitglieder für die Annahme der Vereinbarung. „Wir freuen uns sehr, einen Absicherungsvertrag für die Kolleginnen und Kollegen der CityLine Kabine erreicht zu haben, die große Zustimmung unserer Mitglieder ist ein tolles Zeichen der Geschlossenheit und Solidarität in diesen unsicheren Zeiten“, so Rainer Bauer, Leiter Tarif bei UFO. Während der erste Tarifvertrag Ende September 2020 arbeitgeberseitig widerrufen wurde, entschieden sich bei der zweiten Einigung die UFO-Mitglieder bei CityLine Ende November 2020 gegen die Annahme. Im dritten Anlauf konnte nun eine für beide Seiten annehmbare Lösung gefunden werden. Der abgeschlossene Tarifvertrag enthält Aspekte der Beschäftigungssicherung wie einen Kündigungsschutz bis 31.12.2021. Dafür leistet das Cityline-Kabinenpersonal wesentliche Krisenbeiträge.  „Die CityLine-Kabine wird 2021 auf 13. Gehalt, Urlaubsgeld und Vergütungserhöhungen verzichten, dafür müssen in diesem Jahr keine Entlassungen gefürchtet werden. Die kurze Laufzeit verschafft Luft und ist Aufgabe zugleich, in der voraussichtlich noch Jahre dauernden Krise. Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg durch diese schwere Zeit“, resümiert Bauer.

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München meldet 76,8 Prozent weniger Passagiere

Der Franz-Josef-Strauß-Flughafen München musste im Vorjahr das niedrigste Fluggastaufkommen seit der Eröffnung im Jahre 1992 verzeichnen. Der zweitgrößte Airport Deutschlands fertigte rund elf Millionen Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit dem Rekordjahr 2019: Ein Rückgang um 76,8 Prozent. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um mehr als 270.000 auf rund 147.000: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Das Cargoaufkommen – dies beinhaltet den Luftfracht- und Luftpostumschlag – erreichte 2020 in München ein Volumen von rund 151.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert. Wie drastisch sich die weltweiten Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung am Münchner Luftverkehrsdrehkreuz auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen deutlich: Mit über sechs Millionen Fluggästen wurden in den von der Pandemie noch nicht betroffenen Monaten Januar und Februar mehr Fluggäste verzeichnet als in den darauffolgenden zehn Monaten. Die rund 90 regelmäßig in München verkehrenden Luftverkehrsgesellschaften haben ihr Flugangebot im Jahre 2020 massiv reduziert oder vorübergehend sogar komplett eingestellt. Die München-Zahlen auf einen Blick: Verkehrszahlen 2020 2019 Veränderung Passagieraufkommen       Gewerblicher Verkehr 11.112.773 47.941.348 – 76,8 % Flugbewegungen       Gesamt 146.833 417.138 – 64,8 % Cargoumschlag (in Tonnen)       Luftfracht und Luftpost 150.928 350.058 – 56,9 % davon Luftfrachtumschlag 145.113 331.614 – 56,2 %

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SIA fliegt wieder nach München

Singapore Airlines wird ab dem 20. Jänner den Flugbetrieb von und nach München wieder aufnehmen. Flug SQ 328 wird dreimal wöchentlich, jeweils mittwochs, freitags und sonntags von Singapur nach München starten. Der Rückflug mit der Flugnummer SQ327 von München nach Singapur findet jeden Montag, Donnerstag und Samstag statt. Darüber hinaus kündigte der asiatische Carrier an, die Flugfrequenz von Frankfurt nach Singapur ab 19. Januar von fünf Flügen pro Woche auf den täglichen Betrieb umzustellen. Ebenfalls ab dem 19. Januar wird die Frequenz von Zürich nach Singapur von vier wöchentlichen Flügen auf eine tägliche Verbindung erhöht, wie das Unternehmen mitteilt. „Deutschland und die Schweiz sind sehr wichtige Märkte und die Wiederaufnahme unserer Flüge nach München sowie die Aufstockung der Anzahl der Langstreckenflüge ab Frankfurt und Zürich bekräftigt unser Vertrauen für diese Zielgebiete und Singapore Airlines Zuversicht in die beginnende Markterholung“, so Alastair Hay-Campbell, Singapore Airlines‘ General Manager für die DACH-Region. Die Airline wird zudem die Flugfrequenz zu mehreren europäischen Zielen erhöhen, darunter auch die Wiederaufnahme ihrer Flüge nach Moskau.

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