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Fluglärm in Innsbruck: Betriebszeitenüberschreitungen ufern wieder aus

Am Flughafen Innsbruck sorgen Flüge, die außerhalb der offiziellen Betriebszeiten starten oder landen für Aufsehen. Beispielweise waren am vergangenen Samstag sieben Flugzeuge, die den Airport später genutzt haben, betroffen. Eigentlich sollten in Innsbruck keine Flugzeuge nach 20 Uhr 00 starten. Allerdings hoben stolze sieben Maschinen erst nach 20 Uhr 00 ab. Regelrecht den Vogel schoss eine Tui-Maschine ab, die erst um 22 Uhr 58 gestartet ist. Es handelte sich um Flug BY6623 in Richtung Bristol. Landungen sind in Innsbruck übrigens nur bis maximal 23 Uhr 00 erlaubt. Gestartet werden darf nach 20 Uhr 00 nur in Ausnahmefällen. Der Umstand, dass Fluggesellschaften mutmaßlich dazu neigen, dass der Ausnahmefall zum Regelfall wird, beschäftigt mittlerweile auch die Stadtpolitik. Allerdings sind nicht alle Probleme, die zu verspäteten Starts und Landungen in Innsbruck führen, von den Fluggesellschaften „hausgemacht“. Gerade an Wochenenden kommt es im Bereich des ACC München immer wieder zur Einschränkung der Kapazität und damit zu erzwungenen Slot-Zuteilungen im Luftraum. Konkret bedeutet das, dass Maschinen auf dem Weg nach Innsbruck erst verspätet am Ursprungsflughafen abheben dürfen bzw. der Start in Tirol aufgrund der vom ACC München angeordneten „Verspätung“ den Zeitplan nicht einhalten können. In Deutschland läuft derzeit der Testbetrieb eines neuen iCAS-Systems, das dazu führt, dass hauptsächlich an Wochenenden die Kapazität des Luftraums um etwa die Hälfte reduziert wird. Davon ist auch Innsbruck betroffen und gleichzeitig ist dies ein geschicktes Argument für die Fluggesellschaften, dass die Anträge auf Überschreitung der Betriebszeit unkompliziert bewilligt werden. Aufgrund der geografischen Lage ist Fluglärm in der Tiroler Landeshauptstadt

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Swiss tauft 20 Flugzeuge nach Schweizer Tourismusregionen

Zum Abschluss ihres 20-jährigen Firmenjubiläums wird die Schweizer Lufthansa-Tochter in Kooperation mit Schweiz Tourismus 20 Flugzeuge vom Typ Airbus A220-100/300 auf die Namen von Schweizer Tourismusregionen und -orten taufen. Swiss schließt ihr 20-jähriges Firmenjubiläum mit einer besonderen Aktion ab: 20 Flugzeuge vom Typ Airbus A220-100/300 werden auf die Namen von verschiedenen Schweizer Tourismusregionen getauft, um die Vielfalt der helvetischen Tourismuslandschaft auch über den Wolken zu repräsentieren. In Kooperation mit Schweiz Tourismus wurde im Dezember letzten Jahres ein Wettbewerb lanciert, bei dem sich über 50 Destinationen mit kreativen Einsendungen bewarben. Die Bewerbungen wurden durch eine Jury auf die vier Faktoren Kreativität, Originalität, Authentizität sowie auf ihren Swiss-Bezug geprüft.  „Wir haben sehr viele hervorragende und originelle Bewerbungen erhalten, eine Auswahl zu treffen war nicht einfach. Wir möchten an dieser Stelle allen Teilnehmenden für das kreative Engagement danken und freuen uns sehr, die verschiedenen einzigartigen Regionen der Schweiz mit unseren Flugzeugen in die Welt hinaustragen zu können“, so Anja Beeler, Head of Strategic Communications & Content Creation. Mittels einer weltweiten Abstimmung hat die Swiss-Community zudem drei Gewinner ermittelt, welche für ihre sehr kreative Bewerbung je eine Flugzeugtaufe vor Ort im Hangar erhalten. Dabei handelt es sich um Bad Zurzach (AG), Nendaz (VS) und Viamala (GR). Im Laufe des Jahres wird die Airline für diese Destinationen zwei dieser feierlichen Taufakte am Flughafen Zürich und einen am Flughafen Genf durchführen.

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Tourismus in Thailand auf Erholungskurs

Der Tourismus in Thailand hat sich im vergangenen Jahr überraschend stark von der Coronavirus-Krise erholt: 11,15 Millionen ausländische Besucher kamen in das südostasiatische Land. 202, als wegen der Pandemie weitreichende Reisebeschränkungen galten, waren es nur etwa 428.000, so der ORF. Allein im Dezember 2022 wurden 2,24 Millionen Gäste empfangen und damit fast zehnmal so viele wie ein Jahr zuvor. Die Entwicklung übertraf die Erwartungen der Regierung. Der Tourismussektor hat in Thailand einen hohen Stellenwert, vor der Pandemie machte dieser etwa zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die Regierung kündigte deshalb an, umgerechnet mehr als 100 Millionen Euro zu investieren, um mehr Gäste anzulocken. Trotz des deutlichen Aufwärtstrends konnte die Branche noch nicht wieder an das Vorkrisenniveau anknüpfen. 2019 hatte es noch eine Rekordzahl von fast 40 Millionen ausländischen Touristen gegeben.

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Condor nimmt Pristina-Flüge ab Düsseldorf auf

Die deutsche Fluggesellschaft wird mit Beginn des neuen Sommerflugplan tägliche Flüge zwischen Düsseldorf und Pristina aufnehmen. Am 26. März 2023 fliegt Condor täglich die kosovarische Hauptstadt an. Die Flüge werden im Auftrag des Reiseveranstalters Air Prishtina durchgeführt, zum Einsatz kommt dabei ein Airbus A320. Im vergangenen Jahr war Düsseldorf mit 8 Prozent aller Fluggäste die drittwichtigste Verbindung nach Pristina. Darüber hinaus war Wizz Air im Jahr 2022 die verkehrsreichste Fluggesellschaft am Flughafen Pristina: Der Low-Cost-Carrier begrüßte insgesamt 414.478 Passagiere auf den Flügen nach Pristina und übertraf damit sogar sein Verkehrsaufkommen vor der Pandemie (2019: 253.282 Fluggäste). Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation.

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Ryanair-Sommerflugplan ab Wien: Weniger Destinationen, aber mehr Flüge

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 insgesamt 75 Strecken ab Wien-Schwechat anbieten. Eigenen Angaben nach erhöht man auf rund 30 Routen die Frequenzen. Allerdings stellt der Lowcoster auch einige Verbindungen ein. Als „neue Strecken“ präsentierte Ryanair-Group-Chef Michael O’Leary so ganz und gar keine Neuigkeiten, denn Helsinki, Kopenhagen und Tuzla stellte man als neue Routen vor. Die drei Ziele werden jedoch schon längst ab Wien-Schwechat bedient und zumindest teilweise ist auch die Darstellung, dass es sich erstmals um Sommerrouten handeln würde, grenzwertig, denn zumindest Kopenhagen hatte die ehemalige Tochtergesellschaft Laudamotion bereits im Portfolio. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ryanair ab Wien-Schwechat unter anderem die Ziele Menorca und Suceava, Sibiu sowie Kosice nicht mehr bedienen wird. Mittlerweile ist die Liste der gestrichenen Destinationen deutlich länger geworden. Mit Dortmund und Bremen sind zwei Deutschland-Strecken nicht mehr im Sommerflugplan 2023 enthalten. Weiters gibt man die Ziele Agadir, Bristol, Danzig, Liverpool, Sandefjord („Oslo Torp“), Pisa, Zaragossa und Alghero auf. Somit ist die Liste der gestrichenen Destinationen bedeutend länger als jene der „Neuaufnahmen“. Im Sommer 2023 will die Ryanair Group mit insgesamt 19 stationierten Flugzeugen ab Wien tätig sein. Die überwiegende Mehrheit der Maschinen wird von der maltesischen Tochtergesellschaft Lauda Europe betrieben, so dass auch weiterhin der Airbus A320 der dominierende Maschinentyp sein wird. Die Konzernschwestern Buzz und Malta Air haben weiterhin Flugzeuge in der österreichischen Hauptstadt stationiert. Unter Berücksichtigung der Frequenzaufstockungen, die laut Ryanair auf 30 Routen vornehmen wird, soll sich die Anzahl der wöchentlichen Flüge auf etwa 800 erhöhen. Im direkten Vergleich mit

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Verkehrszahlen: Linz hatte 207.766 Passagiere

Der Flughafen Linz-Hörsching wurde im Vorjahr von 207.766 Fluggästen genutzt. Damit liegt man weiterhin unter dem Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte, jedoch konnte man sich gegenüber 2021 verdreifachen. Im Linienverkehr wurden 80.428 Passagiere abgefertigt. Bei den Urlaubsflügen verzeichnete der Linzer Flughafen 125.419 Passagiere. Im Ausweichverkehr reisten 1.919 Passagiere. Im Bereich der Fracht konnte der oberösterreichische Airport mit 55.429 Tonnen das zweitbeste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielen. „Das 1. Quartal des vergangenen Jahres war immer noch von der Covid19-Pandemie geprägt. Mit Beginn des 2. Quartals ist die Nachfrage insbesondere nach Urlaubsflügen spürbar angesprungen. Der Charterreiseverkehr hat sich sogar deutlich besser entwickelt, als wir es ursprünglich erwartet haben. Im Linienverkehr blicken wir auf ein durchwachsenes Jahr zurück. Die Nachfrage in diesem Segment hat sich ebenfalls schrittweise erholt, wurde dann aber durch die Abfertigungsprobleme an den großen Drehkreuzflughäfen wieder eingebremst“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Flughafens. Für das Jahr 2023 geht der oberösterreichische Airport davon aus, dass die Passagierzahlen weiter steigen werden. Die Reiseveranstalter bieten in Kooperation mit Corendon Airlines und European Air Charter 21 wöchentliche Urlaubsflüge an. Zudem haben auch die oberösterreichischen Reiseveranstalter wieder Kurz- und Städtereisen ab Linz in das Programm aufgenommen. European Air Charter wird in der Sommersaison 2023 einen Airbus A320, der über 180 Sitzplätze verfügt, stationieren. Im Vorjahr setzte man eine McDonnell Douglas MD-82, die mit 164 Sesseln bestuhlt ist, ein. Die wöchentlichen Verbindungen nach Antalya werden von zwei auf vier Frequenzen verdoppelt. Eine dieser zusätzlichen Frequenzen wird von Anex Tour im Vollcharter mit der

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Airbus zu groß: Linz-Düsseldorf steht akut auf der Kippe

Der Flughafen Linz-Hörsching bangt um den Fortbestand der von Eurowings angebotenen Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf. Diese wurde seit der Übergabe von Austrian Airlines an die deutsche Konzernschwester wiederholt und über lange Zeiträume ausgesetzt. In einer Medienmitteilung des Linzer Flughafens ist nun zu lesen: „Aktuell zeichnet sich ab, dass Eurowings die Düsseldorf-Verbindung im Sommerflugplan nicht weiterführen kann. Das bisher eingesetzte Flugzeug ist mit 150 Sitzplätzen zu groß und Eurowings betreibt keine kleineren Fluggeräte in ihrer Flotte“. Dazu kommt der Umstand, dass Austrian Airlines in der Vergangenheit den Fokus auf Geschäftsreisende gelegt hatte. Die Flugzeiten zwischen Linz und Düsseldorf waren – vor der Corona-Pandemie – primär auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Mit wenigen Ausnahmen waren Reisen im doppelten Tagesrand möglich. Mit der Übergabe an Eurowings, die wegen Pandemie-Entwicklungen wiederholt verschoben werden musste, änderte sich auch die Art und Weise der Bedienung. Das Fluggerät ist nicht mehr in Oberösterreich stationiert, sondern fliegt von Düsseldorf aus ein. Auch werden wesentlich weniger Frequenzen angeboten. In der oberösterreichischen Wirtschaft wurde bereits im Vorfeld dieser Veränderung davor gewarnt, dass die Umstellung dazu führen wird, dass das Angebot für Geschäftsreisende weniger attraktiv werden könnte. Seitens der Lufthansa Group sah man das zunächst anders und verwies gerne darauf, dass ab Düsseldorf zahlreiche Umsteigemöglichkeiten im Eurowings-Streckennetz zur Verfügung stehen würden. Austrian Airlines war zwischen Linz und Düsseldorf sowie zwischen Graz und Düsseldorf bzw. Graz und Stuttgart eher hochpreisig unterwegs. Immer wieder gab es heftige Kritik an der Preispolitik des Unternehmens, denn die ab den Bundesländerflughäfen angebotenen „dezentralen Routen“ waren oftmals signifikant teurer

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Melia Group eröffnet bald auf den Seychellen

Mit der Melia Hotel Group wird ab 2025 erstmals eine spanische Kette auf den Seychellen vertreten sein. Das Melia Sea Front Mahe Island wird Teil eines neuen Komplexes auf der Hauptinsel Mahe sein. Dieser besteht aus mehreren Gebäuden, die ein Kongresszentrum mit einer Kapazität von bis zu 300 Personen, einem Shopping-Bereich, einem medizinischen Zentrum, einem Apartmenthaus und Unterkünften für die Mitarbeiter des Resorts umfassen. Das Melia Sea Front Mahe Island entsteht direkt am Strand von Mahe und wird 120 Zimmer, davon 12 Suiten, drei Restaurants – davon eines auf der Dachterrasse, mehrere Pools sowie einen Spa- und Fitness-Bereich bieten.

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Uniformmangel bei der Lufthansa

Bei der AUA-Muttergesellschaft fehlt es an Uniformen für das fliegende Personal. Lufthansa-Mitarbeiter klagen über abgetragene Uniformen. Bei neuen Teilen muss die Kleiderkammer der Mainline derzeit, zumindest in gefragten Größen, immer öfter passen. „Durch die Pandemie und auch durch die Auswirkungen des Krieges kam es vergleichsweise lange zu deutlichen Einschränkungen in den Produktionsstätten und Lieferketten in der gesamten Textilindustrie“, bestätigte eine Sprecherin das Problem gegenüber der „WirtschaftsWoche“. Nachschub ist laut Lufthansa aber bestellt und unterwegs. Die Airline will zudem neue Lieferanten aus der Texilbranche in die Uniformproduktion einspannen.

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Corendon Europe kürzt erneut in Österreich und Deutschland

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe setzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz neuerlich den Rotstift an. Ab zahlreichen Airports stehen Kanaren-Flüge auf der Kippe. Überwiegend wurden diese Routen im Winterflugplan 2022/23 vorzeitig eingestellt, sollten jedoch im April 2023 reaktiviert werden. Corendon und die EU-Tochter Corendon Europe haben sich im Sommer 2022 kräftig verhoben, denn man legte enorm viele neue Strecken auf. Man expandierte so rasch, dass man auffällig viele Flugzeuge anderer Airlines ins Wetlease genommen hat. Punktuell war die eingemietete Flotte gar größer als jene, die man im Eigenbetrieb hatte. Der wirtschaftliche Erfolg ist offensichtlich ausgeblieben, denn in mehreren Wellen wurde das Streckennetz radikal gekürzt. Auch von jenen Routen, die noch übrig sind, mussten in den letzten Wochen einige aus den Systemen genommen werden. Bereits vor einiger Zeit wurde die Belegschaft des Carriers darüber informiert, dass man sich im Sommer 2023 weniger expansiv verhalten wird und auch das Streckennetz verkleinern wird. Man will mehr wert aufs Geldverdienen legen. Beispielsweise macht man die Basis Basel, die nicht mal ein Jahr lang durchgehalten hat, dicht. Vom neuerlichen „Streichkonzert“ die die Flugverbindungen ab Brüssel nach Teneriffa, ab Friedrichshafen, Graz, Linz, Saarbrücken und Stuttgart nach Las Palmas, ab Paderborn, Rostock und Karlsruhe/Baden-Baden nach Fuerteventura sowie ab Rostock nach Hurghada betroffen. Die Verbindungen sind derzeit aus „ausverkauft“ gekennzeichnet. Dies ist bei Corendon stets der Vorbote dafür, dass die Strecken kurz darauf gänzlich aus dem Reservierungssystem verschwinden. Wie bei „unliebsamen Neuigkeiten“ üblich gab Corendon keine Stellungnahme zu den jüngsten Kürzungen, die am Flugplan vorgenommen wurden, ab.

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