
Easyjet-Pilot fällt während des Fluges in Ohnmacht
Am 27. Juli 2024 kam es auf einem Flug der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet von London nach Lissabon zu einem ernsten Zwischenfall. Ein erster Offizier des Airbus A320-200 fiel während des Fluges in Ohnmacht, was die Notlandung des Flugzeugs und einen medizinischen Notfall auslöste. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit im Luftverkehr auf und zeigt, wie wichtig gut koordinierte Notfallprotokolle sind. Der Airbus A320-200 mit der Flugnummer EZY2459 startete um 07:35 Uhr Ortszeit vom Flughafen London Luton (LTN) und hatte 193 Passagiere an Bord. Während des Fluges fühlte sich der erste Offizier unwohl und verlor schließlich das Bewusstsein. Der Kapitän, der in solchen Situationen für die vollständige Steuerung des Flugzeugs verantwortlich ist, übernahm sofort die Kontrolle und setzte den Flug fort. Die Landung erfolgte planmäßig um 10:10 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen General Humberto Delgado (LIS) in Lissabon, Portugal. Notfallmaßnahmen und Reaktionen Angesichts der kritischen Situation löste der Kapitän Alarmstufe Rot aus, ein Protokoll, das bei medizinischen oder technischen Notfällen zur Gewährleistung der Sicherheit aller an Bord eingesetzt wird. Diese Maßnahme signalisiert den Bodenstationen und Rettungskräften, dass sie sich auf einen möglichen Notfall vorbereiten müssen. Nach der sicheren Landung wurde der bewusstlose erste Offizier von Sanitätern in Empfang genommen und sofort in das Krankenhaus Santa Maria in Lissabon gebracht, wo er medizinisch versorgt wurde. In einer Stellungnahme bestätigte Easyjet den Vorfall und betonte, dass die Sicherheit der Passagiere zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. „Die Sicherheit und das Wohlergehen der Passagiere und der Besatzung haben für Easyjet höchste Priorität“, so ein Sprecher







