Notlandung

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Notlandung

Florida: Zwei Tote nach Challenger-Absturz auf Autobahn

Am 9. Feber 2024 musste der Bombardier Challenger 600 mit der Registrierung N823KD aufgrund dem Ausfall beider Triebwerke eine Notlandung nahe der Ausfahrt 105, Golden Gate Estates, in Collier County, Florida, einlegen. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Autobahn musste aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt werden. Einsatzkräfte eilten zur Hilfe, jedoch konnten diese den beiden verstorbenen nicht mehr helfen. An Bord der Maschine sollen sich offiziellen Angaben nach fünf Personen befunden haben. Durch den Unfall ist der Verkehr temporär zum Erliegen gekommen. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Columbus nach Naples. Der Ort des Absturzes ist nur etwa vier Meilen vom Airport entfernt. Dort sollte der Jet zwischenlanden und anschließend nach Fort Lauderdale weiterfliegen. Dazu kam es wegen dem tragischen Unfall nicht mehr. Die genaue Ursache ist noch unklar, jedoch erklärte die Flughafenbehörde, dass es Anzeichen dafür gibt, dass es zu einem doppelten Triebwerksausfall gekommen sein könnte.

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Riss in der Cockpitscheibe: Egyptair musste New-York-Flug abbrechen

Die von Egyptair betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung SU-GEV musste am 20. Jänner 2024 wegen einer gebrochenen Windschutzscheibe eine außerplanmäßige Landung in Dublin einlegen. Das Langstreckenflugzeug befand sich unter der Flugnummer MS987 auf dem Weg von Kairo nach New York-Newark. Kurz nach dem Beginn der bevorstehenden Atlantiküberquerung änderten die Piloten den Kurs und flogen in Richtung Dublin, wo kurz darauf gelandet wurde. Hintergrund ist, dass die Windschutzscheibe im Cockpit einen Sprung hatte. Aus Sicherheitsgründen brach man den bevorstehenden Transatlantikflug ab. Die Passagiere wurden zu einem späteren Zeitpunkt von der ferry eingeflogenen SU-GEW, ebenfalls eine Boeing 787-9, abgeholt und an ihren Zielort Dublin gebracht. Dies konnte jedoch erst am 21. Jänner 2024 umgesetzt werden, so dass für die Reisenden eine längere Verspätung entstanden ist.

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Washington: Grand Caravan muss auf Autobahn notlanden

Die Cessna 208B Grand Caravan mit der Registrierung N1983X musste am 19. Jänner 2024 nahe dem Flughafen Washington-Dulles eine Notlandung auf einem Highway absolvieren. Das kleine Passagierflugzeug, das in Diensten der Southern Airways Express, steht, hatte bereits kurz nach dem Start in Dulles technische Probleme. Der Flugzeugführer entschied sich für eine Notlandung auf einer Autobahn. Diese ist gelungen, denn alle sieben Passagiere und der Pilot konnten die Grand Caravan unverletzt verlassen. Der Vorfall ereignete sich bei schneebedeckten Wetterbedingungen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet.

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Zwischenlandung in Uruguay: 70-Jähriger an Bord von Ita-A350-900 verstorben

Am 14. Jänner 2024 ist es an Bord von Ita-Airways-Flug AZ680 zu dramatischen Szenen gekommen: Ein 70-jähriger Fluggast erlitt plötzlich einen medizinischen Notfall, an dem er trotz intensiver Bemühungen von Crew und anderen Passagieren leider verstorben ist. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung EI-IFZ befand sich auf dem Weg von Rom-Fiumicino nach Buenos Aires (Ezeiza). Die Maschine sollte am Vormittag des 14. Jänner 2024 auf dem südamerikanischen Airport landen. Im Luftraum von Uruguay ist es aber zu einem medizinischen Notfall gekommen. Die Crew und andere Fluggäste führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Der hatte entschieden, dass sofort in Montevideo gelandet wird, um den Mann so rasch wie möglich in ein Krankenhaus bringen zu können. Leider erlebte der erkrankte Fluggast dies nicht mehr, denn trotz intensiver Bemühungen ist er verstorben. Das Flugzeug wurde für einige Stunden in Montevideo festgehalten, denn die Polizei und die Gerichtsmedizin führten einige Untersuchungen und Befragungen durch. Anschließend wurde der Jet freigegeben und konnte gegen 12 Uhr 15 Lokalzeit in Buenos Aires-Ezezas landen.

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Gambia-Fußballer an Bord: Dash 8-400 von Air Côte d’Ivoire erleidet Druckabfall

Am 10. Jänner 2024 wollte die Fußballnationalmannschaft von Gambia mit einer gecharterten de Havilland Dash 8-400 nach Abidjan fliegen, um dort an einem Turnier teilzunehmen. Allerdings ist die Reise so ganz und gar nicht planmäßig verlaufen. Das betroffene Flugzeug wurde von Air Côte d’Ivoire betrieben. Bereits beim Boarding sollen sich die Fußballspieler über starke Hitze beschwert haben. Nach dem Start trat ein Druckproblem auf, was dazu führte, dass der Kapitän entschieden hat eine Rücklandung in Banjul vorzunehmen. Die Sportler sollen sich zudem über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle beklagt haben. Die gesamte Reise dürfte eine regelrechte Odysee gewesen sein, denn die Spieler wurden zunächst in Saudi-Arabien abgeholt. Mit Zwischenstopps in Istanbul und Casablanca ging es dann nach Banjul und von dort aus weiter in den Staat Elfenbeinküste. Allein bis Gambia habe man rund 32 Stunden benötigt, da aus nicht näher bezeichneten Gründen lange Zwischenstopps notwendig waren.

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British Airways: A320 musste wegen Rauchentwicklung nach Nantes ausweichen

Am 2. Jänner 2024 befand sich der von British Airways betriebene Airbus A320 mit der Registrierung G-EUYH auf dem Weg von Gibraltar nach London-Heathrow. Aufgrund einer Rauchentwicklung im Cockpit musste eine Sicherheitslandung im französischen Nantes eingelegt werden. Der Mittelstreckenjet führte einen Routineflug von Gibraltar zum größten Airport des Vereinigten Königreichs durch. Kurz bevor der Ärmelkanal erreicht wurde nahmen die Flugzeugführer im Cockpit einen rauchartigen Geruch wahr. Weiters soll auch Rauch sichtbar gewesen sein. Die Flugrichtung wurde geändert und eine Sicherheitslandung auf dem französischen Flughafen Nantes angefordert. Vorsorglich sollen die Piloten ihre Sauerstoffmasken verwendet haben, jedoch wurden diese im Passagierraum nicht ausgelöst. Dort konnte die G-EUYH dann sicher aufsetzen. Alle Fluggäste und Crewmitglieder konnten den Airbus A320 sicher verlassen. Der betroffene Jet wurde vorläufig aus dem Verkehr gezogen, denn eine umfangreiche technische Untersuchung war notwendig. Für die Passagiere wurde ein Ersatzflugzeug nach Nantes geschickt, jedoch erst am folgenden Tag. Bis dahin wurden die Reisenden in einem Hotel untergebracht. Doch auch das Ersatzflugzeug machte Probleme, denn der Kommandant stellte Mängel fest, die behoben werden mussten. Dies führte dazu, dass sich der unfreiwillige Aufenthalt in Nantes entsprechend verlängert hat. Zwischenzeitlich wurde auch die G-EUYH repariert und befindet sich wieder im Liniendienst. Zur genauen Ursache machte British Airways keine konkreten Angaben.

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Alaska Airlines: Boeing 737-Max-9 verliert im Steigflug eine Notausgangstür

Die Boeing 737-Max-9 mit der Registrierung N704AL hat während dem Steigflug von Alaska-Airlines-Flug 1282 ein gesamtes Panel einer Notausgangstür verloren. Die Crew brach auf einer Höhe von 15.000 Fuß das Aufsteigen ab und führte erfolgreich eine Notlandung durch. Die Ursache des Vorfalls ist noch unklar. Alaska Airlines hat jedoch entschieden, dass man vorsichtshalber sämtliche Boeing 737-Max-9 aus dem Liniendienst entfernt. Die 65 Exemplare sollen bis auf weiteres am Boden bleiben. Am Bord der N704AL haben sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 171 Passagiere befunden. Der Flug sollte von Portland nach Ontario führen. Aus ungeklärter Ursache löste sich eines der Panels, in dem eine Notausgangstür montiert ist. Augenzeugen sprechen davon, dass es einen lauten Knall gegeben habe. Es handelt sich um jenen zusätzlichen Notausgang, der bei der dichten Kabinenkonfiguration, die Alaska Airlines verwendet, seitens der FAA vorgeschrieben ist. Fotos und Videos, die aufgenommen und auf sozialen Medien geteilt wurden zeigen den Schaden. Rein optisch besteht keine Vermutung, dass Sprengstoff im Spiel gewesen sein könnte, jedoch laufen die Unfalluntersuchungen der NTSB, so dass darüber noch keine Gewissheit besteht. Das betroffene Flugzeug des Typs Boeing 737-Max-9 wurde erst Ende Oktober 2023 ab Werk an Alaska Airlines übergeben. Aufgrund der Vorgeschichte dieser Baureihe ist zumindest nicht ausschließbar, dass es sich um einen weiteren Qualitätsmangel handeln könnte. Genau aus diesem Grund führt der Carrier nun vorsorglich Inspektionen an allen anderen Einheiten, die man in der Flotte hat, durch. Dies hat zur Folge, dass Alaska Airlines temporär auf die Dienste der B737-Max-9 verzichtet.

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Übelkeit unter Crew und Passagieren: SAS-A320neo musste notlanden

Am 30. Dezember 2023 musste SAS-Flug SK1818 auf dem Weg von Malaga nach Stockholm-Arlanda eine außerplanmäßige Landung in Kopenhagen absolvieren. Mehre Passagiere und Crewmitglieder haben sich plötzlich und unerwartet unwohl gefühlt. Im Einsatz war der Airbus A320neo mit der Registrierung EI-SIP. Laut einer Sprecherin der SAS haben sich 140 Passagiere an Bord befunden. Diese wären nach der Landung in einem Hotel in Kopenhagen untergebracht worden und am 31. Dezember 2023 an ihren Zielort Stockholm weiterbefördert worden. „Die Crew beschloss vorsorglich in Kopenhagen zu landen, weil sie es nicht wagten, ein Risiko einzugehen und weiterzufliegen, wenn sich etwas im Flugzeug befand oder was auch immer es war“, so die SAS-Medienreferentin. Die Symptome wurden mit Übelkeit und Schwindelgefühlen beschrieben. Das betroffene Flugzeug wird von Technikern untersucht.

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Mumbai: Air-India-A320neo mit vermeintlich brennendem Triebwerk gelandet

Der von Air India betriebene Airbus A320neo mit der Registrierung VT-CIH ist am Dienstag, den 19. Dezember 2023 in Luftnotlage geraten. Die Piloten erhielten eine Feuerwarnung, die eines der beiden Leap-Triebwerke betroffen hat. Möglicherweise war diese jedoch nur ein Fehlalarm. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer AI814 auf einem Inlandsflug von Delhi nach Mumbai. Zunächst sah alles nach einem routinemäßigen Flug aus, jedoch erhielten die Flugzeugführer kurz vor dem Erreichen des Triebwerks die Meldung, dass eines der beiden Triebwerke in Brand geraten ist. Den Piloten ist es gelungen diesen Airbus A320neo sicher auf dem Flughafen Mumbai zu landen. Dort wurde die VT-CIH bereits von der Flughafenfeuerwehr empfangen. Diese wurde rein vorsorglich bereitgehalten. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Airbus A320neo sicher verlassen. Die Runway war jedoch etwa 25 Minuten lang blockiert, denn aus Sicherheitsgründen wurden einige Checks noch an Ort und Stelle durchgeführt. „AI 814 auf dem Flug von Delhi nach Mumbai am 19. Dezember 2023 hatte eine Feuerwarnanzeige an einem seiner Triebwerke. Als Vorsichtsmaßnahme wurde ein Notfall ausgerufen und die Flugsicherung informiert. Der Flug ist ohne Zwischenfälle gelandet, und bei der Inspektion wurden keine Anzeichen von Feuer oder Rauch festgestellt“, so ein Statement der betroffenen Fluggesellschaft Air India.

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Arlanda: Französische C-130 mit Triebwerksdefekt notgelandet

In der vergangenen Woche musste eine vom französischen Militär betriebene C-130 „Hercules“ wegen Triebwerksproblemen eine Notlandung in Stockholm-Arlanda absolvieren. Offiziellen Angaben nach sind zwei der vier Triebwerke von technischen Problemen betroffen gewesen. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Kiruna nach Frankreich. Die Cockpitcrew bewerte die Situation als ernst und forderte eine Notlandung auf dem Flughafen Arlanda an. Diese konnte erfolgreich absolviert werden. Trotz des doppelten Triebwerksausfalls in der Luft blieben alle zehn Personen an Bord der französischen Maschine unverletzt.

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