Österreich

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Wien: Wizz Air hatte eine Million Passagiere

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im Vorjahr rund eine Million Passagiere von/nach Wien-Schwechat. Eigenen Angaben nach konnte man damit das Fluggastaufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte übertreffen. Streckennetzweit hatte die Wizz Air Group 45,7 Millionen Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021, in dem man 27,1 Millionen Passagiere hatte, konnte man deutlich zulegen. Den Wert, den der Lowcoster vor der Corona-Pandemie hatte, übertraf man um zehn Prozent. Im Jahr 2019 nutzten 41 Millionen Fluggäste die Angebote der Wizz Air Group. Die Flotte ist zwischenzeitlich auf 177 Maschinen angewachsen. Ab Wien-Schwechat waren im Vorjahr die Destinationen Nizza und Pristina besonders stark nachgefragt. Eigenen Angaben nach bietet man ab dem größten Airport der Alpenrepublik 40 Destinationen in 24 Ländern an. Nach Austrian Airlines und der Ryanair Group ist man der drittgrößte Anbieter. Das Unternehmen betont in einer Medienmitteilung, dass man beabsichtigt im kommenden Jahr das Angebot ab Österreich „beschleunigt zu erweitern“. Die Basis Wien wird seit Dezember 2022 von Wizz Air Malta betrieben. Vor Ort werden 50 Piloten und 160 Flugbegleiter beschäftigt. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern. Am 3. Feber 2023 findet wieder ein offener Bewerbertag statt.

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Fly 91: Indiens neue Regional-Airline steht

Die neue indische Regionalairline Fly 91 will im letzten Quartal des Jahres abheben. Sie will den Betrieb mit zwei Flugzeugen aufnehmen, im ersten Jahr auf sechs Flugzeuge aufstocken und innerhalb von fünf Jahren 32 weitere Flugzeuge einflotten, wie die Zeitung Deccan Herald schreibt. Geplant sind Kurzstreckenflüge mit ATR 72. Hinter Fly 91 steht der ehemalige Vizepräsident von Kingfisher Airlines Manoj Chacko und ein Finanzunternehmen. Sie wollen vor allem auf subventionierten Strecken fliegen.

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Jazeera Airways fliegt nach Belgrad

Die kuwaitische Fluggesellschaft Jazeera Airways nimmt die serbische Hauptstadt neu in das Streckenprogramm auf. Der Carrier verbindet Kuwait City zweimal wöchentlich mit Belgrad, damit werden die beiden Städte erstmals seit über 15 Jahren wieder mit einem regulären Flug verbunden. Damals waren die Maschinen Jat Airways im Einsatz. Jazeera Airways startet am 17. Juni 2023 mit Flügen jeweils dienstags und freitags ab Kuwait und mittwochs und samstags ab Belgrad. Der Flugbetrieb soll zunächst nur bis zum 23. September 2023 aufrechterhalten werden, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Die Flüge werden mit einem Airbus A320 durchgeführt.

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Streik in Frankreich: Zug- und Flugausfälle erwartet

Aufgrund des Generalstreiks gegen die Rentenreform wird es morgen in Frankreich zu einer starken Einschränkung des Bahn- und Flugverkehrs kommen. Wiederholt werden am 31. Jänner 2023 massive Einschränkungen im Reiseverkehr erwartet, da zahlreiche französische Gewerkschaften ihre Arbeitnehmer zum Arbeitsausstand aufgerufen haben. Auch im öffentlichen Nahverkehr wird es zu starken Einschränkungen kommen, da Metros, Busse und Trams bestreikt werden. Zusätzlich werden auch die Fluglotsen am morgigen Dienstag streiken, was zu Flugausfällen auf den französischen Flughäfen führen wird. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt forderte die Fluggesellschaften auf,  jeden fünften Flug der Pariser Flughäfen zu streichen. Auch Flüge über Frankreich können von dem Streik der Fluglotsen betroffen sein, wie das Onlineportal About Travel berichtet.

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Wien: DDSG beförderte 240.000 Fahrgäste

Die Donaudampfschiffahrtsgesellschaft konnte im Jahr 2022 auf ihren sieben Schiffen rund 240.000 Passagiere befördern. Im direkten Vergleich mit der Vorsaison konnte man deutlich zulegen, denn im Jahr 2021 hatte man nur 107.000 Fahrgäste. Allerdings lag man deutlich unter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte. Im Jahr 2019 nutzten 325.000 Passagiere die Schiffe der DDSG Blue Danube. Dennoch ist man seitens der Geschäftsleitung der Ansicht, dass man den vormaligen Erfolg anknüpfen konnte und verweist auch darauf, dass im ersten Quartal 2022 das Geschäft wegen pandemiebedingter Einschränkungen reduziert war. Bereits in den Sommermonaten (Juni bis September 2022) wurde letztes Jahr die durchschnittliche Zahl von 42.000 Passagieren pro Monat wieder erreicht. 2022 absolvierte die Flotte der DDSG Blue Danube 4.500 Anlegungen in Wien und der Wachau und legte 114.783 Stromkilometer auf der Donau und dem Donaukanal zurück. „Die DDSG Blue Danube hat sich auch während der Pandemie als unverzichtbares Freizeitangebot für die Wienerinnen und Wiener erwiesen. Die steile Entwicklung der Passagierzahlen im letzten Jahr geht Hand in Hand mit der exzellenten Leistung der Wiener Tourismusbranche“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ). Zur positiven Entwicklung trägt das breitgefächerte Angebot an Themen- und Eventfahrten bei, das in diesem Jahr nochmals ausgebaut wird und überwiegend regionales Publikum mit der DDSG Blue Danube ablegen lässt. Die Flussfahrten regen den Appetit der Passagiere an, die auf allen sieben Schiffen von Gastronomiepartnern mit leichter maritimer Küche und Wiener Schmankerln sowie Weinen aus der Region verwöhnt werden. Auch die kulinarische Bilanz schmeckt überzeugend. Unter anderem wurden an Bord der

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Eurowings stellt Linz-Düsseldorf ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings stellt die Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Düsseldorf ein. Bereits vor wenigen Tagen zeigte sich der Airport im Zuge der Präsentation der Verkehrszahlen des Jahres 2022 besorgt über die Zukunft dieser Route. Eurowings präsentierte sich seit der Übernahme dieser Verbindung nicht gerade als zuverlässiger Anbieter, denn unter den verschiedensten Vorwänden wurde Linz-Düsseldorf wiederholt ausgesetzt. Die momentane „Winterpause“ wird von Dauer sein, denn sämtliche Hinweise auf die ehemalige AUA-Route wurden mittlerweile von der Firmenhomepage entfernt. Ob sich eine Konzernschwester oder ein anderer Carrier findet, der die betroffene Strecke bedienen wird, ist noch völlig offen. Das Flughafen-Linz-Management geht laut Medienmitteilung davon aus, dass sich der bisherige Einsatz von Airbus-Jets als unwirtschaftlich erwiesen hat.

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American Airlines rechnet mit höherem Gewinn

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat angekündigt, auch im laufenden Jahr 2023 beim Gewinn hoch zu fliegen. Das Unternehmen prognostizierte am Donnerstag einen um Sonderposten bereinigten Gewinn je Aktie von 2,50 bis 3,50 US-Dollar. Dies wäre mindestens fünfmal so viel wie im vergangenen Jahr. Analysten hatten bisher einen bereinigten Gewinn von durchschnittlich 2 Dollar je Aktie erwartet. American Airlines plane, im Flugverkehr wieder nah an das Vorkrisenniveau heranzukommen, wie das deutsche Onlineportal Aero berichtet. Das Flugangebot 2023 soll nur noch um 5 Prozent unter dem Vorkrisen-Niveau liegen. Das Unternehmen profitierte zuletzt von einem starken Anstieg der Ticketpreise, insbesondere im Weihnachtsquartal, welches dazu beitrug, dass American Airlines auch im Gesamtjahr einen Gewinn verzeichnen konnte. Dieser belief sich auf 127 Millionen Dollar, nachdem hier im zweiten Corona-Jahr 2021 noch ein Verlust von zwei Milliarden Dollar gestanden hatte.

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Flughafen Basel zählte 2022 fast doppelt so viele Passagiere

Der Euro Airport Basel-Mulhouse-Freiburg blickt auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück. Laut Angaben des Flughafens wurden im vergangenen Jahr insgesamt 7 Millionen Passagiere gezählt, was im Vergleich zu 2019 einen Rückgang von 23 Prozent bedeutet, aber im Vergleich zu 2021 einen Anstieg in Höhe von 94 Prozent. Während sich die Passagierzahlen in den ersten Monaten des Jahres 2022 noch auf einem tiefen Stand befanden, nahmen sie im Laufe des Jahres wieder zu. In manchen Monaten waren sogar höhere Frequenzen als im Jahr 2019 zu verzeichnen. Im Jahr 2022 gab es 84.136 Flugbewegungen (+31,7 Prozent gegenüber 2021, -15,3 Prozent gegenüber 2019), davon 64.300 gewerbliche Flüge (+56 Prozent gegenüber 2021, -21,1 Prozent gegenüber 2019). 25 Fluggesellschaften boten insgesamt 90 Destinationen an. Auch die Auslastung der Parkplätze war in Spitzenzeiten hoch und übertraf teilweise sogar die Werte von 2019. Für das neue Jahr plant der Schweizer Airport nur vorsichtig: Für das Jahr 2023 wird mit 7,4 Millionen Passagieren gerechnet, was ca. 80 Prozent des Verkehrs von 2019 entspricht.

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Flughafen Innsbruck hatte 721.421 Passagiere

Im Vorjahr hatte der Flughafen Innsbruck 721.421 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte man um 475 Prozent zulegen, jedoch lag man in etwa um 34 Prozent unter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie erreichen konnte. Im Jahr 2019 hatte der Innsbruck Airport rund 1,14 Millionen Passagiere. Die stärksten Schritte auf dem Weg der Erholung wurden laut Geschäftsleitung im Sommer-Outgoing-Verkehr sowie im dritten Quartal 2022 gemacht. Bei den Flugbewegungen liegt man mit 7.450 Bewegungen im Linien- und Charterverkehr auf einem Niveau vergleichbar mit dem Ende der 1980er (!) Jahre bzw. rund 38 Prozent unter dem Niveau von 2019. „In der ersten vier Monaten gab es noch keine Verbindung nach Frankfurt“, sagt Flughafendirektor Marco Pernetta. „Umso erfreulicher war die Wiederaufnahme der Frankfurt-Strecke mit der Lufthansa-Tochter Air Dolomiti, die seit Mai 2022 wieder drei tägliche Flüge von/nach Frankfurt anbietet. In Zukunft soll das Angebot dann sogar auf bis zu vier Flüge pro Tag aufgestockt werden“. Die Airlines mit dem größten Passagieraufkommen waren erstmals Transavia und EasyJet, die beide neben einem intensiven Winterflugprogramm auch zwei jahresdurchgängige Destinationen mit London Gatwick und Amsterdam von/nach Innsbruck anbieten. Überhaupt saß im vergangenen Jahr rund jeder vierter Fluggast auf einem Flug von einem der Londoner Flughäfen nach Innsbruck, womit der Großraum London auch im Jahr 2022 der wichtigste Herkunftsmarkt für den Flughafen Innsbruck war. „Besonders gefreut hat uns“, so Pernetta, „dass es seit Dezember 2022 erstmals auch eine Paris-Verbindung mit der Air France Tochter Hop Airlines in unserem Flugplan gibt“. Vorerst sind die zwei

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Sky Alps erweitert Flotte: Fünfte Dash 8-Maschine in Kürze im Einsatz

Mit vier De Havilland Canada Dash 8 bedient die Südtiroler Regionalairline aktuell 15 Ziele. Doch dabei soll es nicht bleiben. Schon bald werde man ein fünftes Flugzeug einflotten, verriet Sky Alps’ Geschäftsführer Alex Spinato dem Portal Italia Vola. Mit diesem zusätzlichen Flugzeug möchte die Airline unter anderem die lang angekündigte Frankfurt-Strecke ab Bozen aufnehmen und somit Zugang zum Lufthansa-Netz erhalten. Die Fluggesellschaft arbeitet bereits an Codeshare- oder Interlining-Partnerschaften, die durch das eigene Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), das die Airline von der italienischen Luftfahrtbehörde Enac erhalten hat, möglich werden.

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